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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Jahr 321 erwähnt der römische Kaisers Konstantin in einem Edikt erstmals die Kölner jüdische Gemeinde. Nördlich der Alpen gilt dies als der älteste Hinweis auf jüdisches Leben in Europa und Deutschland. Anlässlich dieses Jubiläums finden in ganz Deutschland hunderte Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte, Filme oder Theaterproduktionen statt, die das jüdische Leben in Deutschland sichtbar machen wollen und ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen möchten.

Podcast

Anlässlich des Themenjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" organisiert der Gesundheitswissenschaftler und Medizinhistoriker Benjamin Kuntz in diesem Jahr einen Geschichtspodcast für das Museum im Robert Koch-Institut, der den 1933 vertriebenen jüdischen Mitarbeitenden des RKI gewidmet ist. Im Podcast "Erinnerungszeichen“ beschäftigt sich Benjamin Kuntz u. a. mit Liesbeth Lenneberg (geb. Loewenstein, 1904-1976). Sie war als technische Assistentin beim Robert-Koch-Institut tätig. Auch ihre Schwiegereltern, Trude und Karl Lenneberg, die beide bis zu ihrer Deportation in Aachen lebten, werden in Folge 2 des Podcasts besprochen. Vor dem ehemaligen Wohnhaus der Eheleute wurden 2012 Stolpersteine verlegt. Einen Link zum Podcast finden Sie ebenfalls in der Linksammlung.

Veranstaltungen in der StädteRegion Aachen

Auch in der StädteRegion Aachen gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die über den Veranstaltungskalender des Themenjahres einsehbar sind. Diesen finden Sie in der Linksammlung.

Einblicke in die jüdische Kultur und ihre bewegenden Geschichten gibt eine dreiteilige Vortragsreihe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. und des Bildungsbüros anlässlich des Themenjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

 

Vortragsreihe

„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Vortragsreihe

„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“