10 Jahre Region Hannover
Foto (von links): Städteregionsrat Helmut Etschenberg (StädteRegion Aachen), Regionspräsident Hauke Jagau (Region Hannover), Verbandsdirektor Dr. Dieter Karlin (AG Regionalverbände in Ballungsräumen), Beigeordneter Folkert Kiepe (Deutscher Städtetag)
StädteRegion Aachen. Zehn Jahre nach der Bildung der Region Hannover als neue Gebietskörperschaft wurde jetzt im Rahmen der Fachtagung „Was bringt die Region der Region?“ im Haus der Region ein Resümee gezogen. Rund 200 Akteure und Fachleuten aus anderen Regionen und aus der Wissenschaft bewerteten und diskutierten den Prozess der Zusammenarbeit. Auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg und politische Vertreter aller Fraktionen waren vor Ort, um die Erkenntnisse der StädteRegion Aachen einzubringen und sich mit der Region Hannover als strukturelles „Vorbild“ auszutauschen.
Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit der AG Regionalverbände in Ballungsräumen. Mit Bildung der Region vor 10 Jahren gingen Aufgaben, die zuvor vom damaligen Landkreis und der Landeshauptstadt getrennt wahrgenommen wurden, in eine Hand über. Im Mittelpunkt der jetzigen Veranstaltung standen gute Beispiele für Planung und Management in Stadtregionen. Neben Vorträgen und Diskussionsblocks eröffneten Workshops zu verschiedensten Themengebieten die Möglichkeit zu einem fachlichen Austausch. Auch Städteregionsrat Etschenberg präsentierte die StädteRegion Aachen auf der Fachtagung und reflektierte über die Bildung der StädteRegion.
„Mit großem Interesse hat die Aachener Region Hannover geschaut“, so Etschenberg in seinem Grußwort. „Sie haben bereits vor Jahrzehnten verstanden, dass Kooperation die einzig richtige Antwort auf globale Herausforderungen ist“. Rückblickend auf die Gründung der StädteRegion vor zwei Jahren, sprach der Städteregionsrat auch offene Probleme an, die sich im Verhältnis zum Oberzentrum Aachen ergeben. „Was uns fehlt, sind staatliche Kompetenzen, die Sie mit der Zuständigkeit der Regional- und Landesplanung für die Region Hannover zugewiesen bekommen haben“. Ein weiterer Unterschied sei die räumliche Situation. Die StädteRegion sei zum einen deutlich kompakter, zum anderen sei Hannover als Landeshauptstadt unumstrittenes Zentrum. Die StädteRegion Aachen stehe eher in einer Konkurrenzsituation zu Ballungsräumen wie Köln oder Düsseldorf. „Daher ist mir die Kooperation mit unseren Nachbarn in den Niederlanden und der deutschsprachigen Gesellschaft Belgiens besonders wichtig“, so Etschenberg.
Der Städteregionsrat nutzte die Fachtagung zu einem intensiven Gedankenaustausch mit Regionspräsident Hauke Jagau.
Ihr Fazit: Trotz aller Probleme - die regionale Zusammenarbeit ist ohne Alternative!
Hinter den unten stehenden Links finden sie die wichtigsten Vorträge der Fachtagung als pdf-Dateien:
Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit der AG Regionalverbände in Ballungsräumen. Mit Bildung der Region vor 10 Jahren gingen Aufgaben, die zuvor vom damaligen Landkreis und der Landeshauptstadt getrennt wahrgenommen wurden, in eine Hand über. Im Mittelpunkt der jetzigen Veranstaltung standen gute Beispiele für Planung und Management in Stadtregionen. Neben Vorträgen und Diskussionsblocks eröffneten Workshops zu verschiedensten Themengebieten die Möglichkeit zu einem fachlichen Austausch. Auch Städteregionsrat Etschenberg präsentierte die StädteRegion Aachen auf der Fachtagung und reflektierte über die Bildung der StädteRegion.
„Mit großem Interesse hat die Aachener Region Hannover geschaut“, so Etschenberg in seinem Grußwort. „Sie haben bereits vor Jahrzehnten verstanden, dass Kooperation die einzig richtige Antwort auf globale Herausforderungen ist“. Rückblickend auf die Gründung der StädteRegion vor zwei Jahren, sprach der Städteregionsrat auch offene Probleme an, die sich im Verhältnis zum Oberzentrum Aachen ergeben. „Was uns fehlt, sind staatliche Kompetenzen, die Sie mit der Zuständigkeit der Regional- und Landesplanung für die Region Hannover zugewiesen bekommen haben“. Ein weiterer Unterschied sei die räumliche Situation. Die StädteRegion sei zum einen deutlich kompakter, zum anderen sei Hannover als Landeshauptstadt unumstrittenes Zentrum. Die StädteRegion Aachen stehe eher in einer Konkurrenzsituation zu Ballungsräumen wie Köln oder Düsseldorf. „Daher ist mir die Kooperation mit unseren Nachbarn in den Niederlanden und der deutschsprachigen Gesellschaft Belgiens besonders wichtig“, so Etschenberg.
Der Städteregionsrat nutzte die Fachtagung zu einem intensiven Gedankenaustausch mit Regionspräsident Hauke Jagau.
Ihr Fazit: Trotz aller Probleme - die regionale Zusammenarbeit ist ohne Alternative!
Hinter den unten stehenden Links finden sie die wichtigsten Vorträge der Fachtagung als pdf-Dateien:
- Was bringt die Region der Region? Vortrag von Regionspräsident Hauke Jagau
- Stadtregionale Organisationen heute und morgen. Vortrag des ersten Regionsrates der Region Hannover, Axel Priebs
- Sozialer Lastenausgleich in der Stadt-Umland-Beziehung. Vortrag des Dezernenten für Soziale Infrastruktur der Region Hannover, Erwin Jordan
- Attraktiver Öffentlicher Personennahverkehr durch Aufgabenbündelung. Vortrag des Regionsrates und Dezernenten für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, Ulf-Birger Franz
- Kooperation in der Stadtregion. Vortrag von Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Leibnitz Universität Hannover.
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Zentrale Steuerung - S 01
Zollernstraße 10
52070 Aachen
Telefon: 0241/5198-2133
Fax: 0241/5198-2319
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@staedteregion-aachen.de
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