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Gleichstellungpolitische Positionen

20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände stellen Forderungen an Bundesregierung und Arbeitgeber

Corona hat das Leben in Deutschland und in der Welt grundlegend verändert. Deutlich wird, dass die wirtschaftlichen und sozialen Kosten Frauen wesentlich stärker treffen. Die Pandemie vergrößert gleichstellungs- und frauenpolitischen Probleme/Schieflagen, auf die frauenpolitisch engagierte Organisationen bereits seit Jahrzehnten hinweisen. Angesichts der existenziellen Krise wird deutlich, wie bedrohlich sich die über Jahre privatisierte und eingesparte öffentliche soziale Infrastruktur und die unrealistischen Arbeitsbewertungen jetzt auf den Lebensalltag auswirken.  

Wann - wenn nicht jetzt ! - werden unsere frauen-und gleichstellungspolitischen Forderungen anerkannt und umgesetzt.  Wir erwarten von Politik, Arbeitgeber_innen und allen Verantwortungsträger_innen ein ebenso mutiges, sachbezogenes und schnelles  Handeln wie jetzt in der Zeit von Corona. 

Deshalb fordern wir u.a.:

  1. finanzielle Aufwertung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, im Gesundheitswesen, der Erziehung und im Einzelhande!
  2. Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs!
  3. Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Eltern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gerecht zu teilen!
  4. eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen!

Kontakt

Gleichstellung
Zollernstraße 10
52070 Aachen
Tel: +49 241 5198-2460
Fax: +49 241 5198-82460

gleichstellung@staedteregion-aachen.de

Ansprechpartner/-innen

Frau Ulrike Königsfeld
Tel: +49 241 5198-2460
Fax: +49 241 5198-82460