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Grüttemeier wehrt sich gegen Werksschließung: Conti-Aufsichtsrat soll gegen Entscheidung des Vorstands stimmen!

StädteRegion Aachen. Wie den Medien zu entnehmen war, will der Reifenhersteller Continental im kommenden Jahr seinen Standort in Aachen komplett dicht machen. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier hat deshalb heute in einem Brief an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Continental AG seine Bestürzung über die angekündigte Schließung des Aachener Werks zum Ausdruck gebracht.

Grüttemeier steht solidarisch an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Nachricht von der beabsichtigten Schließung des Aachener Werkes hat Betroffenheit in unserer Region ausgelöst, die weit über die Mitarbeiterschaft hinausgeht. In diese Betroffenheit mischt sich Verwunderung, da das Werk wirtschaftlich gesund sein soll und offensichtlich auch den Lockdown gut überstanden hat“, so Grüttemeier in dem Brief an Professor Dr. Reitzle.

Sein Unverständnis drückt Grüttemeier auch in einem Brief an den Betriebsratsvorsitzenden Udo Bohnhof aus: „Ich kann Ihnen versichern, dass Sie mich an Ihrer Seite haben, wenn es darum geht, den Standort sowie die Arbeitsplätze zu sichern und den Beschäftigten eine Perspektive zu bieten.“

Seit rund 90 Jahren sichert die Reifenproduktion in Aachen und der StädteRegion Aachen tausende Arbeitsplätze und trägt maßgeblich zum positiven Image der Marke bei. Deshalb appelliert der Städteregionsrat sehr deutlich an den Aufsichtsratsvorsitzenden Reitzle, bei der entscheidenden Sitzung des Aufsichtsrates Ende September dieser Entscheidung des Vorstands nicht zuzustimmen.

veröffentlicht am 16.09.2020

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