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Aktuelle Lage

Sehr geehrte Eltern,

aufgrund der aktuellen Corona-Situation kann es zu Einschränkungen des KiTa-Betriebes kommen.

Wie Sie wissen, ist die Lage höchst dynamisch. Es ist jederzeit damit zu rechnen, dass in einzelnen Einrichtungen durch das Gesundheitsamt eine vorübergehende Quarantäne für Mitarbeitende und/oder Kinder angeordnet wird. Mögliche Folge sind dann Schließungen einzelner Gruppen bzw. ganzer Einrichtungen oder Einschränkungen der Öffnungszeit.

Hinzu kommt, dass wegen der verbotenen Zusammenlegung von Gruppen Personal im Krankheitsfall nicht zum Vertretungseinsatz in anderen Gruppen oder Häusern zur Verfügung steht.

Die Information über Schließungen/Einschränkungen erfolgt wegen der Kurzfristigkeit jeweils direkt durch die Einrichtungsleitungen vor Ort. Die Leitungen sind auch erste Ansprechpartner_Innen für Rückfragen. Wir bemühen uns, die Auswirkungen auf die Betreuung so gering wie möglich zu halten und im Einzelfall individuelle Lösungen zu finden.

Um Sie als Eltern etwas zu entlasten, wurden folgende Entscheidungen getroffen:

  • Für Dezember 2020 wurden die Elternbeiträge um 50 % gesenkt.
  • Für Januar 2021 entfallen die Elternbeiträge ganz.
  • Für Februar 2021 müssen das Land und die kommunalen Spitzenverbände noch eine Vereinbarung treffen.
  • Im März, April und Mai werden die Beiträge um 25 % gesenkt.
  • Es ist auch zukünftig mit weiteren Entlastungen zu rechnen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Geduld in dieser für uns alle schwierigen Zeit. Vielen Dank!

Aktuelle Informationen zur Umsetzung der Bundes-Notbremse

Am heutigen 23. April 2021 tritt die bundeseinheitliche "Corona-Notbremse" in Kraft. Sie gilt automatisch in allen Landkreisen und kreisfreien Städten, die Sieben-Tage-Inzidenzen von über 100 Infektionen pro 100.000 Einwohnern (nach den Daten des RKI) an drei aufeinanderfolgenden Tagen aufweisen. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf mehr als 165, so gehen die Kitas dementsprechend in den Notbetrieb über.

Für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen gilt ab dann Folgendes:

  • Unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 gilt die aktuelle Regelung weiter: der eingeschränkte Regelbetrieb für alle Kinder mit verbindlicher Gruppentrennung und einer dafür jeweils um 10 Wochenstunden reduzierten Betreuungszeit in Kindertageseinrichtungen.
  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen gilt ab dem übernächsten Tag ein Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung (d.h. z.B. Montag, Dienstag, Mittwoch Sieben-Tage-Inzidenz über 165; Umsetzung der Notbetreuung planmäßig ab Freitag). In der Notbetreuung gelten weiterhin die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung zu Hygiene, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit die verbindliche Umsetzung der Gruppentrennung und die dafür notwendige Stundenreduzierung um 10 Wochenstunden in Kindertageseinrichtungen.
  • Für Kinderschutz- und Härtefälle gilt die pauschale Stundenkürzung weiter nicht und der Betreuungsumfang wird weiter vom Jugendamt festgelegt.
  • Eine Rückkehr von der bedarfsorientierten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb erfolgt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen wieder unter 165 liegt.