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Corona: Archiv der veröffentlichten Meldungen

Hier finden Sie, der Vollständigkeit halber, alle Meldungen zum Thema Coronavirus, die vor dem 29. Juni herausgegeben wurden.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 26. Juni, 9:45 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona- Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1999 positive Fälle, davon 994 in der Stadt Aachen. 1880 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 98. Damit sind aktuell 21 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten Zahlen werden am Montag, 29. Juni, veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1,4.

Einreiseverordnung: Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Es gilt immer die Einstufung des Landes am Tage der Wiedereinreise nach Deutschland. Die tagesaktuelle Liste der vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiete findet man unter der www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (Tel: 0241-51985300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de) melden. 

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 24. Juni, 10:15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona- Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1997 positive Fälle, davon 992 in der Stadt Aachen. 1876 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 98. Hinzugekommen ist ein 90-jähriger Mann. Damit sind aktuell 23 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten Zahlen werden am Freitag, 26. Juni, veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 2.

Einreiseverordnung: Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Es gilt immer die Einstufung des Landes am Tage der Wiedereinreise nach Deutschland. Die tagesaktuelle Liste der vom Robert-Koch- Institut ausgewiesenen Risikogebiete findet man unter der Adresse www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (Tel: 0241-51985300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de) melden. 

Corona-Warn-App: Das Gesundheitsamt der StädteRegion weist auf das richtige Verhalten hin, wenn die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ meldet:

  1. Soziale Kontakte sind sofort zu reduzieren und die Regeln zu Abstand, Hygiene und Alltagsmasken besonders zu befolgen.
  2. Man soll umgehend Kontakt mit dem jeweiligen Hausarzt aufnehmen und sich testen lassen. Darauf hat jeder mit dieser Risikomeldung einen Anspruch, auch ohne Symptome.
  3. Das Gesundheitsamt ist schnellstmöglich unter Tel: 0241/5198-5300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de zu kontaktieren. Hier werden auf den jeweiligen Einzelfall bezogen die weiteren Maßnahmen besprochen.

Die Warnung „erhöhtes Risiko“ der App bedeutet keine automatische Krankschreibung oder Quarantäne. Die Entscheidung über eine Krankschreibung trifft der behandelnde Arzt, die Quarantäne ordnet das zuständige Gesundheitsamt an. Wird jemand positiv auf Covid-19 getestet, sollte er das in der App hinterlegen um andere zu warnen.

Wichtiger Hinweis: Das Gesundheitsamt kann keine technischen Fragen zur Corona-Warn-App beantworten! Dazu kann man sich an die bundesweite Hotline unter 0800-7540001 wenden.

Corona-Schutzmaßnahmen:
Nachzulesen ist die aktuelle Fassung der Corona- Schutzverordnung des Landes NRW als PDF-Datei auf dieser Seite. Sie gilt bis zum 1. Juli. Inzwischen sind in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona- Schutzmaßnahmen in Kraft getreten. Diese betreffen neben Erleichterungen für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel unter anderem Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Zuschauern, die unter Auflagen insbesondere zur Rückverfolgung der Teilnehmer wieder möglich sind. Auch private Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden. Des Weiteren können Bars sowie Wellnesseinrichtungen und Erlebnisbäder ihren Betrieb unter Auflagen aufnehmen. Erleichterungen gelten auch für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist seit Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, im Freien für Gruppen bis zu 30 Personen wieder zulässig. Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport können unter Auflagen auch in Hallen wieder stattfinden.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 22. Juni, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1994 positive Fälle, davon 989 in der Stadt Aachen. 1875 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 97. Damit sind aktuell 22 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten Zahlen werden am Mittwoch, 24. Juni, veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 2.

Corona-Einreiseverordnung: Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Es gilt immer die Einstufung des Landes am Tage der Wiedereinreise nach Deutschland. Die tagesaktuelle Liste der vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiete findet man auf der Webseite des Robert Koch-Instituts.

Es gibt keine Möglichkeit der Freitestung. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (Tel: 0241/5198-5300 oder Mail:  infektionsschutz@staedteregion-aachen.de) melden.

Corona-Schutzmaßnahmen: Nachzulesen ist die aktuelle Fassung der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, die auf dieser Seite als pdf-Datei hinterlegt ist. Sie gilt bis zum 1. Juli.

Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft getreten. Diese betreffen neben Erleichterungen für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel unter anderem Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Zuschauern, die unter Auflagen insbesondere zur Rückverfolgung der Teilnehmer wieder möglich sind. Auch private Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden. Des Weiteren können Bars sowie Wellnesseinrichtungen und Erlebnisbäder ihren Betrieb unter Auflagen aufnehmen. Erleichterungen gelten auch für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, im Freien für Gruppen bis zu 30 Personen wieder zulässig. Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport können unter Auflagen auch in Hallen wieder stattfinden.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 19. Juni, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1991 positive Fälle, davon 988 in der Stadt Aachen. 1873 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt jetzt bei 97. Hinzugekommen sind eine 94-jährige Frau und ein 68-jähriger Mann. Damit sind aktuell 21 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten aktuellen Zahlen werden am Montag (22.06.2020) veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde von Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf diese Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bei 1,6.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten:
Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Es gilt immer die Einstufung des Landes am Tage der Wiedereinreise nach Deutschland. Die tagesaktuelle Liste der vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiete findet man unter der Adresse:
https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete

Es gibt keine Möglichkeit der Freitestung. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (Tel: 0241-51985300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de) melden.

Corona-Schutzmaßnahmen:
Am Montag, dem 15. Juni 2020, sind in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft getreten. Diese betreffen neben Erleichterungen für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel unter anderem Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Zuschauern, die unter Auflagen insbesondere zur Rückverfolgung der Teilnehmer wieder möglich sind. Auch private Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden. Des Weiteren können Bars sowie Wellnesseinrichtungen und Erlebnisbäder ihren Betrieb unter Auflagen aufnehmen. Erleichterungen gelten auch für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, im Freien für Gruppen bis zu 30 Personen wieder zulässig. Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport können unter Auflagen auch in Hallen wieder stattfinden. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW tritt mit Ablauf des 1. Juli 2020 außer Kraft.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 17. Juni, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1985 positive Fälle, davon 985 in der Stadt Aachen. 1871 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 95. Damit sind aktuell 19 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten aktuellen Zahlen werden am Freitag (19.06.2020) veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde von Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf diese Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bei 1.

Corona-Schutzmaßnahmen:
Am Montag, dem 15. Juni 2020, sind in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft getreten. Diese betreffen neben Erleichterungen für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel unter anderem Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Zuschauern, die unter Auflagen insbesondere zur Rückverfolgung der Teilnehmer wieder möglich sind. Auch private Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden. Des Weiteren können Bars sowie Wellnesseinrichtungen und Erlebnisbäder ihren Betrieb unter Auflagen aufnehmen. Erleichterungen gelten auch für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, im Freien für Gruppen bis zu 30 Personen wieder zulässig. Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport können unter Auflagen auch in Hallen wieder stattfinden.
Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 1. Juli 2020 außer Kraft:

Neu ist  eine Verordnung aus dem Bundesgesundheitsministerium: Tests auf das Coronavirus können in sensiblen Bereichen dadurch ausgeweitet werden – jetzt auch ohne Krankheitsanzeichen. Siehe: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/Corona-Test-VO
Konkret sollen nun grundsätzlich alle Patienten getestet werden, die im Krankenhaus aufgenommen werden - unabhängig von ihrem Versicherungsstatus. Daneben können Gesundheitsämter oder Ärzte Tests für Menschen ohne Symptome veranlassen. Möglich werden damit umfassende Tests bei engen Kontakten zu Infizierten - zum Beispiel auch bei Corona-Ausbrüchen in Kitas oder Schulen sowie in Pflegeheimen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 15. Juni, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1982 positive Fälle, davon 984 in der Stadt Aachen. 1871 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 95. Damit sind aktuell 16 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert.

Die Krisenstäbe gehen mit dem heutigen Tag in den Stand-by-Modus. Dreimal pro Woche werden die aktuelle Lage, die Zahlen und Fakten in Telefonkonferenzen ausgetauscht. Folglich wird es ab sofort dreimal pro Woche eine aktuelle Pressemitteilung aus den Kristenstäben geben, montags, mittwochs und freitags. Die Krisenstäbe können jederzeit bei entsprechender Lage wieder aktiviert werden. Die nächsten aktuellen Zahlen werden demnach am Mittwoch (17.06.2020) veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde von Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf diese Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bei 0,5.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 12. Juni, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1982 positive Fälle, davon 984 in der Stadt Aachen. 1869 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 95. Damit sind aktuell 18 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten aktuellen Zahlen werden am Montag (15.06.2020) veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde von Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf diese Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten in den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern bei 0,5.

Corona-Schutzmaßnahmen:
Die aktuelle gültige Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist auf dieser Seite eingestellt. Diese gilt bis zum 15. Juni 2020.
Zudem ist dort auch schon die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW online, die ab dem kommenden Montag, 15. Juni Gültigkeit hat. Darin sind weitere Lockerungen der Schutzmaßnahmen enthalten. Einige wichtige Punkte sind:

  • Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind jetzt unter Schutzauflagen, insbesondere auch zur  Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer erlaubt. Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern gelten erweitere Anforderungen. Sie sind nur in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zulässig.
  • Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.
  • Private Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, können wieder unter Auflagen stattfinden. Sie sind mit höchstens 50 Teilnehmern unter Schutzvorkehrungen (insbesondere Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer) erlaubt.
  • Für den Handel wird die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.
  • Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.
  • Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.
  • Das Grillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen wieder möglich.
  • Floh- und Trödelmärkte können unter einem besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzept stattfinden.
  • Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden stattfinden.
  • Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen zum Hygiene- und Infektionsschutz wieder aufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt.
  • Die Ausübung von Kontaktsportarten ist auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer sichergestellt werden.
  • Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.

Neu ist  eine Verordnung aus dem Bundesgesundheitsministerium: Tests auf das Coronavirus können in sensiblen Bereichen dadurch ausgeweitet werden – jetzt auch ohne Krankheitsanzeichen. Siehe: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/Corona-Test-VO. Konkret sollen nun grundsätzlich alle Patienten getestet werden, die im Krankenhaus aufgenommen werden - unabhängig von ihrem Versicherungsstatus. Daneben können Gesundheitsämter oder Ärzte Tests für Menschen ohne Symptome veranlassen. Möglich werden damit umfassende Tests bei engen Kontakten zu Infizierten - zum Beispiel auch bei Corona-Ausbrüchen in Kitas oder Schulen sowie in Pflegeheimen.

Am 15. Juni öffnen die Schulen für die Primarstufen:
In NRW sollen ab dem 15. Juni 2020 (Montag) wieder alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen. Damit soll den Kindern der Primarstufe vor den anstehenden Sommerferien nochmals ein durchgehender und geordneter Schulalltag ermöglicht werden. Der notwendige Infektionsschutz an Schulen der Primarstufe wird insbesondere durch das Prinzip konstanter Lerngruppen erfüllt. Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler werden bei Einhaltung der geltenden Anforderungen an Hygiene und Infektionsschutz ohne Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer unterrichtet. Anfangs- und Pausenzeiten werden gestaffelt. Zudem müssen Anwesenheit und Gruppenzusammensetzung dokumentiert werden. Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Kinder vor dem Schulbesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen. Unter den genannten Voraussetzungen wird auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wiederaufgenommen. Mit der Rückkehr zu einem regulären Schulbetrieb endet das Angebot der schulischen Notbetreuung.

Berufskollegs
Seit dem 11. Mai 2020 ist durch die vorgenommenen Priorisierungen in den Berufskollegs die Beschulung aller Schülerinnen und Schüler bereits grundsätzlich möglich. Da sich nach den Abschlussprüfungen sukzessive die personellen und räumlichen Kapazitäten der einzelnen Berufskollegs erweitern, soll auch hier bis zu den Sommerferien schrittweise der Unterricht - zumindest tageweise – wieder als Präsenzunterricht für alle Schülerinnen, Schüler und Studierende realisiert werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) im Aachener Tivoli wird zum 13. Juni ruhend gestellt. Zuletzt gab es nur noch deutlich weniger als 100 Testungen pro Tag. Zwei mobile Teams arbeiten weiter vom Gesundheitsamt aus gezielt in Einrichtungen und sogenannten Hotspots, also überall da, wo Corona-Infizierte entdeckt oder vermutet werden. Auch die prophylaktisch arbeitenden Beraterteams sind weiterhin unterwegs. Die Maßnahme ist mit den beiden kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Stadt und Land abgestimmt. Hausärzte und Krankenhäuser übernehmen jetzt wieder die Abstriche bei ihren Patienten. Eine Reaktivierung des Abstrichzentrums ist mit Vorlauf jederzeit möglich. Positive Testergebnisse werden auch in Zukunft beim Gesundheitsamt bearbeitet. Von dort aus erfolgt weiterhin die konsequente Kontaktpersonennachverfolgung.

Am heutigen Freitag, 12. Juni, ist das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli letztmalig von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. In einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 10. Juni, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1980 positive Fälle, davon 983 in der Stadt Aachen. 1865 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 95. Hinzugekommen ist ein 39-jähriger Mann. Damit sind aktuell 20 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten aktuellen Zahlen werden am Freitag (12.06.2020) veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1.

Corona-Schutzmaßnahmen: Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist als PDF-Datei auf dieser. Sie gilt bis zum 15. Juni 2020.

Neu ist: Tests auf das Coronavirus können in sensiblen Bereichen ausgeweitet werden – jetzt auch ohne Krankheitsanzeichen. Das legt eine Verordnung aus dem Bundesgesundheitsministerium fest.
Konkret sollen nun grundsätzlich alle Patienten getestet werden, die im Krankenhaus aufgenommen werden - unabhängig von ihrem Versicherungsstatus. Daneben können Gesundheitsämter oder Ärzte Tests für Menschen ohne Symptome veranlassen. Möglich werden damit umfassende Tests bei engen Kontakten zu Infizierten - zum Beispiel auch bei Corona-Ausbrüchen in Kitas oder Schulen sowie in Pflegeheimen.

Am 15. Juni öffnen die Schulen für die Primarstufen: Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat jetzt mitgeteilt, dass ab dem 15. Juni 2020 (Montag) wieder alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen. Damit soll den Kindern der Primarstufe vor den anstehenden Sommerferien nochmals ein durchgehender und geordneter Schulalltag ermöglicht werden. Der notwendige Infektionsschutz an Schulen der Primarstufe wird insbesondere durch das Prinzip konstanter Lerngruppen erfüllt.

Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler werden bei Einhaltung der geltenden Anforderungen an Hygiene und Infektionsschutz ohne Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer unterrichtet. Anfangs- und Pausenzeiten werden gestaffelt. Zudem müssen Anwesenheit und Gruppenzusammensetzung dokumentiert werden. Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Kinder vor dem Schulbesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen.

Unter den genannten Voraussetzungen wird auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wiederaufgenommen. Mit der Rückkehr zu einem regulären Schulbetrieb endet das Angebot der schulischen Notbetreuung.

Berufskollegs: Seit dem 11. Mai 2020 ist durch die vorgenommenen Priorisierungen in den Berufskollegs die Beschulung aller Schülerinnen und Schüler bereits grundsätzlich möglich. Da sich nach den Abschlussprüfungen sukzessive die personellen und räumlichen Kapazitäten der einzelnen Berufskollegs erweitern, soll auch hier bis zu den Sommerferien schrittweise der Unterricht - zumindest tageweise – wieder als Präsenzunterricht für alle Schülerinnen, Schüler und Studierende realisiert werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) im Aachener Tivoli wird zum 13. Juni ruhend gestellt. Zuletzt gab es nur noch deutlich weniger als 100 Testungen pro Tag. Ein mobiles Team arbeitet weiter vom Gesundheitsamt aus gezielt in Einrichtungen und sogenannten Hotspots, also überall da, wo Corona-Infizierte entdeckt oder vermutet werden. Auch die prophylaktisch arbeitenden Beraterteams sind weiterhin unterwegs. Die Maßnahme ist mit den beiden kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Stadt und Land abgestimmt. Hausärzte und Krankenhäuser übernehmen jetzt wieder die Abstriche bei ihren Patienten. Eine Reaktivierung des Abstrichzentrums ist mit Vorlauf jederzeit möglich. Positive Testergebnisse werden auch in Zukunft beim Gesundheitsamt bearbeitet. Von dort aus erfolgt weiterhin die konsequente Kontaktpersonennachverfolgung.

Bis einschließlich Freitag, 12. Juni, ist das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. In einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 09. Juni, 09:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1979 positive Fälle, davon 982 in der Stadt Aachen. 1863 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 94. Damit sind aktuell 22 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1,3.

Corona-Schutzmaßnahmen: Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Diese gilt bis zum 15. Juni 2020.

Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) außer Kraft gesetzt: Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat jetzt die Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) allgemeinverbindlich außer Kraft gesetzt. Das bedeutet:
1. Die Anordnung, sich nach einer Einreise zuhause ohne Besuch aufzuhalten, ist dadurch ab sofort ausgesetzt.

2. Für Personen, die sich in einer häuslichen „Isolation“ nach § 1 Abs. 1 bis 3 CoronaEinrVO befinden, ist diese Verpflichtung dadurch entfallen. Bei möglichen Symptomen sollen sich diese Personen mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen.

3. Abhängig vom Ausreisegebiet kann das Gesundheitsamt eine nähere Befragung veranlassen.
Die Landesregierung wird zeitnah in Abstimmung mit dem Bund und den anderen Ländern prüfen, ob die Regelungen der CoronaEinrVO nach Maßgabe des OVG-Beschlusses verändert werden oder angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens ganz entfallen können.

Am 15. Juni öffnen die Schulen für die Primarstufen: Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat jetzt mitgeteilt, dass ab dem 15. Juni 2020 (Montag) wieder alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen. Damit soll den Kindern der Primarstufe vor den anstehenden Sommerferien nochmals ein durchgehender und geordneter Schulalltag ermöglicht werden. Der notwendige Infektionsschutz an Schulen der Primarstufe wird insbesondere durch das Prinzip konstanter Lerngruppen erfüllt.

Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler werden bei Einhaltung der geltenden Anforderungen an Hygiene und Infektionsschutz ohne Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer unterrichtet. Anfangs- und Pausenzeiten werden gestaffelt. Zudem müssen Anwesenheit und Gruppenzusammensetzung dokumentiert werden. Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Kinder vor dem Schulbesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen.

Unter den genannten Voraussetzungen wird auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wiederaufgenommen. Mit der Rückkehr zu einem regulären Schulbetrieb endet das Angebot der schulischen Notbetreuung.

Berufskollegs: Seit dem 11. Mai 2020 ist durch die vorgenommenen Priorisierungen in den Berufskollegs die Beschulung aller Schülerinnen und Schüler bereits grundsätzlich möglich. Da sich nach den Abschlussprüfungen sukzessive die personellen und räumlichen Kapazitäten der einzelnen Berufskollegs erweitern, soll auch hier bis zu den Sommerferien schrittweise der Unterricht - zumindest tageweise – wieder als Präsenzunterricht für alle Schülerinnen, Schüler und Studierende realisiert werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) im Aachener Tivoli wird zum 13. Juni ruhend gestellt. Zuletzt gab es nur noch deutlich weniger als 100 Testungen pro Tag. Ein mobiles Team arbeitet weiter vom Gesundheitsamt aus gezielt in Einrichtungen und sogenannten Hotspots, also überall da, wo Corona-Infizierte entdeckt oder vermutet werden. Auch die prophylaktisch arbeitenden Beraterteams sind weiterhin unterwegs. Die Maßnahme ist mit den beiden kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Stadt und Land abgestimmt. Hausärzte und Krankenhäuser übernehmen jetzt wieder die Abstriche bei ihren Patienten. Eine Reaktivierung des Abstrichzentrums ist mit Vorlauf jederzeit möglich. Positive Testergebnisse werden auch in Zukunft beim Gesundheitsamt bearbeitet. Von dort aus erfolgt weiterhin die konsequente Kontaktpersonennachverfolgung.

Bis einschließlich Freitag, 12. Juni, ist das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. In einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 29. Juni weiter. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

Alltagsmaske oder Visier: In begründeten Einzelfällen kann die Mund-Nase-Bedeckung laut aktueller Coronaschutzverordnung „durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung des Arbeitsplatzes durch Glas, Plexiglas o.ä.), hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.“ Allerdings wird diese Möglichkeit in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ eingeschränkt. In der Gastronomie gilt die Ausnahme zum Beispiel nicht für Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen. Diese müssen weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Einschränkung gilt ebenfalls nicht für Beherbergungsbetriebe, Friseure, Kosmetikstudios oder Massage.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 08. Juni, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1979 positive Fälle, davon 982 in der Stadt Aachen. 1862 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 94. Damit sind aktuell 23 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1,4.

Corona-Schutzmaßnahmen: Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist auf dieser Seite als PDF-Datei eingestellt. Sie gilt bis zum 15. Juni 2020.

Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) außer Kraft gesetzt: Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat jetzt die Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) allgemeinverbindlich außer Kraft gesetzt. Das bedeutet:
1. Die Anordnung, sich nach einer Einreise zuhause ohne Besuch aufzuhalten, ist dadurch ab sofort ausgesetzt.

2. Für Personen, die sich in einer häuslichen „Isolation“ nach § 1 Abs. 1 bis 3 CoronaEinrVO befinden, ist diese Verpflichtung dadurch entfallen. Bei möglichen Symptomen sollen sich diese Personen mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen.

3. Abhängig vom Ausreisegebiet kann das Gesundheitsamt eine nähere Befragung veranlassen.
Die Landesregierung wird zeitnah in Abstimmung mit dem Bund und den anderen Ländern prüfen, ob die Regelungen der CoronaEinrVO nach Maßgabe des OVG-Beschlusses verändert werden oder angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens ganz entfallen können.

Am 15. Juni öffnen die Schulen für die Primarstufen: Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat jetzt mitgeteilt, dass ab dem 15. Juni 2020 (Montag) wieder alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen. Damit soll den Kindern der Primarstufe vor den anstehenden Sommerferien nochmals ein durchgehender und geordneter Schulalltag ermöglicht werden. Der notwendige Infektionsschutz an Schulen der Primarstufe wird insbesondere durch das Prinzip konstanter Lerngruppen erfüllt.

Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler werden bei Einhaltung der geltenden Anforderungen an Hygiene und Infektionsschutz ohne Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer unterrichtet. Anfangs- und Pausenzeiten werden gestaffelt. Zudem müssen Anwesenheit und Gruppenzusammensetzung dokumentiert werden. Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Kinder vor dem Schulbesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen.

Unter den genannten Voraussetzungen wird auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wiederaufgenommen. Mit der Rückkehr zu einem regulären Schulbetrieb endet das Angebot der schulischen Notbetreuung.

Berufskollegs: Seit dem 11. Mai 2020 ist durch die vorgenommenen Priorisierungen in den Berufskollegs die Beschulung aller Schülerinnen und Schüler bereits grundsätzlich möglich. Da sich nach den Abschlussprüfungen sukzessive die personellen und räumlichen Kapazitäten der einzelnen Berufskollegs erweitern, soll auch hier bis zu den Sommerferien schrittweise der Unterricht – zumindest tageweise – wieder als Präsenzunterricht für alle Schülerinnen, Schüler und Studierende realisiert werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) im Aachener Tivoli wird zum 13. Juni ruhend gestellt. Zuletzt gab es nur noch deutlich weniger als 100 Testungen pro Tag. Ein mobiles Team arbeitet weiter vom Gesundheitsamt aus gezielt in Einrichtungen und sogenannten Hotspots, also überall da, wo Corona-Infizierte entdeckt oder vermutet werden. Auch die prophylaktisch arbeitenden Beraterteams sind weiterhin unterwegs. Die Maßnahme ist mit den beiden kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Stadt und Land abgestimmt. Hausärzte und Krankenhäuser übernehmen jetzt wieder die Abstriche bei ihren Patienten. Eine Reaktivierung des Abstrichzentrums ist mit Vorlauf jederzeit möglich. Positive Testergebnisse werden auch in Zukunft beim Gesundheitsamt bearbeitet. Von dort aus erfolgt weiterhin die konsequente Kontaktpersonennachverfolgung.

Bis einschließlich Freitag, 12. Juni, ist das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. In einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 29. Juni weiter. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

Alltagsmaske oder Visier: In begründeten Einzelfällen kann die Mund-Nase-Bedeckung laut aktueller Coronaschutzverordnung „durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung des Arbeitsplatzes durch Glas, Plexiglas o.ä.), hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.“ Allerdings wird diese Möglichkeit in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ eingeschränkt. In der Gastronomie gilt die Ausnahme zum Beispiel nicht für Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen. Diese müssen weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Einschränkung gilt ebenfalls nicht für Beherbergungsbetriebe, Friseure, Kosmetikstudios oder Massage.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 5. Juni, 9.30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1976 positive Fälle, davon 983 in der Stadt Aachen. 1859 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 94. Damit sind aktuell 23 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1.

Aktuelle Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen: Seit Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen sieht unter anderem folgende Erleichterungen vor:

Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln: Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist. Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

Kultureinrichtungen: Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

Sport: Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Unter diesen Voraussetzungen ist zudem das Betreten der Sportanlage durch bis zu 100 Zuschauer bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. In Kontaktsportarten ist ein uneingeschränktes Training in Gruppen bis zu zehn Personen möglich. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Ferienangebote: Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

Messen, Kongresse, Tagungen: Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

Nachzulesen ist die aktuelle Fassung als PDF-Datei auf dieser Seite. Sie gilt bis zum 15. Juni.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. In einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 04. Juni, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1975 positive Fälle, davon 983 in der Stadt Aachen. 1859 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 94. Damit sind aktuell 22 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1,6.

Aktuelle Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen: Seit dem 30. Mai 2020 gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport.

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen ist auf dieser Seite als PDF-Datei eingestellt. Sie gilt bis zum 15. Juni 2020.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. in einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 29. Juni weiter. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

Alltagsmaske oder Visier: In begründeten Einzelfällen kann die Mund-Nase-Bedeckung laut aktueller Coronaschutzverordnung „durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung des Arbeitsplatzes durch Glas, Plexiglas o.ä.), hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.“ Allerdings wird diese Möglichkeit in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ eingeschränkt. In der Gastronomie gilt die Ausnahme zum Beispiel nicht für Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen. Diese müssen weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Einschränkung gilt ebenfalls nicht für Beherbergungsbetriebe, Friseure, Kosmetikstudios oder Massage.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 03. Juni, 09:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1972 positive Fälle, davon 983 in der Stadt Aachen. 1858 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 94. Hinzugekommen ist ein 85-jähriger Mann. Damit sind aktuell 20 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert.

Notfall-Szenario:
Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1,4.

Aktuelle Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen: Seit dem 30. Mai 2020 gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport. Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist auf dieser Seite eingestellt. Diese gilt bis zum 15. Juni 2020.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. in einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 02. Juni, 09:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1971 positive Fälle, davon 982 in der Stadt Aachen. 1856 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 93. Damit sind aktuell 22 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Über Pfingsten wurde die tägliche Berichtspflicht an den Krisenstab der Bezirksregierung Köln ausgesetzt.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 2.

Aktuelle Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen: Seit dem 30. Mai 2020 gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen sieht unter anderem folgende Erleichterungen vor:

1. Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln: Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist. Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

2. Kultureinrichtungen: Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

3. Sport: Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. In Kontaktsportarten ist ein uneingeschränktes Training in Gruppen bis zu zehn Personen möglich. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wieder aufnehmen.

4. Ferienangebote: Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

5. Messen, Kongresse, Tagungen: Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung gilt bis zum 15. Juni 2020.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. in einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 29. Juni weiter. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 29. Mai, 12:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1967 positive Fälle, davon 978 in der Stadt Aachen. 1850 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 93. Hinzugekommen ist ein 55-jähriger Mann. Damit sind aktuell 24 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert.

Über Pfingsten wurde die tägliche Berichtspflicht an den Krisenstab der Bezirksregierung Köln ausgesetzt. Aktuelle Zahlen werden deshalb erst wieder am 02.06.2020 bekanntgegeben.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1,3.

Aktuelle Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen:
Ab Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 28. Mai, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1964 positive Fälle, davon 975 in der Stadt Aachen. 1849 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 92. Damit sind aktuell nun noch 23 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1.

Aktuelle Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen:
Ab Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport. Die neue Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen sieht unter anderem folgende Erleichterungen ab dem 30. Mai 2020 vor:


1.         Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln
Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist. Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.


2.         Kultureinrichtungen
Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.


3.         Sport
Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. In Kontaktsportarten ist ein uneingeschränktes Training in Gruppen bis zu zehn Personen möglich. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wieder aufnehmen.


4.         Ferienangebote
Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.


5.         Messen, Kongresse, Tagungen
Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist, ebenso wie die ab 30.05. gültige Verordnung (sie gilt dann bis 15.06.2020)auf dieser Seite eingestellt.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. in einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 29. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 27. Mai, 09:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1962 positive Fälle, davon 973 in der Stadt Aachen. 1846 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt jetzt bei 92. Hinzugekommen ist ein 73-jähriger Mann. Damit sind aktuell nun noch 24 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 0,4.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die aktuelle Coronaschutzverordnung gilt bis zum 5. Juni 2020. Bund und Länder haben sich am 26. Mai darauf geeinigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni fortzuschreiben. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern und sich selbst vor einer Infektion zu schützen, haben Bürgerinnen und Bürger weiter grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Diese Maßnahme wird ergänzt durch eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen. Außerdem wird empfohlen, die Zahl der Menschen, zu denen man Kontakt hat, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. in einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 29. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 26. Mai, 09:30 Uhr 

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nach wie vor 1960 positive Fälle, davon 971 in der Stadt Aachen. Am Wochenende sind demnach erstmals keine weiteren Fälle hinzugekommen. 1839 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 91. Damit sind aktuell nun noch 30 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 0,4.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist auf dieser Seite als Download eingestellt. Sie gilt bis zum 5. Juni 2020.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin zu erhalten. in einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 25. Mai, 12:30 Uhr 

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nach wie vor 1960 positive Fälle, davon 971 in der Stadt Aachen. Am Wochenende sind demnach erstmals keine weiteren Fälle hinzugekommen. 1829 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 91. Damit sind aktuell nun noch 40 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 2.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die Coronaschutzverordnung gilt aktuell bis zum 5. Juni 2020. Bildungsveranstaltungen in Schulen sind nun wieder grundsätzlich möglich und die Regelungen zu „atmungsintensiven Proben“ im Musikbereich wurden angepasst. Auch der Betrieb von Tattoo- und Piercingstudios und die Nutzung von Duschen und Umkleiden in Fitnessstudios sind unter Auflagen wieder erlaubt. Neben weiteren Anpassungen und redaktionellen Änderungen beinhaltet die Verordnung nun unter anderem Klarstellungen für standesamtliche Trauungen und erlaubt das Picknicken. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt untersagt.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ändert, an die aktuelle Lage angepasst, die Öffnungszeiten. Das Zentrum am Tivoli ist ab dem heutigen Tag an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 22. Mai, 9:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1960 positive Fälle, davon 971 in der Stadt Aachen. 1814 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 91. Damit sind aktuell 55 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 2.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die Coronaschutzverordnung wurde erneut aktualisiert und gilt aktuell bis zum 5. Juni 2020. Bildungsveranstaltungen in Schulen sind nun wieder grundsätzlich möglich und die Regelungen zu „atmungsintensiven Proben“ im Musikbereich wurden angepasst. Auch der Betrieb von Tattoo- und Piercingstudios und die Nutzung von Duschen und Umkleiden in Fitnessstudios sind unter Auflagen wieder erlaubt. Neben weiteren Anpassungen und redaktionellen Änderungen beinhaltet die Verordnung nun unter anderem Klarstellungen für standesamtliche Trauungen und erlaubt das Picknicken. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt untersagt.
Die aktualisierte Coronaschutzverordnung und der Anlage zur Hygiene (Stand 21. Mai 2020) sind auf dieser Seite eingestellt.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ändert, an die aktuelle Lage angepasst, ab dem 25. Mai die Öffnungszeiten. Das Zentrum am Tivoli ist ab kommenden Montag an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.           

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

Corona-Maßnahmen Niederlande:
Obwohl der niederländische Ansatz zur Bekämpfung der Corona-Verbreitung seit dem 11. Mai etwas gelockert wurde, ist immer noch eine Notverordnung in Kraft. Wer sich nicht an die Notverordnung hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 390 Euro pro Person. Die üblichen Hygieneregeln und Abstandsregeln gelten für alle in den Niederlanden.
Wer in ein Geschäft, einen Vergnügungspark oder ein Naturschutzgebiet geht, hat darauf zu achten, dass Menschenmassen und große Gruppen zu verhindern – und falls sie doch entstehen - zu meiden sind. Die zuständige Behörde kann bei wachsenden Besucherzahlen beschließen, bestimmte Standorte zu schließen. Das gilt zum Beispiel für Campingplätze, Erholungsparks, Parks, Naturreservate, Strände. Auch der öffentliche Verkehr in den Niederlanden läuft noch nicht nach normalen Fahrplänen. Appell: Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel nur, wenn es wirklich nötig ist, vermeiden Sie den Berufsverkehr und geben Sie sich gegenseitig Raum! In Zug, Bus und U-Bahn wird empfohlen, nicht-medizinische Mundschutzkappen zu tragen. Ab dem 1. Juni ist dies obligatorisch.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 20. Mai, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1958 positive Fälle, davon 971 in der Stadt Aachen. 1801 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 91. Hinzugekommen sind eine 90-jährige Frau und ein 62-jähriger Mann. Damit sind aktuell 66 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario:
Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 3.

Aktuelle Coronaschutzverordnung:
Die Coronaschutzverordnung wurde erneut aktualisiert und gilt aktuell bis zum 5. Juni 2020. Bildungsveranstaltungen in Schulen sind nun wieder grundsätzlich möglich und die Regelungen zu „atmungsintensiven Proben“ im Musikbereich wurden angepasst. Auch der Betrieb von Tattoo- und Piercingstudios und die Nutzung von Duschen und Umkleiden in Fitnessstudios sind unter Auflagen wieder erlaubt. Neben weiteren Anpassungen und redaktionellen Änderungen beinhaltet die Verordnung nun unter anderem Klarstellungen für standesamtliche Trauungen und erlaubt das Picknicken. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt untersagt. Die Geltungsdauer der Coronaeinreiseverordnung wurde auch bis einschließlich 5. Juni 2020 verlängert. Die Einreise für Personen, die aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland nach Nordrhein-Westfalen einreisen, war bereits in der Vorgängerversion der aktuellen Verordnung erleichtert worden. Zudem wurde eine Klarstellung in Bezug auf das Staatenprivileg für Arbeitskräfte aus EU-Länder und weiteren Staaten vorgenommen.

Abstrichzentrum:
Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ändert, an die aktuelle Lage angepasst, ab dem 25. Mai die Öffnungszeiten. Das Zentrum ist somit ab kommendem Montag an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.
Appell: Die Krisenstäbe weisen zum langen Wochenende darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

Corona-Maßnahmen Niederlande
: Obwohl der niederländische Ansatz zur Bekämpfung der Corona-Verbreitung seit dem 11. Mai etwas gelockert wurde, ist immer noch eine Notverordnung in Kraft. Wer sich nicht an die Notverordnung hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 390 Euro pro Person. Die üblichen Hygieneregeln und Abstandsregeln gelten für alle in den Niederlanden.
Wer in ein Geschäft, einen Vergnügungspark oder ein Naturschutzgebiet geht, hat darauf zu achten, dass Menschenmassen und große Gruppen zu verhindern – und falls sie doch entstehen - zu meiden sind. Die zuständige Behörde kann bei wachsenden Besucherzahlen beschließen, bestimmte Standorte zu schließen. Das gilt zum Beispiel für Campingplätze, Erholungsparks, Parks, Naturreservate, Strände. Auch der öffentliche Verkehr in den Niederlanden läuft noch nicht nach normalen Fahrplänen. Appell: Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel nur, wenn es wirklich nötig ist, vermeiden Sie den Berufsverkehr und geben Sie sich gegenseitig Raum! In Zug, Bus und U-Bahn wird empfohlen, nicht-medizinische Mundschutzkappen zu tragen. Ab dem 1. Juni ist dies obligatorisch.

Freibad Hangeweiher: Der Hangeweiher öffnet heute seine Tore. Allerdings nicht sperrangelweit: Hygiene- und Abstandsvorgaben zur Eindämmung des Corona-Virus führen dazu, dass in diesem Jahr deutlich weniger Menschen auf einmal das 23.000 Quadratmeter große Areal betreten dürfen und in den beiden Becken schwimmen können. Es dürfen statt der mehr als 5.000 Besucherinnen und Besucher, die an heißen Tagen in zurückliegenden Jahren über den Tag verteilt kommen, in dieser Saison nur 280 gleichzeitig auf die Liegewiesen und in die Becken. Tickets können in dieser Saison nur online gekauft werden und der Aufenthalt ist auf zwei Stunden begrenzt.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 19. Mai, 9:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1952 positive Fälle, davon 968 in der Stadt Aachen. 1791 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 89. Hinzugekommen ist eine 85-jährige Frau. Damit sind aktuell 72 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 3.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktuelle Coronaschutzverordnung für NRW ist auf dieser Seite eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und in vielen Fällen auch mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbunden.

Aktuelle Änderungen: Das Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat am Wochenende Änderung der Coronaschutzverordnung bekannt gegeben. Es hat darüber hinaus die Anlagen um die Rahmenvorgaben für Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Freibäder erweitert. Freibäder (nur der Außenbereich) können nach den Maßgaben der Anlage nach dem 19.05.2020 geöffnet werden, müssen dafür jedoch ein Hygienekonzept erarbeiten und dem zuständigen Gesundheitsamt zur Information vorlegen. In Restaurants sind künftig unter strengen Vorgaben auch Buffets zulässig. Bei den Bußgeldvorschriften wurde klargestellt, dass in Restaurants die Gastwirte für die Organisation gerade stehen müssen und die Gäste – wie im Außenbereich – dafür, dass sie sich an die Kontaktbeschränkungen halten. Gastwirte müssen auch keine Familienverhältnisse vorab prüfen; hierüber haben die Gäste bei einer behördlichen Kontrolle Rechenschaft abzulegen. Die Regelungen zu touristischen Übernachtungen wurden an die seit dem 15. Mai geltende Corona-Einreiseverordnung angepasst und damit auch Übernachtungen für Einreisende aus der Europäischen Union, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland freigegeben.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 18. Mai, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1951 positive Fälle, davon 968 in der Stadt Aachen. 1784 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 88. Damit sind aktuell 79 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 4.

Aktuelle Coronaschutzverordnung:
Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktuelle Coronaschutzverordnung für NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und in vielen Fällen auch mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbunden.

Aktuelle Änderungen: Das Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat am Wochenende Änderung der Coronaschutzverordnung bekannt gegeben. Es hat darüber hinaus die Anlagen um die Rahmenvorgaben für Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Freibäder erweitert. Freibäder (nur der Außenbereich) können nach den Maßgaben der Anlage nach dem 19.05.2020 geöffnet werden, müssen dafür jedoch ein Hygienekonzept erarbeiten und dem zuständigen Gesundheitsamt zur Information vorlegen. In Restaurants sind künftig unter strengen Vorgaben auch Buffets zulässig. Bei den Bußgeldvorschriften wurde klargestellt, dass in Restaurants die Gastwirte für die Organisation gerade stehen müssen und die Gäste – wie im Außenbereich – dafür, dass sie sich an die Kontaktbeschränkungen halten. Gastwirte müssen auch keine Familienverhältnisse vorab prüfen; hierüber haben die Gäste bei einer behördlichen Kontrolle Rechenschaft abzulegen. Die Regelungen zu touristischen Übernachtungen wurden an die seit dem 15. Mai geltende Corona-Einreiseverordnung angepasst und damit auch Übernachtungen für Einreisende aus der Europäischen Union, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder des Vereinigte Königreich
von Großbritannien und Nordirland freigegeben.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.
           
Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 15. Mai, 14:00 Uhr: Krankenhäuser in Stadt Aachen und StädteRegion Aachen öffnen ab 20. Mai unter Auflagen ihre Türen für Besucher.

Laut Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW werden die Besuchsverbote in den Krankenhäusern zum 20. Mai aufgehoben. Besuche für stationäre Patienten sind allerdings nur dann möglich, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind, die auf der Basis von einrichtungsbezogenen Gegebenheiten umzusetzen sind. Die Krankenhäuser der Region haben sich in einer Sitzung der Krisenstäbe von Stadt Aachen und StädteRegion Aachen am 14. Mai im Sinne der Gleichbehandlung aller Patienten und Angehörigen auf einheitliche Rahmenbedingungen verständigt. Die individuellen Regelungen findet man auf den Homepages der jeweiligen Häuser.

Besuche sind ab dem 20. Mai eingeschränkt gestattet. Die Besuchszeiten werden auf den Homepages der jeweiligen Krankenhäuser genannt. Pro Patient und Tag ist nur ein Besucher erlaubt. Angehörige werden daher gebeten, sich innerhalb der Familie abzustimmen. Eine Ausnahme besteht für Kinder, die ein Elternteil zum Besuch des anderen Elternteils begleiten, oder für Besucher, die aus medizinischen Gründen eine Begleitung benötigen. Die Besuchszeit beträgt maximal zwei Stunden. Besucher bringen bitte einen Mund-Nasen-Schutz mit. Ebenfalls zu beachten sind die Abstandsregelung (mindestens 1,5 Meter) und die Maßnahmen zur Händehygiene.

Alle Krankenhäuser sind verpflichtet, von allen Besuchern Name und Kontaktdaten sowie den Namen des zu besuchenden Patienten zu dokumentieren. Besucher müssen auf einem Fragebogen zudem Angaben zu Erkältungssymptomen machen, die sich möglicherweise innerhalb der letzten 14 Tagen gezeigt haben. Den entsprechenden Fragebogen können Besucher auf den jeweiligen Websites der Kliniken herunterladen, zu Hause ausfüllen und mitbringen. Sofern das nicht möglich ist, wird der Fragebogen vor Ort im Krankenhaus ausgefüllt.

Alle Besucher werden gebeten, die Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Wird eine Gesundheitsfrage mit „ja“ beantwortet, ist ein Besuch im Krankenhaus leider nicht möglich. Dies dient dem Schutz aller Patienten, Besucher und Beschäftigten. Wichtig: Der Bogen muss vor jedem Besuch ausgefüllt werden. Die Krankenhäuser in Stadt Aachen und StädteRegion Aachen danken den Angehörigen und Patienten für ihr Verständnis und freuen sich, dass ihre Patienten bald wieder Besuch empfangen dürfen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 15. Mai, 10:05 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1945 positive Fälle, davon 964 in der Stadt Aachen. 1764 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 88. Hinzugekommen ist ein 84-jähriger Mann. Damit sind aktuell 93 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 5.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktuelle Coronaschutzverordnung für NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und in vielen Fällen auch mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbunden.

Ab heute (15. Mai.) gilt eine neue Corona-Einreise-Verordnung. Für NRW ergibt sich daraus, dass Einreisende aus EU-Ländern sowie aus Großbritannien, Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz nach Nordrhein-Westfalen nicht mehr in Quarantäne müssen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass auch für Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage aus dieser Staatengruppe eingereist sind, ab sofort die Quarantäne-Anordnung des Gesundheitsamtes nicht mehr gilt.
Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der obengenannten Staatengruppe einreisen und sich zuvor mehr als 72 Stunden außerhalb dieser Staatengruppe aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und diesen Aufenthaltsort für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise nicht zu verlassen. Dies gilt auch für Personen, die vor der Einreise nach NRW zunächst in ein anderes Bundesland oder in einen anderen Staat dieser Staatengruppe eingereist sind.

Andere Bundesländer haben bereits angekündigt, diese Regelung übernehmen zu wollen. Reisen in die Nachbarländer sollen so wesentlich erleichtert werden.

Gastronomie: Seit dem 11. Mai dürfen in NRW auch Restaurants, Cafés und Kneipen mit Sitzplätzen und Speisenangebot wieder öffnen - sowohl die Innen- als auch die Außenbereiche und Räumlichkeiten für erlaubte Veranstaltungen und Versammlungen. Allerdings geht auch diese Lockerung der Coronaschutzverordnung mit strengen Auflagen einher. So müssen Tische beispielsweise mindestens eineinhalb Meter auseinander stehen. Zudem werden Gäste namentlich registriert, um eventuelle Ansteckungen besser identifizieren und rückverfolgen zu können. An den Tischen dürfen aktuell Personen aus maximal zwei Haushalten zusammenkommen. Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Für Kunden ist diese Regel nur bei der Abholung von Speisen im Restaurant pflicht. Mensen und Katinen dürfen ebenfalls unter Auflagen wieder öffnen. Ausgenommen sind die Mensen an Hochschulen. Nicht betroffen von den Lockerungen sind zudem Bars und Discotheken. Diese müssen weiterhin geschlossen bleiben. Ebenso Buffets mit offenen Speisen.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Neu ist, dass seit dem 11. Mai auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 14. Mai, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1941 positive Fälle, davon 964 in der Stadt Aachen. 1753 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 87. Damit sind aktuell 101 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 6.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktuelle Coronaschutzverordnung für NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und in vielen Fällen auch mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbunden.

Gastronomie: Seit dem 11. Mai dürfen in NRW auch Restaurants, Cafés und Kneipen mit Sitzplätzen und Speisenangebot wieder öffnen - sowohl die Innen- als auch die Außenbereiche und Räumlichkeiten für erlaubte Veranstaltungen und Versammlungen. Allerdings geht auch diese Lockerung der Coronaschutzverordnung mit strengen Auflagen einher. So müssen Tische beispielsweise mindestens eineinhalb Meter auseinander stehen. Zudem werden Gäste namentlich registriert, um eventuelle Ansteckungen besser identifizieren und rückverfolgen zu können. An den Tischen dürfen aktuell Personen aus maximal zwei Haushalten zusammenkommen. Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Für Kunden ist diese Regel nur bei der Abholung von Speisen im Restaurant pflicht. Mensen und Katinen dürfen ebenfalls unter Auflagen wieder öffnen. Ausgenommen sind die Mensen an Hochschulen. Nicht betroffen von den Lockerungen sind zudem Bars und Discotheken. Diese müssen weiterhin geschlossen bleiben. Ebenso Buffets mit offenen Speisen.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.
                           
Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Neu ist, dass seit dem 11. Mai auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 13. Mai, 10:15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1934 positive Fälle, davon 960 in der Stadt Aachen. 1743 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 87. Damit sind aktuell 104 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 7.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktuelle Coronaschutzverordnung für NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und in vielen Fällen auch mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbunden.

Grenzlandtheater Aachen: Nach der überraschenden Ankündigung der Landesregierung dürfte theoretisch auch das Grenzlandtheater ab dem 30. Mai seinen Spielbetrieb wieder aufnehmen. Um allerdings die strengen Abstands- und Hygienevorschriften der aktuellen Coronaschutzverordnung einhalten zu können, müsste die Zahl der Zuschauer von regulär 218 auf 43 bis 62 (je nachdem, wie viele Pärchen ins Theater kämen) reduziert werden. Das würde sich weder wirtschaftlich noch atmosphärisch positiv auf den Spielbetrieb auswirken. Die momentane Planung sieht deshalb vor, dass der Spielbetrieb voraussichtlich nach der Sommerpause im August wieder aufgenommen werden soll.

Unter der Bezeichnung Corona Vista Social Club bietet das Grenzlandtheater Aachen jedoch weiterhin allen hilfsbedürftigen Menschen in Stadt und StädteRegion Aachen sowie all denjenigen, die in Quarantäne sind, seine Hilfe an. Ob beim Einkauf, der Kinderbetreuung, dem Gassi-Service oder zum Plausch am Telefon: das Team des Grenzlandtheater hat immer ein offenes Ohr. Besonders erfolgreich sind die Infektionsschutz-Vorrichtungen (Nies-und Hustenschutz), die in hoher Stückzahl in den Werkstätten des Theaters gebaut werden und in Arztpraxen, Apotheken und vielen öffentlichen Einrichtungen zum Einsatz kommen.Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Neu ist, dass seit dem 11. Mai auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 12. Mai, 10 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1929 positive Fälle, davon 959 in der Stadt Aachen. 1736 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 87. Hinzugekommen ist eine 83-jährige Frau. Damit sind aktuell 106 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.
Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 7.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktuelle Coronaschutzverordnung für NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und in vielen Fällen auch mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbunden.

Breiten- und Freizeitsport: Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport ist wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Das heißt, dass in der StädteRegion Aachen die Sportplätze wieder geöffnet sind. Und ab heute (Montag, 11. Mai) ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.
Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden.

Sporthallen/Vereine/Abitur: Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion haben am Morgen festgelegt, dass bis zum 30. Mai nur die kommunalen Sporthallen für den kontaktlosen Vereinssport belegt werden können, in denen es keine Kollisionen mit schulischen Belangen gibt. Explizit geht  es bei dieser Regelung um die zu Gymnasien und Gesamtschulen gehörenden Sporthallen, die zur Abnahme der schriftlichen Abiturprüfungen vorbereitet worden sind. Analog gilt dies auch für andere Schulformen, in denen Abschlussprüfungen in größerer Dimension abgenommen werden.

Weitere Regelungen für den Sport: Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.
Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder komplett gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet. Sportliche Wettbewerbe sind laut der gültigen Coronaschutzverordnung des Landes ausschließlich in den Profiligen ab dem 14. Mai zulässig, während jeglicher Wettkampfbetrieb, Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen bis zum 31. August untersagt bleiben.

Besuchsverbote in Pflege- und Eingliederungseinrichtungen: Die generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe wurden aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass es in der Einrichtung keine positiven Fälle gibt, wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher durchgeführt wird.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.
            
Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Neu ist, dass ab sofort (11. Mai) auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 11. Mai, 11 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1924 positive Fälle, davon 956 in der Stadt Aachen. 1721 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 86. Hinzugekommen ist ein 73-jähriger Mann. Damit sind aktuell 117 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 7.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktuelle Coronaschutzverordnung für NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und in vielen Fällen auch mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbunden.

Breiten- und Freizeitsport: Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport ist wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Das heißt, dass in der StädteRegion Aachen die Sportplätze wieder geöffnet sind. Und ab heute (Montag, 11. Mai) ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.
Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden.

Sporthallen/Vereine/Abitur:
Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion haben am Morgen festgelegt, dass bis zum 30. Mai nur die kommunalen Sporthallen für den kontaktlosen Vereinssport belegt werden können, in denen es keine Kollisionen mit schulischen Belangen gibt. Explizit geht  es bei dieser Regelung um die zu Gymnasien und Gesamtschulen gehörenden Sporthallen, die zur Abnahme der schriftlichen Abiturprüfungen vorbereitet worden sind. Analog gilt dies auch für andere Schulformen, in denen Abschlussprüfungen in größerer Dimension abgenommen werden.

Weitere Regelungen für den Sport: Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.
Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder komplett gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.

Trauerfeiern: Die Krisenstäbe haben darauf hingewiesen, dass es keine Personen-Begrenzungen mehr bei Trauerfeiern gibt. Es wird allerdings betont, dass die Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Dies gilt vor allem für die Trauerhallen, die wieder geöffnet werden. Gerade in den Trauerhallen sind mit Blick auf die Abstandsregeln die räumlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Besuchsverbote in Pflege- und Eingliederungseinrichtungen: Die generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe wurden aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass es in der Einrichtung keine positiven Fälle gibt, wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher durchgeführt wird.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.
                           
Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Neu ist, dass ab sofort (11. Mai) auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 8. Mai, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1909 positive Fälle gibt, davon 947 in der Stadt Aachen. 1702 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 85. Damit sind aktuell 122 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert. Die Krisenstäbe tagen am kommenden Montag wieder. Dann werden auch neue Zahlen veröffentlicht.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 5. Im Laufe der Corona-Krise wurde die Grenze von 50 Neuinfektionen auf sieben Tage in der Zeit vom 27. März bis 13. April überschritten.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Viele neue Regelungen sind seit dem Gespräch zwischen Bund und Ländern für die kommende Zeit angekündigt, einige greifen direkt. Die aktualisierte bis einschließlich 11. Mai gültige Coronaschutzverordnung für NRW ist unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Handel, Gastronomie, Schule, Kitas, Pflege über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bis hin zu Tourismus und Beherbergung und mehr. Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben verbunden (etwa in Gastronomie und Handel). Leitlinien zur Umsetzung besprechen die Krisenstäbe mit den zuständigen  Verbänden und übergeordneten Interessenvertretungen.

Pflege- und Eingliederungseinrichtungen: Die aktuell bestehenden, generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden zum 9. Mai aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass es in der Einrichtung keine positiven Fälle gibt, wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher durchgeführt wird. Konkret sehen die Neuregelungen für die stationären Pflegeeinrichtungen vor, dass Besuche in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich erfolgen können. Bei Vorliegen entsprechender Schutzmaßnahmen und insbesondere auch Schutzkleidung können die Besuche auch innerhalb der Einrichtung, zum Beispiel in separaten Räumen oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer stattfinden. Möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen in den separat eingerichteten Räumen. Direkt auf dem Bewohnerzimmer kann der Besuch durch eine Person erfolgen. Die Einrichtungsleitung entscheidet über die Dauer.

Zudem sollen Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit haben, in den Werkstätten ihrer Tätigkeit nachzugehen. Die StädteRegion Aachen wird den Einrichtungen Empfehlungen zur Erstellung der Öffnungskonzepte an die Hand geben.

Breiten- und Freizeitsport: Seit dem 7. Mai 2020 ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Das heißt, dass in der StädteRegion Aachen die Sportplätze wieder geöffnet sind. Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleitstet sein. Teamsportler in Kontaktsportarten müssen ihr Training den Bedingungen anpassen. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden.

Ab 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.

Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.

Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder komplett gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.

Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.

FAQ: Um den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Vereinen bei der Umsetzung zu helfen, hat die StädteRegion ein FAQ mit Fragen und Antworten erarbeitet und auf www.staedteregion-aachen.de/coronavirus eingestellt.

Maskenpflicht: In NRW gilt weiterhin die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nach der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

 

  • in Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, Zoologischen und Botanischen Gärten sowie Garten- und Landschaftsparks,
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften sowie auf Wochenmärkten,
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen,
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen sowie
  • in Warteschlangen einer dieser Einrichtungen und
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Sie kann vorübergehend abgelegt werden,
wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung oder aus anderen Gründen (z.B. Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen) zwingend erforderlich ist.

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht werden die Ordnungsbehörden aller Kommunen der Städteregion Aachen zunächst eine mündliche Verwarnung aussprechen, um deren Einhaltung auf diese Weise zu erwirken. Bei anhaltender Zuwiderhandlung wird dann ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro fällig.

Wichtig ist auch der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar! Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – siehe oben – sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Neu ist, dass künftig auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind.

Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 7. Mai, 12:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1903 positive Fälle gibt, davon 944 in der Stadt Aachen. 1682 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 85. Hinzugekommen ist ein 96-jährige Frau. Damit sind aktuell 136 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 5. Im Laufe der Corona-Krise wurde die Grenze von 50 Neuinfektionen auf sieben Tage in der Zeit vom 27. März bis 13. April überschritten.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die bis einschließlich 10. Mai aktualisierte NRW-Coronaschutzverordnung liegt vor. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.
Die Lockerungsmaßnahmen sind in der Regel mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben verbunden, etwa in der Gastronomie und im Handel. Leitlinien zur Umsetzung besprechen die Krisenstäbe deshalb mit den zuständigen Verbänden, Organisationen und übergeordneten Interessenvertretungen.

Schule: Am heutigen Donnerstag wird der Unterricht für die vierten Schuljahre wieder aufgenommen. Die Schulen in der StädteRegion sind darauf gut vorbereitet. Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts gilt grundsätzlich auch für die vierten Klassen der Förderschulen. Ausgenommen sind jedoch derzeit noch die Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung.

Pflege- und Eingliederungseinrichtungen: Die aktuell bestehenden, generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden zum 10. Mai aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher. Konkret sehen die Neuregelungen für die stationären Pflegeeinrichtungen vor, dass Besuche in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich erfolgen können. Bei Vorliegen entsprechender Schutzmaßnahmen und insbesondere auch Schutzkleidung können die Besuche auch innerhalb der Einrichtung, zum Beispiel in separaten Räumen oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer stattfinden. Möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen in den separat eingerichteten Räumen. Direkt auf dem Bewohnerzimmer kann der Besuch durch eine Person erfolgen. Die Einrichtungsleitung entscheidet über die Dauer.

Zudem sollen Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit haben, in den Werkstätten ihrer Tätigkeit nachzugehen. Die StädteRegion Aachen wird den Einrichtungen Empfehlungen zur Erstellung der Öffnungskonzepte an die Hand geben.

Breiten- und Freizeitsport: Ab heute (7. Mai 2020) ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Das heißt, dass in der StädteRegion Aachen die Sportplätze wieder geöffnet sind. Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleitstet sein. Teamsportler in Kontaktsportarten müssen ihr Training den Bedingungen anpassen. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden.

Ab dem 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.

Freibäder dürfen ab dem 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.

Ab dem 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder komplett gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.

Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.

FAQ: Um den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Vereinen bei der Umsetzung zu helfen, hat die StädteRegion ein FAQ mit Fragen und Antworten erarbeitet. Die pdf-Datei finden Sie zum Herunterladen unter "Informationen".

Maskenpflicht: In NRW gilt weiterhin die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nach der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

 

  • in Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, Zoologischen und Botanischen Gärten sowie Garten- und Landschaftsparks,
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften sowie auf Wochenmärkten,
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen,
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen sowie
  • in Warteschlangen einer dieser Einrichtungen und
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Sie kann vorübergehend abgelegt werden,
wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung oder aus anderen Gründen (z.B. Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen) zwingend erforderlich ist.

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht werden die Ordnungsbehörden aller Kommunen der Städteregion Aachen zunächst eine mündliche Verwarnung aussprechen, um deren Einhaltung auf diese Weise zu erwirken. Bei anhaltender Zuwiderhandlung wird dann ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro fällig.

Wichtig ist auch der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar! Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – siehe oben – sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Neu ist, dass künftig auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind.

Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 6. Mai, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1895 positive Fälle gibt, davon 938 in der Stadt Aachen. 1664 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 84. Hinzugekommen ist ein 64-jähriger Mann. Damit sind aktuell 147 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert. Es wird darauf hingewiesen, dass es neben den durch Test bestätigten Infektionen auch noch eine unbekannte Zahl Infizierter gibt.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die bis einschließlich 10. Mai aktualisierte NRW-Coronaschutzverordnung liegt vor. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.
Ab sofort ist in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich.

Spielplätze werden nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab morgen (7. Mai) wieder geöffnet. Die Bolzplätze bleiben vorerst geschlossen, da diese in der Regel von mehreren Menschen gleichzeitig für Teamsportarten mit Nähe und Körperkontakt genutzt werden. Ein Einhalten des Mindestabstandes ist hier nur schwer möglich, was sich deutlich von der Nutzung eines Spielgerätes auf einem öffentlichen Spielplatz unterscheidet. Eine Öffnung der Bolzplätze wird mit einer noch anstehenden Öffnung der Sportplätze einhergehen.  

Schule: Am morgigen Donnerstag wird der Unterricht für die vierten Schuljahre wieder aufgenommen. Die Schulen in der StädteRegion sind darauf gut vorbereitet. Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts gilt grundsätzlich auch für die vierten Klassen der Förderschulen. Ausgenommen sind jedoch derzeit noch die Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung.

Pflege- und Eingliederungseinrichtungen: Die aktuell bestehenden, generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden zum 10. Mai aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher. Konkret sehen die Neuregelungen für die stationären Pflegeeinrichtungen vor, dass Besuche in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich erfolgen können. Bei Vorliegen entsprechender Schutzmaßnahmen und insbesondere auch Schutzkleidung können die Besuche auch innerhalb der Einrichtung, zum Beispiel in separaten Räumen oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer stattfinden. Möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen in den separat eingerichteten Räumen. Direkt auf dem Bewohnerzimmer kann der Besuch durch eine Person erfolgen. Die Dauer ist je Bewohner auf höchstens zwei Stunden pro Besuch und Tag begrenzt.

Zudem sollen Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit haben, in den Werkstätten ihrer Tätigkeit nachzugehen.

Die StädteRegion Aachen wird den Einrichtungen Empfehlungen zur Erstellung der Öffnungskonzepte an die Hand geben.

Maskenpflicht: In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar! Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.
Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 5. Mai, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1890 positive Fälle gibt, davon 935 in der Stadt Aachen. 1636 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 84. Hinzugekommen ist ein 64-jähriger Mann. Damit sind aktuell 170 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die bis einschließlich 10. Mai aktualisierte NRW-Coronaschutzverordnung liegt vor. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Ab sofort ist in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich.
Spielplätze sollen nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab Donnerstag (7. Mai) wieder geöffnet werden können, zeitgleich zur Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen in den Grundschulen. Die Bolzplätze bleiben vorerst geschlossen, da diese in der Regel von mehreren Menschen gleichzeitig für Teamsportarten mit Nähe und Körperkontakt genutzt werden. Ein Einhalten des Mindestabstandes ist hier nur schwer möglich, was sich deutlich von der Nutzung eines Spielgerätes auf einem öffentlichen Spielplatz unterscheidet. Eine Öffnung der Bolzplätze wird mit einer noch anstehenden Öffnung der Sportplätze einhergehen. 

Maskenpflicht: In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar! Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können. Das Abstrichzentrum in Eschweiler wird vorerst nicht mehr betrieben. Das Zentrum Eschweiler ist sukzessive in mobile Teams umgewandelt worden, kann aber jederzeit wieder reaktiviert werden. Fünf mobile Teams mit jeweils bis zu sechs Personen sowie drei Hygieneberatungsteams sind nun gezielt auf unterwegs, um weitere Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. Haupteinsatzort sind stationäre Pflegeeinrichtungen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.
Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

 

„Immer wieder geht die Sonne auf“: Zum Abschluss der Aktion ein überwältigendes Fazit. (05. Mai 2020)

Die Feuerwehr Aachen hat inzwischen die Lautsprecher-Fahrten mit dem Lied „Immer wieder geht die Sonne auf" beendet. Der Song, Ende März als große Gemeinschaftsaktion von Polizei, Feuerwehr, der StädteRegion und Stadt Aachen initiiert, ist mit bestmöglicher Resonanz zu einem Symbol für den Zusammenhalt in Krisenzeiten geworden.

Die Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt und in den übrigen Kommunen der StädteRegion sind über Wochen, unterstützt von den Hilfsdiensten und dem THW, unter dem Motto „Zusammen“ an vielen Abenden mit dem Song unterwegs gewesen. Auf diese Weise wurde die Bevölkerung dazu aufgerufen, auf alleinlebende ältere Nachbarn zu achten. Der bekannte Udo-Jürgens-Evergreen „Immer wieder geht die Sonne auf“ ist mit dem singenden Kommissar Oliver Schmitt und einem Chor aus Polizei- und Feuerwehrbeamten sowie Einsatzkräften der Hilfsdienste neu eingespielt worden. Ein dazu produziertes Video wurde auf YouTube inzwischen 725.000 Mal aufgerufen. Medien berichteten bundesweit, die Resonanz aus der Bevölkerung ist überwältigend.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion zeigen sich in ihrer Bilanz sehr zufrieden mit der Aktion. „Wir haben die Menschen erreicht, berührt und auf unser Anliegen aufmerksam gemacht. Und wir setzen auf die Fortsetzung dieses solidarischen Miteinanders. Jetzt, wo über die fortschreitenden Lockerungsmaßnahmen wieder ein Mehr an Begegnung möglich ist, können wir die Beschallungsfahrten mit einem guten Gefühl beenden", bilanzierten Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono.

Wer den Song noch einmal hören und das dazugehörige Video sehen möchte, kann dies natürlich weiterhin jederzeit auf der Plattform YouTube tun: https://youtu.be/GruM4cQ2VYw.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 5. Mai, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1890 positive Fälle gibt, davon 935 in der Stadt Aachen. 1636 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 84. Hinzugekommen ist ein 64-jähriger Mann. Damit sind aktuell 170 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die bis einschließlich 10. Mai aktualisierte NRW-Coronaschutzverordnung liegt vor. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.
Ab sofort ist in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich.
Spielplätze sollen nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab Donnerstag (7. Mai) wieder geöffnet werden können, zeitgleich zur Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen in den Grundschulen. Die Bolzplätze bleiben vorerst geschlossen, da diese in der Regel von mehreren Menschen gleichzeitig für Teamsportarten mit Nähe und Körperkontakt genutzt werden. Ein Einhalten des Mindestabstandes ist hier nur schwer möglich, was sich deutlich von der Nutzung eines Spielgerätes auf einem öffentlichen Spielplatz unterscheidet. Eine Öffnung der Bolzplätze wird mit einer noch anstehenden Öffnung der Sportplätze einhergehen. 

Maskenpflicht: In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar! Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können. Das Abstrichzentrum in Eschweiler wird vorerst nicht mehr betrieben. Das Zentrum Eschweiler ist sukzessive in mobile Teams umgewandelt worden, kann aber jederzeit wieder reaktiviert werden. Fünf mobile Teams mit jeweils bis zu sechs Personen sowie drei Hygieneberatungsteams sind nun gezielt auf unterwegs, um weitere Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. Haupteinsatzort sind stationäre Pflegeeinrichtungen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.
Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 4. Mai, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1885 positive Fälle gibt, davon 934 in der Stadt Aachen. 1598 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt weiter bei 83. Damit sind aktuell 204 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die bis einschließlich 10. Mai aktualisierte NRW-Coronaschutzverordnung liegt vor. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Ab sofort ist in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich. Spielplätze sollen nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab Donnerstag (7. Mai) wieder geöffnet werden können, zeitgleich zur Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen in den Grundschulen.

Maskenpflicht: In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren und „Shopping Malls"
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar! Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet hier: www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Weitere Informationen hier: www.staedteregion-aachen.de/kaz

Das Abstrichzentrum in Eschweiler wird vorerst nicht mehr betrieben. Es ist sukzessive in mobile Teams umgewandelt worden, kann aber jederzeit wieder reaktiviert werden. Fünf mobile Teams mit jeweils bis zu sechs Personen sowie drei Hygieneberatungsteams sind nun gezielt auf unterwegs, um weitere Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. Haupteinsatzort sind stationäre Pflegeeinrichtungen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline unter 0241/510051 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Notruf 112: Nach wie vor soll in dringenden medizinischen Notfällen die 112 für den Rettungsdienst gewählt werden

 

Aktualisierte Corona-Schutzverordnung liegt vor (02.05.2020, 13:00 Uhr)

Die für die Zeit vom 4. bis einschließlich 10. Mai geltende aktualisierte NRW-Corona-Schutzverordnung liegt vor und ist auf dieser Seite nachzulesen.
Ab Beginn der Woche ist in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich. Dazu zählen etwa Museen und Galerien oder Zoologische Gärten und Garten- und Landschaftsparks.
Spielplätze sollen in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab Donnerstag (7. Mai) wieder geöffnet werden können, zeitgleich zur Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen in den Grundschulen. Nordrhein-Westfalen setzt damit die gemeinsamen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel um, festgeschrieben in der aktualisierten Coronaschutzverordnung des Landes.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 1. Mai, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1881 positive Fälle gibt, davon 937 in der Stadt Aachen. 1591 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 83. Hinzugekommen ist 88-jähriger Mann. Damit sind aktuell 217 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Wichtig: Die nächsten aktuellen Zahlen werden am Montag (4. Mai) veröffentlicht (nächste Sitzung der Krisenstäbe).

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Maskenpflicht: In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Das Abstrichzentrum in Eschweiler wird ab dem kommenden Montag, 4. Mai, vorerst nicht mehr betrieben. Das Zentrum Eschweiler ist sukzessive in mobile Teams umgewandelt worden, kann aber jederzeit wieder reaktiviert werden. Fünf mobile Teams mit jeweils bis zu sechs Personen sowie drei Hygieneberatungsteams sind nun gezielt auf unterwegs, um weitere Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. Haupteinsatzort sind stationäre Pflegeeinrichtungen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Einreisebestimmungen für das Dreiländer-Eck:
Nach wie vor gilt, dass Grenzübertritte zwischen Deutschland und Belgien bzw. zwischen Deutschland und den Niederlanden auf ein zwingend notwendiges Minimum reduziert werden sollen. Insbesondere grenzüberschreitende Fahrten aus touristischen Gründen oder als „Einkaufstourismus“ sollen unterbleiben oder sind – im Falle von Belgien – grundsätzlich verboten. Details regelt auf deutscher Seite die Corona-Einreiseverordnung NRW.

Im Mai stehen viele Feiertage an, die dazu einladen, einen Ausflug in die Nachbarländer zu machen. Die Niederlande und Belgien wollen Deutsche wegen der Corona-Krise weiter davon überzeugen, nicht ohne wichtigen Grund in das Nachbarland einzureisen. In Richtung Belgien sind nicht zwingend notwendige Grenzübertritte verboten. Das gilt neben Reisen zu touristischen Zwecken auch für Personen mit Zweitwohnungen in Belgien.

Regelung Niederlande: Die niederländische Regierung rät von unnötigen Reisen in die Niederlande ab.  Urlaubsreisen, Wandern in einem Naturschutzgebiet oder der Besuch von Handelszentren in den Niederlanden werden als nicht notwendig angesehen und sollten daher vermieden werden. Die Grenzen zu den Niederlanden sind zwar nicht gesperrt, aber es gibt Grenzkontrollen. Dies kann zu Staus führen. Daher der Appell: Überlegen Sie im Vorfeld, ob Ihre Einreise notwendig ist! Die lokalen Behörden in den Niederlanden schließen Gebiete, wenn große Menschenmengen erwartet oder entdeckt werden. Eine lange Fahrt zum Meer kann sich als Enttäuschung erweisen, weil die dortigen lokalen Behörden beschlossen haben, das Gebiet zu schließen. Außerdem sind alle Gastronomiebetriebe geschlossen.

Niederländische Ladenbesitzer können frei entscheiden, ob sie ihr Geschäft öffnen wollen. Die Einzelhändler müssen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass der Abstand von anderthalb  Metern eingehalten wird. Auch hier heißt es: Wenn Sie nicht notwendigerweise in den Niederlanden einkaufen müssen, bleiben Sie bitte zuhause! Bei Spaziergängen, die über die Grenze zu den Niederlanden führen, müssen die niederländischen Regelungen eingehalten werden – auch hier gilt, maximal zwei Personen oder Familienmitglieder aus einem Haushalt und die Abstandsregelung von anderthalb Metern. Bei einem Verstoß beträgt das Bußgeld für Erwachsene 390 Euro und für Minderjährige 95 Euro.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 30. April, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1866 positive Fälle gibt, davon 926 in der Stadt Aachen. 1535 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 82. Hinzugekommen sind eine 95-jährige Frau sowie ein 58-jähriger und ein 65-jähriger Mann. Damit sind aktuell 249 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Maskenpflicht: Seit Montag gilt in NRW die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmaskenNotbetreuung Schule: Geöffnet ist die Notbetreuung in den Schulen ab sofort auch für berufstätige Alleinerziehende. Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Zu finden ist dieses Formular auf dieser Seite.Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Das Abstrichzentrum in Eschweiler wird ab dem kommenden Montag, 4. Mai, vorerst nicht mehr betrieben. Das Zentrum Eschweiler ist sukzessive in mobile Teams umgewandelt worden, kann aber jederzeit wieder reaktiviert werden. Fünf mobile Teams mit jeweils bis zu sechs Personen sowie drei Hygieneberatungsteams sind nun gezielt auf unterwegs, um weitere Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. Haupteinsatzort sind stationäre Pflegeeinrichtungen.

 

Pressekonferenz von Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier für die Krisenstäbe der Stadt Aachen und StädteRegion Aachen sowie vom UKA-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Thomas H. Ittel; Pressemitteilung vom 29. April

  • Oberbürgermeister und Städteregionsrat deuten die aktuellen Corona-Zahlen als Hinweis darauf, „dass die in unserer Region schon sehr früh und sehr konsequent umgesetzten Maßnahmen, gegriffen haben.“
  • Sie fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, den ruhigen und nachvollziehbaren Weg, der bislang beschritten wurde, mit den nach wie vor geltenden Regeln geduldig fortzusetzen.
  • Auch Prof. Dr. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Aachen, warnt eindringlich: „Das epidemische Geschehen ist in vollem Gange. Covid-19 ist eine tödliche Krankheit.“

Die aktuellen Corona-Zahlen, die die Krisenstäbe der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen aktuell veröffentlichen (siehe Pressemitteilung 186/20), deutet Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp als „Hinweis auf eine bis hierhin gut gelungene und gut gelingende vorbeugende Arbeit. Wir dürfen das so sagen: Die in unserer Region schon sehr früh und sehr konsequent umgesetzten Maßnahmen haben gegriffen. Sie wirken.“

„Der Weg ist nach wie vor richtig“:
Philipp und Städteregionsrat  Dr. Tim Grüttemeier sprachen in einer Pressekonferenz am heutigen Tag (29. April 2020) ihren Dank an alle aus, die bislang dazu beigetragen haben, „dass wir das alles diszipliniert und besonnen im Schulterschluss zwischen Stadt und Städteregion, im Miteinander der Organisationen, der Hauptamtler und Ehrenamtler, vor allem aber im Zusammenspiel mit der Bevölkerung bei allen Entbehrungen durchgesetzt und vollbracht haben“.
Aber der Weg sei nach wie vor richtig, es gebe keine Alternative. Philipp präzisierte mit Blick auf den bisweilen laut vernehmbaren Ruf und schnelleren Lockerungen der Maßnahmen: „Wir hoffen nicht, dass aus dem Erfolg der Arbeit der vergangenen Wochen unser Problem für die kommenden Wochen wird.“

Und Städteregionsrat Grüttemeier stellte klar: „Die Zahlen des heutigen Tages ergeben sich aus unseren Maßnahmen, die wir vor dem 20. April, also vor den ersten markanten Lockerungen, ergriffen haben.“ Die Krisenstäbe von Städteregion und Stadt Aachen begrüßten Lockerungen der aktuell geltenden Regeln, betonte er. „Aber wir plädieren sehr klar dafür, den ruhigen und nachvollziehbaren Weg, den wir bislang beschritten haben, fortzusetzen.“  Es gelte nun, die Auswirkungen der erfolgten Lockerungen in Zahlen abzuwarten, bevor nächste Schritte gegangen würden. Er bemühte ein Bild aus der Welt des Fußballs: „Wenn du endlich mit viel Anstrengung gegen einen harten Gegner 1:0 führst, kommst du nicht auf die Idee, übermütig den Torwart vom Feld zu holen.“

Deutliche Warnung aus dem Klinikum: Eindringlich warnte auch Prof. Dr. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Aachen (UKA): „Die schlimmsten Szenarien sind bislang nicht eingetreten, das sollte uns aber keinen Grund zur vorschnellen Entwarnung geben, denn es ist auch Ergebnis unserer präventiven Bemühungen.“ Das epidemische Geschehen sei nach wie vor in vollem Gange, wie die Reproduktionszahl des Virus zeige. Und ja, so unterstrich Ittel, der die Schwere der im Krankenhaus behandelten Krankheitsverläufe schilderte, Covid-19 sei eine tödliche Krankheit.  „Wir müssen im Blick auf den Betrieb der Krankenhäuser nach wie vor behutsam und in einer disziplinierten Schrittfolge vorgehen, wenn wir die Infektionsrate weiterhin beherrschbar und die Gesundheitsversorgung entsprechend leistungsfähig halten wollen.“ Eine schnelle Rückkehr in die altbekannte Normalität werde es trotz der moderaten Entspannung also schwerlich geben können.

Ittel betonte zudem die Verantwortung der Krankenhäuser für die übrigen Patientinnen und Patienten außerhalb des Infektionsgeschehens, die nun schon seit Wochen auf ihre Behandlungen und Eingriffe warten: „Wir werden im Mai wieder step-by-step in einen – wohlgemerkt: abgesicherten – Modus im OP- und Klinikbetrieb zurückkehren.“

Abstrichzentren
: Grüttemeier stellte es als eine gute Entscheidung der Krisenstäbe heraus, schon frühzeitig ein eigenes kommunales Abstrichzentrum in Eschweiler gegründet zu haben. In der Zwischenzeit ist ein weiteres Zentrum am Aachener Tivoli dazugekommen. Rund 18.000 Abstriche wurden seitdem in den Zentren genommen, stark wachsend (mit 8835 Abstrichen im April) ist der gut erreichbare Standort Tivoli.“

"Wir haben das Zentrum Eschweiler sukzessive in mobile Teams umgewandelt“, sagte Grüttemeier, wies aber darauf hin, dass Eschweiler schnell wieder reaktiviert werden könne.
Fünf mobile Teams mit jeweils bis zu sechs Personen sowie drei Hygieneberatungsteams machen sind nun gezielt auf unterwegs, um weitere Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. „Die ersten Teams haben wir schon Anfang April initial gestartet“, so der Städteregionsrat. „Inzwischen haben wir mit den mobilen Abstrichteams vor allem die stationären Pflegeeinrichtungen in der Städteregion besucht, kommende Woche werden wir alle Einrichtungen erreicht haben.“ 5100 Abstriche wurden genommen, 144 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 99 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden positiv getestet. Zwischenfazit von Grüttemeier: „Es gibt in den stationären Pflegeeinrichtungen keine massenhafte Ausbreitung, keine Dunkelziffer, wir haben aber einzelne Hotspots identifiziert – wegen der guten Präventionsarbeit unserer Teams ist die Lage sehr gut im Griff.“

Kritisch angemerkt: Tim Grüttemeier unterstrich, dass noch mehr getestet werden könnte, wenn es denn eine Regelung für die Kostenübernahme geben würde. „Die so genannten indikationslosen Abstriche will keiner bezahlen. Wir sind deshalb sehr gespannt, was in der überfälligen neuen Aufnahmeverordnung stehen wird zum Thema Reihentestungen.“

Umsetzung der Lockerungen: Oberbürgermeister Philipp zollte allen kommunalen Teams seinen größten Respekt, die die in Bund und Land beschlossenen Lockerungsmaßnahmen an der Basis besonnen umsetzen, im persönlichen Gespräch, mit FAQ-Listen und an Telefon-Hotlines unermüdlich zur Stelle sind. „Wir erleben ja gerade eine sehr turbulente Zeit mit vielen Erlassen und Verordnungen, die zum Teil kurzfristig kommen und die nicht selten auch noch einmal überarbeitet, ersetzt oder differenziert werden. Die Umsetzung ist einfach anstrengend, die Tücke steckt in den vielen Details, unser Handeln muss zudem rechtssicher sein.“  Dies gelte für die Ordnungsämter wie für das Gesundheitsamt, diese gelte auch für Kitas, Schulen und die Jugendhilfe.

Die schrittweise Rückkehr ins „normale“ Leben brauche viel Augenmaß, Kommunikation und umsichtige Planung, unterstrich Grüttemeier. Er hob hervor, dass „unklare Rahmenbedingungen vom Land zum Beispiel die Vorbereitung der Schulöffnung erschwert haben“. Vor diesem Hintergrund haben die Schulträger jetzt  ein gemeinsames Positionspapier abgestimmt und an die kommunalen Spitzenverbände sowie die regionalen Abgeordneten des Landtages NRW geschickt. Als Erfahrung von der Basis reichten Oberbürgermeister und Städteregionsrat die Erkenntnis weiter, dass weitere Öffnungen in Schulen und Kitas immer abhängig seien von den tatsächlichen Gegebenheiten. Grüttemeier: „Die Öffnung der weiterführenden Schulen für zusätzliche Schülergruppen ist an einigen Standorten aufgrund begrenzter Raum- und Personalkapazitäten unter den bestehenden Hygiene- und Abstandsvorschriften nicht möglich.“ Er erwähnte auch, dass alle Schulformen, also auch die Berufskollegs und die Förderschulen, bedacht werden müssten. Und weiter: „Insbesondere für die Förderschulen ist aktuell noch kein Konzept des Landes für eine Wiederinbetriebnahme unter Berücksichtigung der Herausforderungen durch einen angemessenen Infektionsschutz erkennbar.“

Der positiv getestete Fall in der Schule: Auch erwarten die beiden Hauptverwaltungsbeamten vom Land Leitlinien für den Umgang mit neuerlichen Corona-Fällen an Schulen. „Wir können uns nicht vorstellen, dass dann wieder gleich die ganze Schule geschlossen wird“, sagte Philipp. „Hier müssen wir differenzierter zu Werke gehen.“

Beitragsfrei:
Abschließend erwähnte der Städteregionsrat noch, dass die Beiträge für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschule auch für den Mai ausgesetzt werden. Damit müssen die Eltern, unabhängig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebots, auch für den Monat Mai keine Elternbeiträge aufbringen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 29. April, 11:15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1853 positive Fälle gibt, davon 922 in der Stadt Aachen. 1490 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 79. Hinzugekommen ist ein 80-jähriger Mann. Damit sind aktuell 284 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Maskenpflicht: Seit Montag gilt in NRW die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls"
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Notbetreuung Schule: Geöffnet ist die Notbetreuung in den Schulen ab sofort auch für berufstätige Alleinerziehende. Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Zu finden ist dieses Formular im Download-Bereich unter dem Punkt "Notbetreuung Kita und Schulen".

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Wegen der extremen Trockenheit der obersten Bodenschichten und dem reichlich vorhandenen Totholz rufen die Feuerwehren grundsätzlich zu Zurückhaltung auf, was Wanderungen oder Radtouren in den Wäldern der Region angeht. Schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder Glasflasche, aber auch heiße Katalysatoren von Autos, die auf trockenen Untergrund abgestellt werden, können einen Brand entfachen.

Einreisebestimmungen für das Dreiländer-Eck: Nach wie vor gilt, dass Grenzübertritte zwischen Deutschland und Belgien bzw. zwischen Deutschland und den Niederlanden auf ein zwingend notwendiges Minimum reduziert werden sollen. Insbesondere grenzüberschreitende Fahrten aus touristischen Gründen oder als „Einkaufstourismus“ sollen unterbleiben oder sind – im Falle von Belgien – grundsätzlich verboten. Details regelt auf deutscher Seite die Corona-Einreiseverordnung NRW. Weil in den Niederlanden in dieser Woche landesweite Ferien anstehen, die traditionell zu Urlaubsfahrten genutzt werden, wird die Bundespolizei mit deutlich mehr Personal die Grenzüberwachung verstärken.

Auch die Niederlande und Belgien wollen Deutsche wegen der Corona-Krise weiter davon überzeugen, nicht ohne wichtigen Grund in das Nachbarland einzureisen. In Richtung Belgien sind nicht zwingend notwendige Grenzübertritte verboten. Das gilt neben Reisen zu touristischen Zwecken auch für Personen mit Zweitwohnungen in Belgien. Auch die Niederlande appellieren eindringlich, derzeit auf nicht zwingend notwendige Fahrten über die Grenze zu verzichten. Hierzu gibt es gleichfalls an Grenzübergängen entsprechende Kontrollen und Appelle.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 28. April, 11.15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1845 positive Fälle gibt, davon 917 in der Stadt Aachen. 1467ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 78. Hinzugekommen sind eine 82-jährige Frau aus Würselen und ein 93-jähriger Mann aus Aachen. Damit sind aktuell 300 Menschen in der StädteRegion Aachen infiziert.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben ist die aktualisierte Regelung für den Einzelhandel. Seit Montag dürfen nun auch die großflächigen Einzelhandelsbetriebe öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren können, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben. Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen.

Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt. Die wesentlichen Fragen für Einzelhändler beantwortet die StädteRegion Aachen auf dieser Seite (Pdf-Datei zum Herunterladen in der Rubrik „Informationen"). Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter begleiten und überprüfen

Maskenpflicht: Seit Montag gilt in NRW die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12 a Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

 

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Notbetreuung Schule: Geöffnet ist die Notbetreuung in den Schulen ab sofort auch für berufstätige Alleinerziehende. Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen. Zu finden ist dieses Formular im Download-Bereich unter dem Punkt "Notbetreuung Kita und Schulen".

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Wegen der extremen Trockenheit der obersten Bodenschichten und dem reichlich vorhandenen Totholz rufen die Feuerwehren grundsätzlich zu Zurückhaltung auf, was Wanderungen oder Radtouren in den Wäldern der Region angeht. Schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder Glasflasche, aber auch heiße Katalysatoren von Autos, die auf trockenen Untergrund abgestellt werden, können einen Brand entfachen.

Einreisebestimmungen für das Dreiländer-Eck: Nach wie vor gilt, dass Grenzübertritte zwischen Deutschland und Belgien bzw. zwischen Deutschland und den Niederlanden auf ein zwingend notwendiges Minimum reduziert werden sollen. Insbesondere grenzüberschreitende Fahrten aus touristischen Gründen oder als „Einkaufstourismus“ sollen unterbleiben oder sind – im Falle von Belgien – grundsätzlich verboten. Details regelt auf deutscher Seite die Corona-Einreiseverordnung NRW. Weil in den Niederlanden in dieser Woche landesweite Ferien anstehen, die traditionell zu Urlaubsfahrten genutzt werden, wird die Bundespolizei mit deutlich mehr Personal die Grenzüberwachung verstärken.

Auch die Niederlande und Belgien wollen Deutsche wegen der Corona-Krise weiter davon überzeugen, nicht ohne wichtigen Grund in das Nachbarland einzureisen. In Richtung Belgien sind nicht zwingend notwendige Grenzübertritte verboten. Das gilt neben Reisen zu touristischen Zwecken auch für Personen mit Zweitwohnungen in Belgien. Auch die Niederlande appellieren eindringlich, derzeit auf nicht zwingend notwendige Fahrten über die Grenze zu verzichten. Hierzu gibt es gleichfalls an Grenzübergängen entsprechende Kontrollen und Appelle.

 

Wir halten zusammen in Stadt und StädteRegion Aachen“: Ein kurzer Film zeigt engagierte Menschen in Zeiten von Corona.

Die Filmemacher Jens Fischer und Wisam Zureik haben Menschen begleitet, die bereits seit Wochen Großes leisten, über sich hinaus wachsen und in der Corona-Krise eine besondere Rolle für Aachen spielen. Der Lkw-Fahrer, der unsere Lebensmittel in den Supermarkt transportiert, die Pflegekräfte, die sich jeden Tag um kranke Menschen kümmern, die Familien, die vorbildlich zu Hause bleiben, alle, die ihren Job momentan nur unter erschwerten Bedingungen ausüben können und trotzdem alles geben! Sie sind für Aachen da -und ihnen ist dieser Film gewidmet. Aachen sagt „Danke!“

„Unser Dank gilt besonders dem Filmteam Jens Fischer und Wisam Zureik für ihr großartiges und ehrenamtliches Engagement“, sagen Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono über dieses besondere Film-Geschenk. „Die Machart des Films ist sehr bewegend und deckt sich mit unserer Wahrnehmung vom engagierten Miteinander in StädteRegion und Stadt Aachen.“

Zureik und Fischer haben diesen Film mit beachtlichem Aufwand realisiert. „In unserem Job als Filmemacher haben wir eine Möglichkeit gesehen, mit unseren Mitteln den Menschen in der Region, die gerade ihr Bestes geben, Respekt und Dank auszusprechen“, sagen sie. Wir halten auch in schwierigen Zeiten weiter #zusammen! 

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 27. April, 11.15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1839 positive Fälle gibt, davon 913 in der Stadt Aachen. 1435 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 76. Gezählt werden in der Statistik Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung (nachzulesen im Download-Bereich unter "Coronaschutzverordnung"). Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben ist die aktualisierte Regelung für den Einzelhandel. Ab Montag dürfen nun auch die großflächigen Einzelhandelsbetriebe öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren können, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.

Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.

Die wesentlichen Fragen für Einzelhändler beantwortet die StädteRegion Aachen auf dieser Seite (Pdf-Datei zum Herunterladen in der Rubrik „Informationen"). Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter begleiten und überprüfen.

Maskenpflicht: Seit heute gilt in NRW die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Dazu zählen auch die Krankenhäuser.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Notbetreuung Schule: Geöffnet ist die Notbetreuung in den Schulen ab sofort auch für berufstätige Alleinerziehende. Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Zu finden ist dieses Formular im Download-Bereich unter dem Punkt "Notbetreuung Kita und Schulen".

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 26. April, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1835 positive Fälle gibt, davon 910 in der Stadt Aachen. 1420 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 76. Hinzugekommen ist eine 50-jährige Frau aus Aachen. Gezählt werden in der Statistik Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung (siehe Datei zum Herunterladen unter "Coronaschutzverordnung NRW). Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben ist die aktualisierte Regelung für den Einzelhandel. Ab Montag dürfen nun auch die großflächigen Einzelhandelsbetriebe öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren können, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.

Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt. Die wesentlichen Fragen für Einzelhändler beantwortet die StädteRegion Aachen auf dieser Seite (Pdf-Datei zum Herunterladen in der Rubrik „Informationen"). Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter begleiten und überprüfen

Maskenpflicht: Ab kommenden Montag gilt in NRW die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Dazu zählen auch die Krankenhäuser.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.

Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell zum Wochenende: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Einreisebestimmungen für das Dreiländer-Eck: Nach wie vor sind Grenzübertritte in Richtung Deutschland weder aus touristischen Gründen noch als „Einkaufstourismus“ erlaubt. Details regelt die Corona-Einreiseverordnung NRW. Weil in den Niederlanden in der kommenden Woche landesweite Ferien anstehen, die traditionell zu Urlaubsfahrten genutzt werden, wird die Bundespolizei mit deutlich mehr Personal die Grenzüberwachung verstärken.

Auch die Niederlande und Belgien wollen Deutsche wegen der Corona-Krise weiter davon überzeugen, nicht ohne wichtigen Grund in das Nachbarland einzureisen. In Richtung Belgien sind nicht zwingend notwendige Grenzübertritte verboten. Das gilt  vor allem für Reisen zu touristischen Zwecken und auch für Personen mit Zweitwohnungen in Belgien. Die Grenzkontrollen werden mindestens bis zum 08. Mai 2020 andauern.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 25. April, 10:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1824 positive Fälle gibt, davon 906 in der Stadt Aachen. 1412 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 75. Hinzugekommen ist eine 94-jährige Frau aus Aachen. Gezählt werden in der Statistik Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung (nachzulesen auf www.staedteregion-aachen.de/corona). Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben ist die aktualisierte Regelung für den Einzelhandel. Ab Montag dürfen nun auch die großflächigen Einzelhandelsbetriebe öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren können, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.

Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.
Die wesentlichen Fragen für Einzelhändler beantwortet die StädteRegion Aachen auf dieser Seite in der Rubrik „Informationen".

Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter begleiten und überprüfen

Maskenpflicht: Ab kommenden Montag gilt in NRW die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

 

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Dazu zählen auch die Krankenhäuser.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Notbetreuung KiTas und Kindertagespflege: Ab kommenden Montag, 27. April, wird die Notbetreuung in den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege auch für berufstätige Alleinerziehende geöffnet. Die Regelung gilt auch für alleinerziehende Personen, die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden. Es wird aber weiterhin ein Betretungsverbot für die KiTas geben und nur Kinder, die eine Notbetreuung erhalten dürfen, können in die Tagesstätten oder in die Tagespflege gebracht werden. Die KiTas und Kindertagespflegegruppen werden noch nicht wieder komplett geöffnet. Ganz wichtig: Das Land NRW sowie auch Stadt und StädteRegion Aachen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kinder mit Krankheitssymptomen nicht in den KiTas oder der Tagespflege betreut werden können und zu Hause bleiben müssen.Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Ebenso gibt es ein Formular für alleinerziehende Personen, die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden. Zu finden sind diese Formulare unter www.staedteregion-aachen.de/corona in der Rubrik „Notbetreuung“.In den ersten Tagen der kommenden Woche werden bestmögliche Vorbereitungen in den KiTas und in der Kindertagespflege dazu getroffen.Alle Eltern werden gebeten, das Angebot der Notbetreuung auch weiterhin mit sehr großer Verantwortung gegenüber den Kindern und dem KiTa-Personal zu nutzen. Die StädteRegion Aachen wird sich um vertretbare Gruppengrößen bemühen, bittet die Eltern aber auch ausdrücklich, gut abzuwägen, ob  sie Ihr Kind bereits in den ersten Tagen in die Notbetreuung geben müssen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 24. April, 11 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1812 positive Fälle gibt, davon 897 in der Stadt Aachen. 1357 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 74. Hinzugekommen ist  ein 85-jähriger Bürger aus Würselen. Gezählt werden in der Statistik Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Für das Land NRW gilt  bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung. Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben ist  die aktualisierte Regelung für den Einzelhandel. Ab Montag dürfen nun auch die großflächigen Einzelhandelsbetriebe öffnen, die ihre Verkaufsfläche  auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren können, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.  Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt. Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter begleiten und überprüfen.

Masken-Pflicht: Ab kommenden Montag gilt in NRW die Maskenpflicht für den ÖPNV sowie  im Einzelhandel. Bürgerinnen und Bürger müssen in diesen Bereichen dann eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Empfehlung Krankenhäuser: Die Krisenstäbe haben in der regelmäßigen Konferenz mit den städteregionalen Krankenhäusern die aktuelle Lage besprochen. Die Krisenstäbe sprechen im Nachgang die Empfehlung an alle Besucherinnen und Besucher aus, beim Betreten eines Krankenhauses und während des Aufenthalts eine Maske zu tragen.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell zum Wochenende: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Nach wie vor gelten die Aufforderungen aus den Naherholungsgebieten in Belgien und den Niederlanden, von Ausflugsfahrten Abstand zu nehmen.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 23. April, 10.30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1797 positive Fälle gibt, davon 887 in der Stadt Aachen. 1324 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 73. Hinzugekommen sind zwei Bürgerinnen aus Herzogenrath im Alter von 85 und 93 Jahren sowie eine 86-jährige Bürgerin aus Simmerath. Gezählt werden in der Statistik Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung:
Für das Land NRW gilt  bis zum 3. Mai die aktuelle Coronaschutzverordnung (siehe Pdf-Datei unter "Coronaschutzverordnung"). Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben ist  die aktualisierte Regelung für den Einzelhandel. Ab Montag dürfen nun auch die großflächigen Einzelhandelsbetriebe öffnen, die ihre Verkaufsfläche  auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren können, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.  Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.

Die wesentlichen Fragen für Einzelhändler beantwortet die Stadt Aachen in einem FAQ, das unter "Informationen" als Pdf-Datei zu finden ist.  Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter  begleiten und überprüfen.

Masken-Pflicht: Ab kommenden Montag gilt nun auch in NRW die Maskenpflicht für den ÖPNV sowie  im Einzelhandel. Bürgerinnen und Bürger müssen in diesen Bereichen dann eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.

Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Nach wie vor gelten die Aufforderungen aus den Naherholungsgebieten in Belgien und den Niederlanden, von Ausflugsfahrten Abstand zu nehmen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 22. April, 10.30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1754 positive Fälle gibt, davon 859 in der Stadt Aachen. 1281 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.
 
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 70. Hinzugekommen sind vier Aachener Bürger im Alter von 61, 76, 77 und 81 Jahren und eine 83-jährige Bürgerin. Gezählt werden in der Statistik Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.
 
Aktuelle Coronaschutzverordnung: Das Land NRW hat die aktualisierte, bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht (nachzulesen auf www.staedteregion-aachen.de/corona). Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.
 
Besonders hervorzuheben sind die Regelungen für den Einzelhandel. Seit Montag dürfen Betriebe mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.  Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.
Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter begleiten und überprüfen.
 
Schulen: Die vorbereitenden Arbeiten zur schrittweisen Wiederöffnung in den Schulen laufen unterdessen weiter, um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können. In einem ersten Schritt sollen ab dem morgigen Donnerstag, 23. April, die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an die Schulen zurückkehren. Die Angebote zur Prüfungsvorbereitung richten sich nur an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die vor den Sommerferien ihre Abschlussprüfungen ablegen. Aus den betroffenen Schulen der Städteregion Aachen gibt es die Information, dass alle den Betrieb aufnehmen können.
 
Die Teilnahme am Unterricht zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht. Nur unterstützende Lernangebote in den jeweiligen Abitur-Prüfungsfächern sind freiwillig!
 
Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in einer aktuellen Schulmail konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden.
 
Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stelle sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule,
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses,
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach dem Lehrplan nahezu vollständig erhalten haben.
 
Bescheinigung für Grenzübertritte: Das Ministerium für Schule und Bildung hat Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern mit Wohnsitz in Belgien oder den Niederlanden ein Formblatt zum Grenzübertritt verfasst.
 
Auf dieser Seite sind diese Formblätter hinterlegt, auf denen die Schulleitungen den betroffenen Personen die Notwendigkeit der Reise zwischen Wohnort und Schule bestätigen können. Schülerinnen und Schülern wird geraten, beim Grenzübertritt ihren Schülerausweis mitzuführen.

Masken-Empfehlung/-Pflicht: Nach den aktuellen Erfahrungen im öffentlichen Raum, vor allem im ÖPNV und in Geschäften, weisen die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen auf die dringende Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) hin und würden eine landeseinheitliche Maskenpflicht begrüßen.
 
Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen, empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI), in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt insbesondere dann, wenn mehrere Menschen in geschlossenen Räumen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Geschäften).
 
Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.
 
Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken
 
Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.
 
Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.
 
Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!
Nach wie vor gelten die Aufforderungen aus den Naherholungsgebieten in Belgien und den Niederlanden, von Ausflugsfahrten Abstand zu nehmen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 21. April, 10:15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1719 positive Fälle gibt, davon 844 in der Stadt Aachen. 1256 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.
 
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 65. Hinzugekommen sind eine 80-jährige Frau aus Würselen und eine 75-jährige Frau aus Aachen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.
 
Aktuelle Coronaschutzverordnung: Das Land NRW hat die aktualisierte, bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht (nachzulesen auf www.staedteregion-aachen.de/corona). Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie Beherbergung und mehr.
 
Besonders hervorzuheben sind die Regelungen für den Einzelhandel. Seit Montag dürfen Betriebe mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.  Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.
 
Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung weiter  begleiten und überprüfen.
 
Schulen: Die vorbereitenden Arbeiten zur schrittweisen Wiederöffnung in den Schulen laufen unterdessen weiter, um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können. In einem ersten Schritt sollen ab dem 23. April die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an die Schulen zurückkehren. Die Angebote zur Prüfungsvorbereitung richten sich nur an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die vor den Sommerferien ihre Abschlussprüfungen ablegen.
 
Die Teilnahme am Unterricht zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht. Nur unterstützende Lernangebote in den jeweiligen Abitur-Prüfungsfächern sind freiwillig!
 
Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in einer aktuellen Schulmail konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden.
 
Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stelle sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule,
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses,
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach dem Lehrplan nahezu vollständig erhalten haben.
 
Bescheinigung für Grenzübertritte: Das Ministerium für Schule und Bildung hat Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern mit Wohnsitz in Belgien oder den Niederlanden ein Formblatt zum Grenzübertritt verfasst.
 
Auf dieser Seite sind diese Formblätter hinterlegt, auf denen die Schulleitungen den betroffenen Personen die Notwendigkeit der Reise zwischen Wohnort und Schule bestätigen können. Schülerinnen und Schülern wird geraten, beim Grenzübertritt ihren Schülerausweis mitzuführen.
 
Masken-Empfehlung des RKI: Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen, empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI), in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt insbesondere dann, wenn mehrere Menschen in geschlossenen Räumen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Geschäften). Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/schutzmasken

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 20. April, 11:15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1707 positive Fälle gibt, davon 838 in der Stadt Aachen. 1201 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt weiterhin bei 63. Hinzugekommen ist 85-jähriger Mann aus Aachen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Das Land NRW hat die aktualisierte, ab heute bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben sind die Regelungen für den Einzelhandel. Da ab Montag Betriebe mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.  Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzung vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.

Die wesentlichen Fragen für Einzelhändler beantwortet die StädteRegion Aachen in einem FAQ auf der Seite www.staedteregion-aachen.de/corona. Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung begleiten und überprüfen.

Schulen: Am heutigen Montag (20. April) gehen die vorbereitenden Arbeiten zur schrittweisen Wiederöffnung in den Schulen weiter, um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können. In einem ersten Schritt sollen ab dem 23. April die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an die Schulen zurückkehren. Die Angebote zur Prüfungsvorbereitung richten sich nur an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die vor den Sommerferien ihre Abschlussprüfungen ablegen.

Die Teilnahme am Unterricht zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht. Nur unterstützende Lernangebote in den jeweiligen Abitur-Prüfungsfächern sind freiwillig!

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in einer aktuellen Schulmail konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden.

Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stelle sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule,
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses,
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach dem Lehrplan nahezu vollständig erhalten haben.

Vor Ort werden die bereits getroffenen und noch zu treffenden Hygieneregeln in gemeinsamen Begehungen der Schulleitung mit dem jeweiligen Schulträger besprochen und anschließend umgesetzt.

Bescheinigung für Grenzübertritte: Das Ministerium für Schule und Bildung hat Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in Belgien oder den Niederlanden, ein Formblatt zum Grenzübertritt verfasst.

Diese Formblätter finden Sie auf dieser Seite. Mit dem asugefüllten Formular bestätigen die Schulleitungen den betroffenen Personen die Notwendigkeit der Reise zwischen Wohnort und Schule bestätigen. Schülerinnen und Schülern wird geraten, beim Grenzübertritt ihren Schülerausweis mitzuführen.

Masken-Empfehlung des RKI: Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen, empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI), in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt insbesondere dann, wenn mehrere Menschen in geschlossenen Räumen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Geschäften). Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.
Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.staedteregion-aachen.de/corona (Rubrik Schutzmasken-ABC)

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Und die Regelung gilt auch in den Geschäftsstraßen, wenn die Läden wieder öffnen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Nach wie vor gelten die Aufforderungen aus den Naherholungsgebieten in Belgien und den Niederlanden, von Ausflugsfahrten Abstand zu nehmen.

 

Ergänzung/Präzisierung der Pressemitteilung von 9:45 Uhr: Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 19.04.2020, 15:30 Uhr - hier: Schulen!

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in einer aktuellen Schulmail konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden.

Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stelle sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule (Anlage B),
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses,
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach dem Lehrplan nahezu vollständig erhalten haben. Die Zeit ab Montag (20.04.2020) soll in den Schulen zur Vorbereitung dieses Neustarts genutzt werden.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 19.04.2020, 9:45 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1693 positive Fälle gibt, davon 836 in der Stadt Aachen. 1195 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt weiterhin bei 62. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Das Land NRW hat die aktualisierte, ab Montag, 20. April, bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht (nachzulesen auf www.aachen.de/corona ). Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben sind die Regelungen für den Einzelhandel. Da ab Montag Betriebe mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.  Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzung vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.
Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung begleiten und überprüfen.

Schulen: Am  Montag (20. April) gehen die vorbereitenden Arbeiten zur schrittweisen Wiederöffnung in den Schulen weiter, um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können. In einem ersten Schritt sollen ab dem 23. April die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an die Schulen zurückkehren. Die Angebote zur Prüfungsvorbereitung richten sich nur an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die vor den Sommerferien ihre Abschlussprüfungen ablegen.

Die Teilnahme am Unterricht zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht. Nur unterstützende Lernangebote in den jeweiligen Abitur-Prüfungsfächern sind freiwillig!

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in einer aktuellen Schulmail konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden.

Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stelle sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule (Anlage B),
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses,
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach dem Lehrplan nahezu vollständig erhalten haben.

Die Zeit ab Montag (20.04.2020) soll in den Schulen zur Vorbereitung dieses Neustarts genutzt werden. Vor Ort werden die bereits getroffenen und noch zu treffenden Hygieneregeln in gemeinsamen Begehungen der Schulleitung mit dem jeweiligen Schulträger besprochen und anschließend umgesetzt.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Und die Regelung gilt auch ab Montag in den Geschäftsstraßen, wenn die Läden wieder öffnen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Nach wie vor gelten die Aufforderungen aus den Naherholungsgebieten in Belgien und den Niederlanden, von Ausflugsfahrten Abstand zu nehmen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 18. April, 9.30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1669 positive Fälle gibt, davon 831 in der Stadt Aachen. 1159 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 62. Hinzugekommen sind ein 95-jähriger Mann und ein 100-jähriger Mann aus Aachen und ein 83-jähriger Mann aus Herzogenrath. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Das Land NRW hat die aktualisierte, ab Montag, 20. April, bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben sind die Regelungen für den Einzelhandel. Da ab Montag Betriebe mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.  Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzung vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.
Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung begleiten und überprüfen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Und die Regelung gilt auch ab Montag in den Geschäftsstraßen, wenn die Läden wieder öffnen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Nach wie vor gelten die Aufforderungen aus den Naherholungsgebieten in Belgien und den Niederlanden, von Ausflugsfahrten Abstand zu nehmen.

Schulen: Am  Montag (20. April) gehen die vorbereitenden Arbeiten zur schrittweisen Wiederöffnung in den Schulen weiter, um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können. In einem ersten Schritt werden ab dem 23. April die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an die Schulen zurückkehren. Das Angebot zur Prüfungsvorbereitung richtet sich im nur an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die vor den Sommerferien ihre Abschlussprüfungen ablegen. Es ist für die gesamte StädteRegion Aachen von rund 2.500 Abiturienten und mehr als 4.000 Jugendlichen auszugehen, die ihren Abschluss nach der Klasse 9 oder 10 machen. Der Besuch dieser Angebote in den Schulen ist im Land NRW freiwillig für die Schüler. Vor Ort werden die bereits getroffenen und noch zu treffenden Hygieneregeln in gemeinsamen Begehungen der Schulleitung mit dem jeweiligen Schulträger besprochen und anschließend umgesetzt.

 

Vorbereitungen auf die Wiedereröffnung der Schulen in Stadt und StädteRegion für die Abschlussklassen laufen. Notbetreuung wird ausgeweitet.

StädteRegion Aachen. Nach der Entscheidung von Bund und Ländern zur teilweisen Wiedereröffnung der Schulen und den präzisierenden Informationen des Landes NRW vom Donnerstagabend (16.04.2020) laufen auch in Stadt und StädteRegion Aachen die Vorbereitungen weiter. Die neue NRW-Corona-Betreuungsverordnung regelt unter anderem die vorsichtige und gestufte Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Zunächst werden weiterführende Schulen öffnen, damit die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge ihre Prüfungen vorbereiten können. Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Regelungen hat das Ministerium in einer Schulmail formuliert:
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200416/index.html

Am  Montag (20. April) gehen die vorbereitenden Arbeiten in den Schulen weiter, um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können. In einem ersten Schritt werden ab dem 23. April die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an die Schulen zurückkehren. Das Angebot zur Prüfungsvorbereitung richtet sich nur an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die vor den Sommerferien ihre Abschlussprüfungen ablegen. Es ist für die gesamte StädteRegion Aachen von rund 2.500 Abiturienten und mehr als 4.000 Jugendlichen auszugehen, die ihren Abschluss nach der Klasse 9 oder 10 machen. Der Besuch dieser Angebote in den Schulen ist im Land NRW freiwillig für die Schüler.

Vor Ort werden die zu treffenden Hygieneregeln in gemeinsamen Begehungen der Schulleitung mit dem jeweiligen Schulträger besprochen und anschließend umgesetzt. Das trifft zum Beispiel die räumliche Unterbringung der jungen Erwachsenen in kleinen Lerngruppen, um den zwingend erforderlichen Mindestabstand garantieren zu können. Vorbereitet und weitergeleitet wurde bereits eine ausführliche Handreichung des Gesundheitsamtes in Form einer FAQ-Liste.

Schulbusverkehr ist gesichert: Ab Donnerstag wird zudem sichergestellt, dass der Schulbusverkehr im erforderlichen Umfang zu den Schulen wiederaufgenommen wird. Dabei gilt wie überall im öffentlichen Personennahverkehr die dringende Empfehlung, einen so genannten „Alltagsmundschutz“ zu tragen.

Notbetreuung wird ausgeweitet: Ein weiterer Punkt aus der Einigung von Bund und Ländern betrifft die Ausweitung der Notbetreuung in den Kitas und Schulen (bis zur 6. Klasse) um weitere Berufsgruppen. Die ausführliche Liste umfasst jetzt unter anderem auch den Post- und Paketdienst, die Landwirtschaft, die Textilherstellung, aber auch Logistik- und Verkehrsdienstleistungen. Die komplette Liste ist unter "Notbetreuung" zu finden.

Auch weiterhin ist als zwingende Voraussetzung ein Nachweis durch die Sorgeberechtigten zu erbringen, dass sie nicht in der Lage sind, die Betreuung der Kinder zu übernehmen. Zudem wird die schriftliche Erklärung des Arbeitsgebers benötigt, dass die Sorgeberechtigten zum Funktionieren der jeweiligen Betriebe und Einrichtungen unabkömmlich sind. Damit müssen sie sich an die Leitungen der jeweiligen Schule bzw. Kita wenden, die über die Aufnahme entscheiden.

Alle aktuellen Verordnungen und Erlasse des Landes findet man unter: https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 17. April, 11.15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen beraten am Donnerstagmorgen erneut, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1650 positive Fälle gibt, davon 823 in der Stadt Aachen. 1112 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 59. Hinzugekommen sind ein 96-jähriger Mann aus Herzogenrath, ein 75-jähriger Mann und ein 76-jähriger Mann aus Aachen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Das Land NRW hat am Morgen die aktualisierte, ab Montag, 20. April, bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Darin sind alle wesentlichen Themen  geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr. Alle aktuellen Verordnungen des Landes findet man auf der Webseite des Landes.

Besonders hervorzuheben sind die Regelungen für den Einzelhandel. Da ab Montag Betriebe mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.

Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzung vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt. Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung begleiten und überprüfen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 16. April, 11:00 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen beraten am Donnerstagmorgen erneut, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1623 positive Fälle gibt, davon 810 in der Stadt Aachen. 1058 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 56. Hinzugekommen sind ein 81-jähriger Mann aus Roetgen und ein 91-jähriger Mann aus Aachen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich in den Abstrichzentren testen zu lassen. Dies gilt auch für Pflegekräfte, die keine Symptome haben. Eine Vorabanmeldung über die Hotline ist erforderlich.
So soll ein möglichst umfassender Einblick in die Situation der Einrichtungen gelingen, deren Bewohnerinnen und Bewohner fast ausschließlich zur höchsten Risikogruppe gehören.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

 

Aktuelle Zahlen: Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 15. April, 10:15 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1583 positive Fälle gibt, davon 799 in der Stadt Aachen. 1009 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 54. Hinzugekommen sind eine 97-jährige und eine 81-jährige Frau aus Würselen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich in den Abstrichzentren testen zu lassen. Dies gilt auch für Pflegekräfte, die keine Symptome haben. Eine Vorabanmeldung über die Hotline ist erforderlich.
So soll ein möglichst umfassender Einblick in die Situation der Einrichtungen gelingen, deren Bewohnerinnen und Bewohner fast ausschließlich zur höchsten Risikogruppe gehören.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Niederlande sperren Heuvelland: Die Veiligheidsregio Zuid-Limburg hält bis einschließlich heute, Mittwoch, 15. April, die Maßnahme aufrecht, das Heuvelland in Süd-Limburg für Tagestouristen zu sperren. So soll verhindert werden, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und so womöglich dazu beitragen, dass das Corona-Virus weiter verbreitet wird. Die Maßnahme gilt für das Gebiet zwischen den Autobahnen A2 (bei Meerssen), A79, A76 (bei Voerendaal/Heerlen) und Eijsden, um den Tagestourismus im Heuvelland zu unterbinden.

Belgien verbietet touristische Aktivitäten: Auch Belgien untersagt es Touristen, ins Land zu kommen. So dürfen Zweitwohnsitze zum Beispiel in den Ardennen oder am Meer nicht aufgesucht werden. Ebenfalls von den Einschränkungen betroffen sind alle grenzüberschreitenden Wanderwege, von denen es im Dreiländereck einige gibt. Dazu gehören zum Beispiel die „Grenzrouten“, eine Sammlung mehrerer ausgewiesener Wanderwege zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 14. April, 10:30 Uhr

  • Aktuell 1557 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 785 in der Stadt Aachen). 949 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 52 Todesfälle.
  • Die Abstrichzentren sind wieder wie gewohnt geöffnet. Das Gesundheitsamt ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich in den Abstrichzentren testen zu lassen – auch wenn sie symptomfrei sind.
  • Die Krisenstäbe bitten die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Um rücksichtsvolles Verhalten in Naturschutzgebieten und Wäldern wird dringend gebeten. Niederlande sperren das Heuvelland für touristische Ausflüge bis einschließlich morgen. Auch in Belgien sind touristische Aktivitäten untersagt.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1557 positive Fälle gibt, davon 785 in der Stadt Aachen. 949 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 52. Hinzugekommen ist eine 94-jährige Frau aus Herzogenrath. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich in den Abstrichzentren testen zu lassen. Dies gilt auch für Pflegekräfte, die keine Symptome haben. Eine Vorabanmeldung über die Hotline ist erforderlich!
So soll ein möglichst umfassender Einblick in die Situation der Einrichtungen gelingen, deren Bewohnerinnen und Bewohner fast ausschließlich zur höchsten Risikogruppe gehören.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Niederlande sperren Heuvelland: Die Veiligheidsregio Zuid-Limburg hält bis einschließlich Mittwoch, 15. April, die Maßnahme aufrecht, das Heuvelland in Süd-Limburg für Tagestouristen zu sperren. So soll verhindert werden, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und so womöglich dazu beitragen, dass das Corona-Virus weiter verbreitet wird. Die Maßnahme gilt für das Gebiet zwischen den Autobahnen A2 (bei Meerssen), A79, A76 (bei Voerendaal/Heerlen) und Eijsden, um den Tagestourismus im Heuvelland zu unterbinden.

Belgien verbietet touristische Aktivitäten: Auch Belgien untersagt es Touristen, ins Land zu kommen. So dürfen Zweitwohnsitze zum Beispiel in den Ardennen oder am Meer nicht aufgesucht werden. Ebenfalls von den Einschränkungen betroffen sind alle grenzüberschreitenden Wanderwege, von denen es im Dreiländereck einige gibt. Dazu gehören zum Beispiel die „Grenzrouten“, eine Sammlung mehrerer ausgewiesener Wanderwege zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Notruf 112: Nach wie vor soll in dringenden medizinischen Notfällen die 112 für den Rettungsdienst gewählt werden. „Wir haben in den vergangenen Tagen erlebt, dass sich Menschen mit beispielsweise klassischen Symptomen eines Herzinfarkts aus Sorge vor einer Ansteckung mit Corona nicht in ein Krankenhaus einliefern lassen wollten. Diese Sorge ist insofern unbegründet, als dass in allen Krankenhäusern und Rettungsfahrzeugen besonders strenge Hygieneregeln gelten, um den bestmöglichen Schutz der Patienten zu gewährleisten“, sagt Dr. Joachim Habers, Leiter des Rettungsdienstes der StädteRegion Aachen.
 

 

Aktuelle Zahlen: Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 13. April, 10 Uhr 

  • Aktuell 1547 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 780 in der Stadt Aachen). 922 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 51 Todesfälle.
  • Die Abstrichzentren öffnen nach Ostern am Dienstag wieder wie gewohnt. Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter 0241/510051 auch über die Feiertage von 8 bis 13 Uhr zu erreichen.
  • Die Krisenstäbe bitten die Bürgerinnen und Bürger, am Osterwochenende weiterhin die geltenden Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Um rücksichtsvolles Verhalten in Naturschutzgebieten und Wäldern wird dringend gebeten. Niederlande sperren das Heuvelland für touristische Ausflüge. Auch in Belgien sind touristische Aktivitäten untersagt.
  • Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich auch dann testen zu lassen, wenn keine Symptome vorliegen.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1547 positive Fälle gibt, davon 780 in der Stadt Aachen. 922 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.  Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nach wie vor bei 51. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind. Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind wieder nach Ostern ab Dienstag (14. April) von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.  Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich in den Abstrichzentren testen zu lassen. Dies gilt auch für Pflegekräfte, die keine Symptome haben. So soll ein möglichst umfassender Einblick in die Situation der Einrichtungen gelingen, deren Bewohnerinnen und Bewohner fast ausschließlich zur höchsten Risikogruppe gehören. Dringender Appell: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen. Die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen bitten auch heute dringend darum, auch auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten. Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen.  Allein am Karsamstag wurden in Aachen insgesamt 30 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Der Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt Aachen traf vermehrt auf Gruppen, die sich nicht an das Kontaktverbot hielten, auf Plätzen gemeinsam Alkohol tranken oder in Parks grillten. Der Ostersonntag verlief für den Ordnungsdienst verhältnismäßig ruhig, die Parks in der Stadt Aachen waren gut besucht, das Kontaktverbot wurde bis auf wenige Einzelfälle eingehalten.Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Niederlande sperren Heuvelland: Aus den Niederlanden kam zu den Ostertagen die Nachricht, dass das Heuvelland in Süd-Limburg für Tagestouristen weiterhin gesperrt ist. Notwendiger Zielverkehr ist aber weiterhin erlaubt. Aufgrund der Erfahrungen vom vergangenen Wochenende hält die Veiligheidsregio Zuid-Limburg diese Maßnahme für notwendig. So soll verhindert werden, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und so womöglich dazu beitragen, dass das Corona-Virus weiter verbreitet wird. Die Maßnahme gilt zunächst bis Mittwoch, 15. April. Die Maßnahme gilt für das Gebiet zwischen den Autobahnen A2 (bei Meerssen), A79, A76 (bei Voerendaal/Heerlen) und Eijsden, um den Tagestourismus im Heuvelland zu unterbinden. Die Schließung erfolgt täglich ab Donnerstag, 9. April, jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr. Auf der Grundlage der Auswertung des Osterwochenendes entscheidet die Veiligheidsregio Zuid-Limburg, ob für eine der Maßnahme Verlängerung notwendig ist. Belgien verbietet touristische Aktivitäten: Auch Belgien untersagt es Touristen ins Land zu kommen. So dürfen Zweitwohnsitze zum Beispiel in den Ardennen oder am Meer nicht aufgesucht werden. Ebenfalls von den Einschränkungen betroffen sind alle grenzüberschreitenden Wanderwege, von denen es im Dreiländereck einige gibt. Dazu gehören zum Beispiel die „Grenzrouten“, eine Sammlung mehrerer ausgewiesener Wanderwege zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Strenge Einreisebestimmungen für Deutschland (Corona-Einreiseverordnung – gültig seit 10. April 2020): Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, hat das Bundeskabinett entschieden, dass nicht notwendige Reisen zu vermeiden sind. Personen, die nicht in Deutschland wohnen, sollen nur noch aus triftigen Gründen nach Deutschland einreisen. Bei in Deutschland wohnhaften Personen soll nach der Einreise ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet werden. Vor diesem Hintergrund hat auch Nordrhein-Westfalen eine Verordnung zum Ein- und Rückreiseverkehr erlassen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 12. April, 10 Uhr

  • Aktuell 1532 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 777 in der Stadt Aachen). 906 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 51 Todesfälle.
  • Die Abstrichzentren öffnen nach Ostern am Dienstag wieder wie gewohnt. Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter 0241/510051 auch über die Feiertage von 8 bis 13 Uhr zu erreichen.
  • Die Krisenstäbe bitten die Bürgerinnen und Bürger, am Osterwochenende weiterhin die geltenden Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Um rücksichtsvolles Verhalten in Naturschutzgebieten und Wäldern wird dringend gebeten. Niederlande sperren das Heuvelland für touristische Ausflüge. Auch in Belgien sind touristische Aktivitäten untersagt.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1532 positive Fälle gibt, davon 777 in der Stadt Aachen. 906 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 51. Hinzugekommen ist ein 76-jähriger Mann aus Würselen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind nach Ostern wieder ab Dienstag (14. April) von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Alle Informationen unter: www.staedteregion-aachen.de/kaz
 
Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich in den Abstrichzentren testen zu lassen. Dies gilt auch für Pflegekräfte, die keine Symptome haben. So soll ein möglichst umfassender Einblick in die Situation der Einrichtungen gelingen, deren Bewohnerinnen und Bewohner fast ausschließlich zur höchsten Risikogruppe gehören.

Dringender Appell zum Osterwochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen. Mit Blick auf das gute Wetter bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten.

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen.

Allein am Karsamstag wurden in Aachen insgesamt 30 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Der Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt Aachen traf vermehrt auf Gruppen, die sich nicht an das Kontaktverbot hielten, auf Plätzen gemeinsam Alkohol tranken oder in Parks grillten. Das Ordnungsamt der Stadt Aachen musste zudem gemeinsam mit Kräften der Polizei eine nicht genehmigte Demonstration am Aachener Elisenbrunnen auflösen. Dort hatten sich am Nachmittag knapp 25 Personen widerrechtlich versammelt.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Niederlande sperren Heuvelland: Aus den Niederlanden zu den Ostertagen die Nachricht, dass seit Donnerstag, 9. April, das Heuvelland in Süd-Limburg für Tagestouristen gesperrt ist. Notwendiger Zielverkehr ist aber weiterhin erlaubt.

Aufgrund der Erfahrungen vom vergangenen Wochenende hält die Veiligheidsregio Zuid-Limburg diese Maßnahme für notwendig. So soll verhindert werden, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und so womöglich dazu beitragen, dass das Corona-Virus weiter verbreitet wird. Die Maßnahme gilt zunächst bis Mittwoch, 15. April. Die Maßnahme gilt für das Gebiet zwischen den Autobahnen A2 (bei Meerssen), A79, A76 (bei Voerendaal/Heerlen) und Eijsden, um den Tagestourismus im Heuvelland zu unterbinden. Die Schließung erfolgt täglich ab Donnerstag, 9. April, jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr. Auf der Grundlage der Auswertung des Osterwochenendes entscheidet die Veiligheidsregio Zuid-Limburg, ob eine der Maßnahme Verlängerung notwendig ist (siehe auch Info 445/20).

Belgien verbietet touristische Aktivitäten: Auch Belgien untersagt es Touristen ins Land zu kommen. So dürfen Zweitwohnsitze zum Beispiel in den Ardennen oder am Meer nicht aufgesucht werden. Ebenfalls von den Einschränkungen betroffen sind alle grenzüberschreitenden Wanderwege, von denen es im Dreiländereck einige gibt. Dazu gehören zum Beispiel die „Grenzrouten“, eine Sammlung mehrerer ausgewiesener Wanderwege zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Strenge Einreisebestimmungen für Deutschland (Corona-Einreiseverordnung – gültig ab 10. April 2020): Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, hat das Bundeskabinett entschieden, dass nicht notwendige Reisen zu vermeiden sind. Personen, die nicht in Deutschland wohnen, sollen nur noch aus triftigen Gründen nach Deutschland einreisen. Bei in Deutschland wohnhaften Personen soll nach der Einreise ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet werden. Vor diesem Hintergrund hat auch Nordrhein-Westfalen eine Verordnung zum Ein- und Rückreiseverkehr erlassen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 11. April, 10:15 Uhr

  • Aktuell 1508 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 770 in der Stadt Aachen). 854 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 50 Todesfälle.
  • Das Abstrichzentrum am Tivoli ist zusätzlich am heutigen Ostersamstag noch bis 15 Uhr geöffnet. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen. Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter 0241/510051 auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.
  • Die Krisenstäbe bitten die Bürgerinnen und Bürger, am Osterwochenende weiterhin die geltenden Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Um rücksichtsvolles Verhalten in Naturschutzgebieten und Wäldern wird dringend gebeten. Niederlande sperren das Heuvelland für touristische Ausflüge. Auch in Belgien sind touristische Aktivitäten untersagt. Für Deutschland gelten seit Karfreitag strenge Einreisebestimmungen.   

 
Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1508 positive Fälle gibt, davon 770 in der Stadt Aachen. 854 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 50. Hinzugekommen sind eine 84-jährige Frau aus Würselen eine 61-jährige Frau aus Simmerath (mit multiplen Vorerkrankungen). Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Das Abstrichzentrum am Tivoli ist zusätzlich am heutigen Ostersamstag noch bis 15 Uhr geöffnet. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen. Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind dann wieder ab Dienstag (14. April) von von 8 bis 18 Uhr  geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf, sich in den Abstrichzentren testen zu lassen. Dies gilt auch für Pflegekräfte, die keine Symptome haben. So soll ein möglichst umfassender Einblick in die Situation der Einrichtungen gelingen, deren Bewohnerinnen und Bewohner fast ausschließlich zur höchsten Risikogruppe gehören.

Dringender Appell zum Osterwochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen.
Mit Blick auf das gute Wetter bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten.
 
Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen.

Allein am Karfreitag wurden in Aachen bei sechs Einsätzen insgesamt 25 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Der Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt Aachen traf vermehrt auf Gruppen, die auf Plätzen gemeinsam Alkohol tranken oder in Parks grillten.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Niederlande sperren Heuvelland: Aus den Niederlanden zu den Ostertagen die Nachricht, dass seit Donnerstag, 9. April, das Heuvelland in Süd-Limburg für Tagestouristen gesperrt ist. Notwendiger Zielverkehr ist aber weiterhin erlaubt.
Aufgrund der Erfahrungen vom vergangenen Wochenende hält die Veiligheidsregio Zuid-Limburg diese Maßnahme für notwendig. So soll verhindert werden, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und so womöglich dazu beitragen, dass das Corona-Virus weiter verbreitet wird. Die Maßnahme gilt zunächst bis Mittwoch, 15. April. Die Maßnahme gilt für das Gebiet zwischen den Autobahnen A2 (bei Meerssen), A79, A76 (bei Voerendaal/Heerlen) und Eijsden, um den Tagestourismus im Heuvelland zu unterbinden. Die Schließung erfolgt täglich ab Donnerstag, 9. April, jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr. Auf der Grundlage der Auswertung des Osterwochenendes entscheidet die Veiligheidsregio Zuid-Limburg, ob eine der Maßnahme Verlängerung notwendig ist (siehe auch Info 445/20).

Belgien verbietet touristische Aktivitäten: Auch Belgien untersagt es Touristen ins Land zu kommen. So dürfen Zweitwohnsitze zum Beispiel in den Ardennen oder am Meer nicht aufgesucht werden. Ebenfalls von den Einschränkungen betroffen sind alle grenzüberschreitenden Wanderwege, von denen es im Dreiländereck einige gibt. Dazu gehören zum Beispiel die „Grenzrouten“, eine Sammlung mehrerer ausgewiesener Wanderwege zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Strenge Einreisebestimmungen für Deutschland (Corona-Einreiseverordnung – gültig seit 10. April 2020): Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, hat das Bundeskabinett entschieden, dass nicht notwendige Reisen zu vermeiden sind. Personen, die nicht in Deutschland wohnen, sollen nur noch aus triftigen Gründen nach Deutschland einreisen. Bei in Deutschland wohnhaften Personen soll nach der Einreise ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet werden. Vor diesem Hintergrund hat auch Nordrhein-Westfalen eine Verordnung zum Ein- und Rückreiseverkehr erlassen.

Diese Verordnung legt fest, dass Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und dann nach Deutschland einreisen, sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben müssen und diese dann 14 Tage nicht verlassen dürfen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt ihres Kreises, der StädteRegion Aachen oder ihrer kreisfreien Stadt melden.

Seit Freitagnachmittag (10. April) überwacht die Bundespolizei mit verstärkten Kräften die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien.

Abweichend davon sind Ausnahmen anerkannt, die das grenzüberschreitende Zusammenleben aufrechterhalten und die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens gewährleisten:

  • Ausgenommen sind vor allem Grenzpendler – also Personen, die täglich oder für bis zu 5 Tage durch ihren Beruf oder ihre Ausbildung (Schule, Hochschule) veranlasst ein- und ausreisen.
  • Ausgenommen sind Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind.
  • Ausgenommen sind Personen, deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Aufgaben des Staates.
  • Ausgenommen sind Personen, die einen triftigen Reisegrund haben. Darunter fallen vor allem soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Betreuung von Kindern, Pflege von Angehörigen, Beerdigungen, Hochzeiten und Ähnliches.

Diese Ausnahmen gelten, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf.

Weitere Ausnahmen und Befreiungen können im Einzelfall zugelassen werden. Zuständig dafür ist dann das Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde.
In NRW gibt es zudem die Möglichkeit, aufgrund eines negativ ausgehenden Tests die häusliche Schutzmaßnahme bei Symptomfreiheit zu beenden. Das „Soll-Angebot“ eines entsprechenden Testes steht ausdrücklich unter dem Vorbehalt ausreichender Kapazitäten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 10. April, 11:00 Uhr

  • Aktuell 1465 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 753 in der Stadt Aachen). 826 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 48 Todesfälle.
  • Das Abstrichzentrum am Tivoli ist zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen. Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter 0241/510051 auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.
  • Die Krisenstäbe bitten die Bürgerinnen und Bürger, am Osterwochenende weiterhin die geltenden Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Um rücksichtsvolles Verhalten in Naturschutzgebieten und Wäldern wird dringend gebeten. Niederlande sperren das Heuvelland für touristische Ausflüge. Auch in Belgien sind touristische Aktivitäten untersagt. Für Deutschland gelten ab sofort strenge Einreisebestimmungen.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1465 positive Fälle gibt, davon 753 in der Stadt Aachen. 826 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl gemeldeten Todesfälle liegt inzwischen bei 48. Hinzugekommen sind eine 83-jährige Frau, ein 83-jähriger Mann und zwei 85-jährige Männer aus Aachen, ein 78-jähriger Mann und eine 75-jährige Frau aus Monschau und eine 91-jährige Frau aus Simmerath. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet waren.

Abstrichzentren: Das Abstrichzentrum am Tivoli ist mit Blick auf die Feiertage am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Dringender Appell zum Osterwochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen. Mit Blick auf das gute Wetter bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten.

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Niederlande sperren Heuvelland: Aus den Niederlanden kommt zu den Ostertagen die Nachricht, dass seit Donnerstag, 9. April, das Heuvelland in Süd-Limburg für Tagestouristen gesperrt ist. Notwendiger Zielverkehr ist aber weiterhin erlaubt. Aufgrund der Erfahrungen vom vergangenen Wochenende hält die Veiligheidsregio Zuid-Limburg diese Maßnahme für notwendig. So soll verhindert werden, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und womöglich dazu beitragen, dass das Corona-Virus weiter verbreitet wird. Die Maßnahme gilt zunächst bis Mittwoch, 15. April. Die Maßnahme gilt für das Gebiet zwischen den Autobahnen A2 (bei Meerssen), A79, A76 (bei Voerendaal/Heerlen) und Eijsden, um den Tagestourismus im Heuvelland zu unterbinden. Die Schließung erfolgt täglich ab Donnerstag, 9. April, jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr. Auf der Grundlage der Auswertung des Osterwochenendes entscheidet die Veiligheidsregio Zuid-Limburg, ob eine der Maßnahme Verlängerung notwendig ist.

Belgien verbietet touristische Aktivitäten: Auch Belgien untersagt es Touristen, ins Land zu kommen. So dürfen Zweitwohnsitze zum Beispiel in den Ardennen oder am Meer nicht aufgesucht werden. Ebenfalls von den Einschränkungen betroffen sind alle grenzüberschreitenden Wanderwege, von denen es im Dreiländereck einige gibt. Dazu gehören zum Beispiel die „Grenzrouten“, eine Sammlung mehrerer ausgewiesener Wanderwege zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Strenge Einreisebestimmungen für Deutschland (Corona-Einreiseverordnung – gültig ab 10. April 2020): Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, hat das Bundeskabinett entschieden, dass nicht notwendige Reisen zu vermeiden sind. Personen, die nicht in Deutschland wohnen, sollen nur noch aus triftigen Gründen nach Deutschland einreisen. Bei in Deutschland wohnhaften Personen soll nach der Einreise ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet werden. Vor diesem Hintergrund hat auch Nordrhein-Westfalen eine Verordnung zum Ein- und Rückreiseverkehr erlassen.

Diese Verordnung legt fest, dass Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und dann nach Deutschland einreisen, sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben müssen und diese dann 14 Tage nicht verlassen dürfen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt ihres Kreises, der StädteRegion Aachen oder ihrer kreisfreien Stadt melden.

Abweichend davon sind Ausnahmen anerkannt, die das grenzüberschreitende Zusammenleben aufrechterhalten und die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens gewährleisten:

  • Ausgenommen sind vor allem Grenzpendler – also Personen, die täglich oder für bis zu 5 Tage durch ihren Beruf oder ihre Ausbildung (Schule, Hochschule) veranlasst ein- und ausreisen.
  • Ausgenommen sind Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind.
  • Ausgenommen sind Personen, deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Aufgaben des Staates.
  • Ausgenommen sind Personen, die einen triftigen Reisegrund haben. Darunter fallen vor allem soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Betreuung von Kindern, Pflege von Angehörigen, Beerdigungen, Hochzeiten und Ähnliches.

Diese Ausnahmen gelten, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf. Weitere Ausnahmen und Befreiungen können im Einzelfall zugelassen werden. Zuständig dafür ist dann das Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 9. April, 10:45 Uhr

  • Aktuell 1426 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 737 in der Stadt Aachen). 755 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 41 Todesfälle.
  • Das Abstrichzentrum am Tivoli ist zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen. Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter 0241/510051 auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.
  • Die Krisenstäbe bitten die Bürgerinnen und Bürger, am Osterwochenende weiterhin die geltenden Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Um rücksichtsvolles Verhalten in Naturschutzgebieten und Wäldern wird dringend gebeten. Niederlande sperren das Heuvelland für touristische Ausflüge.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1426 positive Fälle gibt, davon 737 in der Stadt Aachen. 755 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt bei 41. Hinzugekommen sind eine 89-jährige Frau und 80-jähriger Mann aus Aachen, ein 83-jähriger Mann und eine 72-jährige Frau aus Herzogenrath und eine 89-jährige Frau aus Monschau. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

INFO: Das Abstrichzentrum am Tivoli ist mit Blick auf die kommenden Feiertage zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen.

Dringender Appell zum Osterwochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen.

Mit Blick auf das gute Wetter bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten.

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Niederlande sperren Heuvelland: Aus den Niederlanden kommt vor den Ostertagen die Nachricht, dass ab heute, 9. April, das Heuvelland in Süd-Limburg für Tagestouristen gesperrt ist. Notwendiger Zielverkehr ist aber weiterhin erlaubt.

Aufgrund der Erfahrungen vom vergangenen Wochenende hält die Veiligheidsregio Zuid-Limburg diese Maßnahme für notwendig. So soll verhindert werden, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und so womöglich dazu beitragen, dass das Corona-Virus weiter verbreitet wird. Die Maßnahme gilt zunächst bis Mittwoch, 15. April. Die Maßnahme gilt für das Gebiet zwischen den Autobahnen A2 (bei Meerssen), A79, A76 (bei Voerendaal/Heerlen) und Eijsden, um den Tagestourismus im Heuvelland zu unterbinden. Die Schließung erfolgt täglich ab Donnerstag, 9. April, jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr. Auf der Grundlage der Auswertung des Osterwochenendes entscheidet die Veiligheidsregio Zuid-Limburg, ob eine der Maßnahme Verlängerung notwendig ist.


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 8. April, 10 Uhr

  • Aktuell 1367 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 706 in der Stadt Aachen). 699 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 36 Todesfälle.
  • Das Abstrichzentrum am Tivoli ist zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen.
  • Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter der genannten Telefonnummer auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1367 positive Fälle gibt, davon 706 in der Stadt Aachen. 699 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen. Die Zahl der in der Städteregion gemeldeten Todesfälle liegt bei 36. Hinzugekommen ist ein 78-jähriger Eschweiler. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

 

Pressekonferenz von Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier für die Krisenstäbe der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen; aktuelle Pressemitteilung, Dienstag, 7. April, 16:30 Uhr

  • Oberbürgermeister und Städteregionsrat beschreiben große Herausforderungen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern. Intensivbettenzahl erhöht, Transportorganisation läuft wie auch die Material-Beschaffung. Zwei Behelfskrankenhäuser geplant.
  • In der Verantwortung von Stadt und StädteRegion Aachen wird es keine Veranstaltungen bis zum 31. Mai geben. Diese Haltung empfehlen die Krisenstäbe auch externen Veranstaltern.
  • Personal gesucht: Krisenstäbe haben eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal, das sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen  engagieren möchten, gegründet.

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier haben am frühen Nachmittag (7. April) in einer gemeinsamen Pressekonferenz über die derzeitige Lage in der Corona-Krise informiert. Die Pressekonferenz wurde live mit großer Resonanz auf diversen Kanälen der Stadt und der StädteRegion übertragen und ist auch dort weiter abrufbar (bei der Stadt Aachen auf der Homepage www.aachen.de und auf den Facebook- und Twitter-Kanälen).

Neben einer Vielzahl an Informationen zur Zwischenbilanz der inzwischen sechswöchigen Krisenstabsarbeit appellierten die Verwaltungschefs an die Bürgerinnen und Bürger, „weiterhin so vorbildlich und geduldig wie bislang die Regeln, die uns noch eine gewisse Zeit einschränken, zu akzeptieren und Verantwortung zu übernehmen. Wir brauchen den langen Atem, sind aber zuversichtlich, dass wir das gemeinsam meistern werden.“

„Jetzt ist die Zeit für Achtsamkeit gefordert – und Eigenverantwortung und Solidarität!“, so Grüttemeier. „Unsere Solidarität richtet sich darauf, vor allem die Risikogruppen, die kranken und die älteren Menschen, zu schützen.“ Es gehe darum, so Philipp, Abstand zu halten und doch das Miteinander zu stärken.

Krisenstab-Organisation: Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen tagen seit dem 26. Februar mindestens einmal am Tag – gemeinsam. Hier finden sowohl in der großen Sitzung als auch in vielen weiteren Arbeitskreisen die zentralen Beratungen, beispielsweise mit den Ordnungsämtern, den Bürgermeistern, den Krankenhäusern, den Kassenärztlichen Vereinigungen, den Institutionen der Kritischen Infrastrukturen, der Religionen etc. statt.

Inzwischen sind in den Räumlichkeiten des Tivoli-Stadions größte Teile der Krisen-Organisation untergebracht. So auch die Geschäftsstelle des Krisenstabes sowie die Beschaffungslogistik, in der aktuell zwölf Kolleginnen und Kollegen einzig und allein daran arbeiten, die wichtigsten Schutzmaterialien zu besorgen. Beliefert werden neben den Krankenhäusern und Altenheimen auch Feuerwehren, Energie- und Wasserversorger oder Kinderheime.

Städteregionsrat Grüttemeier stellte heraus: „Die zentrale Beschaffung mit erfahrenen Leuten und der notwendigen personellen Ausstattung ist notwendig, um auf dem angespannten Markt erfolgreich zu sein.“ Er sagte: „Wir haben seriöse Händler identifiziert, mit denen wir nun im Geschäft sind.“ Die Lieferungen funktionieren. Teile der vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) bestellten Schutzausrüstung wurde zwischenzeitlich auch geliefert.

Abstrichzentrum Tivoli: Das zweite Abstrichzentrum am Tivoli (neben dem ersten in Eschweiler), ist inzwischen gut angenommen worden. Etwa 60 Mitarbeitende in Leitung, vor Ort und im Callcenter sind für die Zentren im Dauereinsatz, dazu gehören auch zwei mobile Teams, die in Heimen Abstriche nehmen. In den Abstrichzentren wurden bis gestern (6. April) etwa 7.000 Abstriche genommen (davon 2.200 in Aachen).

INFO ÖFFNUNGSZEIT: Das Abstrichzentrum am Tivoli ist mit Blick auf die kommenden Feiertage zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr – es gelten auch hier die üblichen Regeln: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Corona-Hotline der Verwaltungen ist unter 0241/510051 auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.

Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen: Oberbürgermeister Philipp berichtete unter diesem Stichwort von „einem der größten Themen, das uns aktuell beschäftigt“. Zurzeit sind von rund 190 städteregionalweiten Einrichtungen und Pflegediensten in sechs Häusern Bewohner betroffen, in 19 Häusern das Personal.

Gibt es einen positiven Fall in den Einrichtungen, kommen Stabsmitarbeitende vorbei und helfen. Beraten wird zu nötigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, geliefert werden direkt notwendige Schutzausrüstungen, mobile Teams nehmen Abstriche bei Bewohnern und Pflegekräften. Diese Reihenabstriche (teils 200 bis 300 pro Einrichtung) ermöglichen es, ein vollständiges Bild zu erhalten und die Dunkelziffer zu minimieren. Philipp: „Wir haben früher als andere angefangen, so großflächig in den Heimen zu testen.“ Die Herausforderung bestehe nun darin, mit den entsprechenden Ergebnissen umzugehen.

Die neue NRW-Aufnahmeverordnung legt fest, dass jede Einrichtung die positiven und negativen Bewohner räumlich trennen muss und auch getrennte Mitarbeiterteams einzurichten sind, die sich nicht begegnen. Eine Folge wären auch Umzüge im Haus. Der Oberbürgermeister wies darauf hin, dass die Umsetzung vor Ort mit Schwierigkeiten verbunden ist. „Manche Einrichtungen können diese saubere Trennung nicht umsetzen. Und viele Bewohner sind nicht bereit umzuziehen und nehmen lieber das Risiko in Kauf, infiziert zu werden.“ Pragmatische Lösung der Krisenstäbe: Die Leitung der betroffenen Häuser befragen alle Bewohner und holen von ihnen oder den Betreuern eine Erklärung ein. Philipp: „Zusätzlich haben wir 13 Institutionen in der StädteRegion identifiziert, bei denen wir gerade überprüfen, ob dort Menschen isoliert untergebracht werden können, wenn das im Heim nicht möglich ist.“ Klar sei aber auch: Grüttemeier und Philipp zollten dem Personal in den Einrichtungen höchsten Respekt und bedankten sich.

Ein Aufruf erging an das Pflegepersonal in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, sich freiwillig testen zu lassen, auch ohne Symptome.

Krankenhäuser und Transportorganisation: Stadt und StädteRegion Aachen gehören mit ihren Krankenhäusern zum Versorgungsgebiet 7 innerhalb des Landes NRW - dazu zählen auch die Krankenhäuser in den Kreisen Heinsberg und Düren.

Üblicherweise, so erklärte Städteregionsrat Grüttemeier, stehen im Versorgungsgebiet etwa 300 Intensivbetten zur Verfügung. Aktuell ist diese Zahl schon deutlich hochgefahren worden. Vorausschauend auf die Corona-Pandemie kann die Zahl der Intensivbetten in diesem Gebiet auf planerisch 529 insgesamt erhöht werden – davon 476 als Beatmungsbetten. „Gleichzeitig haben wir durch die Krisenstäbe von Stadt und Städteregion Aachen eine Transportorganisation für den Rettungsdienst etabliert“, so Grüttemeier.

Mit dieser zusätzlichen hochflexiblen Organisation soll gewährleistet werden, dass zu jeder Zeit intensivpflichtige Patienten eine geeignete Behandlung erfahren können ohne unnötige Zwischenstopps in Krankenhäusern vorzunehmen, in denen die erforderliche Kapazität nicht zur Verfügung steht.

Behelfskrankenhäuser und  Pflegeaufnahme-Einrichtung: Vom Ministerium als Behelfskrankenhäuser anerkannt wurden das Aachener Schwertbad mit aktuell 40 Betten und das ehemalige Krankenhaus Bardenberg, geplant mit 78 Betten (mit Aussicht auf mehr). Der Städteregionsrat präzisierte: „In diesen Behelfskrankenhäusern, die keine Corona-Patienten aufnehmen, sollen sich Menschen von Erkrankungen aller Art erholen, die nicht mehr die medizinische Aufmerksamkeit eines regulären Krankenhauses brauchen.“

Eine spezielle Pflegeaufnahme-Einrichtung wird die Burtscheider „Rosenquelle“ sein. 40 von 112 Betten stehen theoretisch ab sofort zur Kurzzeitpflege bereit.

Zusätzliche Einrichtungen brauchen zusätzliches Personal: Die beiden Krisenstäbe haben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal (ZAP) geschaffen. In der zentralen Anlaufstelle können sich Personen melden, die sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen in der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen engagieren möchten. Interessierte können sich per E-Mail unter zap@drk-aachen.de melden. Weitere Informationen gibt es hier: www.staedteregion-aachen.de/zap

Die ZAP wird durch das Deutsche Rote Kreuz betreut und vermittelt die Interessenten an Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder die „Kommunalen Abstrichzentren“. Zudem werden spezielle Weiterbildungsangebote an Interessenten vermittelt, die sich zusätzlich weiter qualifizieren möchten.

Die Grenzlage: Die Frage, ob weitere Grenzen geschlossen werden soll, wurde gestern in Berlin verneint. Im Ergebnis bleiben von deutscher Seite die Grenzen offen – zumindest die zu den Niederlanden, die belgischen Grenzkontrollen gehen weiter. Oberbürgermeister Philipp präzisierte: „Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, die Grenzen aufzuhalten, aber die Regeln und Maßnahmen hüben wie drüben genau zu beachten.“ Dazu gehöre auch, die Appelle einzuhalten, die unter anderem über den euregionalen Verbund der Feuerwehren, Rettungsdienste und technischen Hilfeleister (EMRIC) kommen: Gerade die Niederlande haben klare Anforderungen formuliert, die Reisen in ihr Land, die nicht unbedingt notwendig sind, zu unterlassen. Philipp: „Wir gehen davon aus, dass Süd-Limburg weitere Maßnahmen vorsieht, um Osterbesucher von einem Trip in Richtung Holland abzuhalten.“ Er wies darauf hin, dass auch in den Niederlanden Cafés und Restaurants geschlossen sind,  im beliebten Zeeland etwa seien Übernachtungstouristen dezidiert nicht erwünscht.

Veranstaltungen: Wie geht es weiter mit Veranstaltungen? Diese Frage wird den Krisenstäben mit Blick auf den Frühling und Sommer und auf die viel diskutierten Lockerungen oft gestellt. Grüttemeier betonte, dass „wir insgesamt abhängig von der Gesamtentwicklung der Epidemie sind und dann auch auf die Maßgaben aus Bund und Land bei den großen Themen Gesundheit, Schule, Arbeit und Wirtschaft schauen müssen“. Beim besonderen Thema Veranstaltungen haben die Krisenstäbe allerdings vor dem Hintergrund der Corona-Schutzverordnung einen eigenen Beschluss gefasst. So sehen Stadt und StädteRegion in ihrer Verantwortung keine Veranstaltungen bis zum 31. Mai. Grüttemeier sagte: „Diese Haltung haben wir auch den städteregionalen Kommunen empfohlen. Und diese Auffassung vertreten wir auch, wenn wir von anderer Seite gefragt werden.“

Kitas und Schulen: In der Stadt und in den übrigen Kommunen der StädteRegion ist die Notbetreuung in den Kitas und Schulen für Kinder solcher Eltern gewährleistet, die durch ihre Arbeit die sogenannten kritischen Infrastrukturen aufrechterhalten. In den Kitas sind während der Osterferien 1295 Kinder in dieser Betreuung (davon in der Stadt Aachen 552 Kinder).

Die Betreuung an den Feiertagen selbst und am Wochenende beschränkt sich bisher nur auf wenige Einzelfälle. Auch in den Schulen wird eine Notbetreuung für – Stichprobe heute, 7. April –166 Schülerinnen und Schüler gewährt (Stadt Aachen davon 80).

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 7. April, 10:30 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1295 positive Fälle gibt, davon 674 in der Stadt Aachen. 662 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen. Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt bei 35.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Acht weitere Todesfälle zu beklagen. (06.04.2020, 18:00 Uhr)

Es gibt im Nachgang zur Meldung am Morgen acht weitere Menschen, die im Laufe der letzten Tage gestorben sind, zu vermelden: Es handelt sich um eine 56-jährige Stolbergerin mit multiplen Vorerkrankungen, einen 70-jährigen Simmerather, drei 84-, 86- und 90-jährige Männer aus Würselen, sowie zwei Männer (72 und 82 Jahre) und eine Frau (96 Jahre) aus Aachen.

Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf 35. Alle bislang verstorbenen und auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen, gehörten nach den vorliegenden Informationen zu Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 6. April, 11 Uhr

  • Aktuell 1272 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 658 in der Stadt Aachen). 595 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Weiterhin 27 Todesfälle.
  • Der Appell der Ordnungsbehörden und Polizei geht an alle Bürgerinnen und Bürger, auch in den Osterferien das Kontaktverbot und die geltenden Maßnahmen zu beachten. Dies gilt unter anderem auch für das Verhalten bei schönem Wetter in Parks, Wäldern und auf Plätzen. 

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1272 positive Fälle gibt, davon 658 in der Stadt Aachen. 595 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen. Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt weiterhin bei 27.

Dringender Appell für die Osterferien: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen - auch von Verwandten – Abstand nehmen. Mit Blick auf das schöne Wetter zum Beginn der Osterferien bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten.Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen diszipliniert eingehalten werden müssen, was bereits am zurückliegenden Wochenende gut gelungen ist. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 05. April, 10.30 Uhr

  • Aktuell 1259  bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 651 in der Stadt Aachen). 578 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Aktuell insgesamt 27 Todesfälle. 
  • Der Appell der Ordnungsbehörden und Polizei geht an alle Bürgerinnen und Bürger, in den Osterferien das Kontaktverbot und die geltenden Maßnahmen zu beachten. Klare Botschaft: Bleibt zuhause und vermeidet unnötige Fahrten in die Naherholungsgebiete - zum Beispiel in die Eifel!

 Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1259 positive Fälle gibt, davon 651 in der Stadt Aachen. 578 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.  Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 27. Dringender Appell zum Wochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen. Mit Blick auf das schöne Wetter am Wochenende bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete – zum Beispiel in die Eifel – zu verzichten.  Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

 

05. April 2020: Die Niederlande bitten: „Reise nicht notwendig? Bleiben Sie zuhause!“

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von StädteRegion und Stadt Aachen unterhalten gute Beziehungen zu „Emric“, dem auf Euregio-Ebene angesiedelten Kooperationsbündnis von Behörden, die für die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr und Brandschutz, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst in ihren Bereichen zuständig sind.

Aus den Niederlanden kommt über diesen Verbund zum Beginn der Osterferien ein eindringlicher Appell in Corona-Zeiten an die Bürgerinnen und Bürger der StädteRegion Aachen!

Schon an der Landesgrenze werden die Niederlande deutsche Autofahrer mit dem Schild „Reise nicht notwendig? Bleiben Sie bitte zuhause!“ empfangen. Die niederländischen Behörden stellen heraus, dass diese Botschaft keineswegs unfreundlich gemeint, sondern der derzeitigen Lage geschuldet sei. Im Appell heißt es: „Die Erholung über die Grenze hinweg ist für uns die normalste Sache der Welt. Wir gehen gerne über die Grenze zum Wandern, Radfahren oder Einkaufen. Aufgrund der Maßnahmen rund um das Corona-Virus sind solche „normalen“ Reisen heute aber oft unmöglich.“

Die Niederlande betonen, dass die Maßnahmen jedoch aus einem bestimmten Grund getroffen wurden. „Nur gemeinsam können wir das Corona-Virus unter Kontrolle bringen.“ Und das sei am besten zu erreichen, wenn alle Menschen zuhause bleiben.

In den Niederlanden gilt bis zum 28. April:

  • alle Restaurants, Bars, Terrassen sind geschlossen
  • alle Sportvereine, Fitnesscenter, Saunen, Kasinos, Vergnügungshallen und Sexeinrichtungen sind geschlossen
  • öffentliche Orte wie Museen, Konzerthallen, Theater und Sportclubs sind geschlossen
  • alle Veranstaltungen, für die eine Genehmigungspflicht aufgehoben wurde (diese Maßnahme gilt sogar bis zum 1. Juni) sind annulliert worden.

Darüber hinaus sind in den Niederlanden Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen. Sie müssen dafür sorgen, dass die Menschen eineinhalb Meter voneinander entfernt sind. Viele Geschäfte haben daher beschlossen, zu schließen, und viele Märkte wurden gestrichen. Für den öffentlichen Verkehr gelten angepasste Fahrpläne.

Auch in den Niederlanden gelten der Mindestabstand von 1,5 Metern und weitere Regelungen. Bei Nichtbeachtung kann es zu polizeilichen oder kommunalen Maßnahmen kommen: Die Geldstrafe für Erwachsene beträgt 390 Euro, die für Minderjährige 95 Euro.

Schon seit Anfang der Woche gilt in der gesamten Provinz Zeeland ein Übernachtungsverbot für Touristen. Auch in einigen anderen Gegenden des Landes sind Urlauber tabu, andere Küstenregionen wiederum verzichten auf Verbote. Sie setzen auf Freiwilligkeit und auf die Vernunft der Bürger. Die Botschaft, die der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte an Touristen aus Belgien und Deutschland richtet, ist somit klar: „Bleibt zu Hause. Restez à la maison. Blijf thuis!“

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 4. April, 10.45 Uhr 

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1213 positive Fälle gibt, davon 633 in der Stadt Aachen. 560 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen. Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 27.

Neue Regelungen für Lebensmittel-Einrichtungen. StädteRegion Aachen empfiehlt den Ordnungsbehörden die Aufhebung der Allgemeinverfügungen. Mit Datum vom 1. April 2020 ist durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Klarstellung ein Aufhebungserlass zu den bisherigen Weisungen ergangen. Ziel ist eine landeseinheitliche Handhabung allein auf Basis der NRW-Rechtsverordnung vom Montag, 30. März 2020. Auf dieser Basis wird die Stadt Aachen zeitnah ihre bisher veröffentlichten Allgemeinverfügungen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Infektionen aufheben.

In der Handhabung bedeutet dies, dass alle Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel unter Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen nach der Corona-Schutzverordnung ihre Verkaufsstellen öffnen dürfen. Davon betroffen sind Spezialgeschäfte für Delikatessen oder Süßwaren, der Weinfachhandel, Teeläden und ähnliche Lebensmittelverkaufsstellen. Auch Eiscafés und Konditoreien dürfen unter strengster Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen einen Außer-Haus-Verkauf betreiben. Zu diesen Vorkehrungen der Hygiene gehören Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen, zur Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sowie in Verkaufsstellen die Begrenzung der gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden auf eine Person pro zehn Quadratmeter.

Die StädteRegion Aachen empfiehlt allen örtlich zuständigen Ordnungsbehörden – in Anlehnung an die Vorgehensweise der Stadt Aachen – Ihre bisher veröffentlichten Allgemeinverfügungen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Infektionen in eigener Zuständigkeit und Verantwortung nunmehr zeitnah aufzuheben.

Dringender Appell zum Wochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen.

Mit Blick auf das schöne Wetter am nun anstehenden Wochenende bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete – zum Beispiel in die Eifel – zu verzichten.

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 03.04., 15.45 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen melden am Freitagnachmittag sechs weitere Todesfälle. Es gibt im Nachgang zur Meldung am Morgen sechs weitere Menschen, die im Laufe der letzten Tage in städteregionalen Krankenhäusern gestorben sind, zu vermelden: Es handelt sich um einen 82-jährigen Aachener, eine 57-jährige Stolbergerin, eine 81-jährige Simmeratherin, einen 60-jährigen und einen 89-jährigen Würselener sowie einen 82-jährigen Alsdorfer.
 
Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf 27. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 3. April, 11:00 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1155 positive Fälle gibt, davon 602 in der Stadt Aachen. 494 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen. Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt weiterhin bei 21.

Dringender Appell zum Wochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen - auch von Verwandten – Abstand nehmen.

Mit Blick auf das schöne Wetter am nun anstehenden Wochenende bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten. Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 2. April, 10.45 Uhr 

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1081 positive Fälle gibt, davon 555 in der Stadt Aachen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt jetzt bei 21. Aktuell hinzugekommen sind ein 82-jähriger Alsdorfer sowie vier Aachenerinnen, 62, 70, 85 und 86 Jahre alt. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes, sagt: „Die aktuellen Zahlen zeigen uns, dass das Corona-Virus in unseren Kommunen angekommen ist. Die Zahlen steigen moderat an, wir liegen in einem täglichen Zuwachs der Infektionszahlen unterhalb von zehn Prozent. Aber die Krankheit wird weiter wachsen. Und für immer mehr Bürgerinnen und Bürger  werden aus den anonymen Zahlen bekannte und vertraute Gesichter.“ Monika Gube betont: „Es zeigt sich ganz deutlich, dass wir alle getroffenen Schutzmaßnahmen unbedingt brauchen, um die Entwicklung zu verlangsamen.“

Genesung: Durch entsprechende Recherche per Telefon haben Ärztinnen und Ärzte des Gesundheitsamtes ermittelt, dass 435 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen inzwischen wieder gesund sind. Ein weiterer Abstrich ist nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nur noch in wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise schweren Krankheitsverläufen im Krankenhaus, vorgesehen. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal: Die beiden Krisenstäbe haben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal (ZAP) geschaffen. In der zentralen Anlaufstelle können sich Personen melden, die sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen in der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen engagieren möchten. Interessierte können sich bei der „Zentralen Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal“ melden unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: Telefon: 02405/6039-338 (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr) oder E-Mail: fachpersonal@drk-aachen.de oder per WhatsApp Messenger unter: 0157 81 77 50 55

Die ZAP wird durch das Deutsche Rote Kreuz betreut und vermittelt die Interessenten an Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder die „Kommunalen Abstrichzentren“. Zudem werden spezielle Weiterbildungsangebote an Interessenten vermittelt, die sich zusätzlich weiter qualifizieren möchten. Das Angebot der ZAP steht allen Personen offen, die einen medizinischen oder pflegerischen Hintergrund besitzen. Dies sind zum Beispiel Ärzte, Krankenpfleger, Altenpfleger, Rettungssanitäter aber natürlich auch Medizinstudenten oder ähnliche Personengruppen.

Die „Corona-Nachbarschaftshilfe“ wird über die Freie Wohlfahrtspflege organisiert. Die Auswirkungen der Corona-Krise und die Maßnahmen zur Vermeidung von sozialen Kontakten stellt manche Menschen vor große Herausforderungen – besonders Ältere, die zur Risikogruppe bei einer Corona-Infektion gehören. Sie benötigen besonderen Schutz. Viele fragen sich zum Beispiel: Wie komme ich an Lebensmittel? Wer erledigt für mich Botengänge? Wer führt den Hund aus? Wer hat für mich ein offenes Ohr?

Die Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege organisiert eine niedrigschwellige Nachbarschaftshilfe zur Vermittlung von Ehrenamtlichen und den der Krise besonders betroffenen Personen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Sicherheit beim Zusammenbringen von Ehrenamtlichen und Hilfsbedürftigen gewährleistet ist. Dies betrifft insbesondere die Aspekte Hygiene, Vertrauenswürdigkeit und Datenschutz. Menschen, die Hilfe brauchen und Menschen, die helfen möchten, können sich melden unter: Telefon: 0241/94 927 180 (montags bis donnerstags von 10 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr, freitags von 10 – 12 Uhr) oder per E-Mail: nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de

In der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege sind die Verbände Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Jüdische Gemeinde und Parität mit ihren jeweiligen Mitgliedsorganisationen zusammengeschlossen. 

Aachener Aktion „Zusammen“: Feuerwehr und Polizei sind überwältigt von den Reaktionen 

Das Projekt mit Herz und fürs Herz – ins Leben gerufen von Feuerwehr und Polizei Aachen – sprengt alle Erwartungen. Innerhalb eines Tages zählt die Stadt Aachen nie dagewesene Abrufzahlen, die die Interpretation des Udo-Jürgens-Titels „Immer wieder geht die Sonne auf“ einfährt. Über 110.000 Klicks waren es bislang (Stand 1. April, 15 Uhr) alleine auf der Videoplattform YouTube. Auch bei Polizei und StädteRegion Aachen häufen sich die positiven Rückmeldungen der Menschen auf die herzerwärmende Aktion. Medien aus ganz Deutschland berichten über das ungewöhnliche Joint-Venture made in Aachen.

„Wir sind überwältigt!“, sagt Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Ganz offensichtlich trifft die wunderbare Aktion unserer Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei einen Nerv in dieser doch so besonderen und für viele Menschen schwierigen Zeit.“ Den OB berühren die auf unterschiedlichsten Kanälen der Stadt eingegangenen Reaktionen unzähliger Aachenerinnen und Aachener ganz persönlich. „Das positive Feedback all dieser Menschen dient uns als Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir arbeiten mit vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Stadt Aachen weiter mit viel Engagement daran, damit unsere Heimat diese Krise meistert. Zusammen!“, verbindet der Oberbürgermeister diesen Appell mit einem Dank an all die vielen Menschen draußen – ob in den Behörden, Krankenhäusern, auf den Rettungs- und Polizeiwachen, in den Lebensmittelgeschäften und den vielen anderen Bereichen der Versorgung -, die in diesen Tagen Außergewöhnliches leisten.
 
Auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach ist voll des Lobes: „Ich freue mich sehr, dass dieses gemeinsame Musik-Projekt solch eine durchweg positive und große Wirkung hat und von den Menschen, ob jung oder alt, so gut angenommen wird. Hier zeigt sich eindrucksvoll, dass die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Städteregion Aachen und der Polizei längst Tradition ist. Wir arbeiten Hand in Hand und gehen auch gerne gemeinsam kreative Wege. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger gerade jetzt in dieser Krisenzeit, weil sie wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.“

Unterdessen erreichen immer mehr Anfragen Stadt, StädteRegion und Polizei Aachen, ob und wo der Song auch zum Download zu finden ist. All jenen können die Initiatoren mitteilen: Ab sofort kann der Titel auf allen gängigen großen Musikportalen (Amazon Music, Spotify, Apple Music, Google Play, Deezer) heruntergeladen oder gestreamt werden. Der Download kostet in der Regel knapp ein Euro. Der komplette Erlös kommt „Menschen helfen Menschen“, dem Hilfswerk von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, zugute.  Wer den Song eigenständig auf den Plattformen suchen möchte, wird mit den Stichworten „Oliver Schmitt“ und „Immer wieder geht die Sonne auf“ fündig. Für Menschen, die keinen Zugang zu den Online-Musikplattformen haben, bitten wir um individuelle Lösungen. Aufgrund der aktuellen Situation ist ein Verkauf von CDs in Geschäften leider nicht möglich. Der Enkel kann aber zum Beispiel seiner Oma, die den Song gerne hätte, für kleines Geld herunterladen, auf eine CD brennen und diese der Großmutter in den Briefkasten werfen…
 
Den Kolleginnen und Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr ist direkt am ersten Abend – von Richterich bis nach Brand, von Eilendorf bis nach Laurensberg – bei den Fahrten durch die Stadtteile und -viertel eine Welle der Dankbarkeit entgegengeschwappt. Unzählige Anwohnerinnen und Anwohner traten an die Türen und Fenster, blickten von Balkonen und Terrassen auf die vorbeirollenden Fahrzeuge, über deren Lautsprecher der Song samt Appell „Achtet aufeinander in eurer Nachbarschaft“ abgespielt wurde. Es wurde geklatscht, im Takt mitgewippt, gewunken – nicht selten mit Tränen der Rührung in den Augen. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier sagt: „Musik verbindet Menschen. In Zeiten, in denen wir gehalten sind, auf Distanz zueinander zu gehen, ist es toll zu erleben, wie uns Musik ein neues Gemeinschaftsgefühl schenkt – in diesen Tagen ist das besonders wertvoll.“
 
Aachens Feuerwehr-Chef Jürgen Wolff, der die Idee zu dieser außergewöhnlichen Aktion hatte, berichtet: „Mein Telefon stand gestern Abend nicht mehr still.“ Bilder, Videos und Nachrichten von den Kolleginnen und Kollegen „auf der Piste“ trudelten zuhauf auf Wolffs Handy ein. Immer wieder: Dankbarkeit, Lob für die Aktion und aufmunternde Worte. Wolffs Versprechen: „Wir machen weiter! Wir sind für Aachens Bürgerinnen und Bürger da – zu jeder Zeit, in jedweder Notsituation und darüber hinaus!“
 
Selbst direkt in der Leitstelle meldeten sich zahlreiche Menschen, um sich für die Aktion zu bedanken. So sehr auch diese Anrufe die Feuerwehr freuen, so bittet sie doch, die Nummer „112“ wirklich nur im Notfall zu wählen. Auf allen anderen Kanälen freuen sich alle Partner des Projekts „Zusammen“ natürlich, auch weiterhin mit den Menschen unserer Region in Kontakt bleiben.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 01.04.2020, 10:30 Uhr 

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 980 positive Fälle gibt, davon 495 in der Stadt Aachen.

Durch entsprechende Recherche per Telefon haben Ärzte des Gesundheitsamtes ermittelt, dass 364 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen inzwischen wieder gesund sind. Ein weiterer Abstrich ist nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nur noch in wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise schweren Krankheitsverläufen im Krankenhaus, vorgesehen. Die Informationen zu den Wiedergenesenen werden die Krisenstäbe von nun an regelmäßig kommunizieren. Wichtige Info: Diese Zahl wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt jetzt bei 16.  Aktuell hinzugekommen ist eine 83-jährige Frau aus Simmerath, die in einem städteregionalen Krankenhaus gestorben ist. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

 

Aktion „Zusammen“: Feuerwehr fährt durch die Straßen und spielt über Lautsprecher „Immer wieder geht die Sonne auf“

Das Projekt mit Herz und fürs Herz – ins Leben gerufen von Feuerwehr und Polizei Aachen – geht nun auf die Straße. Michael Eitdorf vom Löschzug Eilendorf  ist an diesem Dienstag (31. März) der erste bei der Freiwilligen Feuerwehr Aachen, der einen USB-Stick mit dem begehrten Song in der Hand hält. Der Lautsprecherwagen rollt an, neben Eitdorf sitzt sein Kamerad Dieter Kamphausen und steuert das rote Mannschaftsfahrzeug der Feuerwehr vom Gelände des Gerätehauses herunter und steuert die erste Wohnstraße an. Ein kurzer Drücker auf den Abspiel-Knopf reicht, und schon schallt das Lied „Immer wieder geht die Sonne auf“ über die Lautsprecher.
 
Anwohner beklatschen die Feuerwehr
Menschen auf der Straße blicken auf, hören den Song, lauschen der Botschaft, klatschen. „Als wir gestern das erste Mal von der Idee eines Songs hörten, den wir über unseren Lautsprecherwagen im Stadtteil verbreiten sollen, konnten wir uns noch gar nicht vorstellen, wie das genau ablaufen soll“, wurden Eilendorfs Löschzugführer Thomas Sion und seine Truppe zwar auch etwas vom neuen „Song-Einsatz“ überrascht. „Wenn ich das nun sehe, kann ich nur sagen: Das ist toll! Die erste Reaktion der Menschen, die uns von den Balkonen zuwinken, die beim Vorbeifahren klatschen, beflügelt uns regelrecht!“, so Sion weiter. Im Hintergrund rollt der Wagen weiter durch die Straße und lockt immer wieder Anwohnerinnen und Anwohner an Fenster und Türen und zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht.     
 
Song wird tausendfach angeklickt
„Genau darum geht es“, sagt Aachens Feuerwehrchef Jürgen Wolff. Ihm war vor nicht einmal einer Woche die Idee zu der außergewöhnlichen Aktion gekommen. Im Auto, über die Straße rollend, auf dem Weg zur Arbeit im Krisenstab. Wenige Tage später finden sich Wolff und die vielen engagierten Mitstreiter, die das Musikprojekt „Zusammen“ ermöglicht haben, in einer ungewöhnlichen Geschichte wieder. Schon am ersten Tag mit Bekanntwerden des Songs, der in kürzester Zeit tausendfach angeschaut, geteilt und geliked worden ist, wird deutlich: Das Lied, die Botschaft, das Zusammenspiel von Feuerwehr und Polizei in diesen für alle Menschen so schwierigen Zeiten kommt bei vielen, vielen Menschen sehr gut an. Und es gibt vielen Mut.
 
„Wir sind mit den Wagen unserer Freiwilligen Feuerwehr von nun an jeden Tag, stets in den frühen Abendstunden, unterwegs und spielen den Song“, sagt Wolff. „Und wir machen dies, solange es notwendig ist, solange die Krisensituation anhält, solange die Menschen uns brauchen und wir es für wichtig erachten, die Botschaft ‚Seid füreinander da und achtet aufeinander‘ unters Volk zu bringen“, betont Aachens Feuerwehrchef.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 31.03.2020, 10:30 Uhr 

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 920 positive Fälle gibt, davon 463 in der Stadt Aachen.

Durch entsprechende Recherche per Telefon haben Ärzte des Gesundheitsamtes ermittelt, dass 322 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen inzwischen wieder gesund sind. Ein weiterer Abstrich ist nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nur noch in wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise schweren Krankheitsverläufen im Krankenhaus, vorgesehen. Die Informationen zu den Wiedergenesenen werden die Krisenstäbe von nun an regelmäßig kommunizieren. Wichtige Info: Diese Zahl wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt jetzt bei 15.  Aktuell hinzugekommen ist ein 88-jähriger Mann aus Eschweiler, der in einem städteregionalen Krankenhaus gestorben ist. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

 

Achtet auf Eure Nachbarn!“ Ein Musik-Projekt mit Herz, das durch die Straßen hallt und im besten Fall Leben rettet (31.03.2020, 09:30)

Es ist ein Projekt mit Herz – und fürs Herz! Aber der Hintergrund ist sehr ernst. Der bekannte Udo-Jürgens-Song mit der optimistischen Botschaft „Immer wieder geht die Sonne auf!“ erklingt in den frühen Abendstunden in den Straßen der Stadt Aachen und der übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen, abgespielt von Lautsprecherwagen der Freiwilligen Feuerwehr. Das Lied, neu aufgenommen mit ausgesprochen musikalischen Akteuren der Aachener Polizei, der Feuerwehr und Hilfsdiensten, hat in diesen Tagen eine besondere Botschaft.

Denn erfahrene Retter bei Feuerwehr und Polizei wissen, dass gerade in Krisenlagen, in denen soziale Kontakte reduziert werden, alleinlebende ältere  Menschen besonders gefährdet sind, vergessen zu werden und im schlimmsten Fall einsam zu sterben. „Wir starten diese Aktion, um dieser Gefahr vorzubeugen“, sagt Jürgen Wolff, Leiter der Aachener Feuerwehr, der die Idee zu dieser Aktion beigesteuert und damit das Projekt ins Rollen gebracht hat. „Wir appellieren an das Wir-Gefühl. Zusammen bekommen wir das hin!“

Unterstützt von Oberbürgermeister Marcel Philipp, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und dem Polizeipräsidenten Dirk Weinspach ist in wenigen Tagen diese musikalische Aktion  in Aachen in die Tat umgesetzt worden. Kriminalhauptkommissar Oliver Schmitt, ein profilierter Sänger, der schon bei vielen Gelegenheiten sein Können unter Beweis gestellt hat, hat den Song im Tonstudio der Aachener Veranstaltungstechnikfirma eventac neu eingesungen. Kolleginnen und Kollegen von Polizei Feuerwehr und Hilfsdiensten sind stimmstark mit von der Partie. In einem begleitenden Video zum Song-Projekt, das ab sofort online ist, sind sie bei den Aufnahmen und in der beruflichen Aktion zu sehen.

Polizeipräsident Dirk Weinspach appelliert: „Achten Sie auf ältere Menschen in Ihrer Nachbarschaft! Kümmern Sie sich, wenn Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt!" Städteregionsrat Tim Grüttemeier spricht aufmerksame Nachbarn, aber auch alleinlebende Bürger an, die Hilfe brauchen: „Rufen Sie die Feuerwehr über 112 oder die Polizei über 110 an, wenn Sie sich Sorgen machen oder wenn Sie Hilfe benötigen - Sie sind nicht allein!“  Oberbürgermeister Marcel Philipp rundet den Appell ab: „Vorerkrankte und ältere Menschen sind auf unsere Hilfe angewiesen - lassen Sie uns Verantwortung übernehmen - zusammen!“

Immer wenn in den kommenden Tagen und Wochen der Lautsprecherwagen mit dem optimistisch stimmenden Song von der Sonne, die immer wieder aufgeht, zu hören ist, schwingt die Botschaft mit: Tretet ans Fenster, schaut nach rechts, nach links, nach oben und unten und auch mal nach gegenüber! Nehmt über einen freundlichen Gruß Kontakt auf! Achtet aufeinander! Wir schaffen das. Zusammen!“

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 30.03.2020, 10 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 863 positive Fälle gibt, davon 429 in der Stadt Aachen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt weiterhin bei 14. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 29.03.2020, 10.00 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 824 positive Fälle gibt, davon 407 in der Stadt Aachen. Die aktuell recht gering steigenden Fallzahlen lassen sich möglicherweise auf das Wochenende zurückführen, daraus kann kein allgemeiner Trend abgelesen werden.
Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt weiterhin bei 14. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.
 
Bilanz von Ordnungsämtern und Polizei: Das Frühlingswetter hat am Samstag viele Menschen in der Region auf die Straße gelockt. Der ganz überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger hält sich aber weiterhin an das Kontaktverbot. Es gab nur wenige Verstöße, unter anderem auf Wochenmärkten, wo an vereinzelten Ständen nicht nur Lebensmittel verkauft wurden. Zudem mussten im Einzelfall kleine private Feiern aufgelöst werden. Die Polizei verzeichnete in der gesamten StädteRegion am gestrigen Samstag 13 Ordnungswidrigkeiten, die zur Anzeige gebracht wurden.
 
Abstrichzentren: Zwischenzeitlich ist es an den Kommunalen Abstrichzentren gelungen, die Wartezeit für Getestete von der Probenentnahme bis zur Mitteilung des Ergebnisses deutlich zu verkürzen.
Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Samstag, 28.03.2020, 10.00 Uhr 

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 787 positive Fälle gibt, davon 399 in der Stadt Aachen. Insgesamt 14 Todesfälle sind bislang zu beklagen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Gemeinsames Vorgehen der Ordnungsämter: Die örtlichen Ordnungsämter in der gesamten StädteRegion, die Bezirksämter und die Entsorgungsunternehmen haben in der Corona-Krise ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt:

  • Die Recyclinghöfe in allen Kommunen sollen möglichst bald wieder geöffnet werden. Dabei wären die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt einzuhalten. Auch AWA und ZEW prüfen, ob sie möglichst bald wieder ihre Sammelstellen eröffnen können. Auch hier gilt es, die wegen der Corona-Krise notwendigen Bedingungen einzuhalten. So soll beispielsweise bei Privatanlieferungen keine Gebühr mehr kassiert werden. Die Menschen in der Region werden allerdings auch aufgefordert, die Entsorgung nur in dringenden und unaufschiebbaren Fällen zu nutzen.
  • Eiscafes in der Region werden nur für eine Lieferung außer Haus zugelassen. Eine Bestellung und Abholung ist praktisch nicht durchführbar, da sie für größere Menschenschlangen vor den Geschäften sorgen würde, die es absolut zu vermeiden gilt.
  • Nach der neuesten Klarstellung der NRW-Landesregierung dürfen Blumengeschäfte und Kioske wieder öffnen. Auch hier sind die für alle Geschäfte geltenden Hygieneregeln zwingend einzuhalten.
  • Umzüge können weiterhin in allen Kommunen der StädteRegion erfolgen. Zu den Bedingungen wird auf die gesonderte Pressemitteilung vom 26.03.2020 verwiesen.

Die Einhaltung der verschiedensten Vorschriften wird auch weiterhin von den Kräften der Ordnungsämter und der Polizei vor Ort überwacht.

Abstrichzentren: Die Kommunalen Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline  0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 27.03., 10.15 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 746 positive Fälle gibt, davon 376 in der Stadt Aachen.

Es gibt zwei weitere Todesfälle in städteregionalen Krankenhäusern zu vermelden: Ein 1934 geborener Mann aus Würselen und eine 1943 geborene Frau aus Aachen sind gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf elf. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

 

Umzüge sind unter Auflagen weiterhin gestattet

Aufgrund häufiger Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Aachen darauf aufmerksam gemacht, dass private Umzüge nach wie vor gestattet sind, solange die gebotenen Hygienestandards und Einschränkungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus beachtet werden.

Wird der Umzug von Dienstleistern ausgeführt, ist diesen die weitere Tätigkeit unter den bekannten Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen (häufiges und gründliches Hände waschen, Nieshygiene, Abstand wahren) gestattet. Wird der Umzug mit privaten Helfern ausgeführt, sollten zunächst Verwandte in gerader Linie, Ehegatten/Lebenspartner sowie Personen aus der eigenen Haushaltsgemeinschaft als Umzugshelfer herangezogen werden. Die Anzahl der private Umzugshelfer sollte allerdings auf das notwendige Minimum reduziert werden und die oben genannten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln entsprechend eingehalten werden. Rein vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass auch im privaten Bereich Veranstaltungen - wie eine sich dem Umzug anschließende Umzugsparty - nicht zulässig sind.

Die genannten Regelungen sollen auch in Abstimmung mit den weiteren örtlichen Ordnungsbehörden in der gesamten StädteRegion Aachen als Richtschnur für das weitere Handeln angesetzt werden.

 

Seit Donnerstag, 26. März, ist in Aachen das zweite Abstrichzentrum in Betrieb.

Es ist der Ort in Aachen, den viele Menschen in der Region vor allem mit Fußball, umjubelten Siegen wie auch tragischen sportlichen Niederlagen, vor allem aber mit vielen Emotionen verbinden. „Für uns ist der Aachener Tivoli in dieser außergewöhnlichen Situation, in der wir uns aktuell befinden, zugleich ein eminent wichtiges Gebäude für unser Krisenmanagement geworden“, sagt Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. Ab dem heutigen Donnerstag, 26. März, öffnet in einem speziell hergerichteten Bereich an der nordöstlichen Ecke des Stadions das zweite kommunale Abstrichzentrum (KAZ) in der StädteRegion. 

„Der Tivoli ist bestens dafür geeignet“, erläuterte Philipp im Rahmen eines Pressetermins vor Ort. „Wir haben hier ausreichend Platz um den notwendigen Abstand zun garantieren, das Stadion an der Krefelder Straße hat zudem direkt neben dem Bereich der Testung eine große, jetzt kostenfreie Parkfläche und ist so für viele Bürgerinnen und Bürger sehr gut erreichbar.“ Direkt neben dem KAZ können Menschen, für die Dauer des Tests nämlich auf dem Schotterparkplatz des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) kostenfrei parken.

OB Marcel Philipp stellte gemeinsam mit dem allgemeinen Vertreter des Städteregionsrates, Gregor Jansen, KAZ-Leiter Andreas Nowack und Dr. Verena Bochat vom Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen das zweite Abstrichzentrum vor, dass mit dem heutigen Donnerstag seinen Betrieb aufnimmt und in dem – wie auch im ersten KAZ in Eschweiler – bis zu 600 Bürgerinnen und Bürger pro Tag getestet werden können. „Mit diesen beiden Zentren sind wir in der StädteRegion nun sehr gut aufgestellt. Es ist nicht nur für Aachenerinnen und Aachener gut erreichbar, ebenso zum Beispiel für Menschen, die aus dem Nordkreis kommen“, sagte Gregor Jansen. „Ein besonderer Dank geht von unserer Seite an die vielen Helfer, die es erst ermöglichen, dass wir in so kurzer Zeit zwei Abstrichzentren inklusive der dahinter liegenden und notwendigen Logistik aufbauen konnten“, so Jansen weiter. Die beiden kommunalen Abstrichzentren werden personell vorrangig von Ehrenamtlern – namentlich von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter – betrieben.

Ganz wichtig: Zuerst die Hotline anrufen
Alle Fäden laufen in diesen Tagen bei KAZ-Leiter Andreas Nowack zusammen. Die Einrichtung in Eschweiler läuft bereits seit dem 4. März. Hunderte Menschen werden seitdem dort täglich getestet. Ganz wichtig: „Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen. Und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen“, erklärt Nowak. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

Dr. Verena Bochat ergänzt: „Die beiden Zentren sollen Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren, können allerdings auch selbst weiter testen.“
 
So läuft der Test ab
Und so läuft der Test am Aachener Tivoli ganz konkret ab: Nach entsprechender Überprüfung über die Hotline erhält die Person einen Termin. Zu genannter Zeit findet man sich dann am Tivoli ein und steuert mit seinem Anmeldeschein die geöffneten Kassenhäuschen an der Stadionecke mit dem großen Schild „Eingang Nordost B“ an. Diese befinden sich nahe der Krefelder Straße auf Höhe der CHIO-Brücke nur wenige Meter von der Bushaltestelle und des nahen PKW-Schotterparkplatzes entfernt. 

Wichtig: Alle, die einen Termin haben, werden gebeten, möglichst zeitgenau zu kommen, da sich die Wartezone im Freien befindet. „Wir bitten zudem darum, in diesem öffentlichen Bereich den gebotenen Mindestabstand zu anderen Menschen zu wahren“, sagt Nowack. Neben den KAZ-Mitarbeitern ist auch ein Sicherheitsdienst vor Ort, um den problemlosen Ablauf zu gewährleisten und Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu weisen. Hinweisschilder helfen zusätzlich bei der Orientierung.

An den Kassenhäuschen melden sich die Menschen an, erhalten dort dann einen sogenannten Laborzettel und ein Abstrichröhrchen. Diese in der Hand, betreten sie wenige Meter entfernt den Eingang zum Stadion-Umlauf, wo sie von weiteren Mitarbeitern in Empfang genommen werden. Von diesen erhalten alle KAZ-Besucher einen Mundschutz, den sie fortan tragen. Die KAZ-Mitarbeiter weisen anschließend jede Person einem freien Abstrich-Raum zu. „Wir verfügen in den Räumen über bis zu fünf voneinander getrennte Plätze, an denen wir testen können“, erklärt Bochat. Anschließend verlassen die Getesteten zunächst den jeweiligen Abstrichraum und dann über einen separaten Ausgang das KAZ-Areal im Tivoli – auch den Mundschutz können sie in diesem Bereich wieder abnehmen und in ein bereitgestelltes Behältnis geben. „In der Regel dauert das gesamte Prozedere – von der Anmeldung über den eigentlichen Abstrich bis zum Verlassen des KAZ – nur wenige Minuten“, sagt Andreas Nowack.

Mitteilung der Testergebnisse wird verbessert
Die Tests der beiden Abstrichzentren in Aachen und Eschweiler werden mehrfach am Tag per Expresskurier zu Laboren nach Köln gebracht. In den vergangenen Tagen ist es vor allem in den Laboren zu Engpässen gekommen. Dies führte dazu, dass Testergebnisse erst später als erhofft den Menschen mitgeteilt werden konnten. „Mit dieser Situation sind wir natürlich auch nicht glücklich gewesen“, sagt Gregor Jansen. Von Seiten der StädteRegion sei man seit Tagen mit den Laboren im intensiven Austausch, um den Meldefluss zu beschleunigen. Auch zusätzliche technische Lösungen würden derzeit geprüft, damit betroffene Bürgerinnen und Bürger noch schneller Gewissheit darüber erhalten, ob sie positiv oder negativ auf das Covid-19-Virus getestet worden sind. „Die längere Ungewissheit, die hier bei einigen getesteten Menschen in letzter Zeit leider vorherrschte, wollen wir deutlich minimieren“, betont auch OB Marcel Philipp. „Die Unannehmlichkeiten, die das mit sich gebracht hat, bitten wir zu entschuldigen.“ Alle Stellen arbeiten mit Hochdruck daran, das gesamte System, das in nur wenigen Wochen aus dem Boden gestampft worden ist, immer wieder zu optimieren.

Zu einer spürbaren Verbesserung, was die Erreichbarkeit der KAZ-Hotline angeht, trägt auch der Umzug des Callcenters von Eschweiler nach Aachen bei. Den mit dem Umzug geht auch eine deutliche Vergrößerung der Kapazitäten einher. Im Tivoli werden in diesen Tagen 24 Callcenter-Plätze eingerichtet – 14 mehr als bisher. „Wir sind zuversichtlich, dass damit längere Wartezeiten bei Wahl der Hotline 0241-5198-7500 der Vergangenheit angehören“, so Gregor Jansen. Ab kommenden Montag, 30. März, nimmt das KAZ-Callcenter im Aachener Tivoli seinen Betrieb auf.  

Aktuelle Lage - Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Donnerstag, 26.03.2020, 10.30 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 694 positive Fälle gibt, davon 354 in der Stadt Aachen.

Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus zu vermelden: Ein 1946 geborener Mann aus Aachen ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf neun. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum in Eschweiler ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Aktuell brauchen Menschen, die bereits getestet wurden, besonders viel Geduld, bis ihnen das Ergebnis mitgeteilt werden kann. In den Laboren ist es in den vergangenen Tagen zu erheblichen Engpässen gekommen. Da inzwischen verschiedene Optimierungsmaßnahmen greifen, gehen Stadt und StädteRegion davon aus, dass sich der Ablauf in den nächsten Tagen noch besser einspielt. Am heutigen Tag wird das zweite kommunale Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen eröffnet. Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt im Laufe des Tages.

 

Aktuelle Lage - Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Mittwoch, 25.03.2020, 10.45 Uhr 

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 618 positive Fälle gibt, davon 315 in der Stadt Aachen
 
Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus zu vermelden: Ein 1954 geborener Mann aus Aachen ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf acht. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.
 
Karlspreis wird verschoben: Mit Blick auf die Entwicklung in Sachen Corona-Virus wird die ursprünglich am 21. Mai 2020 vorgesehene Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis verschoben. Gleiches gilt für die mit der Preisverleihung verbundenen Veranstaltungen des Rahmenprogramms, den Jugendkarlspreis sowie das Karlspreis-Europa-Forum. Darauf hat sich das Karlspreisdirektorium in einer Telefonkonferenz am 24. März verständigt.
 
Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum in Eschweiler ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Aktuell brauchen Menschen, die bereits getestet wurden, besonders viel Geduld, bis ihnen das Ergebnis mitgeteilt werden kann. In den Laboren ist es in den vergangenen Tagen zu erheblichen Engpässen gekommen. Da inzwischen verschiedene Optimierungsmaßnahmen greifen, gehen Stadt und StädteRegion davon aus, dass sich der Ablauf in den nächsten Tagen noch besser einspielt. Derzeit laufen die finalen Vorbereitungen zur Inbetriebnahme eines zweiten kommunalen Abstrichzentrums im Tivoli in Aachen auf Hochtouren. Dieses zweite Abstrichzentrum geht Donnerstag, 26. März, an den Start.
 
Kontaktverbot: Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das zum Wochenbeginn in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW-Landesregierung hat geregelt, dass seit Montag (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen in der kritischen Infrastruktur sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.
Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Vertrag mit einem Kindertages-Betreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.
 
Appell: Gleichzeitig appelliert das Land an die Eltern, dass die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben sollte. Kinder sollen nur dann in die Einrichtung gebracht werden, wenn die Eltern die Betreuung wirklich nicht selbst wahrnehmen oder anderweitig verantwortungsvoll -nach den Empfehlungen des RKI - organisieren können. An die Arbeitgeber appelliert Minister Joachim Stamp, sehr genau und kritisch zu prüfen, ob Eltern derzeit für die Arbeit vor Ort wirklich unabkömmlich sind oder ob andere Lösungen ermöglicht werden können. Ziel ist, dass die Betreuungsgruppen nicht größer werden, als unbedingt erforderlich.

 

Zweites Kommunales Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegion nimmt ab Donnerstag, 26. März seinen Betrieb im Aachener Tivoli auf.

Stadt und StädteRegion Aachen nehmen ab Donnerstag, 26. März, ein zweites Kommunales Abstrichzentrum (KAZ) in Betrieb. Das zweite KAZ wird in einem speziell hergerichteten Bereich des Aachener Tivoli eröffnet. Bereits seit 4. März ist ein Abstrichzentrum in Eschweiler aktiv. Die beiden Zentren sollen Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren, können allerdings auch selbst weiter testen.

Im KAZ am Standort Eschweiler können derzeit maximal bis zu 600 Bürgerinnen und Bürger pro Tag getestet werden. „Da wir in den vergangenen Tagen diese Zahlen beinahe erreicht haben, wollen wir mit einem weiteren Abstrichzentrum rechtzeitig vorsorgen“, sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier.

In gleichem Umfang sind ab Donnerstag auch im Abstrichzentrum in Aachen Testungen möglich. „Dort sind wir zudem in der Lage, bei entsprechendem Bedarf die Kapazitäten kurzfristig deutlich zu erhöhen“, sagt Grüttemeier. Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp ergänzt: „Mit dem zweiten kommunalen Abstrichzentrum können wir Bürgerinnen und Bürgern aus Aachen und direkter Umgebung eine Anlaufstelle innerhalb unserer Stadt anbieten. Dies erspart in der derzeitigen Situation unnötige Wege.“

Die Kapazitäten des Callcenters für die Abstrichzentren werden ebenfalls deutlich aufgestockt. Weiterhin gilt: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen. Und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen.

Beide Kommunale Abstrichzentren sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Sofern erforderlich können am Wochenende Abstriche in den Krankenhäusern und beim ärztlichen Notdienst gemacht werden. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. An der Hotline wird dann geklärt, an welchem KAZ-Standort – Eschweiler oder Aachen – eine Person jeweils einen Termin erhält. Entscheidendes Kriterium wird hier die Nähe des jeweiligen KAZ zum persönlichen Wohnort sein.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 24.03., 10.45 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 540 positive Fälle gibt, davon 261 in der Stadt Aachen. Die aktuell nur gering steigenden Fallzahlen lassen sich möglicherweise durch das dazwischenliegende Wochenende erklären, an dem nicht im Kommunalen Abstrichzentrum in Eschweiler getestet worden ist.

Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus: Ein 1940 geborener, positiv auf das Coronavirus getesteter Mann aus Herzogenrath ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf sieben. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Die Maßnahmen wirken: Im Rahmen der Krisenstabssitzung wurde am Morgen festgestellt, dass sich die absolute Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger strikt an die Regeln und das Kontaktverbot halten. Polizei und Ordnungsbehörden verzeichnen nur sehr wenige Einsätze, die mit der Nichteinhaltung der Regeln zusammenhängen.

Die Landesregierung hatte am Wochenende in der Rechtsverordnung formuliert, dass „die Behörden zur Umsetzung der Rechtsverordnung gehalten sind, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen“. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen. Das Land NRW hat unterdessen einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln erstellt. In Stadt und StädteRegion Aachen behalten die Kräfte von Polizei und den Ordnungsbehörden ihre Kontrollen weiterhin bei und greifen bei Verstößen konsequent durch. Notwendige Bußgeldverfahren werden dann entsprechend des genannten Bußgeldkataloges des Landes eingeleitet. 

Kontaktverbot: Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das zum Wochenbeginn in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Wir verweisen auf die ausführliche Pressemitteilung der NRW-Landesregierung zum Kontaktverbot, die unter www.land.nrw zu finden ist.
 
Beerdigungen: Der Stadtbetrieb der Stadt Aachen weist darauf hin, dass Beerdigungen derzeit nur im engsten Familienkreis stattfinden dürfen. Auch hier gilt es, die Hygienemaßnahmen entsprechend der geltenden Vorgaben einzuhalten.

Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass seit Montag (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen in der kritischen Infrastruktur sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden. Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

 

Stadt und StädteRegion Aachen üben den Schulterschluss mit den Kreisen Heinsberg und Düren

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, der Heinsberger Landrat Stephan Pusch und der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn beraten mit Klinik- und Krankenhausleitungen, wie man die Herausforderungen in der Region am besten gemeinsam anpacken kann.

  • Klinik- und Krankenhausleitungen der Region stehen mit ihren Experten im ständigen Austausch mit den Krisenstäben. Ab sofort wird das Verlegemanagement der Kliniken und Krankenhäuser über eine  gemeinsame Plattform koordiniert.
  • Ein wichtiges Ziel: Zahl der Intensivbetten soll in den kommenden Wochen verdoppelt werden. Personal wird rekrutiert und geschult.

Die Krisenstäbe von Stadt Aachen und StädteRegion Aachen haben am Montagmittag (23. März) im Rahmen einer Pressekonferenz zum „Sachstand Corona COVID-19“ informiert. Diesmal ging es im Konkreten um eine Begegnung von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp mit den Landräten Stephan Pusch (Kreis Heinsberg) und Wolfgang Spelthahn (Kreis Düren) sowie Klinik- und Krankenhausleitungen aus den beiden Kreisen sowie aus Stadt und StädteRegion Aachen. Die vier Gebietskörperschaften bilden gemeinsam die sogenannte Zone 7 der NRW-Krankenhausversorgung.

Angesichts der in den kommenden Wochen zu erwartenden Belastungsspitzen in der stationären Gesundheitsversorgung – und dort vor allem im Intensivbereich - sind Maßnahmen erforderlich, um Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung abzuwenden. 

Daher sei es enorm wichtig, dass man in der Region gemeinsam und gut koordiniert arbeite, vereinbarten die Hauptverwaltungsbeamten der vier Gebietskörperschaften Marcel Philipp, Dr. Tim Grüttemeier, Stephan Pusch und Wolfgang Spelthahn. Grundsätzlich sei man in der Region mit dem Universitätsklinikum und den weiteren Krankenhäusern und Kliniken gut aufgestellt. Darauf aufbauend wurde vereinbart, die Zahl der Intensivbetten – insbesondere jene mit Beatmungsmöglichkeiten – in den kommenden Wochen in den Einrichtungen der Region zu verdoppeln. 

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp sagte: „Die Frage der Kapazitäten in unseren Krankenhäusern ist entscheidend dafür, wie wir die derzeitige Krise und die noch vor uns liegende Entwicklung meistern können.“ Es gehe hier um Materialfragen – also zum Beispiel eine entsprechende Ausstattung mit Beatmungsbetten, mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln. Zugleich gehe es aber vor allem um die große Herausforderung, ausreichend Personal zur Verfügung zu haben, um die Kapazitäten insbesondere im Intensivbereich der Häuser komplett ausschöpfen zu können. „Wir sind hier auf einem guten Weg. Der gesamtregionale Blick ist entscheidend. Deswegen arbeiten wir intensiv daran, dass wir in der Region Aachen, Heinsberg, Düren transparent untereinander Belegungskapazitäten kommunizieren, um effizient und im Sinne der bestmöglichen medizinischen Versorgungssicherheit handeln zu können“, erklärte Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Hierfür wird aktuell über die Krisenstäbe in Aachen eine Austauschplattform erstellt, die dies dann gewährleisten soll. 

Prof. Dr. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender der Uniklinik RWTH Aachen, erläuterte: „Die Situation ist eine außergewöhnliche Herausforderung für die Krankenhäuser der Region. Momentan lässt sich nur grob schätzen, was genau in den kommenden Tagen und Wochen auf uns zukommen wird. Was wir sicher wissen ist, dass die Patienten, die mit Covid-19 stationär zu uns kommen werden, unsere klinische Expertise, professionelle Hilfe und menschliche Zuwendung brauchen werden. Deshalb nutzen wir als Uniklinik und die Häuser der Region diese Zeit, um uns bestmöglich auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten: Wir werden die Zahl der Intensivbetten in unserem Haus verdoppeln, Personal aktivieren und die Dialysekapazitäten deutlich aufstocken, um schrittweise auf unterschiedliche Anforderungen reagieren zu können. Als Uniklinik können wir zur Versorgung der schwer erkrankten Patienten einen großen Beitrag leisten. Wenn wir jetzt im Schulterschluss aller Krankenhäuser gemeinsam und koordiniert handeln, sind wir gut vorbereitet.“

„Hier ziehen alle an einem Strang. Unsere Region übt den Schulterschluss. Das ist ein sehr gutes Zeichen“, lobten OB Philipp und Städteregionsrat Grüttemeier unisono. „Wir sind optimistisch, dass wir eine Verdopplung der Kapazitäten bei den Intensivbetten in den Kliniken und Krankenhäusern der Region kurzfristig erreichen können.“ 

Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch sagte: „Wir wissen inzwischen, dass sich das Verlegmanagement von Patienten nur regional intelligent steuern lässt. Deshalb ist es sehr gut, dass wir heute hier diesen Schulterschluss praktizieren.“

Auch der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn betonte: „Mir ist es wichtig, dass wir hier in der Region auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen. Derzeit werden bereits rund 20 Menschen aus der Heinsberger Region in Dürener Krankenhäusern behandelt. Das ist für mich ein Zeichen, sowohl solidarisch zur Region zu stehen, aber auch die Bedürfnisse der Menschen aus Düren immer fest im Blick zu behalten.“

Den Krankenhäusern bescheinigten die vier Hauptverwaltungsbeamten eine herausragende Arbeit in dieser Krisenzeit. Sie forderten Bund und Land dazu auf, zügig durch gesetzliche Maßnahmen sicherzustellen, dass die durch die Krise entstehenden wirtschaftlichen Folgen für die Krankenhäuser ausgeglichen werden und dafür Sorge zu tragen, dass kein Krankenhaus durch die Corona-Krise in finanzielle Probleme gerät.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 23.03., 10.30 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 530 positive Fälle gibt, davon 249 in der Stadt Aachen.

Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus: Ein 1939 geborener, positiv auf Corona getesteter Mann aus Würselen ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf sechs. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Kontaktverbot und weitere Maßnahmen: In der Sitzung der Krisenstäbe wurde die vom Land erlassene Rechtsverordnung beraten. Die Feinheiten in der örtlichen Umsetzung werden im Laufe des Tages festgelegt.

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das jetzt in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Wir verweisen auf die ausführliche Pressemitteilung der NRW-Landesregierung: https://www.land.nrw

Weiterhin Partys und Verstöße: Die Landesregierung hat in der Rechtsverordnung formuliert, dass „die Behörden zur Umsetzung der Rechtsverordnung gehalten sind, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen“. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.

In Stadt und StädteRegion haben die Kräfte von Polizei und der Ordnungsbehörden auch am Wochenende immer noch Personenansammlungen in Parks und auf Bolz- sowie Spielplätzen aufgelöst. Auch mussten einige Partys aufgelöst werden, die Einsatzkräfte stießen zum Teil auf Unverständnis. Hier wurden Anzeigen gefertigt. Sogar einige Gaststätten-Betreiber in der Stadt Aachen haben das Verbot ignoriert. Ihre Geschäfte wurden geschlossen, in zwei Fällen auch gegen den Widerstand der Wirte. Auch hier folgten Anzeigen.

Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass ab heute (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen in der kritischen Infrastruktur sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 22.03., 10.45 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegionAachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 516 positive Fälle gibt, davon 246 in der Stadt Aachen. Weitere – über die fünf bereits in der Vorwoche gemeldeten - Todesfälle hinaus sind nicht zu berichten.

Dringender Appell: Auch in der Sonntagssitzung der Krisenstäbe ein Thema, deshalb erneut der Hinweis: Die Krisenstäbe weisen aus IMMER NOCH gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Dies gilt vor allem für größere Menschenansammlungen auf Plätzen und in Parks sowie die nicht mehr gestattete Nutzung von Spiel- und Bolzplätzen. Das Ziel, direkte Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen.

Betrüger unterwegs: In den vergangenen Tagen ist es in Einzelfällen in der StädteRegion schon dazu gekommen, dass sich angebliche Beschäftigte des Gesundheitsamtes unter dem Vorwand Corona-Proben zu nehmen, Zutritt in Wohnungen verschafft haben. Dabei ist eine ältere Frau Opfer eines Diebstahls geworden. Dazu der Hinweis: Das Gesundheitsamt führt im Zuge der Corona-Krise keine Hausbesuche durch. Bei dem Verdacht auf eine solche Betrugsmasche sollte man die Polizei verständigen.

Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass ab Montag (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Samstag, 21. März, 11.30 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 443 positive Fälle gibt, davon 209 in der Stadt Aachen. Aktuell sind nach wie vor fünf Todesfälle zu beklagen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus IMMER NOCH gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen.

Geschäfte und Veranstaltungen: Die Vertreter aller kommunalen Ordnungsbehörden sowie der Bezirksämter und der Polizei haben sich getroffen und ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Demnach soll die Umsetzung der umfangreichen NRW-Erlasslage beispielswiese zu Einrichtungen, Geschäften, aber auch öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis hin zu Spiel- und Bolzplätzen einheitlich erfolgen. Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren aktuell schon verstärkt und in enger Kooperation vor Ort.

Betrüger unterwegs: In den vergangenen Tagen ist es in Einzelfällen in der StädteRegion schon dazu gekommen, dass sich angebliche Mitarbeitende des Gesundheitsamtes unter dem Vorwand Corona-Proben zu nehmen, Zutritt in Wohnungen verschafft haben. Dabei ist eine ältere Frau Opfer eines Diebstahls geworden. Dazu der Hinweis: Das Gesundheitsamt führt im Zuge der Corona-Krise keine Hausbesuche durch. Bei dem Verdacht auf eine solche Betrugsmasche sollte man die Polizei verständigen.

Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass ab Montag (23.03.2020) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.
Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Treffen mit den Krankenhäusern und Kliniken der StädteRegion. Freitag, 20.03., 14.30 Uhr

Die Leitung der in der StädteRegion und Stadt Aachen ansässigen Kliniken und Krankenhäuser haben am Morgen mit den zuständigen Experten der Krisenstäbe in einer turnusmäßigen Sitzung die aktuelle Corona-Lage besprochen. Dabei wurde deutlich, dass die Kooperation der Häuser zu einem koordinierten Handeln in der gesamten StädteRegion führt. Anfang der kommenden Woche werden auch noch die Krankenhäuser der Kreise Heinsberg und Düren in die Besprechungen einbezogen.


Angesichts der in den kommenden Wochen zu erwartenden Belastungsspitzen in der stationären Gesundheitsversorgung – und dort vor allem im Intensivbereich - sind Maßnahmen erforderlich, um Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung abzuwenden.  
 
Planbare (so genannte elektive) Operationen und Eingriffe sind schon jetzt deutlich reduziert worden, um weitere Kapazitäten zur Behandlung schwerer Corona-Erkrankungen zu ermöglichen. Dennoch ist garantiert, dass alle auch anderweitig erkrankten Patientinnen und Patienten weiterhin gut versorgt werden.

Die Häuser sind in Absprache mit den Krisenstäben in einen mehrstufigen Planungsprozess eingestiegen, der unter anderem die koordinierte Aufstockung der Intensivbetten und hier besonders der Beatmungskapazitäten im Blick hat. Mit aktuell vorhandenen knapp 200 Intensivbetten ist die derzeitige Lage sehr gut zu bewältigen. Mit Blick auf die steigende Fallzahl-Entwicklung ist eine Erweiterung der Intensivbetten-Kapazitäten auf rund 350 mit Beatmungsmöglichkeit geplant. Dieser Prozess ist für die Kliniken ein großer Kraftakt.

Zusätzlich laufen derzeit auch schon interne Schulungen in den Krankenhäuser an, um Personal, das bislang außerhalb der Intensivmedizin tätig war, in die nun geforderte Arbeit einzuweisen. Weiteres externes Personal wird akquiriert und dann eingearbeitet.

Dass nur in einem Schulterschluss aller Häuser in der gesamten Region die Krise zu bewältigen ist, stellten die Klinikleitungen deutlich heraus und stimmten das weitere gemeinsame Vorgehen ab.
 
Um die ohnedies herausfordernde Lage in den Krankenhäusern zu meistern, appellieren auch die Klinikleitungen an die Bevölkerung, sich strikt an die Regeln zu halten, um die erhoffte Verlangsamung der Virusausbreitung zu erreichen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Freitag, 20.03., 10:45 Uhr

  • Aktuell 405 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 192 in der Stadt Aachen). Ein weiterer Todesfall.
  • Eine neue Broschüre beantwortet die drängenden Fragen, die von der Corona-Krise betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben.
  • Der Bürgerservice für die Zulassung im Straßenverkehrsamt Würselen muss am heutigen Freitag komplett geschlossen bleiben.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 405 positive Fälle gibt, davon 192 in der Stadt Aachen. Aktuell sind fünf Todesfälle zu beklagen. Hinzugekommen ist ein Mann (geboren 1927), der im Krankenhaus St-Brigida in Simmerath verstorben ist und bei dem ein positiver Corona-Befund nachgewiesen wurde.

Wichtige Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Derzeit sind aufgrund der Corona-Krise zahlreiche Einschränkungen in allen Lebensbereichen notwendig. Dies führt möglicherweise auch dazu, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr wie gewohnt ihrer Beschäftigung nachgehen können, z. B. weil

  • sie selbst positiv auf das Virus getestet wurden,
  • sie unter Quarantäne stehen,
  • ihr Betrieb geschlossen bleiben muss oder
  • sie durch die Schul-/KiTa-Schließungen gezwungen sind, die Betreuung Ihrer Kinder zu übernehmen.

Mit einer aktuell erstellten Informationsschrift wollen StädteRegion und Stadt Aachen viele der mit dieser Situation verbundenen Fragen, beantworten oder kompetente Ansprechstationen benennen. Dies soll dazu beitragen, Unsicherheiten und Ängste zu nehmen, die aus der aktuellen Situation entstehen und die vielfach auch existenziell sind. Die Broschüre ist als PDF-Datei zum Herunterladen verfügbar unter https://www.staedteregion-aachen.de/arbeitnehmer

Straßenverkehrsamt: Der Bürgerservice Zulassung im Straßenverkehrsamt Würselen muss am heutigen Freitag komplett geschlossen bleiben.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus IMMER NOCH gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus Donnerstag, 19.03., 10:00 Uhr

  • Aktuell 334 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 161 in der Stadt Aachen).
  • Allgemeinverfügung veröffentlicht. Darin werden die Maßnahmen, die im Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen für Kommunen umgesetzt.
  • Dringender Appell an die Bürgerinnen und Bürger, die erlassenen Regeln einzuhalten. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturienten – in Parks und auf Plätzen.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 334 positive Fälle gibt, davon 161 in der Stadt Aachen. Die gemeldete Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten ist bei den bisher gemeldeten vier Fällen geblieben.

Meldungen zu Frei-Testungen gibt es nicht mehr: Eine neue Richtlinie des Robert Koch-Instituts (RKI) sieht vor, dass nur noch nach schweren Krankheitsverläufen, die in Krankenhäusern behandelt worden sind, freigetestet wird. Somit entfallen Freitestungen bei allen Patienten, die nicht im Krankenhaus ihre Corona-Erkrankung auskuriert haben.

Wichtige Regelung:
Aus den neuen Richtlinien des RKI ergibt sich auch, dass positiv getestete Patienten, die ihre Corona-Erkrankung zuhause auskurieren oder auskuriert haben, frühestens 14 Tage nach Symptom-Beginn UND nachdem sie 48 Stunden wieder symptomfrei waren, die häusliche Quarantäne wieder verlassen dürfen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus vielfach gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von gesperrten Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturientinnen und Abiturienten – in Parks und auf Plätzen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

Abstrichzentrum:
Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Aktuell kommt es zu einem hohen Aufkommen von Anrufen. Das Personal für die Hotline ist im Laufe des gestrigen Nachmittags verstärkt worden. Wir bitten um Verständnis, wenn es in besonders stark frequentierten Zeiten bei der Hotline dennoch zu Wartezeiten kommt.

Im Kommunalen Abstrichzentrum (KAZ) wurden bis Dienstag (17.03.2020) 1.207 Testungen vorgenommen. Von den ausgewerteten Tests waren 85 positiv. Dabei ist zu berücksichtigen, dass von den Testungen der vergangenen beiden Tagen noch nicht alle Ergebnisse vorliegen.

 

Zwei weitere Todesfälle. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Mittwoch, 18.03., 13.45 Uhr)

Zwei weitere Todesfälle in der StädteRegion: Am Mittwochmittag erreichte die Krisenstäbe von Stadt Aachen und StädtRegion Aachen die Nachricht von zwei weiteren Corona-Todesfällen. Im Rhein-Maas-Klinikum in Würselen ist eine 87-jährige Patientin aus Eschweiler gestorben. Im Universitätsklinikum Aachen ist eine 85-jährige, stark vorerkrankte Patientin aus Aachen gestorben.
Damit erhöht sich die Zahl der an den Folgen der Corona-Erkrankung gestorbenen Menschen aus Kommunen der StädteRegion Aachen auf vier.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 18.03., 10:45 Uhr

  • Aktuell 273 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 130 in der Stadt Aachen).
  • Allgemeinverfügung wird in aktualisierter Form im Laufe des Tages veröffentlicht. Darin werden die Maßnahmen für die Anwendung vor Ort beschrieben, die im aktualisierten Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales von Dienstagabend zu finden sind.
  • Neue Richtlinien des Robert Koch-Instituts grenzen Frei-Testungen ein und beschreiben das Verhalten für wiedergenesene Patienten.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 273 positive Fälle gibt, davon 130 in der Stadt Aachen. Aktuell sind zwei Todesfälle zu beklagen, die in der gestrigen Pressemitteilung bereits gemeldet worden sind.Meldungen zu Frei-Testungen gibt  es nicht mehr: Eine neue Richtlinie des Robert Koch-Instituts (RKI) sieht vor, dass nur noch nach schweren Krankheitsverläufen, die in Krankenhäusern behandelt worden sind, freigetestet wird. Somit entfallen Freitestungen bei allen Patienten, die nicht im Krankenhaus ihre Corona-Erkrankung auskuriert haben. Wichtige Regelung: Aus den neuen Richtlinien des RKI ergibt sich auch, dass positiv getestete Patienten, die ihre Corona-Erkrankung zuhause auskurieren oder auskuriert haben, frühestens 14 Tage nach Symptom-Beginn UND nachdem sie 48 Stunden wieder symptomfrei waren, die häusliche Quarantäne wieder verlassen dürfen.Aktualisierte Allgemeinverfügung: Nach den Ankündigungen der Bundeskanzlerin von Montag und nach den Erläuterungen des NRW-Ministerpräsidenten von gestern zu Maßnahmen, die nun getroffen werden, um Corona einzudämmen und die Ausbreitung zu verlangsamen, werden diese Maßnahmen in Stadt und StädteRegion umgesetzt. Die örtlichen Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen fertigen zur Stunde mit Hochdruck eine aktualisierte Allgemeinverfügung an. Diese Allgemeinverfügung wird nach Veröffentlichung sofort gelten. Sobald die Allgemeinverfügung vorliegt, folgt eine weitere umfangreiche Pressemitteilung.Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus vielfach gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.Im Kommunalen Abstrichzentrum (KAZ) wurden bis gestern (17.03.2020) 1.207 Testungen vorgenommen. Von den ausgewerteten Tests waren 85 positiv. Dabei ist zu berücksichtigen, dass von den Testungen der vergangenen beiden Tagen noch nicht alle Ergebnisse vorliegen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 17.03., 10:30 Uhr

  • Aktuell 211 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 100 in der Stadt Aachen). Die ersten beiden Todesfälle in Stadt und StädteRegion.
  • Allgemeinverfügung veröffentlicht. Darin werden die Maßnahmen, die im Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen für Kommunen umgesetzt.
  • Dringender Appell an die Bürger, die erlassenen Regeln einzuhalten. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturienten – in Parks und auf Plätzen.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 211 positive Fälle gibt, davon 100 in der Stadt Aachen. Die ersten beiden Todesfälle sind zu beklagen.

Zwei Todesfälle in der StädteRegion: Am Montagabend ist im Aachener Luisenhospital ein Patient (Jahrgang 1940) gestorben. Der mehrfach vorerkrankte Mann ist Corona-positiv getestet worden und kommt aus Aachen. Ein zweiter Todesfall wird aus dem St. Antonius-Hospital Eschweiler gemeldet. Es handelt sich hier um einen männlichen vorerkrankten Patienten (Jahrgang 1936) aus Würselen. Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier zeigten sich in der Sitzung der Krisenstäbe am Morgen betroffen: „Wir haben mit dieser traurigen Nachricht seit einigen Tagen gerechnet. Jetzt sehen wir, wie nah die Krise an uns heranrückt. Wir sprechen den Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid aus.“

Allgemeinverfügung: Die örtlichen Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen haben gestern getagt und haben eine Allgemeinverfügung erlassen. Damit wird der aktuelle Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) vom 15. März zu sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen für die Kommunen umgesetzt. Die umfangreichen Maßnahmen können hier nachgelesen werden: www.mags.nrw.de. Die Ordnungsämter werden die Einhaltung kontrollieren.

Die am Montagabend von der Bundeskanzlerin angekündigten weiteren Maßnahmen werden sich über entsprechende folgende Erlasse in weiteren Allgemeinverfügungen vor Ort niederschlagen. Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus vielfach gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von gesperrten Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturientinnen und Abiturienten – in Parks und auf Plätzen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 16.03.20, 11.00 Uhr.

  • Aktuell 169 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 85 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 169 Fällen sind mittlerweile 33 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 169 positive Fälle gibt, davon 85 in der Stadt Aachen. Von den insgesamt 169 Fällen sind mittlerweile 33 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Aktuell kommt es zu einem hohen Aufkommen von Anrufen. Das Personal für die Hotline wird im Laufe des Tages verstärkt. Wir bitten um Verständnis, wenn es derzeit bei der Hotline zu längeren Wartezeiten kommt.

An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten),
  • oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen),
  • oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet eingereist oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf. Infos hierzu findet man online unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  • UND der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber). Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet.

Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


StädteRegion Aachen. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 15.03.20, 23.15 Uhr


Das Land NRW hat jetzt noch drei wichtige Formulare und Handreichungen bereitgestellt:

  • Leitlinie zur Bestimmung des Personals kritischer Infrastrukturen.
  • Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen - und das erwartete Formular, die
  • Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers.


Sie finden die drei Dateien jetzt als pdf zum Download auf dieser Seite.

 


StädteRegion Aachen. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 15.03.20, 11.15 Uhr

  • Aktuell 155 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 75 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 155 Fällen ist mittlerweile eine Anzahl (am Samstag waren es 28) über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund. Die aktuelle Zahl hierzu folgt am morgigen Montag.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntag erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 155 positive Fälle gibt, davon 75 in der Stadt Aachen.

Von den insgesamt 155 Fällen ist mittlerweile eine Anzahl (am Samstag waren es 28) über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund. Die aktuelle Zahl hierzu folgt am morgigen Montag.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!



Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 15.03.20, 11.00 Uhr.

  • „Betretungsverbot“: Kitas und Kindertagespflege sind ab dem morgigen Montag bis zum 19. April für den Normalbetrieb geschlossen.
  • Ausnahmen gelten für Kinder von Schlüsselpersonen, die mit ihrer Arbeit zentrale Funktionen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten. Dazu gehört auch die Gruppe der eingesetzten Erzieherinnen und Erzieher.
  • Diese Eltern brauchen eine Bescheinigung vom Arbeitgeber. Die Kinder besuchen dann ihre angestammte Einrichtung.

Die Krisenstäbe der Stadt Aachen und StädteRegion Aachen setzen den Erlass des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) um. Der Erlass ist überschrieben mit „Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen“.

Die NRW-Landesregierung hat am vergangenen Freitag in einer Pressekonferenz erklärt, dass ab dem morgigen Montag, 16. März 2020, bis zum 19. April ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in besagten Einrichtungen und in der Kindertagespflege besteht. Oberste Priorität habe nun, so die Landesregierung, dass die Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die von besagtem Betretungsverbot ausgenommen sind, ab morgen, sichergestellt ist.

Schlüsselpersonen sind:
Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen,

  • die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung
  • und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehört auch die Gruppe der in den Einrichtungen eingesetzten Beschäftigten,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung
  • und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.


Diese SCHLÜSSELPERSONEN dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie ALLEINERZIEHEND sind ODER BEIDE ELTERNTEILE Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete)
  • bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.

Um die Betreuung ab Montag sicherzustellen, gilt Folgendes:
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Einrichtungen öffnen ab Montag, 16. März 2020, bzw. wenn der 16. März 2020 kein regulärer Öffnungstag ist, am nächsten regulären Betreuungstag, zunächst und bis auf Weiteres mit der regulären Personalbesetzung.

Für Kindertagespflegestellen gilt konkretisierend:

Kindertagespflegestellen (Einzelkindertagespflege und Großtagespflege) halten ihr Angebot dann aufrecht, wenn sie Kinder von alleinerziehenden Schlüsselpersonen oder Kinder, bei denen beide Eltern Schlüsselpersonen sind, betreuen. Dies kann zwischen der Tagespflegestelle und den Eltern auch über das laufende Wochenende eigenverantwortlich abgestimmt werden.

Auch hier gilt die Regelung, dass eine Betreuung nur dann möglich ist, wenn die oben genannten Infektionsschutzaspekte (Krankheitssymptome, Kontakte mit infizierten Personen, Aufenthalt in Risikogebieten, siehe oben) beachtet werden.
Für „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen (Brückenprojekte)“ gilt das Betretungsverbot umfassend.

Sofern Kinder ab Montag keine Betreuung mehr aufsuchen dürfen, bitten Land, Stadt und StädteRegion Aachen die Eltern dringend darum, ihre Kinder nicht durch Menschen betreuen zu lassen, die nach dem Robert-Koch-Institut als besonders gefährdete Personen gelten, also insbesondere lebensältere Menschen (zum Beispiel die Großeltern) und Menschen mit Vorerkrankungen.

Über arbeitsrechtliche und weitere finanzielle Aspekte, die sich in der Folge ergeben können, wird aus Düsseldorf gesondert öffentlich informiert.

Formular / Bestätigung: Bis Mittwoch, 18. März 2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber beigebracht werden, dass es sich bei den Erziehungsberechtigten um Schlüsselpersonen handelt.
Sobald das vom zuständigen NRW-Ministerium hierzu angekündigte Formular vorliegt, wird es auch  auf den Homepages der Stadt www.aachen.de/corona und der StädteRegion www.staedteregion-aachen.de/coronavirus zum Download bereitgestellt. Dieses Formular müssen Eltern, die in diesen Berufen arbeiten, herunterladen und ausgefüllt (mit Becheinigung des Arbeitsgebers) der Kita/Kindertagespflege-Stelle abgeben.

Alle eingereichten Formulare werden von den Kitas an eine zentrale Klärungsstelle von Stadt und StädteRegion weitergeleitet. Sollten bei den Prüfungen Zweifelsfälle auftreten, wendet sich die Klärungsstelle direkt an die Eltern.

Schulen:
Auch die Schulen können zur Entscheidungsfindung auf besagtes Formular zurückgreifen.

INFOS zu diesem Thema finden sie aktuell auf den Informationsseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de).

 

Grenzlandtheater in Aachen und Kunst- und Kulturzentrum in Monschau bis zum 19. April geschlossen.

StädteRegion Aachen. Wegen der landesweit starken Ausbreitung des Coronavirus hat das zuständige NRW-Landesministerium jetzt die Behörden angewiesen, auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 erwarteten Besuchern zu verschieben oder abzusagen.

Daher stellt jetzt auch das Grenzlandtheater Aachen den Spielbetrieb im Haupthaus (Elisengalerie) ein. Die für April geplante Tournee durch die Region wurde bereits am 13. März abgesagt.

Auch das Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion in Monschau ist geschlossen. Die Schließung gilt zunächst bis zum 19. April. Interessierte werden gebeten, sich im Internet über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 14.03.20, 11.45 Uhr

  • Aktuell 100 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 40 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 100 Fällen sind mittlerweile 28 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.
  • Die Krisenstäbe beraten derzeit über die Kindernotbetreuung in Kitas und Schulen und werden im Laufe des Wochenendens über Lösungen für Stadt und StädteRegion Aachen informieren.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegionAachen haben sich am Samstag erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 100 positive Fälle gibt, davon 40 in der Stadt Aachen. Von den insgesamt 100 Fällen sind 28 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.

Kitas und Schulen: Gemäß der öffentlichen Erklärung des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet und der damit verbundenen Erlasse wird auch in Stadt und StädteRegion Aachen ab Montag, 16. März, der Unterrichtsbetrieb ruhen. Auch für die Kitas gilt, dass der reguläre Betrieb ab Montag eingestellt wird. In beiden Bereichen werden Ausnahmeregelungen gelten, die derzeit von den Experten in den Krisenstäben auf die kommunale Situation heruntergebrochen werden. Zu Beschlüssen, die die Lage vor Ort regeln, wird es im Laufe des Wochenendes kommen.

Besuchseinschränkungen Pflegeheime: Veranlasst werdenBesuchseinschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften.

Besuche in Heimen sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken. Es gilt die Regel: Je Bewohnerin oder Bewohner im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern und nur noch auf den Zimmern, nicht in Gemeinschaftsräumen stattfinden. Besucher sollen an den Eingängen erfasst und registriert werden, damit im Falle von Infektionen Kontaktpersonen zum Nachweis von Infektionsketten ermittelt werden können.

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus einem dieser Gebiete diese Einrichtungen nicht betreten. Dies betrifft zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung auch den Kreis Heinsberg. Auch Kontaktpersonen der Kategorien 1 und 2 (https://www.rki.de/ DE/Content/InfAZ/ N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management) dürfen diese Einrichtungen nicht betreten. Für nahestehende Personen (z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung) können Ausnahmen im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden.
 
Diese Einschränkungen gelten zunächst auch bis zum 19. April 2020.
 
Besuchseinschränkungen Krankenhäuser: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäusern, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen.
 
Einschränkungen bei Behörden: Auch Rathäuser und Verwaltungsstellen sollen nur noch in dringenden, unaufschiebbaren Fällen aufgesucht werden. Dringend empfohlen wird, in jedem Fall vorher telefonisch einen Termin abzustimmen.

Veranstaltungen: Aufgrund der landesweit starken Ausbreitung der positiven Coronafälle hat das zuständige NRW-Landesministerium jetzt die zuständigen Behörden angewiesen, auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern, die nicht der Daseinsvorsorge dienen, zeitlich zu verschieben oder abzusagen. Aus diesem Grund ist auch die bislang empfohlene Checkliste nicht mehr gültig und wird von den Internetseiten von Stadt und StädteRegion Aachen entfernt.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Entweder der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten gehabt haben),
  • oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen),
  • oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet  eingereist sein oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf. Infos hierzu findet man online unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  • und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen(Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber). Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Das gemeinsame Kommunale Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegionAachen hat am Mittwoch, 4. März, seinen Dienst aufgenommen. Es zeichnet sich ab, dass die Labore entgegen erster Annahmen nicht immer in der Lage sind, Proben innerhalb von 24 Stunden auszuwerten.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache. Sie steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Coronavirus; Freitag, 13.03.20, 18.15 Uhr.

  • Nach dem Erlass des NRW-Schulministeriums, dass der Unterrichtsbetrieb ab kommenden Montag ruht, beraten die Krisenstäbe in einer weiteren gemeinsamen Sitzung über die nächsten Schritte.
  • Betreuungsangebote sind über Sonderregelungen für Kinder von Eltern möglich, „die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten“. Kommunale Regelung erfolgt am Wochenende.
  • Nicht unbedingt notwendige Veranstaltungen fallen bis zum 19. April aus. Auch öffentliche Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Schwimmhallen und Sportstätten und –hallen sind ab Samstag geschlossen.

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagnachmittag erneut getroffen, um die aktuelle Lage  nach den Beschlüssen der NRW-Landesregierung vom Tage zu besprechen. Die dort bis zum 19. April getroffenen Entscheidungen sind in der Umsetzung auf die kommunale Ebene weitreichend und herausfordernd.

Schulen und Kitas: Gemäß der öffentlichen Erklärung des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet und der damit verbundenen Erlasse wird auch in Stadt und StädteRegion Aachen ab Montag, 16. März, der Unterrichtsbetrieb ruhen. Auch für die Kitas gilt, dass der reguläre Betrieb ab Montag eingestellt wird. In beiden Bereichen werden Ausnahmeregelungen gelten, die derzeit von den Experten in den Krisenstäben auf die kommunale Situation heruntergebrochen werden. Zu Beschlüssen, die die Lage vor Ort regeln, wird es im Laufe des Samstags kommen.

Festgehalten wurde in den Krisenstäben, dass die bislang bis zum 15. März  geschlossenen Schulen sowie die Kita Biberburg in Alsdorf-Hoengen den Notbetrieb ab dem 16. März sicherstellen können. Im Einzelnen handelt es sich um: Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath); Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg (Aachen); Regenbogenschule (Stolberg); Grundschule Grengracht (Baesweiler); Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen); Gymnasium Baesweiler; Berufskolleg Herzogenrath; Berufskolleg Simmerath/Stolberg (nur Standort Stolberg); Pharmazeutisch-Technische Lehranstalt Baesweiler (betrifft nicht die Martinusschule, die im gleichen Gebäude untergebracht ist); Weiterbildungskolleg der StädteRegion Aachen (Standorte Aachen und Würselen); Grundschule in Linden (Würselen) und die heute geschlossene Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Alsdorf.

Nach Erlass des NRW-Schulministeriums darf die „Einstellung nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.“

Auch im Kita-Bereich sollen Eltern, die in so genannten kritischen Infrastruktur-Einheiten arbeiten, nach einem von der Landesregierung vorgegebenen Regelwerk ein Betreuungsangebot für ihre Kinder erhalten.

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind laut Definition Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion werden am Samstagmorgen weitertagen und das weitere Verfahren abstimmen.

Veranstaltungen: Stadt und StädteRegion folgen dem Appell der Landesregierung, dass ab dem morgigen Samstag, 14. März, alle „nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen“ in den kommenden Wochen nicht stattfinden werden. Diese Regelung gilt nun einheitlich bis zum 19. April und umschließt auch die Angebote nicht-kommunaler Veranstalter. 

Öffentliche Einrichtungen: Alle Museen, Bibliotheken, das Stadtarchiv sowie alle kommunalen Schwimmbäder und Sportstätten und -hallen von StädteRegion und Stadt Aachen werden ab dem morgigen Samstag, 14. März, geschlossen. Auch hier gilt die Regelung bis zum 19. April.

Die Volkshochschule Aachen (VHS) wird alle Veranstaltungen sowie die Lehrgänge des Zweiten Bildungswegs (College) analog für die Zeit der Schulschließungen absagen. Über die Kurse, die über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert werden, wird noch befunden.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 13.03.20, 10.30 Uhr

  • Aktuell 85 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 34 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 85 Fällen sind mittlerweile 27 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.
  • Die Krisenstäbe werden im Laufe des Tages informieren, wie mit den bislang geschlossenen Einrichtungen in StädteRegion und Stadt Aachen weiter verfahren wird. 

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 85 Fälle gibt, davon 34 in der Stadt Aachen. Von den insgesamt 85 Fällen sind mittlerweile  27 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.
 
Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten gehabt haben),
  • oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen).
  • oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet  eingereist sein oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf. Infos hierzu findet man online unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  • und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Das gemeinsame Kommunale Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegion Aachen hat am Mittwoch, 4. März, seinen Dienst aufgenommen. In der ersten Betriebswoche wurden dort 630 Testungen durchgeführt. In den Laboren wurden bis zum gestrigen Donnerstag davon 397 Proben ausgewertet; von diesen waren acht positiv und 389 negativ. Dabei handelt es sich um Zahlen des Kommunalen Abstrichzentrums. Sie umfassen nicht die Abstrichzahlen der Krankenhäuser, Hausärzte und Wochenenddienste.

Schulen und Kita: Die Krisenstäbe werden im Laufe des Tages informieren, wie mit den bislang geschlossenen Einrichtungen in StädteRegion und Stadt Aachen weiter verfahren wird.
 
Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie steht auch auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.
 
Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.
 
Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Corona-Virus: Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen fällen Entscheidungen zu Veranstaltungen. (12.03.20, 14 Uhr)

  • Die Krisenstäbe von StädteRegion und Stadt Aachen sowie die Ordnungsamtsleiter aller zehn Kommunen haben sich heute mit dem Thema „Veranstaltungen mit weniger als 1000 erwarteten Teilnehmenden“ beschäftigt.
  • Veranstaltungen müssen anhand einer Checkliste von den Veranstaltern bewertet werden – Download über www.staedteregion-aachen.de/coronavirus
  • Die StädteRegion Aachen reagiert nach der Entscheidung der Krisenstäbe und überprüft alle eigenen Veranstaltungen.

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben am Donnerstagmorgen darüber beraten, wie aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage und nach dem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums von Dienstagabend mit Veranstaltungen zu verfahren ist. Zurzeit gilt die Regelung in StädteRegion und Stadt Aachen bis zum Karfreitag, 10. April. Die Krisenstäbe werden bis Ende März darüber entscheiden, ob dieser Termin mit Blick auf die Lage zu halten oder auszuweiten ist.

Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmende:
Um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen, werden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abgesagt. Dazu werden die Ordnungsbehörden aller zehn Kommunen in Kürze eine gleichlautende Allgemeinverfügung veröffentlichen. Damit muss in diesen eindeutig durch NRW geregelten Fällen nicht in jedem Einzelfall eine separate Ordnungsverfügung zugestellt werden. Das haben Vertreter aller Kommunen heute (12.03.) bei einer gemeinsamen Sitzung so beschlossen.

Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmende:
Kleinere Events können aber nicht automatisch stattfinden – das richtet sich im Einzelfall nach den individuellen Gegebenheiten.
Die Krisenstäbe appellieren deshalb an das Verantwortungsbewusstsein aller Veranstalter und fordern sie zur Kooperation auf. Zur objektiven Bewertung der jeweiligen Veranstaltung nutzen jetzt die Ordnungsämter aller zehn Kommunen der StädteRegion eine identische Checkliste zur Bewertung und geben diese den Veranstaltern an die Hand. Basis hierfür sind die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Checkliste steht online unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus zum Download bereit.
 
Mithilfe der Checkliste, in der die wesentlichen Faktoren jeder einzelnen Veranstaltung abgefragt und bepunktet werden, erhalten die Veranstalter ein Ergebnis nach Ampelfarben. Daraus ergibt sich die Empfehlung, ob eine Veranstaltung als risikoreich einzustufen ist. Bei Rot werden die Ordnungsämter die Veranstaltung in jedem Fall absagen.

Wichtig: Die Krisenstäbe rufen dazu auf, die als risikoreich eingestuften Veranstaltungen (unter 1000 erwarteten Teilnehmenden) in eigener Verantwortung abzusagen.
Sofern geplant ist, risikoreiche Veranstaltungen dennoch durchzuführen, ist dies bei der örtlichen Ordnungsbehörde rechtzeitig vorher anzuzeigen. Diese prüft dann auf der Grundlage des Erlasses, ob dieser Einschätzung gefolgt werden kann oder ob die Veranstaltung abgesagt werden muss.
 
Ausgenommen sind bewusst Bereiche, die dem alltäglichen öffentlichen Leben zuzuordnen sind. Dazu zählen zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Arbeit, Hochschulen, Mensen- und Kantinenbetriebe, der ÖPNV und kommunalpolitische Sitzungen.

Veranstaltungen der StädteRegion Aachen:
Folgende Veranstaltungen der StädteRegion Aachen werden abgesagt:

1.    Kulturfestival X, Sophia Kennedy am 20.03.2020 in Stolberg,
2.    Kulturfestival X, Ulrike Haage am 27.03.2020 in Würselen,
3.    Vernissage „Robert Lebeck“ am 29.03.2020 im Kuk Monschau,
4.    Veranstaltung „Macho Man“ am 17.03.2020 (Woche gegen Rassismus),
5.    Fussballturnier am 20.03.2020 (Woche gegen Rassismus)
6.    Der Aachener Kultur- und Theaterinitiative e.V. 2014 (AKuT e.V.) wird dringend die Absage des Kindertheaterfestivals ab dem 13. März empfohlen.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sollen nach dem Votum der Krisenstäbe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Weitere Veranstaltungen wie beispielsweise der Schülervertretungstag am 18.03.2020, das GRETA Schülertheater oder diverse Veranstaltungen des städteregionalen Jugendamtes wurden bereits vorher abgesagt oder verschoben. Auch die Kinderfilmreihe mit Spiel- und Bastelangeboten in der Nordeifel wird im März pausieren. Die geplanten Veranstaltungen im Jugendhaus Rott (16.03.), Pfarrzentrum Monschau Kalterherberg (17.03.), Druckereimuseum Weiss in Monschau Imgenbroich (18.03.), Sportzentrum Kesternich (19.03.) und der Grenzlandjugend Roetgen fallen aus!

Heute folgen noch weitere Abstimmungen über die Veranstaltungen der Stadt und der StädteRegion. Über weitere abgesagte Veranstaltungen werden die Krisenstäbe und Pressestellen sukzessive in gesonderten Pressemitteilungen berichten.

„Bei allen Maßnahmen, die wir ergreifen, geht es darum, die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, sagten Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono. Es gehe um ein besonnenes Verhalten, das in erster Linie prophylaktisch wirke. Und weiter: „Wir wissen, dass die getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen zu Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben führen, halten diese Schritte aber für gerechtfertigt und bitten um Verständnis und Unterstützung.“

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 12.03.20, 11:00 Uhr

  • Aktuell 70 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 25 in der Stadt Aachen).
  • Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen.
  • Krisenstäbe geben spätestens am Freitagnachmittag bekannt, wie nach dem 15. März mit den derzeit geschlossenen Schulen und der Kita in der StädteRegion Aachen verfahren wird.

 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 70 Fälle gibt, davon 25 in der Stadt Aachen. 

Schulen und Kita: Eine Lehrkraft der Grundschule in Würselen-Linden (Grundschulverbund Weiden-Linden in Würselen) ist gestern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daher ist der Standort in Linden vorerst bis zum 15. März geschlossen. Aktuell sind damit elf Schulen in der StädteRegion und eine Kita bis 15. März geschlossen. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen geben spätestens am Freitagnachmittag bekannt, wie es für die bisher geschlossenen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht. 

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie steht auch auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

 

Grundschule in Linden (Würselen) wird wegen eines bestätigten Coronafalls vorerst bis zum 15. März geschlossen. (Stand: 11.03.2020, 17:30)

Eine Lehrerin der Grundschule in Linden (Grundschulverbund Weiden-Linden in Würselen) wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Würselener Bürgermeister Arno Nelles folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung an. Schon jetzt ist klar, dass innerhalb des Grundschulverbunds nur der Standort Linden von der Schließung betroffen ist, die zunächst bis zum 15. März gilt.

Das Gesundheitsamt wird jetzt versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen geben spätestens am Freitagnachmittag bekannt, wie es für die bisher geschlossenen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 11.03.20, 10:00 Uhr

  • Aktuell 63 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 22 in der Stadt Aachen).
  • Checkliste für Veranstaltungen steht zum Download auf www.staedteregion-aachen.de/coronavirus bereit. Bei weiteren Fragen zur Bewertung einer Veranstaltung stehen die jeweils zuständigen Ordnungsbehörden zur Verfügung.
  • Kommunale Veranstaltungen werden ebenfalls anhand der Checkliste geprüft und bewertet. Finale Abstimmung darüber findet morgen im Krisenstab statt.


Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 63 Fälle gibt, davon 22 in der Stadt Aachen.

Veranstaltungen: Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden in Stadt und StädteRegion Aachen dürfen bis Karfreitag, 10. April, nicht mehr stattfinden. Bei der Frage, wie mit der Planung für Veranstaltungen nach dem 10. April umzugehen ist, verweisen die Krisenstäbe darauf, dass hier Veranstalter auf eigenes Risiko agieren. Als Grundlage für die Entscheidung der Krisenstäbe dient der Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, der am Dienstagnachmittag (10. März) vorgestellt worden ist. 

Bei Veranstaltungen unterhalb der 1000er-Grenze appellieren die Krisenstäbe an das Verantwortungsbewusstsein aller Veranstalter und fordern sie zur Kooperation auf. Zur objektiven Bewertung der jeweiligen Veranstaltung geben Stadt und StädteRegion Aachen den Veranstaltern eine Checkliste an die Hand. Basis hierfür sind die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Checkliste steht als PDF-Datei auf dieser Seite bereit. Mithilfe der Checkliste, in der die wesentlichen Faktoren der Veranstaltung abgefragt und bepunktet werden, erhalten die Veranstalter ein Ergebnis nach Ampelfarben. Daraus ergeben sich die Empfehlungen, ob eine Veranstaltung als risikoreich einzustufen ist. Bei Rot empfehlen die Krisenstäbe die Absage. Bei weiteren Fragen zur Bewertung einer Veranstaltung stehen die jeweils zuständigen Ordnungsbehörden zur Verfügung.

Die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen verfahren bei eigenen Veranstaltungen unter 1000 erwarteten Teilnehmenden nach dem gleichen Prinzip. Auch hier wird nach der Checkliste entschieden. Im Laufe des heutigen Tages werden alle kommunalen Veranstaltungen in Stadt und StädteRegion Aachen beraten. Abschließende Entscheidungen hierzu sollen in der morgigen Sitzung der Krisenstäbe gefällt werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail. In den vergangenen Tagen sind jeweils rund 100 Abstriche im Zentrum genommen worden. Der moderate Anstieg der Fallzahlen zeigt, dass die ergriffenen Maßnahmen offensichtlich zur Eindämmung und Verlangsamung der Verbreitung des Virus beitragen.

Schulen und Kita: Zehn Schulen in der StädteRegion und eine Kita bleiben noch bis 15. März geschlossen.

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Dienstag, 10.03.20, 18:30 Uhr)

Corona-Virus: Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen fällen Entscheidungen zum Umgang mit Veranstaltungen

Die Krisenstäbe von StädteRegion und Stadt Aachen haben am frühen Abend erklärt, dass Großveranstaltungen mit mehr als 1000 erwarteten Teilnehmenden gemäß des Erlasses des NRW-Gesundheitsministeriums zunächst bis Karfreitag abgesagt werden.

  • Veranstaltungen unterhalb dieser Teilnehmerzahl müssen anhand eines Kriterienkatalogs bewertet werden. Eine Checkliste steht ab sofort für Veranstalter im Internet auf www.staedteregion-aachen.de  zurVerfügung.
  • Die Stadt Aachen reagiert nach der Entscheidung der Krisenstäbe und sagt auf Basis der Checkliste die für Sonntag, 15. März, geplante Jubiläumsveranstaltung „70 Jahre Karlspreis“ im Rathaus ab.

 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben am Dienstagabend darüber beraten, wie aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage mit Veranstaltungen zu verfahren ist.

Veranstaltungen über 1000 Teilnehmende: Ab sofort gilt, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden in Stadt und StädteRegion Aachen bis Karfreitag, 10. April, nicht mehr stattfinden. Als Grundlage für die Entscheidung der Krisenstäbe dient der Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, der am Dienstagnachmittag vorgestellt worden ist.Die Veranstalter, die von der Regelung betroffen sind, werden im Laufe des morgigen Tages die entsprechenden Ordnungsverfügungen der Behörden erhalten. Auf dieser Basis sind ihre Veranstaltungen abzusagen.

Statement Philipp und Dr. Grüttemeier: „Bei allen Maßnahmen, die wir ergreifen, geht es darum, die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, sagten Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono. Es gehe um ein besonnenes Verhalten, das in erster Linie prophylaktisch wirke. Und weiter: „Wir wissen, dass die getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen zu Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben führen, haltendiese Schritte aber für gerechtfertigt und bitten um Verständnis und Unterstützung.“ 

Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmenden: Ebenfalls wurde über die Veranstaltungen unterhalb der 1000er-Grenze gesprochen. Die Krisenstäbe appellieren an das Verantwortungsbewusstsein aller Veranstalter und fordern sie  zur Kooperation auf. Zur objektiven Bewertung der jeweiligen Veranstaltung geben Stadt und StädteRegion Aachen den Veranstaltern eine Checkliste an die Hand. Basis hierfür sind die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Checkliste steht auf dieser Seite zum Download bereit.

Mithilfe der Checkliste, in der die wesentlichen Faktoren der Veranstaltung abgefragt und bepunktet werden, erhalten die Veranstalter ein Ergebnis nach Ampelfarben. Daraus ergeben sich die Empfehlungen, ob eine Veranstaltung als risikoreich einzustufen ist. Bei Rot empfehlen die Krisenstäbe die Absage.

Wichtig: Die Krisenstäbe rufen dazu auf, diese als risikoreich eingestuften Veranstaltungen (unter 1000 erwarteten Teilnehmenden) in eigener Verantwortung abzusagen. Sofern geplant ist, risikoreiche Veranstaltungen dennoch durchzuführen, ist dies bei der örtlichen Ordnungsbehörde rechtzeitig vorher anzuzeigen. Diese prüft dann auf der Grundlage des Erlasses, ob dieser Einschätzung gefolgt werden kann oder ob die Veranstaltung abgesagt werden muss.

Ausgenommen sind aus der Bewertung Bereiche, die dem alltäglichen öffentlichen Leben zuzuordnen sind. Dazu zählen zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Arbeit, Hochschulen, Mensen- und Kantinenbetriebe, der ÖPNV und kommunalpolitische Sitzungen.

Jubiläumsfeier Karlspreis fällt aus: Die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen verfahren bei eigenen Veranstaltungen unter 1000 erwarteten Teilnehmenden nach dem gleichen Prinzip. Auch hier wird nach der Checkliste entschieden.  Als erste Reaktion wurde in der Krisenstabssitzung die Jubiläumsfeier „70 Jahre Karlspreis“, am Sonntag, 15. März, im Krönungssaal des Aachener Rathauses abgesagt.

Köln und Aachen agieren im Schulterschluss: Die nun in Aachen und der StädteRegion Aachen beschlossene Regelung korrespondiert mit der Regelung der Stadt Köln.  In diesem Zusammenhang weist die Leiterin des Gesundheitsamtes der StädteRegion Aachen, Dr. Monika Gube, darauf hin, dass nun „alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert werden, die Maßnahmen zum Schutz besonders anfälliger Personengruppen zu unterstützen. Um die aktuell noch niedrigen Infektionszahlen in der StädteRegion möglichst lange in diesem Bereich zu halten, sind wir nun alle gefordert, Rücksicht zu nehmen und die eine oder andere möglicherweise negativ empfundene Einschränkung im Alltag zu akzeptieren.“ Hierzu gehöre auch, die Hygieneempfehlungen (häufiges Händewaschen, Husten- und Nies-Ettikette etc.) einzuhalten und bei eigener Erkrankung tatsächlich zu Hause zu bleiben. Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie ist auf dieser Webseite unter "Dateien" zu finden.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Dienstag, 10.03.20, 18:30 Uhr)

Schließung des Weiterbildungskollegs wegen eines bestätigten Coronafalls. Betroffen sind die Standorte in Würselen und Aachen.

Ein Mitarbeiter des Weiterbildungskollegs der StädteRegion Aachen wurde jetzt positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mitarbeiter war an beiden Standorten tätig (Würselen, Friedrichstr. 72 und Aachen, Eintrachtstr. 3). Die StädteRegion Aachen als Schulträger hat entschieden, dass das Weiterbildungskolleg aus diesem Grund mindestens bis 15. März vorsorglich geschlossen wird.
 
Zehn Schulen in der StädteRegion und eine Kita bleiben noch bis 15. März geschlossen.

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 10.03.20, 12:30 Uhr

  • Aktuell 61 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 21 in der Stadt Aachen).
  • Bei sechs Personen, die zu den ersten positiv getesteten Fällen in der StädteRegion Aachen zählten, konnte nachgewiesen werden, dass sie wieder gesund und nicht mehr infektiös sind.
  • Die Krisenstäbe treffen sich am frühen Abend erneut, um über mögliche Absagen von Großveranstaltungen zu beraten.
  • Die Leiterin des Gesundheitsamtes appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, getroffene Maßnahmen zu akzeptieren und zu unterstützen.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 61 Fälle gibt, davon 21 in der Stadt Aachen.

„Frei-Testungen“: Unterdessen haben im Kommunalen Abstrichzentrum die ersten sogenannten „Frei-Testungen“ stattgefunden. Das heißt: Bei aktuell sechs Personen, die zu den ersten positiv getesteten Fällen in der StädteRegion Aachen zählten, konnte nachgewiesen werden, dass sie wieder gesund und nicht mehr infektiös sind. Ergebnisse von weiteren „Frei-Testungen“ werden in den kommenden Tagen erwartet.

Veranstaltungen: In Erwartung des Erlasses des NRW-Gesundheitsministeriums zur Frage, ob Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmenden abzusagen sind, beraten die Krisenstäbe derzeit die möglichen Auswirkungen für die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen. Eine Entscheidung aus Düsseldorf soll im Nachmittag folgen, es wird danach in Aachen zeitnah eine weitere Krisenstabssitzung geben. Aus den bisherigen Beratungen der Krisenstäbe ist abzuleiten, dass es bei allen Maßnahmen, die ergriffen werden, darum geht, die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. In dieser Betrachtung stehen ältere und vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger im Blickpunkt.

Appell von Dr. Gube: In diesem Zusammenhang weist die Leiterin des Gesundheitsamtes der StädteRegion, Dr. Monika Gube, darauf hin, dass nun „alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert werden, die Maßnahmen zum Schutz besonders anfälliger Personengruppen zu unterstützen.  Um die aktuell noch niedrigen Infektionszahlen in der StädteRegion möglichst lange in diesem Bereich zu halten, sind wir nun alle gefordert, Rücksicht zu nehmen und die eine oder andere möglicherweise negativ empfundene Einschränkung im Alltag zu akzeptieren.“ Hierzu gehöre auch, die Hygieneempfehlungen (häufiges Händewaschen, Husten- und Niesettikette etc.) einzuhalten und bei eigener Erkrankung tatsächlich zu Hause zu bleiben.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie wird auch auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen veröffentlicht.

Schulen und Kita: Neun Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen.

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 09.03.20, 19:30 Uhr

  • Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW ist für morgen angekündigt. Auf dieser Basis werden die Krisenstäbe über Großveranstaltungen über 1.000 Teilnehmenden in Stadt und StädteRegion Aachen entscheiden.
  • Klassenfahrten in Corona-Risikogebiete sind abzusagen. Stadt und StädteRegion geben zusätzlich Handlungsempfehlungen für Schulfahrten in Nicht-Risikogebiete.

 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt Aachen und StädteRegion Aachen sind am Abend erneut zusammengekommen, um im Zuge der Corona-Krise das Thema Absage von Großveranstaltungen zu diskutieren.

Großveranstaltungen: Die Debatte hat nach der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers vom Sonntag, Großveranstaltung ab 1.000 Teilnehmenden abzusagen, Fahrt aufgenommen. Nach aktuellen Informationen ist für den morgigen Tag mit einem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW zum Umgang mit Großveranstaltungen zu rechnen. In ersten Medienreaktionen am Sonntag hatte der Gesundheitsminister des Landes die Empfehlung des Bundesgesundheitsministers unterstützt.
 
"Wir werden auf diesen Erlass warten und morgen auf dieser Basis auch in Stadt und StädteRegion über die Großveranstaltung ab 1000 Teilnehmenden entscheiden", sagte Städteregionsrat  Dr. Tim Grüttemeier nach der Sitzung. Zu entscheiden haben die Krisenstäbe über Großveranstaltungen im Bereich Sport, Kultur, Freizeit, Märkte, Messen, Hochschulen und über städtische Veranstaltungen. "Wir müssen davon ausgehen, dass uns die aktuelle Lagein Nordrhein-Westfalen auch in den kommenden Tagen und Wochen zu weitergehenden Maßnahmen veranlassen wird", so betont der städtische Dezernent für Organisation, Personal und Feuerwehr, Dr. Markus Kremer. Klares Ziel sei es, die Epidemie einzudämmen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen.
 
Zurzeit arbeiten Stadt und StädteRegion wie Bund und Land auf der Grundlage, die das Robert-Koch-Institut (RKI) mit seinen "Allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen" veröffentlicht hat.
 
Klassenfahrten: In vielen Schulen herrscht derzeit eine große Unsicherheit, wie mit anstehenden Klassenfahrten umzugehen ist. Stadt und StädteRegion Aachen haben hierzu heute allen Schulen eine Handlungsempfehlung für Fahrten in „Nicht-Risikogebiete“ übersandt. Demnach ist besonders darauf zu achten, dass keine kranken Schülerinnen und Schüler mitfahren.
 
Eine Klassenfahrt ist zudem unter keinen Umständen ein Grund, die häusliche Quarantäne zu verlassen – auch dann nicht, wenn man in häuslicher Gemeinschaft mit einer Person lebt, die unter Quarantäne gestellt wurde. Allen Schulen wird dringend empfohlen, sich bis zum Tag der Abfahrt regelmäßig über die Einschätzung der Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut zu informieren. Sollte auch die StädteRegion Aachen – wie schon der Kreis Heinsberg – zum besonders betroffenen Gebiet in Deutschland erklärt werden, wären Klassenfahrten grundsätzlich nicht mehr durchführbar.
 
Klassenfahrten in Risikogebiete hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen heute eine ausdrückliche Absage erteilt.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 09.03.20, 10:30 Uhr

  • Aktuell 58 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 20 in der Stadt Aachen).
  • Die Krisenstäbe treffen sich am Abend erneut, um über mögliche Absagen von Großveranstaltungen zu beraten.

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 58 Fälle gibt, davon 20 in der Stadt Aachen.

Veranstaltungen: Nach der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers, Veranstaltungen ab 1.000 Gästen abzusagen, beraten die Krisenstäbe derzeit die Auswirkungen für die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen. Eine Entscheidung wird in der Krisenstabssitzung, die heute um 18 Uhr beginnt, getroffen.

Schulen und Kita:
Acht Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen. Im Überblick sind das:

  • Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath)
  • Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen)
  • Regenbogenschule (Stolberg)
  • Grundschule Grengracht (Baesweiler)
  • Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen)
  • Gymnasium Baesweiler
  • Berufskolleg Herzogenrath
  • Berufskolleg Simmerath/Stolberg (nur Standort Stolberg!)
  • Kita Biberburg (Alsdorf)

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Für morgen werden 36 Personen zu einem wiederholten Test eingeladen. Ihre Proben, die auf dem Weg ins Labor verloren gegangen sind, waren die ersten, die in der vorigen Woche genommen worden sind. Die Krisenstäbe bedauern den Aufwand, den die betroffenen Bürgerinnen und Bürger noch einmal auf sich nehmen müssen.Serviceeinschränkungen: In der Verwaltung der StädteRegion Aachen wurden schon jetzt mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Bearbeitung der Corona-Lage eingesetzt. Außerdem gibt es auch in der Verwaltung Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden oder als Kontaktpersonen der 1. Kategorie identifiziert wurden. Dadurch kann es zu Serviceeinschränkungen der Verwaltung kommen.Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 08.03.20, 10.00 Uhr
 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 57 Fälle gibt, davon 20 in der Stadt Aachen.
 
Schulen und Kita:
Acht Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen. Im Überblick sind das:
 
•    Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath)
•    Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen)
•    Regenbogenschule (Stolberg)
•    Grundschule Grengracht (Baesweiler)
•    Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen)
•    Gymnasium Baesweiler
•    Berufskolleg Herzogenrath
•    Berufskolleg Simmerath/Stolberg !nur Standort Stolberg!
•    Kita Biberburg (Alsdorf)

In allen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist ab Montag, 9. März, 8 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen (ebenfalls wieder ab Montag, 8 Uhr). An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.
 
Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0221/91191001 geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 07.03.20, 10.15 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 55 Fälle gibt, davon 15 in der Stadt Aachen.

Schulen und Kita: Heute (Samstag, 07.03.) wurde bestätigt, dass auch ein Schüler des Berufskollegs der StädteRegion Aachen in Stolberg positiv getestet wurde. Deshalb hat die StädteRegion als Schulträger entschieden, die Schule voraussichtlich bis zum 15. März zu schließen. Von der Schließung ist nur der Standort in Stolberg betroffen, der Standort in Simmerath bleibt geöffnet. Die weiteren sieben Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben ebenfalls noch bis 15. März geschlossen. Im Überblick sind das:
 

    Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath)
    Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen)
    Regenbogenschule (Stolberg)
    Grundschule Grengracht (Baesweiler)
    Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen)
    Gymnasium Baesweiler
    Berufskolleg Herzogenrath
    Kita Biberburg (Alsdorf)

In allen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

In den Fällen der Berufskollegs ist es aus medizinischer Sicht nicht erforderlich, die gesamte Schülerschaft häuslich abzusondern, d.h. die Schülerinnen und Schüler dürfen weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden.
Die Räume aller betroffenen Schulen dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt anderweitige Auflagen gemacht werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist ab Montag, 9. März, 8 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen (ebenfalls wieder ab Montag, 8 Uhr). An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0221/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Alle Schulen in der StädteRegion mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 06.03.20, 17:00 Uhr.

StädteRegion Aachen. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion haben jetzt empfohlen, dass fünf Schulen und eine Kita auch über den 08. März hinaus geschlossen bleiben. Demnach bleiben die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath), das Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen), die Regenbogenschule (Stolberg), die Grundschule Grengracht (Baesweiler) und das Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen) bis zum 15. März geschlossen. In allen Fällen wurde jeweils ein Schüler oder Lehrer positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Zudem bleibt auch die Alsdorfer Kita „Biberburg“, in der ebenfalls ein positiv getesteter Fall aufgetreten ist, bis zum 15. März geschlossen. Alle vor Ort betroffenen Bürgermeister folgten umgehend der Empfehlung und ordneten unisono die weitere Schließung der Schulen bzw. Kita an.

Neben den fünf genannten Schulen und der Kindertagesstätte sind auch das Gymnasium Baesweiler und das Berufskolleg Herzogenrath am gestrigen Tage ohnehin schon bis zum 15. März geschlossen worden.

Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 06.03.20, 10:15 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 49 Fälle gibt, davon 12 in der Stadt Aachen, 29 Fälle in den übrigen neun Kommunen der StädteRegion, 8  konnten bislang nicht zugeordnet werden.

           
Schulen: Die Krisenstäbe werden heute Nachmittag (Freitag, 6. März), darüber informieren, wie weiter mit den Schulen verfahren werden soll, die derzeit bis zum 08.03.2020 geschlossen sind.

•          Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath
•          Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen
•          Regenbogenschule in Stolberg
•          Grundschule Grengracht in Baesweiler
•          Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen

Am gestrigen Donnerstag wurden das Gymnasium der Stadt Baesweiler und das Berufskolleg Herzogenrath bis einschließlich 15.03.2020 geschlossen. In beiden Schulen war jeweils eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. In beiden Fällen wurde häusliche Quarantäne angeordnet.  Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs können weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden.
Die Räume der Schulen dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Kita: Derzeit ist die Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen ebenfalls wegen eines positiv auf das Corona-Virus getesteten Falls geschlossen. Die Krisenstäbe werden heute Nachmittag (Freitag, 6. März), darüber informieren, wie weiter mit der geschlossenen Kita verfahren werden soll. 
 
Abstrichzentrum: In den ersten beiden Tagen wurden knapp 300 Abstriche genommen. Es ist davon auszugehen, dass analog zur hohen Zahl der Testungen mit einer Zunahme der Fallzahlen zu rechnen ist.

Ganz wichtig: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

Serviceeinschränkungen: In der Verwaltung der StädteRegion Aachen wurden schon jetzt mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Bearbeitung der Corona-Lage eingesetzt. Außerdem gibt es auch in der Verwaltung Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden oder als Kontaktpersonen der 1. Kategorie identifiziert wurden. Dadurch kann es zu Serviceeinschränkungen der Verwaltung kommen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/ 9119 1001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Berufskolleg Herzogenrath wird wegen eines bestätigten Coronafalls vorerst bis zum 15. März geschlossen. (Stand 05.03.2020, 21:30 Uhr)

StädteRegion Aachen. Ein junger Mann, der das Berufskolleg Herzogenrath besucht, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Krankheitsverlauf ist mild, es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die StädteRegion als Schulträger hat entschieden, dass das Berufskolleg HERZOGENRATH aus diesem Grund mindestens bis 15. März vorsorglich geschlossen wird.

Das Gesundheitsamt wird in dieser Zeit versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten "face to face", also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben! Auch das benachbarte Gymnasium bleibt geöffnet. 

Es ist in diesem Fall aus medizinischer Sicht nicht erforderlich, die gesamte Schülerschaft häuslich abzusondern, d.h. die Schülerinnen und Schüler dürfen weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden. Die Schulklasse des betroffenen Schülers wird zu diesem Zweck einzeln kontaktiert, um dann eine Erstanamnese durchzuführen.  

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.
Urheber: StädteRegion Aachen


Gymnasium der Stadt Baesweiler wird wegen eines bestätigten Coronafalls vorerst bis zum 15. März geschlossen. (Stand 05.03.2020, 16:30 Uhr)

StädteRegion Aachen. Ein Schüler des Gymnasiums der Stadt Baesweiler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für ihn gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Baesweiler Bürgermeister Dr. Willi Linkens folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Schule an. Das Gesundheitsamt wird jetzt versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten. Die Schließung gilt zunächst bis zum 15. März.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen geben morgen (Freitag) Nachmittag bekannt, wie es für die bisher geschlossenen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht. Derzeit sind diese Einrichtungen bis zum 08. März geschlossen:

    Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath
    Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen
    Regenbogenschule in Stolberg
    Grundschule Grengracht in Baesweiler
    Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen
    Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 05.03.20, 12 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 33 Fälle gibt, davon zehn in der Stadt Aachen, 22 Fälle in den übrigen neun Kommunen der StädteRegion, ein Fall konnte bislang nicht zugeordnet werden.
   
Schulen: Die Krisenstäbe werden am morgigen Freitag, 6. März, darüber informieren, wie weiter mit den geschlossenen Schulen verfahren werden soll.

Am gestrigen Mittwoch wurde ein positiv auf das Corona-Virus getesteter Fall am Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen gemeldet. Für diesen gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Würselener Bürgermeister Arno Nelles folgte daher umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Schule an.

Vier weitere Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe derzeit ebenfalls geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.
 
Kita: Derzeit ist die Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen ebenfalls wegen eines positiv auf das Corona-Virus getesteten Falls geschlossen. Die Krisenstäbe werden am morgigen Freitag, 6. März, darüber informieren, wie weiter mit der geschlossenen Kita verfahren werden soll. 
 
Bilanz erster Tag Abstrichzentrum: Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürgern konnte am Mittwoch, 4. März, über die Telefon-Hotline des Abstrichzentrums weitergeholfen werden.100 Personen haben einen Termin bekommen und sind zum Teil schon am ersten Tag getestet worden. Der Dank von StädteRegion und Stadt gilt allen, die den Betrieb des Abstrichzentrums mit großem Einsatz und das teils ehrenamtlich unterstützen.
 
Da die ersten Testergebnisse des gestern gestarteten Abstrichzentrums im Laufe des heutigen Tages erwartet werden, geht das Gesundheitsamt davon aus, dass mit einer Zunahme der Fallzahlen zu rechnen ist.
 
Ganz wichtig: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.
 
Empfehlung: Gemäß der aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Weitere Infos zum Abstrichzentrum, zum generellen Umgang mit dem Corona-Virus sind unter www.aachen.de/corona und www.staedteregion-aachen.de zu finden.
 
Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 04.03.2020, 16:15 Uhr).

StädteRegion Aachen. Eine Schülerin des Heilig-Geist-Gymnasiums in Würselen wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Würselener Bürgermeister Arno Nelles folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Schule an.

Die Schließung gilt, wie bei den anderen wegen eines bestätigten Coronafalls geschlossenen Schulen und Kitas, zunächst bis zum 08. März. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen werden rechtzeitig vor dem Wochenende bekanntgeben, wie es für die jeweiligen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht.


Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen berichten über ihre Arbeit (Stand, 4.3.20; 14.30 Uhr)

Die gemeinsame Arbeit der Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen wird von Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier als erfolgreich bezeichnet. Bei einer Pressekonferenz „Sachstand Corona COVID-19“ am heutigen Tag (4. März) in der Hauptfeuerwache Aachen, in der auch die Krisenstäbe tagen, erläuterten Philipp, Grüttemeier und Vertreterinnen und Vertreter der Stäbe, dass die aktuelle Lage im Griff ist. „Wir tagen mit den Stäben regelmäßig gemeinsam, planen und bereiten vor. Wir können aber auch durch die Kompetenz, die im Lagezentrum versammelt ist, schnell und situationsgerecht auf neue Herausforderungen reagieren“, berichteten Oberbürgermeister und Städteregionsrat.
 
Aktuelle Zahlen: Dr. Monika Gube, Leiterin des gemeinsamen Gesundheitsamtes, bestätigte (Stand 11.30 Uhr) aktuell 24 Corona-Fälle in der StädteRegion Aachen (davon 15 in der StädteRegion Aachen, 7 in der Stadt Aachen, bei zwei Fällen steht derzeit die Zuordnung noch aus).
 
Abstrichzentrum: Eine Neuerung in der Auseinandersetzung mit dem Virus stellte Städteregionsrat Grüttemeier vor:  Ein so genanntes Abstrichzentrum für Stadt und StädteRegion Aachen ist ab heute (4. März 2020) in Eschweiler eingerichtet. Das Zentrum soll die Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch wieder stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren, können allerdings auch selbst weiter testen.
 
Dr. Michael Ziemons, Dezernent für Soziales und Gesundheit der StädteRegion Aachen, erklärte: „Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann also nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen. Und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen“.
 
An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail. Dort arbeiten drei Testteams, die den kurzen Rachenabstrich vornehmen und die relevanten Daten aufnehmen. Für alle Fälle steht dort auch immer ein Arzt bereit.
 
Die Abstriche werden dreimal täglich per Express in ein Labor nach Köln gebracht und dort ausgewertet. Binnen 24 Stunden sollen die Ergebnisse vorliegen. Das Ergebnis wird den Getesteten vom Gesundheitsamt direkt mitgeteilt. Im Falle eines positiven Befundes wird im Regelfalle eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. „Vor Ort wird ein Ordnungsdienst eingesetzt, der ausdrücklich nur Personen mit einem Termin in das Gebäude lässt. Also bitte bringen Sie Ihre Einladung und den Ausweis mit“, appelliert Ziemons.
 
Regelung für Krankenhäuser: Oberbürgermeister Philipp erläuterte im Rahmen der Pressekonferenz die Entscheidung der Aachener Krisenstäbe vom gestrigen Tag (3. März), den Krankenhäusern in Aachen und in der gesamten StädteRegion mit der Lockerung der geltenden Quarantäne-Regelung in begründeten Einzelfällen zu helfen.
 
„Natürlich werden wir grundsätzlich die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts weiter umsetzen“, erläuterte Philipp. „Wenn dann aber besondere Ereignisse auftreten - und ein solches haben wir gestern mit dem Fall auf der Intensivstation für Frühgeborene am Universitätsklinikum Aachen sehr eindrücklich erlebt - muss unser Ziel sein, das Krankenhaus handlungsfähig zu erhalten und alles zu tun, was medizinisch notwendig ist.“ Deshalb hätten die Krisenstäbe für die Krankenhäuser nach eindringlicher medizinischer Empfehlung so entschieden. Der Oberbürgermeister: „Wir orientieren uns in der weiteren Umsetzung ebenfalls eng an den Plänen des RKI.“
 
Indessen gibt es einen weiteren positiv getesteten Fall in einer kritischen Station eines Krankenhauses in der StädteRegion Aachen.
 
Hotline/Bürgertelefon: Dr. Markus Kremer, Beigeordneter für Personal, Organisation und Feuerwehr bei der Stadt Aachen berichtete, dass die Personalressourcen der Stadtverwaltung derzeit ausreichen, um die Corona-Sonderlage zu bewältigen. Bei den 5600 Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Aachen gibt es bislang keinen positiv getesteten Fall. „Sehr gut angenommen wird der Service der Stadt und StädteRegion mit der Corona-Info-Hotline, die täglich von 7 bis 21 Uhr geschaltet ist“, sagte Kremer.
 
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115. Allein am Montag, 2. März, gingen 1100 Anrufe über die Nummern 510051 und 115 ein - eine bislang nicht gekannte Zahl.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet. Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Schulen: Diese Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe diese Woche geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.
 
Kita: Eine Erzieherin der Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Die KiTa bleibt zunächst bis zum 8. März geschlossen. Der Alsdorfer Bürgermeister Alfred Sonders folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Kindertagesstätte an. „Die Schließung gibt uns die Möglichkeit, zum Wohle der Kinder und Mitarbeiter sehr sorgfältig die möglichen Infektionsketten nachzuvollziehen“, sagt Gesundheits- und Sozialdezernent Dr. Michael Ziemons.
 
Grundsätzlich: Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, den offiziellen Informationen der Krisenstäbe und Behörden zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage.
 
Vor diesem Hintergrund sind aus Sicht der Krisenstäbe derzeit keine weiteren Schulschließungen – bis auf die Schulen, in denen positive Fälle nachgewiesen sind, derzeit vier in der StädteRegion – erforderlich. Auch gibt es für die Krisenstäbe derzeit keine Veranlassung, Veranstaltungen abzusagen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Empfehlung: Gemäß der aktuellen Empfehlungen für die nun für die Krankenhäuser beschlossenen Regelung, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, haben die Krisenstäbe beschlossen, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen der Krankenhäuser zum Schutz der Patientinnen und Patienten ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, von Besuchen abzusehen.
Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Ab sofort gibt es ein kommunales Abstrichzentrum! (Stand: 04.03.2020, 13:00 Uhr)

Stadt und StädteRegion Aachen haben ein sogenanntes „Abstrichzentrum“ eingerichtet, das ab heute (13 Uhr) einsatzbereit ist. Das Zentrum soll Arztpraxen und Krankenhäuser von den Corona-Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Ganz wichtig: alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann also nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen.  An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:
1.) Der Anrufende ist eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen (15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum) und
2.) Der Anrufende zeigt Krankheitssymptome.
In diesem Fall erhält der Anrufer einen zügigen Termin, zu dem er ins Abstrichzentrum geladen ist. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch ab sofort wieder stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren.
Wie ist der Ablauf im KAZ?
Im Zentrum gibt es drei Testteams, die zum einen den kurzen Abstrich vornehmen, zum anderen auch Ihre Daten aufnehmen. Für alle Fälle steht dort auch immer ein Arzt bereit.
Was passiert mit den Abstrichen?
Die Abstriche werden dreimal täglich per Express in ein Labor nach Köln gebracht und dort ausgewertet. Es ist uns zugesagt, dass wir in jedem Fall binnen 24 Stunden ein Ergebnis vorliegen haben.
Wie wird das Ergebnis mitgeteilt, und was bedeutet das?
Das Ergebnis wird den Getesteten vom Gesundheitsamt direkt mitgeteilt. Wenn sie positiv getestet sind, wird im Regelfalle eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. Nur in medizinisch notwendigen Fällen - das tritt beim Coronavirus sehr selten auf - kommt eine stationäre Aufnahme in Frage.
Wo ist das Abstrichzentrum?
Das Abstrichzentrum befindet sich in Eschweiler. Vor Ort wird ein Ordnungsdienst eingesetzt, der ausdrücklich nur Personen mit einem Termin von der Hotline in das Gebäude lässt. Also bitte bringen sie ihre Einladung und den Ausweis mit!
Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 03.03.2020, 21 Uhr)

StädteRegion Aachen. Eine Erzieherin der Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Die KiTa bleibt zunächst bis zum 8. März 2020 geschlossen!

Der Alsdorfer Bürgermeister Alfred Sonders folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Kindertagesstätte an. „Die Schließung gibt uns die Möglichkeit, zum Wohle der Kinder und Mitarbeiter sehr sorgfältig die möglichen Infektionsketten nachzuvollziehen“, sagt Gesundheits- und Sozialdezernent Dr. Michael Ziemons.


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 3.3., 12.15 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe fünf Fälle und in der StädteRegion acht Fälle gibt.

Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, diesen offiziellen Informationen zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage.

Vor diesem Hintergrund sind aus Sicht der Krisenstäbe derzeit keine weiteren Schulschließungen – bis auf die Schulen, in denen positive Fälle nachgewiesen sind, derzeit vier in der StädteRegion – erforderlich. Auch gibt es für die Krisenstäbe derzeit keine Veranlassung, Veranstaltungen abzusagen.

Hierzu gehört auch der Hinweis der Krisenstäbe, dass es keine Veranlassung zu Panikeinkäufen von Lebensmitteln gibt.

Schulen: Diese Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe diese Woche geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.
 
Empfehlung: Gemäß der aktuellen Empfehlungen für die nun für die Krankenhäuser beschlossenen Regelung (siehe Pressemitteilung von 12 Uhr), die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, haben die Krisenstäbe beschlossen, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen der Krankenhäuser zum Schutz der Patientinnen und Patienten ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, von Besuchen abzusehen.
Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 9119 1001 (Neue Nummer seit 02.03.!) geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Pressemitteilung: Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion passen Regelung für Krankenhäuser an (Stand: 03.03.2020, 12:00 Uhr)

Die Krankenhäuser in Aachen und in der gesamten StädteRegion stehen angesichts der steigenden Corona-Virus-Infektionen vor einem gravierenden Problem. Im Falle einer Infektion in der Belegschaft einer Station sind nach den derzeit geltenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) alle Mitarbeitenden in Quarantäne zu schicken, die mit dem Infizierten in Kontakt waren.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben am Montagabend die Lage beraten und die folgende Entscheidung getroffen: Für alle Krankenhäuser in Aachen und in der gesamten StädteRegion gilt ab sofort, dass die Krankenhaus-Mitarbeitenden ohne Symptomatik nicht mehr unter Quarantäne gestellt werden. Stattdessen werden in den Krankenhäusern besonders gefährdete Patientengruppen durch spezifische Maßnahmen geschützt. Dazu können zum Beispiel partielle Besuchsverbote gehören. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW wurde von den Krisenstäben entsprechend informiert.

Zum Hintergrund der Entscheidung: Die bisherige Regelung kann Stationen lahmlegen, gefährdet im Blick nach vorne sogar den Betrieb ganzer Krankenhäuser und hochspezieller Versorgungsangebote als kritische Strukturen der Gesundheitsversorgung.

Die Uniklinik RWTH Aachen hat am Montagnachmittag an dem konkreten Fall einer an Corona erkrankten Pflegekraft der Neonatologie (Frühgeborenen-Intensivstation) dieses Szenario den Krisenstäben vorgestellt. Anlass für diese Entscheidung war der Umstand, dass am Montagnachmittag eine Pflegekraft dort positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist.

Die infizierte Pflegekraft hat in den letzten Tagen im Krankenhaus gearbeitet und hatte auf der Intensivstation mit etwa 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kontakt. Nach den derzeit angewendeten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) würde dies bedeuten, dass diese 45 Mitarbeitenden in den kommenden 14 Tagen unter Quarantäne gestellt würden und damit die Arbeit auf der Intensivstation zum Erliegen käme.

Von ärztlicher Seite  wurde erläutert, dass ein Transport der Kinder aus der dann stillgelegten Station gefährlicher sei als der Verbleib im UKA.

Zur Sicherung der akuten Handlungsfähigkeit des eigenen Hauses und der kritischen Infrastruktur aller Krankenhäuser in der gesamten StädteRegion hat die Leitung der Uniklinik aus ärztlichen Erwägungen die Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen gebeten, von der aktuellen Regelung der Quarantäne abzuweichen und Mitarbeitende ohne die entsprechende Symptomatik die Fortsetzung der Arbeit zu ermöglichen.

Gemäß der Empfehlungen für die nun für die Krankenhäuser beschlossenen Regelung, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, haben die Krisenstäbe beschlossen, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen der Krankenhäuser zum Schutz der Patientinnen und Patienten ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, von Besuchen abzusehen.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 03.03., 11:00 Uhr

Es ist die Einrichtung eines „Abstrichzentrums“ für Stadt und StädteRegion Aachen geplant. Es soll am Mittwoch, dem 04.03.2020, ab 13 Uhr einsatzbereit sein. Das Zentrum ist geplant, um die Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen zu entlasten und um Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt zu bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch wieder stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren

Information zu Gerüchten in Sozialen Medien

In den Sozialen Medien kursiert derzeit (02.03.) eine Information, dass Schülerinnen und Schüler, die (Karnevals-)Partys besucht haben, bis einschließlich 06. März zu Hause bleiben und nicht zur Schule gehen sollen. Zum Teil handelt es sich dabei um aus dem Zusammenhang gerissene Informationsfragmente.

Der aktuelle Sachstand ist: Häusliche Quarantäne gilt nicht für alle Personen, weil sie eine bestimmte Veranstaltung besucht haben. Das Gesundheitsamt identifiziert jeweils so schnell wie möglich direkte Kontaktpersonen von Personen, die nachweislich am Coronavirus erkrankt sind. Kontaktpersonen ersten Grades sind nach Definition des Robert Koch Instituts Personen, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also von Angesicht zu Angesicht, mit sicher infizierten Personen zusammen waren. Diese werden über weitere Maßnahmen, z. B. häusliche Quarantäne, informiert.

Das Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen hatte aufgrund einer nicht konkret genug formulierten E-Mail des Gesundheitsamtes fälschlicherweise eine Meldung an die Eltern, Schülerinnen und Schüler herausgegeben,die aber inzwischen sehr deutlich revidiert und zurückgezogen wurde. Stattdessen werden nun einzelne Kontaktpersonen ermittelt und individuell unter Quarantäne gesetzt, falls das nötig ist.

 

 
Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 02.03., 11:00 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe fünf Fälle und in der StädteRegion ebenfalls fünf Fälle gibt.

Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, diesen offiziellen Informationen zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage.

Vor diesem Hintergrund sind aus Sicht der Krisenstäbe derzeit keine Schulschließungen – bis auf die Schulen, in denen positive Fälle nachgewiesen sind, derzeit vier in der StädteRegion – erforderlich. Auch gibt es für die Krisenstäbe derzeit keine Veranlassung, Veranstaltungen abzusagen.

Hierzu gehört auch der Hinweis der Krisenstäbe, dass es keine Veranlassung zu Panikeinkäufen von Lebensmitteln gibt.

Schulen: Diese Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe diese Woche geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.

Die Stadt Baesweiler hat bereits heute die Schule in der Grengracht prophylaktisch geschlossen. Da inzwischen die Lehrerin positiv getestet wurde (sie ist der 10. Fall), hat der Bürgermeister die Schulschließung für die gesamte Woche angeordnet. Der Standort Beggendorf der Grengracht-Schule ist nicht betroffen.

Gestoppte Klassenfahrt: Der Bus mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs, der auf dem Weg nach Österreich wegen eines Corona-Verdachtsfalls am Samstag in Bayern gestoppt worden ist, ist wieder in Aachen. Die in einem bayerischen Krankenhaus getestete Schülerin ist nicht infiziert.

Empfehlung: Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen und von Besuchen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern abzusehen – zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 20:30 Uhr)

StädteRegion Aachen. Zu den Kontaktpersonen eines positiv auf das Coronavirus getesteten jungen Mannes aus Würselen gehört unter anderem eine junge Frau, die sich gestern mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs auf den Weg nach Österreich gemacht hat. Der Bus wurde letztlich in Bayern festgehalten. Dort wurde die junge Frau zur Abklärung des Corona-Verdachts in ein Krankenhaus gebracht und ein Test veranlasst. Das Ergebnis liegt jetzt vor und ist negativ, die junge Frau trägt also nicht das Coronavirus in sich.
 
Schon gestern hatten die restlichen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer entschieden, die Klassenfahrt nicht anzutreten. Nachdem die Klasse die Nacht auf Feldbetten in einer Turnhalle verbracht hatte, startete der Bus heute Mittag wieder gen Aachen, wo er in der Nacht ankommen wird. Da die Mitschülerin nicht infiziert ist, gelten auch keinerlei Beschränkungen für die jungen Frauen und Männer aus der Reisegruppe.
Der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons wird die Gruppe in Aachen gemeinsam mit der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Monika Gube empfangen. Ziemons: „Es freut mich natürlich sehr, dass sich hier alles zum Guten gewendet hat, und wir keine Erklärungen geben mussten, wie eine häusliche Quarantäne ablaufen muss. Auch wenn sich alle auf die Klassenfahrt gefreut haben, sind jetzt ohne Frage auch alle Eltern froh, ihre Kinder wieder in die Arme schließen zu können.“

Die getestete Schülerin selbst wird am Montag durch den bayrischen Rettungsdienst nach Hause gebracht.
Insoweit ein versöhnlicher Abschluss eines sicherlich turbulenten Tages in der StädteRegion.


Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 17:45 Uhr)

StädteRegion Aachen. Eine Lehrerin der Grengrachtschule (Grundschule in der Stadt Baesweiler) gilt zurzeit als Verdachtsfall in Bezug auf das Coronavirus. Für sie gilt derzeit vorsorgliche häusliche Quarantäne. Auch wenn derzeit noch kein Testergebnis vorliegt (dieses ist erst in der Nacht oder am Montagmorgen zu erwarten) wird die Schule am Standort Grengracht auf Veranlassung der Stadt Baesweiler vorsorglich mindestens am Montag, 02.03.2020 geschlossen. Der Standort Beggendorf ist nicht betroffen.
 
Dieses Vorgehen weicht von der bisherigen Linie ab, Schulen nur bei Vorliegen eines bestätigten Falles zu schließen. „Es ist den Eltern aber nicht zuzumuten am Montagmorgen noch schnell eine Betreuung  für Ihre Kinder zu organisieren. Auch wenn es auch medizinischen Gründen derzeit nicht geboten ist, wird im Sinne der Eltern und Kinder in diesem Fall von dem Vorgehen abgewichen. Am Montag wird das Testergebnis vorliegen und auf dieser Basis eine weitere Entscheidung getroffen werden“, so der Baesweiler Bürgermeister Prof. Willi Linkens und der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons unisono.
 
Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Die Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 16:50 Uhr)

StädteRegion Aachen. Eine junge Frau aus Heinsberg ist dort positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie besucht das Paul-Julius-Reuter Berufskolleg der StädteRegion in Aachen. Der Krankheitsverlauf ist mild, es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die StädteRegion als Schulträger hat entschieden, dass das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg aus diesem Grund mindestens bis 08. März vorsorglich geschlossen wird. Das Gesundheitsamt wird in dieser Zeit versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit der Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Es ist in diesem Fall aus medizinischer Sicht nicht erforderlich, die gesamte Schülerschaft häuslich abzusondern, d.h. die Schülerinnen und Schüler dürfen weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden. Die Schulklasse der betroffenen Schülerin wird zu diesem Zweck einzeln kontaktiert, um dann eine Erstanamnese durchzuführen.
Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 13:45 Uhr)

Aktuell ist es so, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe vier Fälle und in der StädteRegion fünf Fälle gibt.

Weiterer positiver Fall in Herzogenrath: Eine junge Frau aus Herzogenrath ist ebenfalls positiv getestet worden. Die Frau ist Mitarbeiterin der Regenbogenschule der StädteRegion Aachen (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) in Stolberg. Der Krankheitsverlauf ist mild, es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die StädteRegion als Schulträger hat entschieden, dass die Regenbogenschule bis mindestens bis 08. März vorsorglich geschlossen wird. Das Gesundheitsamt wird in dieser Zeit versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahen Kontakt mit dem Betroffenen zusammen waren. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben. Die Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Weiterer positiver Fall in Aachen: Eine 30-jährige Frau aus Aachen ist jetzt positiv getestet worden. Der Krankheitsverlauf ist mild, sie wird unter häusliche Quarantäne gestellt.

Weiterer positiver Fall in Würselen: Ein 30-jähriger Mann aus Würselen wurde im Krankenhaus Eschweiler positiv getestet. Der Krankheitsverlauf ist mild, er wurde unter häusliche Quarantäne gestellt.


Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen und von Besuchen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern abzusehen – zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Jetzt am Wochenende sind die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 10:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe drei Fälle und in der StädteRegion ebenfalls drei Fälle gibt.

Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, diesen offiziellen Informationen zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage. Vor diesem Hintergrund sind derzeit keine Schulschließungen – bis auf die Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath – erforderlich. Hierzu gehört auch der Hinweis der Krisenstäbe, dass es keine Veranlassung zu Panikeinkäufen von Lebensmitteln gibt.

Zwei weitere Fälle in Aachen: Ein Mann (29) aus Aachen und seine Lebensgefährtin (29) sind als neue Fälle positiv getestet worden und in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ist aktiv.
Bei einer Frau aus Gangelt, die aus anderen Gründen im Franziskushospital Aachen behandelt wurde, wurde am Ende der vergangenen Woche das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau wurde im Krankenhaus isoliert und alle Kontaktpersonen ermittelt. Die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Franziskushospitals, die mit der Patientin in Kontakt waren, wurden allesamt negativ getestet.

Gestoppte Klassenfahrt: Zu den Kontaktpersonen eines positiv getesteten jungen Mannes, der die 11. Klasse einer Herzogenrather Gesamtschule besucht, gehört unter anderem auch eine junge Frau, die sich gestern mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs auf den Weg nach Österreich gemacht hat. Der Bus musste in Österreich umdrehen und wird aktuell noch in Bayern festgehalten. Die junge Frau wurde zur Abklärung des Corona-Verdachts in ein Krankenhaus gebracht und ein Test wurde veranlasst.

Die übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurden am späten Abend noch in eine Turnhalle mit Feldbetten gebracht. Am heutigen Abend soll das Ergebnis des Tests der jungen Frau vorliegen. Die Klasse hat gemeinsam mit ihrem Lehrer entschieden, die Klassenfahrt nicht anzutreten. Aus diesem Grund wird sich der Bus mit den Schülerinnen und Schülern in den nächsten Minuten auf den Rückweg in die StädteRegion Aachen machen.

Auch die getestete Schülerin wird noch im Laufe des Tages gesondert durch den bayrischen Rettungsdienst nach Hause gebracht. Je nach Ausgang ihres Tests wird dann vom Gesundheitsamt das weitere Vorgehen entschieden. „Wir freuen uns, dass sich die bayerischen Behörden zu diesem Schritt entschieden haben. So folgen wir allen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts“, so der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons.

Die Lage: Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. So wurden in zahlreichen Besprechungen und Informationstreffen Handlungsempfehlungen erarbeitet und weitergegeben.
 
„Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen nach wie vor, dass die Krankheit in der Regel einen moderaten Verlauf nimmt und die Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt sich zuhause auskurieren können“, sagt Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen und von Besuchen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern abzusehen – zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Jetzt am Wochenende sind die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Bus mit jungen Heranwachsenden auf dem Weg nach Österreich angehalten. Die Kontaktperson eines Corona-Infizierten muss zunächst getestet werden. (Stand: 29.02.2020, 21:00 Uhr)

StädteRegion Aachen: Bei einer Mutter und ihrem Sohn aus Würselen wurde heute das Corona-Virus nachgewiesen. Zu den Kontaktpersonen des jungen Mannes, der die 11. Klasse einer Herzogenrather Gesamtschule besucht, gehört unter anderem auch eine junge Frau, die sich heute mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs auf dem Weg nach Österreich gemacht hat. Nachdem sich der Bus der Reisegruppe schon auf den Weg gemacht hatte, informierte ein Arzt der jungen Frau die Behörden über ihren Gesundheitszustand. Der Bus musste deshalb in Österreich umdrehen und wurde jetzt vorübergehend in Bayern festgehalten. Die junge Frau wurde zur Abklärung des Corona-Verdachts ein Krankenhaus gebracht. Für die übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurde eine Turnhalle mit Feldbetten ausgestattet.

Sie plagte schon länger eine Erkältung, trotzdem wollte die junge Frau die Reise mitmachen. Nachdem dann klar wurde, dass sie intensiveren Kontakt zu dem Corona-Infizierten aus Würselen hatte, musste das Gesundheitsamt der StädteRegion die österreichischen Behörden informieren. Der Bus musste umkehren und wurde zur Grenze zurück geführt. Womit hier zunächst keiner rechnen konnte: Die bayrischen Behörden wollten den Bus - trotz eindringlicher Bitte des städteregionalen Gesundheitsamtes - nicht mehr zurück nach Aachen fahren lassen und haben die junge Frau ins Krankenhaus auf eine Isolierstation gebracht. Dort soll nun der Test gemacht werden.

„Wir bedauern die Entscheidung der bayrischen Behörden, respektieren sie aber natürlich. Hier war alles für eine Corona-Virus-Testung vorbereitet“, sagt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons und fügt hinzu: “Unsere Sorge gilt den Betroffenen, die wir hier vor Ort sicher besser hätten betreuen können. Selbstverständlich werden wir versuchen, das Verfahren von hier aus bestmöglich zu unterstützen!“

Ein schwacher Trost bleibt den Mitreisenden: Wenn der Test morgen negativ ist, könnten sie voraussichtlich doch noch in den Urlaub weiterreisen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 29.02.2020, 14:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich auch am Samstag getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen einen Fall und in der StädteRegion zwei weitere bestätigte Fälle gibt (hierüber wurde um 10:30 Uhr berichtet).

Fall Aachen: Bei einer Frau aus Gangelt, die aus anderen Gründen im Franziskus Hospital Aachen behandelt wurde, wurde jetzt das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau wurde im Krankenhaus isoliert und alle Kontaktpersonen ermittelt.

Fall Würselen: Bei einer Frau und ihrem Sohn aus Würselen wurde ebenfalls das Corona-Virus nachgewiesen. Da der junge Mann bis zuletzt am Unterricht in der Maria-Sybille-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath teilgenommen hat, empfehlen die Krisenstäbe dem Bürgermeister der Stadt Herzogenrath, die Schule für eine Woche zu schließen.

„Wir nutzen diese Zeit, um weitere Erkenntnisse über den Gesundheitszustand der Kontaktpersonen des jungen Mannes zu ermitteln. Außerdem dient die Schulschließung dem Schutz der Kinder und Jugendlichen, die aufgrund ihres Alters ein anderes Kontaktverhalten an den Tag legen als Erwachsene“, sagt Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes der StädteRegion Aachen.
Da eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus aufgrund des leichten Krankheitsverlaufes nicht erforderlich ist, können sich die Betroffenen Zuhause auskurieren.
Das Gesundheitsamt wird jetzt versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“ mit dem Betroffenen zusammen waren. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben. Die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt aufgefordert, Zuhause zu bleiben. Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten. So sind zum Beispiel Anmeldungen etc. unbedenklich.

Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. „Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen, dass die Krankheit in der Regel einen moderaten Verlauf nimmt und die Patienten sich in Absprache mit uns zuhause auskurieren können“, sagt Gube.
Für alle, die sich krank fühlen oder medizinische Fragen haben, sind jetzt am Wochenende die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.
Allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema bekommen Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 115. Zudem wurde eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.
Das NRW-Gesundheitsministerium bietet eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 an.
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 29.02.2020; 10:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich auch am Samstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen einen Fall und in der StädteRegion zwei weitere bestätigte Fälle gibt.
 
Fall Aachen: Bei einer Frau aus Gangelt, die aus anderen Gründen im Franziskus Hospital Aachen behandelt wurde, wurde jetzt das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau wurde im Krankenhaus isoliert und alle Kontaktpersonen ermittelt.
 
Fall Würselen: Bei einer Frau und ihrem Sohn aus Würselen wurde ebenfalls das Corona-Virus nachgewiesen. Da eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus aufgrund des leichten Krankheitsverlaufes nicht erforderlich ist, wurden die Betroffenen nach Hause entlassen. Auch hier werden Kontaktpersonen ausfindig gemacht.
 
Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. So wurden in zahlreichen Besprechungen und Informationstreffen Handlungsempfehlungen erarbeitet und weitergegeben.
 
„Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen, dass die Krankheit in der Regel einen solch moderaten Verlauf nimmt und die Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt sich zuhause auskurieren können“, sagt Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Jetzt am Wochenende sind die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Krisenstäbe haben sich am Freitag erneut beraten. In Aachen und der StädteRegion sind Vorbereitungen getroffen. Frau aus Herzogenrath wurde positiv getestet und häuslich isoliert. (Stand: Freitag, 11:15 Uhr)

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich auch am Freitagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in Herzogenrath einen ersten bestätigten Fall gibt.
Nach wie vor gilt, dass zu einem besonnenen Umgang mit dem Thema zu raten ist. „Wir haben zurzeit eine sehr emotionale Lage rund um das Corona-Virus. Personen, die starke Beschwerden und den begründeten Verdacht haben, an einer Corona-Virus-Infektion erkrankt zu sein, sollen sich bitte zunächst an ihren Hausarzt oder einen anderen Facharzt wenden. Jetzt am Wochenende sind dies die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117“, sagt  Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. So wurden in zahlreichen Besprechungen und Informationstreffen Handlungsempfehlungen erarbeitet und weitergegeben.
Fall Herzogenrath: Bei einer Frau aus Herzogenrath wurde jetzt das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau hat am 15. Februar ebenfalls die Karnevalssitzung in Gangelt besucht und könnte sich dort angesteckt haben. Da eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus aufgrund des leichten Krankheitsverlaufes nicht erforderlich ist, wurde die Betroffene nach Hause entlassen. „Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen, dass die Krankheit in der Regel einen solch moderaten Verlauf nimmt und die Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt sich zuhause auskurieren können“, sagt Dr. Monika Gube.


Schulen/Kitas: Am heutigen Freitag geht über das Gesundheitsamt ein Infoschreiben an Schul- und Kita-Leitungen. Darin heißt es unter anderem:
Die aktuelle Lage um das Thema Corona-Virus und die Rückfragen aus Schulen und Kindertagesstätten veranlassen das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen in Abstimmung mit den Krisenstäben der Stadt Aachen sowie der StädteRegion Aachen dazu, einige Informationen an die Leitungen zu formulieren.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das Gesundheitsamt enge Kontaktpersonen von Erkrankten bereits identifiziert hat. Diese Personen sollten von daher schon vom Schulbesuch ausgeschlossen sein.
Sollte ein Kind oder ein Lehrer von einem direkten Kontakt mit einem Erkrankten berichten, ist die Intensität des Kontaktes zu beachten. Bei Hinweisen auf einen entfernteren Kontakt (Kontakt zu Personen, die Kontakt mit einem Erkrankten hatten) sind in der Regel keine weiteren Maßnahmen erforderlich. In begründeten Einzelfällen kann anders entschieden werden.
Generell obliegt die Einschätzung dem Gesundheitsamt.


Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte: Auch die Arbeitsgemeinschaft mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten in der StädteRegion Aachen hat sich bei einer Versammlung im Gesundheitsamt auf allgemeinvereinbarte Grundregeln geeinigt. Darin heißt es unter anderem:

    Die Hausärzte und alle niedergelassenen Ärzte werden seitens des Gesundheitsamtes über die Kassenärztlichen Vereinigungen informiert. Dazu gehört eine Information über das „Risikomanagement für Arztpraxen“.
    Wenn auf das Corona-Virus positiv getestet wurde, erfolgt nur dann eine stationäre Aufnahme, wenn ein schwerer Verlauf der Erkrankung erkennbar ist. Ansonsten sollen sich die Patienten zuhause isoliert auskurieren. Die Versorgung erfolgt über den Hausarzt.
    Bezüglich der Absage von Veranstaltungen und Schließungen von Einrichtungen besteht Konsens darüber, dass dies aus medizinischer Sicht derzeit nicht erforderlich ist. Im begründeten Einzelfall kann das Gesundheitsamt eine andere Entscheidung treffen.
    Wer nicht symptomatisch ist oder keinen Kontakt zu einem nachgewiesenen Infizierten hatte, braucht ärztlich nicht versorgt werden.

Senioreneinrichtungen: Alle Senioreneinrichtungen und Einrichtungen der Behinderten- und Eingliederungshilfe wurden durch das Gesundheitsamt schriftlich über die Einhaltung von Hygieneplänen und notwendige Maßnahmen informiert.


Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen steht das Bürgertelefon für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema über 115 zur Verfügung. Zusätzlich ist eine weitere Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch über das Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Maßnahmen: Die Rettungsdienste und Krankenhäuser sind in Bereitschaft versetzt, entsprechende Maßnahmen für einen Ernstfall sind vorbereitet.
Die Stadt Aachen wie auch die StädteRegion Aachen stehen in engem Kontakt mit dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Vorbeugung durch Beachtung von Hygiene-Regeln: Das Corona-Virus Covid-19 wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygiene-Maßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.


Aktuelle Informationen des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, auch einen Erklärungstext in leichter Sprache gibt es hier: https://www.mags.nrw/coronavirus


Frau aus Herzogenrath an Coronavirus erkrankt. Häusliche Quarantäne. Weitere Infos folgen. (Stand: 28.02.2020, 09:00 Uhr)

Es gibt eine erste bestätigte Coronainfektion in der StädteRegion Aachen.  Es handelt sich um eine Frau aus Herzogenrath. Die Frau war eine Besucherin der Karnevalssitzung in Gangelt am 15. Februar, bei der sich wohl auch andere Betroffene mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Frau befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne und wird von den Behörden betreut. Über Nacht wurden jetzt schon weitere Kontaktpersonen der Frau ermittelt. Aktuell sitzen die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Wir werden an dieser Stelle laufend weiter informieren!


Stadt und StädteRegion auf das Coronavirus vorbereitet. Keine bestätigten Fälle. (Stand: 26.02.2020, 18:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Abend ein zweites Mal an diesem Tag getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Coronavirus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in Stadtgebiet und StädteRegion keine bestätigten Corona-Fälle zu verzeichnen gibt. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass zu einem besonnenen Umgang mit dem Thema zu raten ist. „Wir haben zurzeit eine sehr emotionale Lage rund um das Coronavirus. Wir weisen aber darauf hin, dass die Gefährlichkeit des Virus vergleichbar mit dem Grippevirus ist“, sagt  Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Entsprechende Maßnahmen werden vorbereitet
Die Rettungsdienste und Krankenhäuser sind in Bereitschaft versetzt, entsprechende Maßnahmen für einen Ernstfall sind vorbereitet. Derzeit sind keine Schließungen öffentlicher Gebäude (Schulen, Verwaltung, Kindergärten) oder die Absage von Veranstaltungen erforderlich.

Die Stadt Aachen wie auch die StädteRegion Aachen stehen in engem Kontakt mit dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute gesagt: „Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt.“


StädteRegion Aachen bereitet sich auf Corona-Fälle vor. Handlungsempfehlungen wie bei einer Influenza (Grippe). (Stand: 26.02.2020, 16:00 Uhr)

StädteRegion Aachen. Nach Bayern und Baden-Württemberg sind nun auch in Nordrhein-Westfalen erstmals zwei Patienten nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Eheleute aus dem Kreis Heinsberg wurden gestern in das Klinikum nach Düsseldorf gebracht. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier steht im ständigen Austausch mit allen relevanten Akteuren, darunter Vertreter des Gesundheitsamtes, der Rettungsdienste, der Feuerwehren, Ordnungsämter und Polizei. Zudem nimmt er an den Sitzungen des Krisenstabes teil und hat die Thematik heute mit der Monschauer Bürgermeisterin, den Bürgermeistern und dem Aachener Oberbürgermeister erörtert. „Alle Fachämter sind eingebunden. Wir stehen im laufenden Kontakt und können sofort reagieren, falls es auch in der StädteRegion Aachen zu Coronafällen kommt“, sagt Grüttemeier. Für Fragen hat das Gesundheitsministerium des Landes ein Bürgertelefon unter der Nummer 0211/8554774 eingerichtet. Außerdem kann man sich mit konkreten Fragen auch an die Behördennummer 115 wenden.

Entsprechende Maßnahmen werden vorbereitet
Zurzeit sind in der StädteRegion Aachen keine bestätigten Coronafälle bekannt. Gleichwohl sind die Rettungsdienste und Krankenhäuser in Bereitschaft versetzt, entsprechende Maßnahmen sind vorbereitet. Derzeit sind keine Schließungen öffentlicher Gebäude (Schulen, Verwaltung, Kindergärten) oder die Absage von Veranstaltungen erforderlich. „Wir haben zurzeit eine sehr emotionale Lage rund um das Coronavirus. Wir weisen aber darauf hin, dass die Gefährlichkeit des Virus vergleichbar mit dem Grippevirus ist“, sagt  Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Die Stadt Aachen wie auch die StädteRegion Aachen stehen in engem Kontakt mit dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Morgen gesagt: „Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt.“

Richtiges Verhalten im Ernstfall
Im Dezember 2019 ist das neuartige Coronavirus Covid-19 in China erstmals entdeckt worden. Durch den weltweiten Reiseverkehr hat das Virus die Chance, sich auszubreiten. In Deutschland sind allerdings erst wenige Fälle bestätigt worden.

Zum richtigen Verhalten schreibt das Ministerium auf seiner Website: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.

Wichtig ist: vorher anrufen!
Patienten mit entsprechenden Symptomen werden gebeten, ihren Hausarzt beziehungsweise die Notarztpraxis zunächst telefonisch zu kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Die Notrufnummern 110 und 112 sollen dadurch nicht unnötig blockiert werden. Von Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollte man bis auf Weiteres absehen.

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln
Das Coronavirus Covid-19 wird durch eine sogenannte Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Nordrhein-Westfalen ist gewappnet
Auf den ersten bestätigten Fall einer Coronainfektion in Nordrhein-Westfalen ist das Land gut vorbereitet, schreibt das Ministerium in einer Pressemitteilung vom heutigen Tag. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Arztpraxen, Krankenhäuser und Gesundheitsämter auf kommunaler Ebene. Bei ihnen werden sich mögliche Patientinnen und Patienten melden, dort werden die ersten Schritte für Testverfahren, eine eventuell notwendige Isolierung und die weitere Behandlung eingeleitet. Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine übergeordnete Funktion, steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene und zu den anderen Bundesländern über bisherige Erfahrungen und sinnvolle Maßnahmen. Über das angeschlossene Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in Bochum findet insbesondere die Beratung der kommunalen Gesundheitsämter statt.

Aktuelle Informationen des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Dort ist auch ein Erklärungstext in leichter Sprache zu finden.

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