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Auto, Führerschein und Mobilität

Bahnfahrten: Derzeit dürfen Schutzsuchende aus der Ukraine kostenfrei mit der Deutschen Bahn fahren. Sie müssen nur Ihren Pass vorzeigen.

Öffentlicher Nahverkehr: In der StädteRegion Aachen können Geflüchtete aus der Ukraine, die aufgrund des Krieges in dem Land flüchten und nach Deutschland einreisen, kostenlos alle Busse und Bahnen nutzen. Dies gilt für alle Nahverkehrszüge (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress, etc.) sowie für alle Busse. Als Fahrausweis dienen entweder so genannte „0-Euro-Tickets“, wie sie beispielsweise von der Deutschen Bahn im Fernverkehr ausgestellt werden oder auch ein gültiges Ausweisdokument. Die Regelung gilt bis auf Weiteres und auf Widerruf. Damit schließt der Aachener Verkehrsverbund sich einer bundesweiten Regelung an. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des AVV.

Auto: Ein Fahrzeug mit einem ausländischen Kennzeichen darf noch maximal ein Jahr lang in Deutschland benutzt werden. Dann ist eine Ummeldung erforderlich. Diese ist beim Straßenverkehrsamt der StädteRegion Aachen möglich. Bitte beachten Sie, dass Sie in Deutschland die Fahrzeugpapiere mitführen müssen. Um das Auto nach spätestens einem Jahr umzumelden, müssen Sie einen Termin beim Straßenverkehrsamt der StädteRegion Aachen vereinbaren. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Straßenverkehrsamtes.

Diese Dokumente sind zum Ummelden erforderlich

  • Gültiger Personalausweis, Reisepass oder anderes gültiges Ausweisdokument (z.B. Aufenthaltstitel)
  • Vollmacht, wenn ein Bevollmächtigter für Sie den Antrag stellt. Der Personalausweis oder Reisepass des Bevollmächtigten ist zusätzlich zum Ausweis des Vollmachtgebers vorzulegen.
  • Vollgutachten des TÜV, wenn Fahrzeug keine EG-Typgenehmigung hat
  • vollständige ausländische Fahrzeugpapiere
  • Kennzeichenschilder
  • gegebenenfalls EG-Übereinstimmungsbescheinigung / CoC-Papier
  • Alter Fahrzeugbrief bzw. Nachweis über den Verbleib des Fahrzeugbriefes, wenn das Fahrzeug schon einmal in Deutschland zugelassen war und vor dem 01.10.2005 in einem anderen EU-Land zugelassen wurde (ggf. Prüfung des Einzelfalles)
  • gegebenenfalls gültige HU-Bescheinigung (TÜV-Bericht / Prüfbericht), wenn das Fahrzeug im Ausland mit einer EG-Typgenehmigung zugelassen war und zwischenzeitlich eine Untersuchung nach § 29 StVZO hätte stattfinden müssen (es gelten die deutschen HU-Fristen)
  • Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
  • Zollunbedenklichkeitsbescheinigung, wenn das Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Land stammt
  • bei steuerpflichtigen Fahrzeugen: SEPA-Lastschriftmandat mit Angabe der Bankverbindung (IBAN und BIC), das vom Kontoinhaber unterschrieben ist. Weicht der Kontoinhaber vom Fahrzeughalter ab, ist bei der Zulassung durch eine bevollmächtigte Person zusätzlich noch die Unterschrift des Fahrzeughalters erforderlich. Dies gilt auch im Falle eines gemeinsamen Kontos, z.B. bei Eheleuten

Hinweis: Die ausländischen Fahrzeugpapiere und Kennzeichenschilder werden eingezogen.


Führerschein

Bei ausländischen Fahrerlaubnissen (Führerschein) wird danach unterschieden, ob der ausländische Führerschein

  • aus einem EU/EWR-Staat stammt (können  prüfungsfrei umgeschrieben werden),
  • aus einem Land, für das vereinfachte Bedingungen gelten (ggf. mit oder  ohne Prüfung umzuschreiben siehe Anlage 11 der Fahrerlaubnis-Verordnung)
  • oder aus einem anderen Land außerhalb der Anlage 11 (bei Umschreigung immer theoretische und praktische Prüfung erforderlich)

Bitte informieren Sie sich zu Führerscheinen aus EU/EWR-Staaten oder Staaten mit vereinfachten Bedingungen auf der Seite des Straßenverkehrsamtes der StädteRegion Aachen.

Für Fahrerlaubnisse aus Ländern, für die keine vereinfachten Bedingungen gelten - dazu gehört zum Beispiel die Ukraine - besteht die Berechtigung zur Nutzung des Führerscheins nur noch sechs Monate, sobald der Inhaber seinen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland begründet. Das gilt auch, wenn er hier in einer Unterkunft untergebracht wird.

Kann der Inhaber der ausländischen Fahrerlaubnis glaubhaft machen, dass er sich nicht länger als 12 Monate im Inland aufhalten wird, kann diese Frist auf Antrag um bis zu sechs Monate auf ein Jahr verlängert werden. Bei Personen, die sich nachweislich nicht länger als ein Jahr im Inland aufhalten werden, erscheint es vertretbar, auf den Erwerb der deutschen Fahrerlaubnis zu verzichten. Diese Verlängerung sollte in jedem Fall beantragt werden, um nachher keine Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Nach Ablauf der Sechs-Monats-Frist bzw. der Verlängerung bleibt dem Führerscheininhaber nur noch die Möglichkeit, seine ausländische Fahrerlaubnis nach § 31 der Fahrerlaubnis-Verordnung in eine deutsche umschreiben zu lassen, falls er in Deutschland Kraftfahrzeuge führen will.

Dazu ist eine Prüfung in Zusammenarbeit mit einer Fahrschule notwendig. Bitte fragen Sie bei einer Fahrschule nach den Möglichkeiten und Bedingungen.

Erforderliche Antragsunterlagen:

  • gültiger Personalausweis, Reisepass oder anderes gültiges Ausweisdokument (z.B. Aufenthaltstitel)
  • biometrisches Lichtbild,
  • ausländischer Führerschein,
  • Erklärung über die Gültigkeit der ausländischen Fahrerlaubnis,
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins (amtliche Anerkennung erforderlich- hierbei kann das Kommunale Integrationszentrum helfen
  • Bescheinigung über die Ausbildung in „Erster Hilfe“ (neun Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten),
  • Sehtestbescheinigung einer amtlich anerkannten Sehteststelle.

Für besondere Fahrerlaubnisse, zum Beispiel für LKW oder Busse, gelten andere Bedingungen. Bitte fragen Sie dazu beim Straßenverkehrsamt nach.

Die Antragstellung ist persönlich vorzunehmen und kann ausschließlich in der Führerscheinstelle der StädteRegion Aachen, Carlo-Schmid-Straße 4, 52146 Würselen, erfolgen.

Kontakt

Straßenverkehrsamt
Carlo-Schmid-Straße 4
52146 Würselen
Tel: +49 241 5198-6500

info.stva@staedteregion-aachen.de

Eingeschränkter Samstagsservice

Öffnungszeiten:

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Di. - Uhr    
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Bitte vereinbaren Sie vor Ihrem Besuch einen Termin.


Kontakt

KIM Case Management
Trierer Straße 1
52078 Aachen
Tel: +49 241 5198-4621

kim-casemanagement@staedteregion-aachen.de