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Alle Auszubildenden der StädteRegion sollen ab 2022 ein kostenfreies Jobticket erhalten. Personalausschuss empfiehlt einstimmig nachhaltige Maßnahme.

StädteRegion Aachen. Der Ausschuss für Personal, Informationstechnik und Beteiligungen der StädteRegion hat jetzt einstimmig empfohlen, dass alle Auszubildenden der StädteRegion ab dem kommenden Jahr auch zur privaten Nutzung ein kostenfreies Jobticket erhalten. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung der StädteRegion hatte das zuvor beantragt. Demnach soll die monatliche Gebühr für die private Nutzung von derzeit 28,50 Euro im Monat für die fast 90 Auszubildenden in der Verwaltung der StädteRegion Aachen ab 2022 entfallen. „Das ist ein wichtiges Signal für junge Menschen, und ein weiterer Baustein der ohnehin schon attraktiven Ausbildung bei der StädteRegion. Zudem ist es nur folgerichtig, dass wir bei der Mobilität damit nachhaltig und ökologisch sinnvoll den ÖPNV stärken“, sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Die endgültige Entscheidung über die Maßnahme trifft der Städteregionstag in seiner Sitzung am 09. Dezember.

Mit dem Jobticket können alle Buslinien und Nahverkehrszüge im Aachener Verkehrsverbund sowie zusätzlich einige Buslinien ins benachbarte Ausland und die angrenzenden Nachbarverbünde genutzt werden. Für dienstliche Zwecke können Mitarbeitende der StädteRegion ohnehin schon seit einigen Jahren das Jobticket kostenfrei nutzen. Wenn Beschäftigte es auch privat nutzen möchten, wird dafür ein gestaffelter Unkostenbeitrag (je nach Wohnort) verlangt. Damit können die Mitarbeitenden der StädteRegion aber aufgrund des Zuschusses der Arbeitgeberin die Jobtickets für im Durchschnitt gut 40 Prozent des Preises einer regulären Monatskarte erwerben. Von dieser privaten Nutzungsmöglichkeit machen aktuell schon mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gebrauch.

Das Jobticket ist eine gute und umweltschonende Alternative zum Auto. Für die dienstliche Nutzung des Jobtickets, beispielsweise für Fahrten zur Berufsschule fallen für die Auszubildenden auch heute keine Kosten an. Wenn Auszubildende das Ticket aber auch privat bzw. für die regelmäßige Fahrt zwischen Wohn- und Dienstort nutzen möchten, war dafür bislang (unabhängig vom Wohnort) ein fixer monatlicher Kostenbreitrag von 28,50 Euro zu zahlen. Dieser soll nach dem Empfehlungsbeschluss künftig entfallen. Die Kosten durch die Mindereinnahme betragen rund 20.000 Euro je Jahr für die StädteRegion.

 

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