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EMA-Wettbewerb: Kreative Netzwerke gesucht!

 

Schnittflächen als Chance nutzen
Der economy meets art - Wettbewerb animiert zu kreativen Projekten


Wirtschaft und Kunst haben auf den ersten Blick nicht allzu viel gemeinsam. Genauer unter die Lupe genommen, finden sich jedoch Überschneidungen und sogar geteilte Ziele. Auch Künstler müssen von etwas leben und ihre laufenden Kosten zahlen, Geld und mitunter sogar kommerzieller Erfolg sind also unerlässlich für ein Vorankommen. Auf der anderen Seite klagen Unternehmer, dass es ihnen an verschiedenen Stellen an Ideen mangelt, sei es bei der Motivation von Mitarbeitern, beim innovativen Weiterspinnen eines Produkts oder einer Dienstleistung, die sich schon lange bewährt hat, oder auch in der Selbstdarstellung bzw. im Marketing. Diese Schnittflächen als Chance zu erkennen und sich von der anderen Seite im besten Sinne befruchten zu lassen, auf diesem Grundgedanken basiert das Projekt economy meets art, kurz EMA. Schon seit Jahren unterstreicht es eindrucksvoll mit ganz verschiedenen Ansätzen, wie Wirtschaft und Kunst voneinander profitieren und miteinander wachsen können.
Seit dem Jahr 2010 bereits steht der EMA-Preis für außergewöhnliche Kooperationen zwischen Kulturschaffenden und Unternehmen, er wird nun zum vierten Mal von der StädteRegion Aachen ausgeschrieben. „Was uns sehr wichtig ist: Der Wettbewerb will echte Zusammenarbeit anregen.“, sagt Dr. Nina Mika-Helfmeier, Leiterin der Stabstelle Kultur der StädteRegion Aachen, bei der das Projekt durchgeführt wird. „Wir machen bewusst keine Vorgaben, es sind so viele Facetten für eine Zusammenarbeit denkbar.“ Vertreter aller Genres darstellender und bildender Kunst sollen sich ebenso angesprochen fühlen wie Unternehmen jeglicher Größe oder Einrichtungen, die unmittelbar etwas mit dem Thema Wirtschaft zu tun haben. Der Wettbewerb ist für alles offen, nur soll es ein gemeinsames Schaffen sein und ganz klar über das Zur-Verfügung-Stellen von Räumlichkeiten oder Material hinausgehen. Gesucht sind Ideen, die auf gemeinsame Prozesse abzielen.
Was wartet auf die Gewinner? Zunächst einmal zweckgebundene Fördergeldpreise in Höhe von zweimal 5000€ und einmal 3000€. Das ist die Starthilfe für den eigentlichen Spaß mit Mehrwert: das eigene Projekt. Das nämlich ist, wenn man so will, der Hauptgewinn für jeden Teilnehmer, der seine Idee dann auch umsetzt. „Die Impulse, die Wirtschaft und Kunst sich dabei gegenseitig geben und so Wachstum und Fortschritt anregen, sind unbezahlbar“, ist Dr. Nina Mika-Helfmeier sicher. Ihre Mitarbeiterin Jessica Cadenbach ist Ansprechpartnerin im Projekt und gibt gern Auskunft zu dem Wettbewerb.


Auf einen Blick:

Jede eingereichte Projektidee umfasst mindestens zwei Partner, von denen einer im Bereich Wirtschaft, der andere im Bereich Kunst (bildende und darstellende) tätig ist. Mindestens einer der Projektpartner hat seinen Sitz in der Städteregion Aachen oder einen nachvollziehbaren Bezug zu dieser. Der EMA-Preis ist mit Geldpreisen in einer Gesamthöhe von 13.000 Euro dotiert, das Preisgeld darf nur für das prämierte Projekt verwendet werden. Bewerbungszeitraum ist vom 15. September bis 30. November 2017, Realisierungszeitraum für die prämierten Projektideen: 1. April bis 30. November 2018.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerbsaufruf sowie der Bewerbungsbogen können in der rechten Spalte abgerufen werden.

Kontakt

Kultur
Zollernstraße 10
52070 Aachen

Ansprechpartner/-innen

Frau Dr. Nina Mika-Helfmeier
Tel: +49 241 5198-2664
Fax: +49 241 5198-82664
nina.mika-helfmeier@staedteregion-aachen.de

Frau Jessica Cadenbach
Tel: +49 241 5198-5807
Fax: +49 241 5198-85807
jessica.cadenbach@staedteregion-aachen.de