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Aktuelle Informationen zu Fipronil in Eiern

Zunächst in Belgien und aktuell auch in den Niederlanden und in Deutschland sind erhöhte Gehalte an Fipronil in Eiern, verarbeiteten Eiprodukten und Hühnerfleisch festgestellt worden.
Fipronil ist ein Breitspektrum-Insektizid. Es wird u.a. gegen Flöhe, Läuse, Zecken, Schaben und Milben bei Heimtieren, wie Hund und Katze, eingesetzt. Für lebensmittelliefernde Tiere ist es nicht zugelassen.
Als wahrscheinlicher Auslöser gilt das Desinfektionsmittel Dega-16, mit dem verbotenerweise Ungeziefer bei Geflügel bekämpft wurde.

Zwischenzeitlich sind Listen mit Erzeugercodes (Herkunftsnummern, die auf das Ei gedruckt sind) von belasteten Eiern erstellt worden. Diese Listen werden fortlaufend  aktualisiert und sind wie auch weitere Informationen auf der Internetseite des Landesministeriums NRW veröffentlicht.

Das NRW-Verbraucherschutzministerium rät dazu, diese Eier nicht zu verzehren, sondern über den Restmüll zu entsorgen oder zum Handel zurückzubringen. Die genaue Pressemitteilung können Sie im Bereich "Links"abrufen.

Weitere Informationen zu Fipronil stellt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung zur Verfügung.
Die wichtigsten Fragen und Antworten können Sie direkt in der bereitgestellten pdf-Datei im Bereich "Dateien" abrufen.

Die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung der StädteRegion stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung (0241/ 5198-3920 oder -3940).

Zusätzlich hat das Landesamt für Verbraucherschutz (LANUV) eine Hotline eingerichtet. Diese ist erreichbar an Wochentagen von 9 - 16 Uhr, am Samstag von 10 - 16 Uhr und am Sonntag von 10 - 14 Uhr. Die Rufnummer lautet: 02361 / 305 3112.