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Delegation aus Südtirol besucht die StädteRegion Aachen. Begabungsförderung im Fokus. „Europa gemeinsam leben.“

StädteRegion Aachen. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier hat jetzt eine Delegation aus der italienischen Stadt Innichen (Südtirol) im Haus der StädteRegion begrüßt. Dabei handelte es sich um Pädagogen, die im Rahmen des Aachener Modells zur Begabtenförderung zu einem Besuch in die Kaiserstadt gekommen sind. Von 2017 bis 2019 fand zuvor unter dem Titel „Viermeilenstiefel“ ein Schreibprojekt zur Begabtenförderung statt. Es wurde in Kooperation mit Kindern aus Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland durchgeführt. Insgesamt 61 Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren nahmen daran teil. Für Deutschland waren es 14 Kinder aus Schulen, die am Aachener Modell zur Begabtenförderung teilnehmen.

Vier der Aachener Kinder waren im März 2018 in die Marktgemeinde Innichen eingeladen und konnten an einem Schreibworkshop gemeinsam mit den Kindern der Partnerländer teilnehmen. Hier wurde das Buch „Viermeilenstiefel“ vollendet.  Jetzt haben Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde in Begleitung der Bürgermeisterin Rosmarie Burgmann und der zuständigen Schulaufsicht sowie des Koordinators der Begabtenförderung im Pustertal den Aachener Freunden den Gegenbesuch abgestattet.

Auch wenn das Ergebnis des Projektes „Viermeilenstiefel“ schon vorliegt - pünktlich zur Leipziger Buchmesse ist 2019 das Buch mit den Geschichten der Kinder erschienen – sollen die Kontakte weiter gepflegt werden. Die Moderatorin des Aachener Modells, Ute Esser: „Es ist für beide Seiten sehr hilfreich, den intensiven Erfahrungsaustausch fortzusetzen. Denn wir aus Aachen können beispielsweise viele gute Ideen der Freunde aus Südtirol aufgreifen, die gerade was den Bereich der Inklusion angeht sehr weit sind.“ Und so arbeiten die Pädagoginnen und Pädagogen schon fleißig an den Konzepten und Ideen für ein Nachfolgeprojekt der sehr erfolgreichen „Viermeilenstiefel“.

In ihren Vorbereitungen zum Buch „Viermeilenstiefel“ hatten die Kinder aus den vier Ländern die gemeinsame Geschichte ihrer Heimatorte erkundet, sich ausgetauscht und ihre Erfahrungen dokumentiert. Im Fokus standen kreatives Schreiben und die europäische Geschichte in den teilnehmenden Regionen. Dabei haben sie sich mit historischen Figuren wie Karl dem Großen und seinem Vetter Bayernherzog Tassilo oder dem Thema „Grenzen“ beschäftigt. Im kreativen Austausch und bei gemeinsamen Unternehmungen konnten sie aber auch Freundschaften schließen.

Städteregionsrat Dr. Grüttemeier zeigte sich beeindruckt: „Das war ein tolles Projekt, das sicher auch eine Fortsetzung verdient hat. Denn über ein geeintes Europa muss man nicht nur sprechen, man muss es in erster Linie auch leben. Wenn das schon bei den Jüngsten ganz selbstverständlich anfängt, ist das hervorragend.“

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