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Corona: Archiv der veröffentlichten Meldungen

Hier finden Sie, der Vollständigkeit halber, alle Meldungen zum Thema Coronavirus, die vor dem 21. März herausgegeben wurden.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Freitag, 20.03., 10:45 Uhr

  • Aktuell 405 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 192 in der Stadt Aachen). Ein weiterer Todesfall.
  • Eine neue Broschüre beantwortet die drängenden Fragen, die von der Corona-Krise betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben.
  • Der Bürgerservice für die Zulassung im Straßenverkehrsamt Würselen muss am heutigen Freitag komplett geschlossen bleiben.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 405 positive Fälle gibt, davon 192 in der Stadt Aachen. Aktuell sind fünf Todesfälle zu beklagen. Hinzugekommen ist ein Mann (geboren 1927), der im Krankenhaus St-Brigida in Simmerath verstorben ist und bei dem ein positiver Corona-Befund nachgewiesen wurde.

Wichtige Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Derzeit sind aufgrund der Corona-Krise zahlreiche Einschränkungen in allen Lebensbereichen notwendig. Dies führt möglicherweise auch dazu, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr wie gewohnt ihrer Beschäftigung nachgehen können, z. B. weil

  • sie selbst positiv auf das Virus getestet wurden,
  • sie unter Quarantäne stehen,
  • ihr Betrieb geschlossen bleiben muss oder
  • sie durch die Schul-/KiTa-Schließungen gezwungen sind, die Betreuung Ihrer Kinder zu übernehmen.

Mit einer aktuell erstellten Informationsschrift wollen StädteRegion und Stadt Aachen viele der mit dieser Situation verbundenen Fragen, beantworten oder kompetente Ansprechstationen benennen. Dies soll dazu beitragen, Unsicherheiten und Ängste zu nehmen, die aus der aktuellen Situation entstehen und die vielfach auch existenziell sind. Die Broschüre ist als PDF-Datei zum Herunterladen verfügbar unter https://www.staedteregion-aachen.de/arbeitnehmer

Straßenverkehrsamt: Der Bürgerservice Zulassung im Straßenverkehrsamt Würselen muss am heutigen Freitag komplett geschlossen bleiben.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus IMMER NOCH gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus Donnerstag, 19.03., 10:00 Uhr

  • Aktuell 334 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 161 in der Stadt Aachen).
  • Allgemeinverfügung veröffentlicht. Darin werden die Maßnahmen, die im Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen für Kommunen umgesetzt.
  • Dringender Appell an die Bürgerinnen und Bürger, die erlassenen Regeln einzuhalten. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturienten – in Parks und auf Plätzen.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 334 positive Fälle gibt, davon 161 in der Stadt Aachen. Die gemeldete Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten ist bei den bisher gemeldeten vier Fällen geblieben.

Meldungen zu Frei-Testungen gibt es nicht mehr: Eine neue Richtlinie des Robert Koch-Instituts (RKI) sieht vor, dass nur noch nach schweren Krankheitsverläufen, die in Krankenhäusern behandelt worden sind, freigetestet wird. Somit entfallen Freitestungen bei allen Patienten, die nicht im Krankenhaus ihre Corona-Erkrankung auskuriert haben.

Wichtige Regelung:
Aus den neuen Richtlinien des RKI ergibt sich auch, dass positiv getestete Patienten, die ihre Corona-Erkrankung zuhause auskurieren oder auskuriert haben, frühestens 14 Tage nach Symptom-Beginn UND nachdem sie 48 Stunden wieder symptomfrei waren, die häusliche Quarantäne wieder verlassen dürfen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus vielfach gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von gesperrten Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturientinnen und Abiturienten – in Parks und auf Plätzen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

Abstrichzentrum:
Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Aktuell kommt es zu einem hohen Aufkommen von Anrufen. Das Personal für die Hotline ist im Laufe des gestrigen Nachmittags verstärkt worden. Wir bitten um Verständnis, wenn es in besonders stark frequentierten Zeiten bei der Hotline dennoch zu Wartezeiten kommt.

Im Kommunalen Abstrichzentrum (KAZ) wurden bis Dienstag (17.03.2020) 1.207 Testungen vorgenommen. Von den ausgewerteten Tests waren 85 positiv. Dabei ist zu berücksichtigen, dass von den Testungen der vergangenen beiden Tagen noch nicht alle Ergebnisse vorliegen.

 

Zwei weitere Todesfälle. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Mittwoch, 18.03., 13.45 Uhr)

Zwei weitere Todesfälle in der StädteRegion: Am Mittwochmittag erreichte die Krisenstäbe von Stadt Aachen und StädtRegion Aachen die Nachricht von zwei weiteren Corona-Todesfällen. Im Rhein-Maas-Klinikum in Würselen ist eine 87-jährige Patientin aus Eschweiler gestorben. Im Universitätsklinikum Aachen ist eine 85-jährige, stark vorerkrankte Patientin aus Aachen gestorben.
Damit erhöht sich die Zahl der an den Folgen der Corona-Erkrankung gestorbenen Menschen aus Kommunen der StädteRegion Aachen auf vier.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 18.03., 10:45 Uhr

  • Aktuell 273 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 130 in der Stadt Aachen).
  • Allgemeinverfügung wird in aktualisierter Form im Laufe des Tages veröffentlicht. Darin werden die Maßnahmen für die Anwendung vor Ort beschrieben, die im aktualisierten Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales von Dienstagabend zu finden sind.
  • Neue Richtlinien des Robert Koch-Instituts grenzen Frei-Testungen ein und beschreiben das Verhalten für wiedergenesene Patienten.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 273 positive Fälle gibt, davon 130 in der Stadt Aachen. Aktuell sind zwei Todesfälle zu beklagen, die in der gestrigen Pressemitteilung bereits gemeldet worden sind.Meldungen zu Frei-Testungen gibt  es nicht mehr: Eine neue Richtlinie des Robert Koch-Instituts (RKI) sieht vor, dass nur noch nach schweren Krankheitsverläufen, die in Krankenhäusern behandelt worden sind, freigetestet wird. Somit entfallen Freitestungen bei allen Patienten, die nicht im Krankenhaus ihre Corona-Erkrankung auskuriert haben. Wichtige Regelung: Aus den neuen Richtlinien des RKI ergibt sich auch, dass positiv getestete Patienten, die ihre Corona-Erkrankung zuhause auskurieren oder auskuriert haben, frühestens 14 Tage nach Symptom-Beginn UND nachdem sie 48 Stunden wieder symptomfrei waren, die häusliche Quarantäne wieder verlassen dürfen.Aktualisierte Allgemeinverfügung: Nach den Ankündigungen der Bundeskanzlerin von Montag und nach den Erläuterungen des NRW-Ministerpräsidenten von gestern zu Maßnahmen, die nun getroffen werden, um Corona einzudämmen und die Ausbreitung zu verlangsamen, werden diese Maßnahmen in Stadt und StädteRegion umgesetzt. Die örtlichen Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen fertigen zur Stunde mit Hochdruck eine aktualisierte Allgemeinverfügung an. Diese Allgemeinverfügung wird nach Veröffentlichung sofort gelten. Sobald die Allgemeinverfügung vorliegt, folgt eine weitere umfangreiche Pressemitteilung.Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus vielfach gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.Im Kommunalen Abstrichzentrum (KAZ) wurden bis gestern (17.03.2020) 1.207 Testungen vorgenommen. Von den ausgewerteten Tests waren 85 positiv. Dabei ist zu berücksichtigen, dass von den Testungen der vergangenen beiden Tagen noch nicht alle Ergebnisse vorliegen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 17.03., 10:30 Uhr

  • Aktuell 211 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 100 in der Stadt Aachen). Die ersten beiden Todesfälle in Stadt und StädteRegion.
  • Allgemeinverfügung veröffentlicht. Darin werden die Maßnahmen, die im Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen für Kommunen umgesetzt.
  • Dringender Appell an die Bürger, die erlassenen Regeln einzuhalten. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturienten – in Parks und auf Plätzen.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 211 positive Fälle gibt, davon 100 in der Stadt Aachen. Die ersten beiden Todesfälle sind zu beklagen.

Zwei Todesfälle in der StädteRegion: Am Montagabend ist im Aachener Luisenhospital ein Patient (Jahrgang 1940) gestorben. Der mehrfach vorerkrankte Mann ist Corona-positiv getestet worden und kommt aus Aachen. Ein zweiter Todesfall wird aus dem St. Antonius-Hospital Eschweiler gemeldet. Es handelt sich hier um einen männlichen vorerkrankten Patienten (Jahrgang 1936) aus Würselen. Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier zeigten sich in der Sitzung der Krisenstäbe am Morgen betroffen: „Wir haben mit dieser traurigen Nachricht seit einigen Tagen gerechnet. Jetzt sehen wir, wie nah die Krise an uns heranrückt. Wir sprechen den Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid aus.“

Allgemeinverfügung: Die örtlichen Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen haben gestern getagt und haben eine Allgemeinverfügung erlassen. Damit wird der aktuelle Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) vom 15. März zu sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen für die Kommunen umgesetzt. Die umfangreichen Maßnahmen können hier nachgelesen werden: www.mags.nrw.de. Die Ordnungsämter werden die Einhaltung kontrollieren.

Die am Montagabend von der Bundeskanzlerin angekündigten weiteren Maßnahmen werden sich über entsprechende folgende Erlasse in weiteren Allgemeinverfügungen vor Ort niederschlagen. Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus vielfach gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Dies gilt unter anderem für die illegale Nutzung von gesperrten Sporthallen und -plätzen und auch für sogenannte „Corona-Partys“ – etwa der Abiturientinnen und Abiturienten – in Parks und auf Plätzen. Das Ziel, die sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 16.03.20, 11.00 Uhr.

  • Aktuell 169 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 85 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 169 Fällen sind mittlerweile 33 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 169 positive Fälle gibt, davon 85 in der Stadt Aachen. Von den insgesamt 169 Fällen sind mittlerweile 33 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Aktuell kommt es zu einem hohen Aufkommen von Anrufen. Das Personal für die Hotline wird im Laufe des Tages verstärkt. Wir bitten um Verständnis, wenn es derzeit bei der Hotline zu längeren Wartezeiten kommt.

An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten),
  • oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen),
  • oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet eingereist oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf. Infos hierzu findet man online unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  • UND der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber). Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet.

Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


StädteRegion Aachen. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 15.03.20, 23.15 Uhr


Das Land NRW hat jetzt noch drei wichtige Formulare und Handreichungen bereitgestellt:

  • Leitlinie zur Bestimmung des Personals kritischer Infrastrukturen.
  • Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen - und das erwartete Formular, die
  • Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers.


Sie finden die drei Dateien jetzt als pdf zum Download auf dieser Seite.

 


StädteRegion Aachen. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 15.03.20, 11.15 Uhr

  • Aktuell 155 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 75 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 155 Fällen ist mittlerweile eine Anzahl (am Samstag waren es 28) über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund. Die aktuelle Zahl hierzu folgt am morgigen Montag.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntag erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 155 positive Fälle gibt, davon 75 in der Stadt Aachen.

Von den insgesamt 155 Fällen ist mittlerweile eine Anzahl (am Samstag waren es 28) über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund. Die aktuelle Zahl hierzu folgt am morgigen Montag.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!



Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 15.03.20, 11.00 Uhr.

  • „Betretungsverbot“: Kitas und Kindertagespflege sind ab dem morgigen Montag bis zum 19. April für den Normalbetrieb geschlossen.
  • Ausnahmen gelten für Kinder von Schlüsselpersonen, die mit ihrer Arbeit zentrale Funktionen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten. Dazu gehört auch die Gruppe der eingesetzten Erzieherinnen und Erzieher.
  • Diese Eltern brauchen eine Bescheinigung vom Arbeitgeber. Die Kinder besuchen dann ihre angestammte Einrichtung.

Die Krisenstäbe der Stadt Aachen und StädteRegion Aachen setzen den Erlass des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) um. Der Erlass ist überschrieben mit „Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen“.

Die NRW-Landesregierung hat am vergangenen Freitag in einer Pressekonferenz erklärt, dass ab dem morgigen Montag, 16. März 2020, bis zum 19. April ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in besagten Einrichtungen und in der Kindertagespflege besteht. Oberste Priorität habe nun, so die Landesregierung, dass die Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die von besagtem Betretungsverbot ausgenommen sind, ab morgen, sichergestellt ist.

Schlüsselpersonen sind:
Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen,

  • die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung
  • und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehört auch die Gruppe der in den Einrichtungen eingesetzten Beschäftigten,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung
  • und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.


Diese SCHLÜSSELPERSONEN dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie ALLEINERZIEHEND sind ODER BEIDE ELTERNTEILE Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete)
  • bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.

Um die Betreuung ab Montag sicherzustellen, gilt Folgendes:
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Einrichtungen öffnen ab Montag, 16. März 2020, bzw. wenn der 16. März 2020 kein regulärer Öffnungstag ist, am nächsten regulären Betreuungstag, zunächst und bis auf Weiteres mit der regulären Personalbesetzung.

Für Kindertagespflegestellen gilt konkretisierend:

Kindertagespflegestellen (Einzelkindertagespflege und Großtagespflege) halten ihr Angebot dann aufrecht, wenn sie Kinder von alleinerziehenden Schlüsselpersonen oder Kinder, bei denen beide Eltern Schlüsselpersonen sind, betreuen. Dies kann zwischen der Tagespflegestelle und den Eltern auch über das laufende Wochenende eigenverantwortlich abgestimmt werden.

Auch hier gilt die Regelung, dass eine Betreuung nur dann möglich ist, wenn die oben genannten Infektionsschutzaspekte (Krankheitssymptome, Kontakte mit infizierten Personen, Aufenthalt in Risikogebieten, siehe oben) beachtet werden.
Für „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen (Brückenprojekte)“ gilt das Betretungsverbot umfassend.

Sofern Kinder ab Montag keine Betreuung mehr aufsuchen dürfen, bitten Land, Stadt und StädteRegion Aachen die Eltern dringend darum, ihre Kinder nicht durch Menschen betreuen zu lassen, die nach dem Robert-Koch-Institut als besonders gefährdete Personen gelten, also insbesondere lebensältere Menschen (zum Beispiel die Großeltern) und Menschen mit Vorerkrankungen.

Über arbeitsrechtliche und weitere finanzielle Aspekte, die sich in der Folge ergeben können, wird aus Düsseldorf gesondert öffentlich informiert.

Formular / Bestätigung: Bis Mittwoch, 18. März 2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber beigebracht werden, dass es sich bei den Erziehungsberechtigten um Schlüsselpersonen handelt.
Sobald das vom zuständigen NRW-Ministerium hierzu angekündigte Formular vorliegt, wird es auch  auf den Homepages der Stadt www.aachen.de/corona und der StädteRegion www.staedteregion-aachen.de/coronavirus zum Download bereitgestellt. Dieses Formular müssen Eltern, die in diesen Berufen arbeiten, herunterladen und ausgefüllt (mit Becheinigung des Arbeitsgebers) der Kita/Kindertagespflege-Stelle abgeben.

Alle eingereichten Formulare werden von den Kitas an eine zentrale Klärungsstelle von Stadt und StädteRegion weitergeleitet. Sollten bei den Prüfungen Zweifelsfälle auftreten, wendet sich die Klärungsstelle direkt an die Eltern.

Schulen:
Auch die Schulen können zur Entscheidungsfindung auf besagtes Formular zurückgreifen.

INFOS zu diesem Thema finden sie aktuell auf den Informationsseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de).

 

Grenzlandtheater in Aachen und Kunst- und Kulturzentrum in Monschau bis zum 19. April geschlossen.

StädteRegion Aachen. Wegen der landesweit starken Ausbreitung des Coronavirus hat das zuständige NRW-Landesministerium jetzt die Behörden angewiesen, auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 erwarteten Besuchern zu verschieben oder abzusagen.

Daher stellt jetzt auch das Grenzlandtheater Aachen den Spielbetrieb im Haupthaus (Elisengalerie) ein. Die für April geplante Tournee durch die Region wurde bereits am 13. März abgesagt.

Auch das Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion in Monschau ist geschlossen. Die Schließung gilt zunächst bis zum 19. April. Interessierte werden gebeten, sich im Internet über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 14.03.20, 11.45 Uhr

  • Aktuell 100 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 40 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 100 Fällen sind mittlerweile 28 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.
  • Die Krisenstäbe beraten derzeit über die Kindernotbetreuung in Kitas und Schulen und werden im Laufe des Wochenendens über Lösungen für Stadt und StädteRegion Aachen informieren.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegionAachen haben sich am Samstag erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 100 positive Fälle gibt, davon 40 in der Stadt Aachen. Von den insgesamt 100 Fällen sind 28 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.

Kitas und Schulen: Gemäß der öffentlichen Erklärung des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet und der damit verbundenen Erlasse wird auch in Stadt und StädteRegion Aachen ab Montag, 16. März, der Unterrichtsbetrieb ruhen. Auch für die Kitas gilt, dass der reguläre Betrieb ab Montag eingestellt wird. In beiden Bereichen werden Ausnahmeregelungen gelten, die derzeit von den Experten in den Krisenstäben auf die kommunale Situation heruntergebrochen werden. Zu Beschlüssen, die die Lage vor Ort regeln, wird es im Laufe des Wochenendes kommen.

Besuchseinschränkungen Pflegeheime: Veranlasst werdenBesuchseinschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften.

Besuche in Heimen sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken. Es gilt die Regel: Je Bewohnerin oder Bewohner im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern und nur noch auf den Zimmern, nicht in Gemeinschaftsräumen stattfinden. Besucher sollen an den Eingängen erfasst und registriert werden, damit im Falle von Infektionen Kontaktpersonen zum Nachweis von Infektionsketten ermittelt werden können.

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus einem dieser Gebiete diese Einrichtungen nicht betreten. Dies betrifft zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung auch den Kreis Heinsberg. Auch Kontaktpersonen der Kategorien 1 und 2 (https://www.rki.de/ DE/Content/InfAZ/ N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management) dürfen diese Einrichtungen nicht betreten. Für nahestehende Personen (z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung) können Ausnahmen im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden.
 
Diese Einschränkungen gelten zunächst auch bis zum 19. April 2020.
 
Besuchseinschränkungen Krankenhäuser: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäusern, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen.
 
Einschränkungen bei Behörden: Auch Rathäuser und Verwaltungsstellen sollen nur noch in dringenden, unaufschiebbaren Fällen aufgesucht werden. Dringend empfohlen wird, in jedem Fall vorher telefonisch einen Termin abzustimmen.

Veranstaltungen: Aufgrund der landesweit starken Ausbreitung der positiven Coronafälle hat das zuständige NRW-Landesministerium jetzt die zuständigen Behörden angewiesen, auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern, die nicht der Daseinsvorsorge dienen, zeitlich zu verschieben oder abzusagen. Aus diesem Grund ist auch die bislang empfohlene Checkliste nicht mehr gültig und wird von den Internetseiten von Stadt und StädteRegion Aachen entfernt.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Entweder der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten gehabt haben),
  • oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen),
  • oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet  eingereist sein oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf. Infos hierzu findet man online unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  • und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen(Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber). Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Das gemeinsame Kommunale Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegionAachen hat am Mittwoch, 4. März, seinen Dienst aufgenommen. Es zeichnet sich ab, dass die Labore entgegen erster Annahmen nicht immer in der Lage sind, Proben innerhalb von 24 Stunden auszuwerten.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache. Sie steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Coronavirus; Freitag, 13.03.20, 18.15 Uhr.

  • Nach dem Erlass des NRW-Schulministeriums, dass der Unterrichtsbetrieb ab kommenden Montag ruht, beraten die Krisenstäbe in einer weiteren gemeinsamen Sitzung über die nächsten Schritte.
  • Betreuungsangebote sind über Sonderregelungen für Kinder von Eltern möglich, „die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten“. Kommunale Regelung erfolgt am Wochenende.
  • Nicht unbedingt notwendige Veranstaltungen fallen bis zum 19. April aus. Auch öffentliche Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Schwimmhallen und Sportstätten und –hallen sind ab Samstag geschlossen.

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagnachmittag erneut getroffen, um die aktuelle Lage  nach den Beschlüssen der NRW-Landesregierung vom Tage zu besprechen. Die dort bis zum 19. April getroffenen Entscheidungen sind in der Umsetzung auf die kommunale Ebene weitreichend und herausfordernd.

Schulen und Kitas: Gemäß der öffentlichen Erklärung des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet und der damit verbundenen Erlasse wird auch in Stadt und StädteRegion Aachen ab Montag, 16. März, der Unterrichtsbetrieb ruhen. Auch für die Kitas gilt, dass der reguläre Betrieb ab Montag eingestellt wird. In beiden Bereichen werden Ausnahmeregelungen gelten, die derzeit von den Experten in den Krisenstäben auf die kommunale Situation heruntergebrochen werden. Zu Beschlüssen, die die Lage vor Ort regeln, wird es im Laufe des Samstags kommen.

Festgehalten wurde in den Krisenstäben, dass die bislang bis zum 15. März  geschlossenen Schulen sowie die Kita Biberburg in Alsdorf-Hoengen den Notbetrieb ab dem 16. März sicherstellen können. Im Einzelnen handelt es sich um: Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath); Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg (Aachen); Regenbogenschule (Stolberg); Grundschule Grengracht (Baesweiler); Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen); Gymnasium Baesweiler; Berufskolleg Herzogenrath; Berufskolleg Simmerath/Stolberg (nur Standort Stolberg); Pharmazeutisch-Technische Lehranstalt Baesweiler (betrifft nicht die Martinusschule, die im gleichen Gebäude untergebracht ist); Weiterbildungskolleg der StädteRegion Aachen (Standorte Aachen und Würselen); Grundschule in Linden (Würselen) und die heute geschlossene Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Alsdorf.

Nach Erlass des NRW-Schulministeriums darf die „Einstellung nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.“

Auch im Kita-Bereich sollen Eltern, die in so genannten kritischen Infrastruktur-Einheiten arbeiten, nach einem von der Landesregierung vorgegebenen Regelwerk ein Betreuungsangebot für ihre Kinder erhalten.

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind laut Definition Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion werden am Samstagmorgen weitertagen und das weitere Verfahren abstimmen.

Veranstaltungen: Stadt und StädteRegion folgen dem Appell der Landesregierung, dass ab dem morgigen Samstag, 14. März, alle „nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen“ in den kommenden Wochen nicht stattfinden werden. Diese Regelung gilt nun einheitlich bis zum 19. April und umschließt auch die Angebote nicht-kommunaler Veranstalter. 

Öffentliche Einrichtungen: Alle Museen, Bibliotheken, das Stadtarchiv sowie alle kommunalen Schwimmbäder und Sportstätten und -hallen von StädteRegion und Stadt Aachen werden ab dem morgigen Samstag, 14. März, geschlossen. Auch hier gilt die Regelung bis zum 19. April.

Die Volkshochschule Aachen (VHS) wird alle Veranstaltungen sowie die Lehrgänge des Zweiten Bildungswegs (College) analog für die Zeit der Schulschließungen absagen. Über die Kurse, die über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert werden, wird noch befunden.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 13.03.20, 10.30 Uhr

  • Aktuell 85 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 34 in der Stadt Aachen).
  • Von den insgesamt 85 Fällen sind mittlerweile 27 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.
  • Die Krisenstäbe werden im Laufe des Tages informieren, wie mit den bislang geschlossenen Einrichtungen in StädteRegion und Stadt Aachen weiter verfahren wird. 

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 85 Fälle gibt, davon 34 in der Stadt Aachen. Von den insgesamt 85 Fällen sind mittlerweile  27 Personen über so genannte „Frei-Testungen“ nachweislich wieder gesund.
 
Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten gehabt haben),
  • oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen).
  • oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet  eingereist sein oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf. Infos hierzu findet man online unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  • und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Das gemeinsame Kommunale Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegion Aachen hat am Mittwoch, 4. März, seinen Dienst aufgenommen. In der ersten Betriebswoche wurden dort 630 Testungen durchgeführt. In den Laboren wurden bis zum gestrigen Donnerstag davon 397 Proben ausgewertet; von diesen waren acht positiv und 389 negativ. Dabei handelt es sich um Zahlen des Kommunalen Abstrichzentrums. Sie umfassen nicht die Abstrichzahlen der Krankenhäuser, Hausärzte und Wochenenddienste.

Schulen und Kita: Die Krisenstäbe werden im Laufe des Tages informieren, wie mit den bislang geschlossenen Einrichtungen in StädteRegion und Stadt Aachen weiter verfahren wird.
 
Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie steht auch auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.
 
Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.
 
Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Corona-Virus: Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen fällen Entscheidungen zu Veranstaltungen. (12.03.20, 14 Uhr)

  • Die Krisenstäbe von StädteRegion und Stadt Aachen sowie die Ordnungsamtsleiter aller zehn Kommunen haben sich heute mit dem Thema „Veranstaltungen mit weniger als 1000 erwarteten Teilnehmenden“ beschäftigt.
  • Veranstaltungen müssen anhand einer Checkliste von den Veranstaltern bewertet werden – Download über www.staedteregion-aachen.de/coronavirus
  • Die StädteRegion Aachen reagiert nach der Entscheidung der Krisenstäbe und überprüft alle eigenen Veranstaltungen.

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben am Donnerstagmorgen darüber beraten, wie aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage und nach dem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums von Dienstagabend mit Veranstaltungen zu verfahren ist. Zurzeit gilt die Regelung in StädteRegion und Stadt Aachen bis zum Karfreitag, 10. April. Die Krisenstäbe werden bis Ende März darüber entscheiden, ob dieser Termin mit Blick auf die Lage zu halten oder auszuweiten ist.

Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmende:
Um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen, werden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abgesagt. Dazu werden die Ordnungsbehörden aller zehn Kommunen in Kürze eine gleichlautende Allgemeinverfügung veröffentlichen. Damit muss in diesen eindeutig durch NRW geregelten Fällen nicht in jedem Einzelfall eine separate Ordnungsverfügung zugestellt werden. Das haben Vertreter aller Kommunen heute (12.03.) bei einer gemeinsamen Sitzung so beschlossen.

Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmende:
Kleinere Events können aber nicht automatisch stattfinden – das richtet sich im Einzelfall nach den individuellen Gegebenheiten.
Die Krisenstäbe appellieren deshalb an das Verantwortungsbewusstsein aller Veranstalter und fordern sie zur Kooperation auf. Zur objektiven Bewertung der jeweiligen Veranstaltung nutzen jetzt die Ordnungsämter aller zehn Kommunen der StädteRegion eine identische Checkliste zur Bewertung und geben diese den Veranstaltern an die Hand. Basis hierfür sind die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Checkliste steht online unter www.staedteregion-aachen.de/coronavirus zum Download bereit.
 
Mithilfe der Checkliste, in der die wesentlichen Faktoren jeder einzelnen Veranstaltung abgefragt und bepunktet werden, erhalten die Veranstalter ein Ergebnis nach Ampelfarben. Daraus ergibt sich die Empfehlung, ob eine Veranstaltung als risikoreich einzustufen ist. Bei Rot werden die Ordnungsämter die Veranstaltung in jedem Fall absagen.

Wichtig: Die Krisenstäbe rufen dazu auf, die als risikoreich eingestuften Veranstaltungen (unter 1000 erwarteten Teilnehmenden) in eigener Verantwortung abzusagen.
Sofern geplant ist, risikoreiche Veranstaltungen dennoch durchzuführen, ist dies bei der örtlichen Ordnungsbehörde rechtzeitig vorher anzuzeigen. Diese prüft dann auf der Grundlage des Erlasses, ob dieser Einschätzung gefolgt werden kann oder ob die Veranstaltung abgesagt werden muss.
 
Ausgenommen sind bewusst Bereiche, die dem alltäglichen öffentlichen Leben zuzuordnen sind. Dazu zählen zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Arbeit, Hochschulen, Mensen- und Kantinenbetriebe, der ÖPNV und kommunalpolitische Sitzungen.

Veranstaltungen der StädteRegion Aachen:
Folgende Veranstaltungen der StädteRegion Aachen werden abgesagt:

1.    Kulturfestival X, Sophia Kennedy am 20.03.2020 in Stolberg,
2.    Kulturfestival X, Ulrike Haage am 27.03.2020 in Würselen,
3.    Vernissage „Robert Lebeck“ am 29.03.2020 im Kuk Monschau,
4.    Veranstaltung „Macho Man“ am 17.03.2020 (Woche gegen Rassismus),
5.    Fussballturnier am 20.03.2020 (Woche gegen Rassismus)
6.    Der Aachener Kultur- und Theaterinitiative e.V. 2014 (AKuT e.V.) wird dringend die Absage des Kindertheaterfestivals ab dem 13. März empfohlen.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sollen nach dem Votum der Krisenstäbe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Weitere Veranstaltungen wie beispielsweise der Schülervertretungstag am 18.03.2020, das GRETA Schülertheater oder diverse Veranstaltungen des städteregionalen Jugendamtes wurden bereits vorher abgesagt oder verschoben. Auch die Kinderfilmreihe mit Spiel- und Bastelangeboten in der Nordeifel wird im März pausieren. Die geplanten Veranstaltungen im Jugendhaus Rott (16.03.), Pfarrzentrum Monschau Kalterherberg (17.03.), Druckereimuseum Weiss in Monschau Imgenbroich (18.03.), Sportzentrum Kesternich (19.03.) und der Grenzlandjugend Roetgen fallen aus!

Heute folgen noch weitere Abstimmungen über die Veranstaltungen der Stadt und der StädteRegion. Über weitere abgesagte Veranstaltungen werden die Krisenstäbe und Pressestellen sukzessive in gesonderten Pressemitteilungen berichten.

„Bei allen Maßnahmen, die wir ergreifen, geht es darum, die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, sagten Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono. Es gehe um ein besonnenes Verhalten, das in erster Linie prophylaktisch wirke. Und weiter: „Wir wissen, dass die getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen zu Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben führen, halten diese Schritte aber für gerechtfertigt und bitten um Verständnis und Unterstützung.“

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 12.03.20, 11:00 Uhr

  • Aktuell 70 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 25 in der Stadt Aachen).
  • Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen.
  • Krisenstäbe geben spätestens am Freitagnachmittag bekannt, wie nach dem 15. März mit den derzeit geschlossenen Schulen und der Kita in der StädteRegion Aachen verfahren wird.

 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 70 Fälle gibt, davon 25 in der Stadt Aachen. 

Schulen und Kita: Eine Lehrkraft der Grundschule in Würselen-Linden (Grundschulverbund Weiden-Linden in Würselen) ist gestern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daher ist der Standort in Linden vorerst bis zum 15. März geschlossen. Aktuell sind damit elf Schulen in der StädteRegion und eine Kita bis 15. März geschlossen. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen geben spätestens am Freitagnachmittag bekannt, wie es für die bisher geschlossenen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht. 

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie steht auch auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

 

Grundschule in Linden (Würselen) wird wegen eines bestätigten Coronafalls vorerst bis zum 15. März geschlossen. (Stand: 11.03.2020, 17:30)

Eine Lehrerin der Grundschule in Linden (Grundschulverbund Weiden-Linden in Würselen) wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Würselener Bürgermeister Arno Nelles folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung an. Schon jetzt ist klar, dass innerhalb des Grundschulverbunds nur der Standort Linden von der Schließung betroffen ist, die zunächst bis zum 15. März gilt.

Das Gesundheitsamt wird jetzt versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen geben spätestens am Freitagnachmittag bekannt, wie es für die bisher geschlossenen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 11.03.20, 10:00 Uhr

  • Aktuell 63 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 22 in der Stadt Aachen).
  • Checkliste für Veranstaltungen steht zum Download auf www.staedteregion-aachen.de/coronavirus bereit. Bei weiteren Fragen zur Bewertung einer Veranstaltung stehen die jeweils zuständigen Ordnungsbehörden zur Verfügung.
  • Kommunale Veranstaltungen werden ebenfalls anhand der Checkliste geprüft und bewertet. Finale Abstimmung darüber findet morgen im Krisenstab statt.


Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 63 Fälle gibt, davon 22 in der Stadt Aachen.

Veranstaltungen: Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden in Stadt und StädteRegion Aachen dürfen bis Karfreitag, 10. April, nicht mehr stattfinden. Bei der Frage, wie mit der Planung für Veranstaltungen nach dem 10. April umzugehen ist, verweisen die Krisenstäbe darauf, dass hier Veranstalter auf eigenes Risiko agieren. Als Grundlage für die Entscheidung der Krisenstäbe dient der Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, der am Dienstagnachmittag (10. März) vorgestellt worden ist. 

Bei Veranstaltungen unterhalb der 1000er-Grenze appellieren die Krisenstäbe an das Verantwortungsbewusstsein aller Veranstalter und fordern sie zur Kooperation auf. Zur objektiven Bewertung der jeweiligen Veranstaltung geben Stadt und StädteRegion Aachen den Veranstaltern eine Checkliste an die Hand. Basis hierfür sind die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Checkliste steht als PDF-Datei auf dieser Seite bereit. Mithilfe der Checkliste, in der die wesentlichen Faktoren der Veranstaltung abgefragt und bepunktet werden, erhalten die Veranstalter ein Ergebnis nach Ampelfarben. Daraus ergeben sich die Empfehlungen, ob eine Veranstaltung als risikoreich einzustufen ist. Bei Rot empfehlen die Krisenstäbe die Absage. Bei weiteren Fragen zur Bewertung einer Veranstaltung stehen die jeweils zuständigen Ordnungsbehörden zur Verfügung.

Die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen verfahren bei eigenen Veranstaltungen unter 1000 erwarteten Teilnehmenden nach dem gleichen Prinzip. Auch hier wird nach der Checkliste entschieden. Im Laufe des heutigen Tages werden alle kommunalen Veranstaltungen in Stadt und StädteRegion Aachen beraten. Abschließende Entscheidungen hierzu sollen in der morgigen Sitzung der Krisenstäbe gefällt werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail. In den vergangenen Tagen sind jeweils rund 100 Abstriche im Zentrum genommen worden. Der moderate Anstieg der Fallzahlen zeigt, dass die ergriffenen Maßnahmen offensichtlich zur Eindämmung und Verlangsamung der Verbreitung des Virus beitragen.

Schulen und Kita: Zehn Schulen in der StädteRegion und eine Kita bleiben noch bis 15. März geschlossen.

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Dienstag, 10.03.20, 18:30 Uhr)

Corona-Virus: Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen fällen Entscheidungen zum Umgang mit Veranstaltungen

Die Krisenstäbe von StädteRegion und Stadt Aachen haben am frühen Abend erklärt, dass Großveranstaltungen mit mehr als 1000 erwarteten Teilnehmenden gemäß des Erlasses des NRW-Gesundheitsministeriums zunächst bis Karfreitag abgesagt werden.

  • Veranstaltungen unterhalb dieser Teilnehmerzahl müssen anhand eines Kriterienkatalogs bewertet werden. Eine Checkliste steht ab sofort für Veranstalter im Internet auf www.staedteregion-aachen.de  zurVerfügung.
  • Die Stadt Aachen reagiert nach der Entscheidung der Krisenstäbe und sagt auf Basis der Checkliste die für Sonntag, 15. März, geplante Jubiläumsveranstaltung „70 Jahre Karlspreis“ im Rathaus ab.

 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben am Dienstagabend darüber beraten, wie aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage mit Veranstaltungen zu verfahren ist.

Veranstaltungen über 1000 Teilnehmende: Ab sofort gilt, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden in Stadt und StädteRegion Aachen bis Karfreitag, 10. April, nicht mehr stattfinden. Als Grundlage für die Entscheidung der Krisenstäbe dient der Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, der am Dienstagnachmittag vorgestellt worden ist.Die Veranstalter, die von der Regelung betroffen sind, werden im Laufe des morgigen Tages die entsprechenden Ordnungsverfügungen der Behörden erhalten. Auf dieser Basis sind ihre Veranstaltungen abzusagen.

Statement Philipp und Dr. Grüttemeier: „Bei allen Maßnahmen, die wir ergreifen, geht es darum, die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, sagten Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono. Es gehe um ein besonnenes Verhalten, das in erster Linie prophylaktisch wirke. Und weiter: „Wir wissen, dass die getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen zu Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben führen, haltendiese Schritte aber für gerechtfertigt und bitten um Verständnis und Unterstützung.“ 

Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmenden: Ebenfalls wurde über die Veranstaltungen unterhalb der 1000er-Grenze gesprochen. Die Krisenstäbe appellieren an das Verantwortungsbewusstsein aller Veranstalter und fordern sie  zur Kooperation auf. Zur objektiven Bewertung der jeweiligen Veranstaltung geben Stadt und StädteRegion Aachen den Veranstaltern eine Checkliste an die Hand. Basis hierfür sind die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Checkliste steht auf dieser Seite zum Download bereit.

Mithilfe der Checkliste, in der die wesentlichen Faktoren der Veranstaltung abgefragt und bepunktet werden, erhalten die Veranstalter ein Ergebnis nach Ampelfarben. Daraus ergeben sich die Empfehlungen, ob eine Veranstaltung als risikoreich einzustufen ist. Bei Rot empfehlen die Krisenstäbe die Absage.

Wichtig: Die Krisenstäbe rufen dazu auf, diese als risikoreich eingestuften Veranstaltungen (unter 1000 erwarteten Teilnehmenden) in eigener Verantwortung abzusagen. Sofern geplant ist, risikoreiche Veranstaltungen dennoch durchzuführen, ist dies bei der örtlichen Ordnungsbehörde rechtzeitig vorher anzuzeigen. Diese prüft dann auf der Grundlage des Erlasses, ob dieser Einschätzung gefolgt werden kann oder ob die Veranstaltung abgesagt werden muss.

Ausgenommen sind aus der Bewertung Bereiche, die dem alltäglichen öffentlichen Leben zuzuordnen sind. Dazu zählen zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Arbeit, Hochschulen, Mensen- und Kantinenbetriebe, der ÖPNV und kommunalpolitische Sitzungen.

Jubiläumsfeier Karlspreis fällt aus: Die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen verfahren bei eigenen Veranstaltungen unter 1000 erwarteten Teilnehmenden nach dem gleichen Prinzip. Auch hier wird nach der Checkliste entschieden.  Als erste Reaktion wurde in der Krisenstabssitzung die Jubiläumsfeier „70 Jahre Karlspreis“, am Sonntag, 15. März, im Krönungssaal des Aachener Rathauses abgesagt.

Köln und Aachen agieren im Schulterschluss: Die nun in Aachen und der StädteRegion Aachen beschlossene Regelung korrespondiert mit der Regelung der Stadt Köln.  In diesem Zusammenhang weist die Leiterin des Gesundheitsamtes der StädteRegion Aachen, Dr. Monika Gube, darauf hin, dass nun „alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert werden, die Maßnahmen zum Schutz besonders anfälliger Personengruppen zu unterstützen. Um die aktuell noch niedrigen Infektionszahlen in der StädteRegion möglichst lange in diesem Bereich zu halten, sind wir nun alle gefordert, Rücksicht zu nehmen und die eine oder andere möglicherweise negativ empfundene Einschränkung im Alltag zu akzeptieren.“ Hierzu gehöre auch, die Hygieneempfehlungen (häufiges Händewaschen, Husten- und Nies-Ettikette etc.) einzuhalten und bei eigener Erkrankung tatsächlich zu Hause zu bleiben. Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie ist auf dieser Webseite unter "Dateien" zu finden.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Dienstag, 10.03.20, 18:30 Uhr)

Schließung des Weiterbildungskollegs wegen eines bestätigten Coronafalls. Betroffen sind die Standorte in Würselen und Aachen.

Ein Mitarbeiter des Weiterbildungskollegs der StädteRegion Aachen wurde jetzt positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mitarbeiter war an beiden Standorten tätig (Würselen, Friedrichstr. 72 und Aachen, Eintrachtstr. 3). Die StädteRegion Aachen als Schulträger hat entschieden, dass das Weiterbildungskolleg aus diesem Grund mindestens bis 15. März vorsorglich geschlossen wird.
 
Zehn Schulen in der StädteRegion und eine Kita bleiben noch bis 15. März geschlossen.

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 10.03.20, 12:30 Uhr

  • Aktuell 61 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 21 in der Stadt Aachen).
  • Bei sechs Personen, die zu den ersten positiv getesteten Fällen in der StädteRegion Aachen zählten, konnte nachgewiesen werden, dass sie wieder gesund und nicht mehr infektiös sind.
  • Die Krisenstäbe treffen sich am frühen Abend erneut, um über mögliche Absagen von Großveranstaltungen zu beraten.
  • Die Leiterin des Gesundheitsamtes appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, getroffene Maßnahmen zu akzeptieren und zu unterstützen.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 61 Fälle gibt, davon 21 in der Stadt Aachen.

„Frei-Testungen“: Unterdessen haben im Kommunalen Abstrichzentrum die ersten sogenannten „Frei-Testungen“ stattgefunden. Das heißt: Bei aktuell sechs Personen, die zu den ersten positiv getesteten Fällen in der StädteRegion Aachen zählten, konnte nachgewiesen werden, dass sie wieder gesund und nicht mehr infektiös sind. Ergebnisse von weiteren „Frei-Testungen“ werden in den kommenden Tagen erwartet.

Veranstaltungen: In Erwartung des Erlasses des NRW-Gesundheitsministeriums zur Frage, ob Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmenden abzusagen sind, beraten die Krisenstäbe derzeit die möglichen Auswirkungen für die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen. Eine Entscheidung aus Düsseldorf soll im Nachmittag folgen, es wird danach in Aachen zeitnah eine weitere Krisenstabssitzung geben. Aus den bisherigen Beratungen der Krisenstäbe ist abzuleiten, dass es bei allen Maßnahmen, die ergriffen werden, darum geht, die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. In dieser Betrachtung stehen ältere und vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger im Blickpunkt.

Appell von Dr. Gube: In diesem Zusammenhang weist die Leiterin des Gesundheitsamtes der StädteRegion, Dr. Monika Gube, darauf hin, dass nun „alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert werden, die Maßnahmen zum Schutz besonders anfälliger Personengruppen zu unterstützen.  Um die aktuell noch niedrigen Infektionszahlen in der StädteRegion möglichst lange in diesem Bereich zu halten, sind wir nun alle gefordert, Rücksicht zu nehmen und die eine oder andere möglicherweise negativ empfundene Einschränkung im Alltag zu akzeptieren.“ Hierzu gehöre auch, die Hygieneempfehlungen (häufiges Händewaschen, Husten- und Niesettikette etc.) einzuhalten und bei eigener Erkrankung tatsächlich zu Hause zu bleiben.

Hinweis für Menschen in Quarantäne: Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie wird auch auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen veröffentlicht.

Schulen und Kita: Neun Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen.

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 09.03.20, 19:30 Uhr

  • Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW ist für morgen angekündigt. Auf dieser Basis werden die Krisenstäbe über Großveranstaltungen über 1.000 Teilnehmenden in Stadt und StädteRegion Aachen entscheiden.
  • Klassenfahrten in Corona-Risikogebiete sind abzusagen. Stadt und StädteRegion geben zusätzlich Handlungsempfehlungen für Schulfahrten in Nicht-Risikogebiete.

 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt Aachen und StädteRegion Aachen sind am Abend erneut zusammengekommen, um im Zuge der Corona-Krise das Thema Absage von Großveranstaltungen zu diskutieren.

Großveranstaltungen: Die Debatte hat nach der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers vom Sonntag, Großveranstaltung ab 1.000 Teilnehmenden abzusagen, Fahrt aufgenommen. Nach aktuellen Informationen ist für den morgigen Tag mit einem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW zum Umgang mit Großveranstaltungen zu rechnen. In ersten Medienreaktionen am Sonntag hatte der Gesundheitsminister des Landes die Empfehlung des Bundesgesundheitsministers unterstützt.
 
"Wir werden auf diesen Erlass warten und morgen auf dieser Basis auch in Stadt und StädteRegion über die Großveranstaltung ab 1000 Teilnehmenden entscheiden", sagte Städteregionsrat  Dr. Tim Grüttemeier nach der Sitzung. Zu entscheiden haben die Krisenstäbe über Großveranstaltungen im Bereich Sport, Kultur, Freizeit, Märkte, Messen, Hochschulen und über städtische Veranstaltungen. "Wir müssen davon ausgehen, dass uns die aktuelle Lagein Nordrhein-Westfalen auch in den kommenden Tagen und Wochen zu weitergehenden Maßnahmen veranlassen wird", so betont der städtische Dezernent für Organisation, Personal und Feuerwehr, Dr. Markus Kremer. Klares Ziel sei es, die Epidemie einzudämmen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen.
 
Zurzeit arbeiten Stadt und StädteRegion wie Bund und Land auf der Grundlage, die das Robert-Koch-Institut (RKI) mit seinen "Allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen" veröffentlicht hat.
 
Klassenfahrten: In vielen Schulen herrscht derzeit eine große Unsicherheit, wie mit anstehenden Klassenfahrten umzugehen ist. Stadt und StädteRegion Aachen haben hierzu heute allen Schulen eine Handlungsempfehlung für Fahrten in „Nicht-Risikogebiete“ übersandt. Demnach ist besonders darauf zu achten, dass keine kranken Schülerinnen und Schüler mitfahren.
 
Eine Klassenfahrt ist zudem unter keinen Umständen ein Grund, die häusliche Quarantäne zu verlassen – auch dann nicht, wenn man in häuslicher Gemeinschaft mit einer Person lebt, die unter Quarantäne gestellt wurde. Allen Schulen wird dringend empfohlen, sich bis zum Tag der Abfahrt regelmäßig über die Einschätzung der Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut zu informieren. Sollte auch die StädteRegion Aachen – wie schon der Kreis Heinsberg – zum besonders betroffenen Gebiet in Deutschland erklärt werden, wären Klassenfahrten grundsätzlich nicht mehr durchführbar.
 
Klassenfahrten in Risikogebiete hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen heute eine ausdrückliche Absage erteilt.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 09.03.20, 10:30 Uhr

  • Aktuell 58 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 20 in der Stadt Aachen).
  • Die Krisenstäbe treffen sich am Abend erneut, um über mögliche Absagen von Großveranstaltungen zu beraten.

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 58 Fälle gibt, davon 20 in der Stadt Aachen.

Veranstaltungen: Nach der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers, Veranstaltungen ab 1.000 Gästen abzusagen, beraten die Krisenstäbe derzeit die Auswirkungen für die Stadt Aachen und die übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen. Eine Entscheidung wird in der Krisenstabssitzung, die heute um 18 Uhr beginnt, getroffen.

Schulen und Kita:
Acht Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen. Im Überblick sind das:

  • Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath)
  • Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen)
  • Regenbogenschule (Stolberg)
  • Grundschule Grengracht (Baesweiler)
  • Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen)
  • Gymnasium Baesweiler
  • Berufskolleg Herzogenrath
  • Berufskolleg Simmerath/Stolberg (nur Standort Stolberg!)
  • Kita Biberburg (Alsdorf)

In all diesen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Für morgen werden 36 Personen zu einem wiederholten Test eingeladen. Ihre Proben, die auf dem Weg ins Labor verloren gegangen sind, waren die ersten, die in der vorigen Woche genommen worden sind. Die Krisenstäbe bedauern den Aufwand, den die betroffenen Bürgerinnen und Bürger noch einmal auf sich nehmen müssen.Serviceeinschränkungen: In der Verwaltung der StädteRegion Aachen wurden schon jetzt mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Bearbeitung der Corona-Lage eingesetzt. Außerdem gibt es auch in der Verwaltung Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden oder als Kontaktpersonen der 1. Kategorie identifiziert wurden. Dadurch kann es zu Serviceeinschränkungen der Verwaltung kommen.Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (ab sofort an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr) eingerichtet. Die angepassten Dienstzeiten resultieren aus dem zurzeit abnehmenden Anrufer-Aufkommen.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 08.03.20, 10.00 Uhr
 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 57 Fälle gibt, davon 20 in der Stadt Aachen.
 
Schulen und Kita:
Acht Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen. Im Überblick sind das:
 
•    Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath)
•    Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen)
•    Regenbogenschule (Stolberg)
•    Grundschule Grengracht (Baesweiler)
•    Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen)
•    Gymnasium Baesweiler
•    Berufskolleg Herzogenrath
•    Berufskolleg Simmerath/Stolberg !nur Standort Stolberg!
•    Kita Biberburg (Alsdorf)

In allen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist ab Montag, 9. März, 8 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen (ebenfalls wieder ab Montag, 8 Uhr). An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.
 
Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0221/91191001 geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 07.03.20, 10.15 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 55 Fälle gibt, davon 15 in der Stadt Aachen.

Schulen und Kita: Heute (Samstag, 07.03.) wurde bestätigt, dass auch ein Schüler des Berufskollegs der StädteRegion Aachen in Stolberg positiv getestet wurde. Deshalb hat die StädteRegion als Schulträger entschieden, die Schule voraussichtlich bis zum 15. März zu schließen. Von der Schließung ist nur der Standort in Stolberg betroffen, der Standort in Simmerath bleibt geöffnet. Die weiteren sieben Schulen in der StädteRegion und eine Kita mit einem positiven Corona-Fall bleiben ebenfalls noch bis 15. März geschlossen. Im Überblick sind das:
 

    Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath)
    Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen)
    Regenbogenschule (Stolberg)
    Grundschule Grengracht (Baesweiler)
    Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen)
    Gymnasium Baesweiler
    Berufskolleg Herzogenrath
    Kita Biberburg (Alsdorf)

In allen Fällen ist der Krankheitsverlauf mild oder moderat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

In den Fällen der Berufskollegs ist es aus medizinischer Sicht nicht erforderlich, die gesamte Schülerschaft häuslich abzusondern, d.h. die Schülerinnen und Schüler dürfen weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden.
Die Räume aller betroffenen Schulen dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt anderweitige Auflagen gemacht werden.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist ab Montag, 9. März, 8 Uhr, wieder erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen (ebenfalls wieder ab Montag, 8 Uhr). An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“ zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0221/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Alle Schulen in der StädteRegion mit einem positiven Corona-Fall bleiben noch bis 15. März geschlossen. Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 06.03.20, 17:00 Uhr.

StädteRegion Aachen. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion haben jetzt empfohlen, dass fünf Schulen und eine Kita auch über den 08. März hinaus geschlossen bleiben. Demnach bleiben die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule (Herzogenrath), das Paul-Julius-Reuter Berufskolleg (Aachen), die Regenbogenschule (Stolberg), die Grundschule Grengracht (Baesweiler) und das Heilig-Geist-Gymnasium (Würselen) bis zum 15. März geschlossen. In allen Fällen wurde jeweils ein Schüler oder Lehrer positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Zudem bleibt auch die Alsdorfer Kita „Biberburg“, in der ebenfalls ein positiv getesteter Fall aufgetreten ist, bis zum 15. März geschlossen. Alle vor Ort betroffenen Bürgermeister folgten umgehend der Empfehlung und ordneten unisono die weitere Schließung der Schulen bzw. Kita an.

Neben den fünf genannten Schulen und der Kindertagesstätte sind auch das Gymnasium Baesweiler und das Berufskolleg Herzogenrath am gestrigen Tage ohnehin schon bis zum 15. März geschlossen worden.

Alle Anordnungen wurden aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes getroffen, damit das Gesundheitsamt nun möglichst viele direkte Kontaktpersonen identifizieren kann. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 06.03.20, 10:15 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 49 Fälle gibt, davon 12 in der Stadt Aachen, 29 Fälle in den übrigen neun Kommunen der StädteRegion, 8  konnten bislang nicht zugeordnet werden.

           
Schulen: Die Krisenstäbe werden heute Nachmittag (Freitag, 6. März), darüber informieren, wie weiter mit den Schulen verfahren werden soll, die derzeit bis zum 08.03.2020 geschlossen sind.

•          Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath
•          Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen
•          Regenbogenschule in Stolberg
•          Grundschule Grengracht in Baesweiler
•          Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen

Am gestrigen Donnerstag wurden das Gymnasium der Stadt Baesweiler und das Berufskolleg Herzogenrath bis einschließlich 15.03.2020 geschlossen. In beiden Schulen war jeweils eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. In beiden Fällen wurde häusliche Quarantäne angeordnet.  Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs können weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden.
Die Räume der Schulen dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Kita: Derzeit ist die Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen ebenfalls wegen eines positiv auf das Corona-Virus getesteten Falls geschlossen. Die Krisenstäbe werden heute Nachmittag (Freitag, 6. März), darüber informieren, wie weiter mit der geschlossenen Kita verfahren werden soll. 
 
Abstrichzentrum: In den ersten beiden Tagen wurden knapp 300 Abstriche genommen. Es ist davon auszugehen, dass analog zur hohen Zahl der Testungen mit einer Zunahme der Fallzahlen zu rechnen ist.

Ganz wichtig: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Empfehlung: Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

Serviceeinschränkungen: In der Verwaltung der StädteRegion Aachen wurden schon jetzt mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Bearbeitung der Corona-Lage eingesetzt. Außerdem gibt es auch in der Verwaltung Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden oder als Kontaktpersonen der 1. Kategorie identifiziert wurden. Dadurch kann es zu Serviceeinschränkungen der Verwaltung kommen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/ 9119 1001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Berufskolleg Herzogenrath wird wegen eines bestätigten Coronafalls vorerst bis zum 15. März geschlossen. (Stand 05.03.2020, 21:30 Uhr)

StädteRegion Aachen. Ein junger Mann, der das Berufskolleg Herzogenrath besucht, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Krankheitsverlauf ist mild, es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die StädteRegion als Schulträger hat entschieden, dass das Berufskolleg HERZOGENRATH aus diesem Grund mindestens bis 15. März vorsorglich geschlossen wird.

Das Gesundheitsamt wird in dieser Zeit versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten "face to face", also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben! Auch das benachbarte Gymnasium bleibt geöffnet. 

Es ist in diesem Fall aus medizinischer Sicht nicht erforderlich, die gesamte Schülerschaft häuslich abzusondern, d.h. die Schülerinnen und Schüler dürfen weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden. Die Schulklasse des betroffenen Schülers wird zu diesem Zweck einzeln kontaktiert, um dann eine Erstanamnese durchzuführen.  

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.
Urheber: StädteRegion Aachen


Gymnasium der Stadt Baesweiler wird wegen eines bestätigten Coronafalls vorerst bis zum 15. März geschlossen. (Stand 05.03.2020, 16:30 Uhr)

StädteRegion Aachen. Ein Schüler des Gymnasiums der Stadt Baesweiler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für ihn gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Baesweiler Bürgermeister Dr. Willi Linkens folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Schule an. Das Gesundheitsamt wird jetzt versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten. Die Schließung gilt zunächst bis zum 15. März.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen geben morgen (Freitag) Nachmittag bekannt, wie es für die bisher geschlossenen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht. Derzeit sind diese Einrichtungen bis zum 08. März geschlossen:

    Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath
    Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen
    Regenbogenschule in Stolberg
    Grundschule Grengracht in Baesweiler
    Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen
    Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 05.03.20, 12 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 33 Fälle gibt, davon zehn in der Stadt Aachen, 22 Fälle in den übrigen neun Kommunen der StädteRegion, ein Fall konnte bislang nicht zugeordnet werden.
   
Schulen: Die Krisenstäbe werden am morgigen Freitag, 6. März, darüber informieren, wie weiter mit den geschlossenen Schulen verfahren werden soll.

Am gestrigen Mittwoch wurde ein positiv auf das Corona-Virus getesteter Fall am Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen gemeldet. Für diesen gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Würselener Bürgermeister Arno Nelles folgte daher umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Schule an.

Vier weitere Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe derzeit ebenfalls geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.
 
Kita: Derzeit ist die Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen ebenfalls wegen eines positiv auf das Corona-Virus getesteten Falls geschlossen. Die Krisenstäbe werden am morgigen Freitag, 6. März, darüber informieren, wie weiter mit der geschlossenen Kita verfahren werden soll. 
 
Bilanz erster Tag Abstrichzentrum: Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürgern konnte am Mittwoch, 4. März, über die Telefon-Hotline des Abstrichzentrums weitergeholfen werden.100 Personen haben einen Termin bekommen und sind zum Teil schon am ersten Tag getestet worden. Der Dank von StädteRegion und Stadt gilt allen, die den Betrieb des Abstrichzentrums mit großem Einsatz und das teils ehrenamtlich unterstützen.
 
Da die ersten Testergebnisse des gestern gestarteten Abstrichzentrums im Laufe des heutigen Tages erwartet werden, geht das Gesundheitsamt davon aus, dass mit einer Zunahme der Fallzahlen zu rechnen ist.
 
Ganz wichtig: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.
 
Empfehlung: Gemäß der aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Weitere Infos zum Abstrichzentrum, zum generellen Umgang mit dem Corona-Virus sind unter www.aachen.de/corona und www.staedteregion-aachen.de zu finden.
 
Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 04.03.2020, 16:15 Uhr).

StädteRegion Aachen. Eine Schülerin des Heilig-Geist-Gymnasiums in Würselen wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Der Würselener Bürgermeister Arno Nelles folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Schule an.

Die Schließung gilt, wie bei den anderen wegen eines bestätigten Coronafalls geschlossenen Schulen und Kitas, zunächst bis zum 08. März. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen werden rechtzeitig vor dem Wochenende bekanntgeben, wie es für die jeweiligen Einrichtungen in der kommenden Woche weitergeht.


Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen berichten über ihre Arbeit (Stand, 4.3.20; 14.30 Uhr)

Die gemeinsame Arbeit der Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen wird von Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier als erfolgreich bezeichnet. Bei einer Pressekonferenz „Sachstand Corona COVID-19“ am heutigen Tag (4. März) in der Hauptfeuerwache Aachen, in der auch die Krisenstäbe tagen, erläuterten Philipp, Grüttemeier und Vertreterinnen und Vertreter der Stäbe, dass die aktuelle Lage im Griff ist. „Wir tagen mit den Stäben regelmäßig gemeinsam, planen und bereiten vor. Wir können aber auch durch die Kompetenz, die im Lagezentrum versammelt ist, schnell und situationsgerecht auf neue Herausforderungen reagieren“, berichteten Oberbürgermeister und Städteregionsrat.
 
Aktuelle Zahlen: Dr. Monika Gube, Leiterin des gemeinsamen Gesundheitsamtes, bestätigte (Stand 11.30 Uhr) aktuell 24 Corona-Fälle in der StädteRegion Aachen (davon 15 in der StädteRegion Aachen, 7 in der Stadt Aachen, bei zwei Fällen steht derzeit die Zuordnung noch aus).
 
Abstrichzentrum: Eine Neuerung in der Auseinandersetzung mit dem Virus stellte Städteregionsrat Grüttemeier vor:  Ein so genanntes Abstrichzentrum für Stadt und StädteRegion Aachen ist ab heute (4. März 2020) in Eschweiler eingerichtet. Das Zentrum soll die Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch wieder stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren, können allerdings auch selbst weiter testen.
 
Dr. Michael Ziemons, Dezernent für Soziales und Gesundheit der StädteRegion Aachen, erklärte: „Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann also nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen. Und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen“.
 
An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind. Zum einen muss der Anrufende eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen sein (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum gehabt haben). Und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail. Dort arbeiten drei Testteams, die den kurzen Rachenabstrich vornehmen und die relevanten Daten aufnehmen. Für alle Fälle steht dort auch immer ein Arzt bereit.
 
Die Abstriche werden dreimal täglich per Express in ein Labor nach Köln gebracht und dort ausgewertet. Binnen 24 Stunden sollen die Ergebnisse vorliegen. Das Ergebnis wird den Getesteten vom Gesundheitsamt direkt mitgeteilt. Im Falle eines positiven Befundes wird im Regelfalle eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. „Vor Ort wird ein Ordnungsdienst eingesetzt, der ausdrücklich nur Personen mit einem Termin in das Gebäude lässt. Also bitte bringen Sie Ihre Einladung und den Ausweis mit“, appelliert Ziemons.
 
Regelung für Krankenhäuser: Oberbürgermeister Philipp erläuterte im Rahmen der Pressekonferenz die Entscheidung der Aachener Krisenstäbe vom gestrigen Tag (3. März), den Krankenhäusern in Aachen und in der gesamten StädteRegion mit der Lockerung der geltenden Quarantäne-Regelung in begründeten Einzelfällen zu helfen.
 
„Natürlich werden wir grundsätzlich die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts weiter umsetzen“, erläuterte Philipp. „Wenn dann aber besondere Ereignisse auftreten - und ein solches haben wir gestern mit dem Fall auf der Intensivstation für Frühgeborene am Universitätsklinikum Aachen sehr eindrücklich erlebt - muss unser Ziel sein, das Krankenhaus handlungsfähig zu erhalten und alles zu tun, was medizinisch notwendig ist.“ Deshalb hätten die Krisenstäbe für die Krankenhäuser nach eindringlicher medizinischer Empfehlung so entschieden. Der Oberbürgermeister: „Wir orientieren uns in der weiteren Umsetzung ebenfalls eng an den Plänen des RKI.“
 
Indessen gibt es einen weiteren positiv getesteten Fall in einer kritischen Station eines Krankenhauses in der StädteRegion Aachen.
 
Hotline/Bürgertelefon: Dr. Markus Kremer, Beigeordneter für Personal, Organisation und Feuerwehr bei der Stadt Aachen berichtete, dass die Personalressourcen der Stadtverwaltung derzeit ausreichen, um die Corona-Sonderlage zu bewältigen. Bei den 5600 Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Aachen gibt es bislang keinen positiv getesteten Fall. „Sehr gut angenommen wird der Service der Stadt und StädteRegion mit der Corona-Info-Hotline, die täglich von 7 bis 21 Uhr geschaltet ist“, sagte Kremer.
 
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115. Allein am Montag, 2. März, gingen 1100 Anrufe über die Nummern 510051 und 115 ein - eine bislang nicht gekannte Zahl.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet. Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Schulen: Diese Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe diese Woche geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.
 
Kita: Eine Erzieherin der Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Die KiTa bleibt zunächst bis zum 8. März geschlossen. Der Alsdorfer Bürgermeister Alfred Sonders folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Kindertagesstätte an. „Die Schließung gibt uns die Möglichkeit, zum Wohle der Kinder und Mitarbeiter sehr sorgfältig die möglichen Infektionsketten nachzuvollziehen“, sagt Gesundheits- und Sozialdezernent Dr. Michael Ziemons.
 
Grundsätzlich: Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, den offiziellen Informationen der Krisenstäbe und Behörden zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage.
 
Vor diesem Hintergrund sind aus Sicht der Krisenstäbe derzeit keine weiteren Schulschließungen – bis auf die Schulen, in denen positive Fälle nachgewiesen sind, derzeit vier in der StädteRegion – erforderlich. Auch gibt es für die Krisenstäbe derzeit keine Veranlassung, Veranstaltungen abzusagen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Empfehlung: Gemäß der aktuellen Empfehlungen für die nun für die Krankenhäuser beschlossenen Regelung, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, haben die Krisenstäbe beschlossen, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen der Krankenhäuser zum Schutz der Patientinnen und Patienten ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, von Besuchen abzusehen.
Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Ab sofort gibt es ein kommunales Abstrichzentrum! (Stand: 04.03.2020, 13:00 Uhr)

Stadt und StädteRegion Aachen haben ein sogenanntes „Abstrichzentrum“ eingerichtet, das ab heute (13 Uhr) einsatzbereit ist. Das Zentrum soll Arztpraxen und Krankenhäuser von den Corona-Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Ganz wichtig: alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen die neue Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann also nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen.  An der Hotline wird abgeklärt, ob zwei Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:
1.) Der Anrufende ist eine Kontaktperson der „1. Kategorie“  zu einem positiv getesteten Menschen (15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum) und
2.) Der Anrufende zeigt Krankheitssymptome.
In diesem Fall erhält der Anrufer einen zügigen Termin, zu dem er ins Abstrichzentrum geladen ist. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch ab sofort wieder stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren.
Wie ist der Ablauf im KAZ?
Im Zentrum gibt es drei Testteams, die zum einen den kurzen Abstrich vornehmen, zum anderen auch Ihre Daten aufnehmen. Für alle Fälle steht dort auch immer ein Arzt bereit.
Was passiert mit den Abstrichen?
Die Abstriche werden dreimal täglich per Express in ein Labor nach Köln gebracht und dort ausgewertet. Es ist uns zugesagt, dass wir in jedem Fall binnen 24 Stunden ein Ergebnis vorliegen haben.
Wie wird das Ergebnis mitgeteilt, und was bedeutet das?
Das Ergebnis wird den Getesteten vom Gesundheitsamt direkt mitgeteilt. Wenn sie positiv getestet sind, wird im Regelfalle eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. Nur in medizinisch notwendigen Fällen - das tritt beim Coronavirus sehr selten auf - kommt eine stationäre Aufnahme in Frage.
Wo ist das Abstrichzentrum?
Das Abstrichzentrum befindet sich in Eschweiler. Vor Ort wird ein Ordnungsdienst eingesetzt, der ausdrücklich nur Personen mit einem Termin von der Hotline in das Gebäude lässt. Also bitte bringen sie ihre Einladung und den Ausweis mit!
Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 03.03.2020, 21 Uhr)

StädteRegion Aachen. Eine Erzieherin der Kindertagesstätte Biberburg in Alsdorf-Hoengen wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für sie gilt derzeit häusliche Quarantäne. Die KiTa bleibt zunächst bis zum 8. März 2020 geschlossen!

Der Alsdorfer Bürgermeister Alfred Sonders folgte umgehend der Empfehlung des Gesundheitsamtes und ordnete die Schließung der Kindertagesstätte an. „Die Schließung gibt uns die Möglichkeit, zum Wohle der Kinder und Mitarbeiter sehr sorgfältig die möglichen Infektionsketten nachzuvollziehen“, sagt Gesundheits- und Sozialdezernent Dr. Michael Ziemons.


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 3.3., 12.15 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe fünf Fälle und in der StädteRegion acht Fälle gibt.

Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, diesen offiziellen Informationen zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage.

Vor diesem Hintergrund sind aus Sicht der Krisenstäbe derzeit keine weiteren Schulschließungen – bis auf die Schulen, in denen positive Fälle nachgewiesen sind, derzeit vier in der StädteRegion – erforderlich. Auch gibt es für die Krisenstäbe derzeit keine Veranlassung, Veranstaltungen abzusagen.

Hierzu gehört auch der Hinweis der Krisenstäbe, dass es keine Veranlassung zu Panikeinkäufen von Lebensmitteln gibt.

Schulen: Diese Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe diese Woche geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.
 
Empfehlung: Gemäß der aktuellen Empfehlungen für die nun für die Krankenhäuser beschlossenen Regelung (siehe Pressemitteilung von 12 Uhr), die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, haben die Krisenstäbe beschlossen, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen der Krankenhäuser zum Schutz der Patientinnen und Patienten ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, von Besuchen abzusehen.
Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 9119 1001 (Neue Nummer seit 02.03.!) geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Pressemitteilung: Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion passen Regelung für Krankenhäuser an (Stand: 03.03.2020, 12:00 Uhr)

Die Krankenhäuser in Aachen und in der gesamten StädteRegion stehen angesichts der steigenden Corona-Virus-Infektionen vor einem gravierenden Problem. Im Falle einer Infektion in der Belegschaft einer Station sind nach den derzeit geltenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) alle Mitarbeitenden in Quarantäne zu schicken, die mit dem Infizierten in Kontakt waren.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben am Montagabend die Lage beraten und die folgende Entscheidung getroffen: Für alle Krankenhäuser in Aachen und in der gesamten StädteRegion gilt ab sofort, dass die Krankenhaus-Mitarbeitenden ohne Symptomatik nicht mehr unter Quarantäne gestellt werden. Stattdessen werden in den Krankenhäusern besonders gefährdete Patientengruppen durch spezifische Maßnahmen geschützt. Dazu können zum Beispiel partielle Besuchsverbote gehören. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW wurde von den Krisenstäben entsprechend informiert.

Zum Hintergrund der Entscheidung: Die bisherige Regelung kann Stationen lahmlegen, gefährdet im Blick nach vorne sogar den Betrieb ganzer Krankenhäuser und hochspezieller Versorgungsangebote als kritische Strukturen der Gesundheitsversorgung.

Die Uniklinik RWTH Aachen hat am Montagnachmittag an dem konkreten Fall einer an Corona erkrankten Pflegekraft der Neonatologie (Frühgeborenen-Intensivstation) dieses Szenario den Krisenstäben vorgestellt. Anlass für diese Entscheidung war der Umstand, dass am Montagnachmittag eine Pflegekraft dort positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist.

Die infizierte Pflegekraft hat in den letzten Tagen im Krankenhaus gearbeitet und hatte auf der Intensivstation mit etwa 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kontakt. Nach den derzeit angewendeten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) würde dies bedeuten, dass diese 45 Mitarbeitenden in den kommenden 14 Tagen unter Quarantäne gestellt würden und damit die Arbeit auf der Intensivstation zum Erliegen käme.

Von ärztlicher Seite  wurde erläutert, dass ein Transport der Kinder aus der dann stillgelegten Station gefährlicher sei als der Verbleib im UKA.

Zur Sicherung der akuten Handlungsfähigkeit des eigenen Hauses und der kritischen Infrastruktur aller Krankenhäuser in der gesamten StädteRegion hat die Leitung der Uniklinik aus ärztlichen Erwägungen die Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen gebeten, von der aktuellen Regelung der Quarantäne abzuweichen und Mitarbeitende ohne die entsprechende Symptomatik die Fortsetzung der Arbeit zu ermöglichen.

Gemäß der Empfehlungen für die nun für die Krankenhäuser beschlossenen Regelung, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, haben die Krisenstäbe beschlossen, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen der Krankenhäuser zum Schutz der Patientinnen und Patienten ein Besucherstopp angeordnet wird. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, von Besuchen abzusehen.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 03.03., 11:00 Uhr

Es ist die Einrichtung eines „Abstrichzentrums“ für Stadt und StädteRegion Aachen geplant. Es soll am Mittwoch, dem 04.03.2020, ab 13 Uhr einsatzbereit sein. Das Zentrum ist geplant, um die Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen zu entlasten und um Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt zu bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch wieder stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren

Information zu Gerüchten in Sozialen Medien

In den Sozialen Medien kursiert derzeit (02.03.) eine Information, dass Schülerinnen und Schüler, die (Karnevals-)Partys besucht haben, bis einschließlich 06. März zu Hause bleiben und nicht zur Schule gehen sollen. Zum Teil handelt es sich dabei um aus dem Zusammenhang gerissene Informationsfragmente.

Der aktuelle Sachstand ist: Häusliche Quarantäne gilt nicht für alle Personen, weil sie eine bestimmte Veranstaltung besucht haben. Das Gesundheitsamt identifiziert jeweils so schnell wie möglich direkte Kontaktpersonen von Personen, die nachweislich am Coronavirus erkrankt sind. Kontaktpersonen ersten Grades sind nach Definition des Robert Koch Instituts Personen, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also von Angesicht zu Angesicht, mit sicher infizierten Personen zusammen waren. Diese werden über weitere Maßnahmen, z. B. häusliche Quarantäne, informiert.

Das Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen hatte aufgrund einer nicht konkret genug formulierten E-Mail des Gesundheitsamtes fälschlicherweise eine Meldung an die Eltern, Schülerinnen und Schüler herausgegeben,die aber inzwischen sehr deutlich revidiert und zurückgezogen wurde. Stattdessen werden nun einzelne Kontaktpersonen ermittelt und individuell unter Quarantäne gesetzt, falls das nötig ist.

 

 
Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 02.03., 11:00 Uhr

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe fünf Fälle und in der StädteRegion ebenfalls fünf Fälle gibt.

Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, diesen offiziellen Informationen zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage.

Vor diesem Hintergrund sind aus Sicht der Krisenstäbe derzeit keine Schulschließungen – bis auf die Schulen, in denen positive Fälle nachgewiesen sind, derzeit vier in der StädteRegion – erforderlich. Auch gibt es für die Krisenstäbe derzeit keine Veranlassung, Veranstaltungen abzusagen.

Hierzu gehört auch der Hinweis der Krisenstäbe, dass es keine Veranlassung zu Panikeinkäufen von Lebensmitteln gibt.

Schulen: Diese Schulen sind auf Anraten der Krisenstäbe diese Woche geschlossen: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen, Regenbogenschule in Stolberg, Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath, Grundschule Grengracht in Baesweiler.

Die Stadt Baesweiler hat bereits heute die Schule in der Grengracht prophylaktisch geschlossen. Da inzwischen die Lehrerin positiv getestet wurde (sie ist der 10. Fall), hat der Bürgermeister die Schulschließung für die gesamte Woche angeordnet. Der Standort Beggendorf der Grengracht-Schule ist nicht betroffen.

Gestoppte Klassenfahrt: Der Bus mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs, der auf dem Weg nach Österreich wegen eines Corona-Verdachtsfalls am Samstag in Bayern gestoppt worden ist, ist wieder in Aachen. Die in einem bayerischen Krankenhaus getestete Schülerin ist nicht infiziert.

Empfehlung: Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen und von Besuchen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern abzusehen – zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (täglich von 7 bis 21 Uhr) eingerichtet. Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 20:30 Uhr)

StädteRegion Aachen. Zu den Kontaktpersonen eines positiv auf das Coronavirus getesteten jungen Mannes aus Würselen gehört unter anderem eine junge Frau, die sich gestern mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs auf den Weg nach Österreich gemacht hat. Der Bus wurde letztlich in Bayern festgehalten. Dort wurde die junge Frau zur Abklärung des Corona-Verdachts in ein Krankenhaus gebracht und ein Test veranlasst. Das Ergebnis liegt jetzt vor und ist negativ, die junge Frau trägt also nicht das Coronavirus in sich.
 
Schon gestern hatten die restlichen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer entschieden, die Klassenfahrt nicht anzutreten. Nachdem die Klasse die Nacht auf Feldbetten in einer Turnhalle verbracht hatte, startete der Bus heute Mittag wieder gen Aachen, wo er in der Nacht ankommen wird. Da die Mitschülerin nicht infiziert ist, gelten auch keinerlei Beschränkungen für die jungen Frauen und Männer aus der Reisegruppe.
Der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons wird die Gruppe in Aachen gemeinsam mit der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Monika Gube empfangen. Ziemons: „Es freut mich natürlich sehr, dass sich hier alles zum Guten gewendet hat, und wir keine Erklärungen geben mussten, wie eine häusliche Quarantäne ablaufen muss. Auch wenn sich alle auf die Klassenfahrt gefreut haben, sind jetzt ohne Frage auch alle Eltern froh, ihre Kinder wieder in die Arme schließen zu können.“

Die getestete Schülerin selbst wird am Montag durch den bayrischen Rettungsdienst nach Hause gebracht.
Insoweit ein versöhnlicher Abschluss eines sicherlich turbulenten Tages in der StädteRegion.


Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 17:45 Uhr)

StädteRegion Aachen. Eine Lehrerin der Grengrachtschule (Grundschule in der Stadt Baesweiler) gilt zurzeit als Verdachtsfall in Bezug auf das Coronavirus. Für sie gilt derzeit vorsorgliche häusliche Quarantäne. Auch wenn derzeit noch kein Testergebnis vorliegt (dieses ist erst in der Nacht oder am Montagmorgen zu erwarten) wird die Schule am Standort Grengracht auf Veranlassung der Stadt Baesweiler vorsorglich mindestens am Montag, 02.03.2020 geschlossen. Der Standort Beggendorf ist nicht betroffen.
 
Dieses Vorgehen weicht von der bisherigen Linie ab, Schulen nur bei Vorliegen eines bestätigten Falles zu schließen. „Es ist den Eltern aber nicht zuzumuten am Montagmorgen noch schnell eine Betreuung  für Ihre Kinder zu organisieren. Auch wenn es auch medizinischen Gründen derzeit nicht geboten ist, wird im Sinne der Eltern und Kinder in diesem Fall von dem Vorgehen abgewichen. Am Montag wird das Testergebnis vorliegen und auf dieser Basis eine weitere Entscheidung getroffen werden“, so der Baesweiler Bürgermeister Prof. Willi Linkens und der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons unisono.
 
Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Die Aktuelle Lage in der StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 16:50 Uhr)

StädteRegion Aachen. Eine junge Frau aus Heinsberg ist dort positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie besucht das Paul-Julius-Reuter Berufskolleg der StädteRegion in Aachen. Der Krankheitsverlauf ist mild, es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die StädteRegion als Schulträger hat entschieden, dass das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg aus diesem Grund mindestens bis 08. März vorsorglich geschlossen wird. Das Gesundheitsamt wird in dieser Zeit versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahem Kontakt in einem geschlossenen Raum mit der Betroffenen zusammen waren. Die direkten Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben.

Es ist in diesem Fall aus medizinischer Sicht nicht erforderlich, die gesamte Schülerschaft häuslich abzusondern, d.h. die Schülerinnen und Schüler dürfen weiter ihrer Arbeit nachgehen, sofern ihnen nicht vom Gesundheitsamt in direktem persönlichen Kontakt andere Auflagen gemacht wurden. Die Schulklasse der betroffenen Schülerin wird zu diesem Zweck einzeln kontaktiert, um dann eine Erstanamnese durchzuführen.
Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 13:45 Uhr)

Aktuell ist es so, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe vier Fälle und in der StädteRegion fünf Fälle gibt.

Weiterer positiver Fall in Herzogenrath: Eine junge Frau aus Herzogenrath ist ebenfalls positiv getestet worden. Die Frau ist Mitarbeiterin der Regenbogenschule der StädteRegion Aachen (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) in Stolberg. Der Krankheitsverlauf ist mild, es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die StädteRegion als Schulträger hat entschieden, dass die Regenbogenschule bis mindestens bis 08. März vorsorglich geschlossen wird. Das Gesundheitsamt wird in dieser Zeit versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“, also in direktem, nahen Kontakt mit dem Betroffenen zusammen waren. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben. Die Kontaktpersonen werden gezielt vom Gesundheitsamt aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten.

Weiterer positiver Fall in Aachen: Eine 30-jährige Frau aus Aachen ist jetzt positiv getestet worden. Der Krankheitsverlauf ist mild, sie wird unter häusliche Quarantäne gestellt.

Weiterer positiver Fall in Würselen: Ein 30-jähriger Mann aus Würselen wurde im Krankenhaus Eschweiler positiv getestet. Der Krankheitsverlauf ist mild, er wurde unter häusliche Quarantäne gestellt.


Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen und von Besuchen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern abzusehen – zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Jetzt am Wochenende sind die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 01.03.2020, 10:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen nunmehr in Summe drei Fälle und in der StädteRegion ebenfalls drei Fälle gibt.

Es wird vor allem mit Blick auf viele Gerüchte in den Sozialen Medien geraten, diesen offiziellen Informationen zu vertrauen. Die Krisenstäbe handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Faktenlage. Vor diesem Hintergrund sind derzeit keine Schulschließungen – bis auf die Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath – erforderlich. Hierzu gehört auch der Hinweis der Krisenstäbe, dass es keine Veranlassung zu Panikeinkäufen von Lebensmitteln gibt.

Zwei weitere Fälle in Aachen: Ein Mann (29) aus Aachen und seine Lebensgefährtin (29) sind als neue Fälle positiv getestet worden und in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ist aktiv.
Bei einer Frau aus Gangelt, die aus anderen Gründen im Franziskushospital Aachen behandelt wurde, wurde am Ende der vergangenen Woche das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau wurde im Krankenhaus isoliert und alle Kontaktpersonen ermittelt. Die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Franziskushospitals, die mit der Patientin in Kontakt waren, wurden allesamt negativ getestet.

Gestoppte Klassenfahrt: Zu den Kontaktpersonen eines positiv getesteten jungen Mannes, der die 11. Klasse einer Herzogenrather Gesamtschule besucht, gehört unter anderem auch eine junge Frau, die sich gestern mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs auf den Weg nach Österreich gemacht hat. Der Bus musste in Österreich umdrehen und wird aktuell noch in Bayern festgehalten. Die junge Frau wurde zur Abklärung des Corona-Verdachts in ein Krankenhaus gebracht und ein Test wurde veranlasst.

Die übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurden am späten Abend noch in eine Turnhalle mit Feldbetten gebracht. Am heutigen Abend soll das Ergebnis des Tests der jungen Frau vorliegen. Die Klasse hat gemeinsam mit ihrem Lehrer entschieden, die Klassenfahrt nicht anzutreten. Aus diesem Grund wird sich der Bus mit den Schülerinnen und Schülern in den nächsten Minuten auf den Rückweg in die StädteRegion Aachen machen.

Auch die getestete Schülerin wird noch im Laufe des Tages gesondert durch den bayrischen Rettungsdienst nach Hause gebracht. Je nach Ausgang ihres Tests wird dann vom Gesundheitsamt das weitere Vorgehen entschieden. „Wir freuen uns, dass sich die bayerischen Behörden zu diesem Schritt entschieden haben. So folgen wir allen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts“, so der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons.

Die Lage: Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. So wurden in zahlreichen Besprechungen und Informationstreffen Handlungsempfehlungen erarbeitet und weitergegeben.
 
„Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen nach wie vor, dass die Krankheit in der Regel einen moderaten Verlauf nimmt und die Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt sich zuhause auskurieren können“, sagt Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen und von Besuchen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern abzusehen – zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Jetzt am Wochenende sind die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!
 
Bus mit jungen Heranwachsenden auf dem Weg nach Österreich angehalten. Die Kontaktperson eines Corona-Infizierten muss zunächst getestet werden. (Stand: 29.02.2020, 21:00 Uhr)

StädteRegion Aachen: Bei einer Mutter und ihrem Sohn aus Würselen wurde heute das Corona-Virus nachgewiesen. Zu den Kontaktpersonen des jungen Mannes, der die 11. Klasse einer Herzogenrather Gesamtschule besucht, gehört unter anderem auch eine junge Frau, die sich heute mit einer Klasse des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs auf dem Weg nach Österreich gemacht hat. Nachdem sich der Bus der Reisegruppe schon auf den Weg gemacht hatte, informierte ein Arzt der jungen Frau die Behörden über ihren Gesundheitszustand. Der Bus musste deshalb in Österreich umdrehen und wurde jetzt vorübergehend in Bayern festgehalten. Die junge Frau wurde zur Abklärung des Corona-Verdachts ein Krankenhaus gebracht. Für die übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurde eine Turnhalle mit Feldbetten ausgestattet.

Sie plagte schon länger eine Erkältung, trotzdem wollte die junge Frau die Reise mitmachen. Nachdem dann klar wurde, dass sie intensiveren Kontakt zu dem Corona-Infizierten aus Würselen hatte, musste das Gesundheitsamt der StädteRegion die österreichischen Behörden informieren. Der Bus musste umkehren und wurde zur Grenze zurück geführt. Womit hier zunächst keiner rechnen konnte: Die bayrischen Behörden wollten den Bus - trotz eindringlicher Bitte des städteregionalen Gesundheitsamtes - nicht mehr zurück nach Aachen fahren lassen und haben die junge Frau ins Krankenhaus auf eine Isolierstation gebracht. Dort soll nun der Test gemacht werden.

„Wir bedauern die Entscheidung der bayrischen Behörden, respektieren sie aber natürlich. Hier war alles für eine Corona-Virus-Testung vorbereitet“, sagt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons und fügt hinzu: “Unsere Sorge gilt den Betroffenen, die wir hier vor Ort sicher besser hätten betreuen können. Selbstverständlich werden wir versuchen, das Verfahren von hier aus bestmöglich zu unterstützen!“

Ein schwacher Trost bleibt den Mitreisenden: Wenn der Test morgen negativ ist, könnten sie voraussichtlich doch noch in den Urlaub weiterreisen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 29.02.2020, 14:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich auch am Samstag getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen einen Fall und in der StädteRegion zwei weitere bestätigte Fälle gibt (hierüber wurde um 10:30 Uhr berichtet).

Fall Aachen: Bei einer Frau aus Gangelt, die aus anderen Gründen im Franziskus Hospital Aachen behandelt wurde, wurde jetzt das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau wurde im Krankenhaus isoliert und alle Kontaktpersonen ermittelt.

Fall Würselen: Bei einer Frau und ihrem Sohn aus Würselen wurde ebenfalls das Corona-Virus nachgewiesen. Da der junge Mann bis zuletzt am Unterricht in der Maria-Sybille-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath teilgenommen hat, empfehlen die Krisenstäbe dem Bürgermeister der Stadt Herzogenrath, die Schule für eine Woche zu schließen.

„Wir nutzen diese Zeit, um weitere Erkenntnisse über den Gesundheitszustand der Kontaktpersonen des jungen Mannes zu ermitteln. Außerdem dient die Schulschließung dem Schutz der Kinder und Jugendlichen, die aufgrund ihres Alters ein anderes Kontaktverhalten an den Tag legen als Erwachsene“, sagt Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes der StädteRegion Aachen.
Da eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus aufgrund des leichten Krankheitsverlaufes nicht erforderlich ist, können sich die Betroffenen Zuhause auskurieren.
Das Gesundheitsamt wird jetzt versuchen, möglichst viele direkte Kontaktpersonen zu identifizieren. Kontaktpersonen sind nach einer Definition des Robert-Koch-Instituts alle, die mindestens 15 Minuten „face to face“ mit dem Betroffenen zusammen waren. Alle, die nicht als Kontaktperson identifiziert wurden, müssen nicht zu Hause bleiben. Die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt aufgefordert, Zuhause zu bleiben. Die Räume der Schule dürfen weiter öffentlich genutzt werden. Auch das Personal darf weiter arbeiten. So sind zum Beispiel Anmeldungen etc. unbedenklich.

Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. „Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen, dass die Krankheit in der Regel einen moderaten Verlauf nimmt und die Patienten sich in Absprache mit uns zuhause auskurieren können“, sagt Gube.
Für alle, die sich krank fühlen oder medizinische Fragen haben, sind jetzt am Wochenende die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.
Allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema bekommen Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 115. Zudem wurde eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.
Das NRW-Gesundheitsministerium bietet eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 an.
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus (Stand: 29.02.2020; 10:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich auch am Samstagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in der Stadt Aachen einen Fall und in der StädteRegion zwei weitere bestätigte Fälle gibt.
 
Fall Aachen: Bei einer Frau aus Gangelt, die aus anderen Gründen im Franziskus Hospital Aachen behandelt wurde, wurde jetzt das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau wurde im Krankenhaus isoliert und alle Kontaktpersonen ermittelt.
 
Fall Würselen: Bei einer Frau und ihrem Sohn aus Würselen wurde ebenfalls das Corona-Virus nachgewiesen. Da eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus aufgrund des leichten Krankheitsverlaufes nicht erforderlich ist, wurden die Betroffenen nach Hause entlassen. Auch hier werden Kontaktpersonen ausfindig gemacht.
 
Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. So wurden in zahlreichen Besprechungen und Informationstreffen Handlungsempfehlungen erarbeitet und weitergegeben.
 
„Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen, dass die Krankheit in der Regel einen solch moderaten Verlauf nimmt und die Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt sich zuhause auskurieren können“, sagt Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Jetzt am Wochenende sind die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch am Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Krisenstäbe haben sich am Freitag erneut beraten. In Aachen und der StädteRegion sind Vorbereitungen getroffen. Frau aus Herzogenrath wurde positiv getestet und häuslich isoliert. (Stand: Freitag, 11:15 Uhr)

StädteRegion Aachen. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich auch am Freitagmorgen getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in Herzogenrath einen ersten bestätigten Fall gibt.
Nach wie vor gilt, dass zu einem besonnenen Umgang mit dem Thema zu raten ist. „Wir haben zurzeit eine sehr emotionale Lage rund um das Corona-Virus. Personen, die starke Beschwerden und den begründeten Verdacht haben, an einer Corona-Virus-Infektion erkrankt zu sein, sollen sich bitte zunächst an ihren Hausarzt oder einen anderen Facharzt wenden. Jetzt am Wochenende sind dies die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117“, sagt  Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Die Krisenstäbe unterstreichen, dass die Vorbereitungen für eine sich weiterentwickelnde Lage getroffen sind. So wurden in zahlreichen Besprechungen und Informationstreffen Handlungsempfehlungen erarbeitet und weitergegeben.
Fall Herzogenrath: Bei einer Frau aus Herzogenrath wurde jetzt das Corona-Virus nachgewiesen. Die Frau hat am 15. Februar ebenfalls die Karnevalssitzung in Gangelt besucht und könnte sich dort angesteckt haben. Da eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus aufgrund des leichten Krankheitsverlaufes nicht erforderlich ist, wurde die Betroffene nach Hause entlassen. „Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen, dass die Krankheit in der Regel einen solch moderaten Verlauf nimmt und die Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt sich zuhause auskurieren können“, sagt Dr. Monika Gube.


Schulen/Kitas: Am heutigen Freitag geht über das Gesundheitsamt ein Infoschreiben an Schul- und Kita-Leitungen. Darin heißt es unter anderem:
Die aktuelle Lage um das Thema Corona-Virus und die Rückfragen aus Schulen und Kindertagesstätten veranlassen das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen in Abstimmung mit den Krisenstäben der Stadt Aachen sowie der StädteRegion Aachen dazu, einige Informationen an die Leitungen zu formulieren.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das Gesundheitsamt enge Kontaktpersonen von Erkrankten bereits identifiziert hat. Diese Personen sollten von daher schon vom Schulbesuch ausgeschlossen sein.
Sollte ein Kind oder ein Lehrer von einem direkten Kontakt mit einem Erkrankten berichten, ist die Intensität des Kontaktes zu beachten. Bei Hinweisen auf einen entfernteren Kontakt (Kontakt zu Personen, die Kontakt mit einem Erkrankten hatten) sind in der Regel keine weiteren Maßnahmen erforderlich. In begründeten Einzelfällen kann anders entschieden werden.
Generell obliegt die Einschätzung dem Gesundheitsamt.


Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte: Auch die Arbeitsgemeinschaft mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten in der StädteRegion Aachen hat sich bei einer Versammlung im Gesundheitsamt auf allgemeinvereinbarte Grundregeln geeinigt. Darin heißt es unter anderem:

    Die Hausärzte und alle niedergelassenen Ärzte werden seitens des Gesundheitsamtes über die Kassenärztlichen Vereinigungen informiert. Dazu gehört eine Information über das „Risikomanagement für Arztpraxen“.
    Wenn auf das Corona-Virus positiv getestet wurde, erfolgt nur dann eine stationäre Aufnahme, wenn ein schwerer Verlauf der Erkrankung erkennbar ist. Ansonsten sollen sich die Patienten zuhause isoliert auskurieren. Die Versorgung erfolgt über den Hausarzt.
    Bezüglich der Absage von Veranstaltungen und Schließungen von Einrichtungen besteht Konsens darüber, dass dies aus medizinischer Sicht derzeit nicht erforderlich ist. Im begründeten Einzelfall kann das Gesundheitsamt eine andere Entscheidung treffen.
    Wer nicht symptomatisch ist oder keinen Kontakt zu einem nachgewiesenen Infizierten hatte, braucht ärztlich nicht versorgt werden.

Senioreneinrichtungen: Alle Senioreneinrichtungen und Einrichtungen der Behinderten- und Eingliederungshilfe wurden durch das Gesundheitsamt schriftlich über die Einhaltung von Hygieneplänen und notwendige Maßnahmen informiert.


Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen steht das Bürgertelefon für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema über 115 zur Verfügung. Zusätzlich ist eine weitere Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (auch über das Wochenende 7-21 Uhr) eingerichtet.
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Maßnahmen: Die Rettungsdienste und Krankenhäuser sind in Bereitschaft versetzt, entsprechende Maßnahmen für einen Ernstfall sind vorbereitet.
Die Stadt Aachen wie auch die StädteRegion Aachen stehen in engem Kontakt mit dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Vorbeugung durch Beachtung von Hygiene-Regeln: Das Corona-Virus Covid-19 wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygiene-Maßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.


Aktuelle Informationen des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, auch einen Erklärungstext in leichter Sprache gibt es hier: https://www.mags.nrw/coronavirus


Frau aus Herzogenrath an Coronavirus erkrankt. Häusliche Quarantäne. Weitere Infos folgen. (Stand: 28.02.2020, 09:00 Uhr)

Es gibt eine erste bestätigte Coronainfektion in der StädteRegion Aachen.  Es handelt sich um eine Frau aus Herzogenrath. Die Frau war eine Besucherin der Karnevalssitzung in Gangelt am 15. Februar, bei der sich wohl auch andere Betroffene mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Frau befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne und wird von den Behörden betreut. Über Nacht wurden jetzt schon weitere Kontaktpersonen der Frau ermittelt. Aktuell sitzen die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Wir werden an dieser Stelle laufend weiter informieren!


Stadt und StädteRegion auf das Coronavirus vorbereitet. Keine bestätigten Fälle. (Stand: 26.02.2020, 18:30 Uhr)

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Abend ein zweites Mal an diesem Tag getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Coronavirus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es in Stadtgebiet und StädteRegion keine bestätigten Corona-Fälle zu verzeichnen gibt. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass zu einem besonnenen Umgang mit dem Thema zu raten ist. „Wir haben zurzeit eine sehr emotionale Lage rund um das Coronavirus. Wir weisen aber darauf hin, dass die Gefährlichkeit des Virus vergleichbar mit dem Grippevirus ist“, sagt  Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Entsprechende Maßnahmen werden vorbereitet
Die Rettungsdienste und Krankenhäuser sind in Bereitschaft versetzt, entsprechende Maßnahmen für einen Ernstfall sind vorbereitet. Derzeit sind keine Schließungen öffentlicher Gebäude (Schulen, Verwaltung, Kindergärten) oder die Absage von Veranstaltungen erforderlich.

Die Stadt Aachen wie auch die StädteRegion Aachen stehen in engem Kontakt mit dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute gesagt: „Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt.“


StädteRegion Aachen bereitet sich auf Corona-Fälle vor. Handlungsempfehlungen wie bei einer Influenza (Grippe). (Stand: 26.02.2020, 16:00 Uhr)

StädteRegion Aachen. Nach Bayern und Baden-Württemberg sind nun auch in Nordrhein-Westfalen erstmals zwei Patienten nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Eheleute aus dem Kreis Heinsberg wurden gestern in das Klinikum nach Düsseldorf gebracht. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier steht im ständigen Austausch mit allen relevanten Akteuren, darunter Vertreter des Gesundheitsamtes, der Rettungsdienste, der Feuerwehren, Ordnungsämter und Polizei. Zudem nimmt er an den Sitzungen des Krisenstabes teil und hat die Thematik heute mit der Monschauer Bürgermeisterin, den Bürgermeistern und dem Aachener Oberbürgermeister erörtert. „Alle Fachämter sind eingebunden. Wir stehen im laufenden Kontakt und können sofort reagieren, falls es auch in der StädteRegion Aachen zu Coronafällen kommt“, sagt Grüttemeier. Für Fragen hat das Gesundheitsministerium des Landes ein Bürgertelefon unter der Nummer 0211/8554774 eingerichtet. Außerdem kann man sich mit konkreten Fragen auch an die Behördennummer 115 wenden.

Entsprechende Maßnahmen werden vorbereitet
Zurzeit sind in der StädteRegion Aachen keine bestätigten Coronafälle bekannt. Gleichwohl sind die Rettungsdienste und Krankenhäuser in Bereitschaft versetzt, entsprechende Maßnahmen sind vorbereitet. Derzeit sind keine Schließungen öffentlicher Gebäude (Schulen, Verwaltung, Kindergärten) oder die Absage von Veranstaltungen erforderlich. „Wir haben zurzeit eine sehr emotionale Lage rund um das Coronavirus. Wir weisen aber darauf hin, dass die Gefährlichkeit des Virus vergleichbar mit dem Grippevirus ist“, sagt  Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Die Stadt Aachen wie auch die StädteRegion Aachen stehen in engem Kontakt mit dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Morgen gesagt: „Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt.“

Richtiges Verhalten im Ernstfall
Im Dezember 2019 ist das neuartige Coronavirus Covid-19 in China erstmals entdeckt worden. Durch den weltweiten Reiseverkehr hat das Virus die Chance, sich auszubreiten. In Deutschland sind allerdings erst wenige Fälle bestätigt worden.

Zum richtigen Verhalten schreibt das Ministerium auf seiner Website: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.

Wichtig ist: vorher anrufen!
Patienten mit entsprechenden Symptomen werden gebeten, ihren Hausarzt beziehungsweise die Notarztpraxis zunächst telefonisch zu kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Die Notrufnummern 110 und 112 sollen dadurch nicht unnötig blockiert werden. Von Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollte man bis auf Weiteres absehen.

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln
Das Coronavirus Covid-19 wird durch eine sogenannte Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Nordrhein-Westfalen ist gewappnet
Auf den ersten bestätigten Fall einer Coronainfektion in Nordrhein-Westfalen ist das Land gut vorbereitet, schreibt das Ministerium in einer Pressemitteilung vom heutigen Tag. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Arztpraxen, Krankenhäuser und Gesundheitsämter auf kommunaler Ebene. Bei ihnen werden sich mögliche Patientinnen und Patienten melden, dort werden die ersten Schritte für Testverfahren, eine eventuell notwendige Isolierung und die weitere Behandlung eingeleitet. Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine übergeordnete Funktion, steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene und zu den anderen Bundesländern über bisherige Erfahrungen und sinnvolle Maßnahmen. Über das angeschlossene Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in Bochum findet insbesondere die Beratung der kommunalen Gesundheitsämter statt.

Aktuelle Informationen des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Dort ist auch ein Erklärungstext in leichter Sprache zu finden.

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