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"Fide - eins, zwei, drei,..." im Fotografie-Forum

Lichtbildvortrag über Fide Struck an seinem 123. Geburtstag

17.03.2024 um 16 Uhr im Bürgersaal, Austr. 7 in Monschau
Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 10.03.2024 unter info@kuk-monschau.de!

Fide Struck (17.3.1901 - 15.10.1985) fotografierte zwischen 1930 bis 1941 hauptsächlich in Hamburg und Berlin. 1941 packte er rund 3000 Negative in einen Holzkoffer, den 74 Jahre später sein Sohn, der Filmemacher Thomas Struck, erstmals auspackte.

Fide Struck kam aus proletarischen Verhältnissen, begeisterte sich für die Jugendbewegung und die freie Liebe, wurde alleinerziehender Vater zweier Söhne und schloss sich Mitte der 1920er Jahre einer Künstlergruppe in Gildenhall in Brandenburg an. Hier erlernte er die Grundlagen der Fotografie.

Ab 1930 fotografierte er als freier Bildberichterstatter Szenen aus dem Arbeitsleben im Hamburger Hafen und in Berlin, sowie Berliner Straßenszenen. Nach 1933 wurde es für den sozial engagierten Fotografen immer schwieriger zu fotografieren. Er machte nun hauptsächlich Bilder von Landschaften und der Familie. Im Sommer 1941 packte er seine Negative in einen Holzkoffer, der den Krieg und eine Odyssee durch Deutschland überstand. Nach dem Krieg hat er nicht wieder professionell fotografiert.

In einem Lichtbildvortrag erzählt Thomas Struck vom bewegten Leben seines Vaters und präsentiert dessen Fotos auf der großen Leinwand.
 

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