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Impfungen für Menschen mit Vorerkrankungen und Kontaktpersonen

In den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen finden bis mindestens Mitte Juni fast ausschließlich Zweitimpfungen statt: Die Impfkontingente für die Erstimpfungen in den Impfzentren sind derzeit ausgeschöpft. Das bedeutet: Der vom Bund zur Verfügung gestellte Impfstoff muss mindestens bis Mitte Juni komplett für die Zweitimpfungen zur Verfügung stehen. Grundsätzlich ist die Impfkampagne ab dem 7. Juni in einem Dreiklang organisiert: Geimpft wird in den Impfzentren, Arztpraxen und durch Betriebsärzte. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Bitte beachten Sie:

  • Eine Impfung im Impfzentrum ohne gültigen Termin ist nicht möglich, da die Zahl der Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.
  • Bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine im Impfzentrum können aufgrund des damit verbundenen organisatorischen Aufwandes nicht nach vorne gezogen werden.

 

Kontakt zum Ändern oder Absagen eines bestehenden Termins:

  • Wenn Sie den Termin über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung gebucht haben, können Sie ihn auch nur dort absagen oder ändern.
  • Für alle, die einen Termin direkt im Buchungsportal der StädteRegion Aachen vereinbart haben: Bitte beachten Sie, dass ein Impftermin nur aus medizinisch notwendigen Gründen geändert werden kann. Um einen Termin abzusagen oder zu ändern, schreiben Sie bitte eine E-Mail an diese Adresse: impftermin-aenderung@staedteregion-aachen.de

Impfberechtigt sind:

  • Personen mit Vorerkrankungen laut Bundesimpfverordnung können im Impfzentrum geimpft werden. Vorerkrankte aus der Prioritätsgruppe 2 können über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin buchen oder sich an ihre Hausarztpraxis wenden.
  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, die nicht in einer Einrichtung leben, sondern zu Hause gepflegt werden (Pflegegrad 1-5 muss vorhanden sein!)
  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 der Bundesimpfverordnung, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt.

Bei Menschen mit Vorerkrankungen und Kontaktpersonen gilt das Wohnortprinzip. Das heißt, Sie können sich in dem Impfzentrum Ihres Wohnortes impfen lassen.

+++ Bitte beachten: Die Impfberechtigung wird vor dem Impftermin im Impfzentrum überprüft. Derzeit nicht impfberechtigte Personen werden abgewiesen. +++

Zum Impftermin bitte mitbringen:

Vorerkrankte:

  • Terminbestätigung
  • ärztliche Bescheinigung für die Zugehörigkeit zur Personengruppe. Es bedarf keiner Aufführung einer konkreten Diagnose.
  • Personalausweis oder ein anderer amtlicher Lichtbildausweis
  • jeweils zwei Ausdrucke der Anamnese- und Einwilligungserklärung und des Aufklärungsbogens - bitte ausgefüllt und bereits unterschrieben

Kontaktpersonen:

  • die Terminbestätigung
  • jeweils zwei Ausdrucke der Anamnese- und Einwilligungserklärung und des Aufklärungsbogens - bitte ausgefüllt und bereits unterschrieben
  • ausgefüllte und unterschriebene Bescheinigung der Impfberechtigung als Kontaktperson nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 a und b CoronaImpfV (siehe PDF-Datei unter "Weitere Informationen")
  • Personalausweis oder ein anderer amtlicher Lichtbildausweis
  • Nachweis der Impfberechtigung:
    • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, die zu Hause gepflegt werden, müssen eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorlegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
    • Kontaktpersonen von Schwangeren müssen eine Kopie des Mutterpasses oder einen gleichwertigen Nachweis vorlegen
    • Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung legen im Impfzentrum eine ärztliche Bescheinigung vor, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.

 

Sofern Personen durch ein ärztliches Zeugnis eine Unverträglichkeit gegen den Impfstoff eines bestimmten Herstellers bescheinigt wird, können die impfenden Ärztinnen und Ärzte, abhängig von der Verfügbarkeit alternativer Impfstoffe, eine Impfung mit einem alternativen Impfstoff durchführen. Die betreffenden Personen sind darauf hinzuweisen, dass eine Impfung mit einem alternativen Impfstoff aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit ggf. zu einem späteren Impfzeitpunkt erfolgen muss.

Kontakt

Corona-Info-Telefon von Stadt und StädteRegion Aachen
Zollernstraße 10
52070 Aachen
Tel: +49 241 510051

Öffnungszeiten:

Mo. - Uhr  
Di. - Uhr  
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