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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 8. April, 10 Uhr

  • Aktuell 1367 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 706 in der Stadt Aachen). 699 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 36 Todesfälle.
  • Das Abstrichzentrum am Tivoli ist zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen.
  • Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter der genannten Telefonnummer auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.


Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1367 positive Fälle gibt, davon 706 in der Stadt Aachen. 699 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der in der Städteregion gemeldeten Todesfälle liegt bei 36. Hinzugekommen ist ein 78-jähriger Eschweiler. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

INFO: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist mit Blick auf die kommenden Feiertage zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr. Das Call-Center ist in dieser Zeit auch zu erreichen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.
Die Corona-Info-Hotline der Verwaltungen ist unter der genannten Telefonnummer auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001  geschaltet.
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Pressekonferenz von Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier für die Krisenstäbe der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen; aktuelle Pressemitteilung, Dienstag, 7. April, 16:30 Uhr

  • Oberbürgermeister und Städteregionsrat beschreiben große Herausforderungen in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern. Intensivbettenzahl erhöht, Transportorganisation läuft wie auch die Material-Beschaffung. Zwei Behelfskrankenhäuser geplant.
  • In der Verantwortung von Stadt und StädteRegion Aachen wird es keine Veranstaltungen bis zum 31. Mai geben. Diese Haltung empfehlen die Krisenstäbe auch externen Veranstaltern.
  • Personal gesucht: Krisenstäbe haben eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal, das sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen  engagieren möchten, gegründet.

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier haben am frühen Nachmittag (7. April) in einer gemeinsamen Pressekonferenz über die derzeitige Lage in der Corona-Krise informiert. Die Pressekonferenz wurde live mit großer Resonanz auf diversen Kanälen der Stadt und der StädteRegion übertragen und ist auch dort weiter abrufbar (bei der Stadt Aachen auf der Homepage www.aachen.de und auf den Facebook- und Twitter-Kanälen).

Neben einer Vielzahl an Informationen zur Zwischenbilanz der inzwischen sechswöchigen Krisenstabsarbeit appellierten die Verwaltungschefs an die Bürgerinnen und Bürger, „weiterhin so vorbildlich und geduldig wie bislang die Regeln, die uns noch eine gewisse Zeit einschränken, zu akzeptieren und Verantwortung zu übernehmen. Wir brauchen den langen Atem, sind aber zuversichtlich, dass wir das gemeinsam meistern werden.“

„Jetzt ist die Zeit für Achtsamkeit gefordert – und Eigenverantwortung und Solidarität!“, so Grüttemeier. „Unsere Solidarität richtet sich darauf, vor allem die Risikogruppen, die kranken und die älteren Menschen, zu schützen.“ Es gehe darum, so Philipp, Abstand zu halten und doch das Miteinander zu stärken.

Krisenstab-Organisation: Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen tagen seit dem 26. Februar mindestens einmal am Tag – gemeinsam. Hier finden sowohl in der großen Sitzung als auch in vielen weiteren Arbeitskreisen die zentralen Beratungen, beispielsweise mit den Ordnungsämtern, den Bürgermeistern, den Krankenhäusern, den Kassenärztlichen Vereinigungen, den Institutionen der Kritischen Infrastrukturen, der Religionen etc. statt.

Inzwischen sind in den Räumlichkeiten des Tivoli-Stadions größte Teile der Krisen-Organisation untergebracht. So auch die Geschäftsstelle des Krisenstabes sowie die Beschaffungslogistik, in der aktuell zwölf Kolleginnen und Kollegen einzig und allein daran arbeiten, die wichtigsten Schutzmaterialien zu besorgen. Beliefert werden neben den Krankenhäusern und Altenheimen auch Feuerwehren, Energie- und Wasserversorger oder Kinderheime.

Städteregionsrat Grüttemeier stellte heraus: „Die zentrale Beschaffung mit erfahrenen Leuten und der notwendigen personellen Ausstattung ist notwendig, um auf dem angespannten Markt erfolgreich zu sein.“ Er sagte: „Wir haben seriöse Händler identifiziert, mit denen wir nun im Geschäft sind.“ Die Lieferungen funktionieren. Teile der vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) bestellten Schutzausrüstung wurde zwischenzeitlich auch geliefert.

Abstrichzentrum Tivoli: Das zweite Abstrichzentrum am Tivoli (neben dem ersten in Eschweiler), ist inzwischen gut angenommen worden. Etwa 60 Mitarbeitende in Leitung, vor Ort und im Callcenter sind für die Zentren im Dauereinsatz, dazu gehören auch zwei mobile Teams, die in Heimen Abstriche nehmen.

In den Abstrichzentren wurden bis gestern (6. April) etwa 7.000 Abstriche genommen (davon 2.200 in Aachen).

INFO ÖFFNUNGSZEIT: Das Abstrichzentrum am Tivoli ist mit Blick auf die kommenden Feiertage zusätzlich am Ostersamstag geöffnet – von 9 bis 15 Uhr – es gelten auch hier die üblichen Regeln: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Corona-Hotline der Verwaltungen ist unter 0241/510051 auch über die Feiertage zu erreichen: Karfreitag bis Ostermontag von 8-13 Uhr.

Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen: Oberbürgermeister Philipp berichtete unter diesem Stichwort von „einem der größten Themen, das uns aktuell beschäftigt“. Zurzeit sind von rund 190 städteregionalweiten Einrichtungen und Pflegediensten in sechs Häusern Bewohner betroffen, in 19 Häusern das Personal.

Gibt es einen positiven Fall in den Einrichtungen, kommen Stabsmitarbeitende vorbei und helfen. Beraten wird zu nötigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, geliefert werden direkt notwendige Schutzausrüstungen, mobile Teams nehmen Abstriche bei Bewohnern und Pflegekräften. Diese Reihenabstriche (teils 200 bis 300 pro Einrichtung) ermöglichen es, ein vollständiges Bild zu erhalten und die Dunkelziffer zu minimieren. Philipp: „Wir haben früher als andere angefangen, so großflächig in den Heimen zu testen.“ Die Herausforderung bestehe nun darin, mit den entsprechenden Ergebnissen umzugehen.

Die neue NRW-Aufnahmeverordnung legt fest, dass jede Einrichtung die positiven und negativen Bewohner räumlich trennen muss und auch getrennte Mitarbeiterteams einzurichten sind, die sich nicht begegnen. Eine Folge wären auch Umzüge im Haus. Der Oberbürgermeister wies darauf hin, dass die Umsetzung vor Ort mit Schwierigkeiten verbunden ist. „Manche Einrichtungen können diese saubere Trennung nicht umsetzen. Und viele Bewohner sind nicht bereit umzuziehen und nehmen lieber das Risiko in Kauf, infiziert zu werden.“ Pragmatische Lösung der Krisenstäbe: Die Leitung der betroffenen Häuser befragen alle Bewohner und holen von ihnen oder den Betreuern eine Erklärung ein. Philipp: „Zusätzlich haben wir 13 Institutionen in der StädteRegion identifiziert, bei denen wir gerade überprüfen, ob dort Menschen isoliert untergebracht werden können, wenn das im Heim nicht möglich ist.“ Klar sei aber auch: Grüttemeier und Philipp zollten dem Personal in den Einrichtungen höchsten Respekt und bedankten sich.

Ein Aufruf erging an das Pflegepersonal in Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, sich freiwillig testen zu lassen, auch ohne Symptome.

Krankenhäuser und Transportorganisation: Stadt und StädteRegion Aachen gehören mit ihren Krankenhäusern zum Versorgungsgebiet 7 innerhalb des Landes NRW - dazu zählen auch die Krankenhäuser in den Kreisen Heinsberg und Düren.

Üblicherweise, so erklärte Städteregionsrat Grüttemeier, stehen im Versorgungsgebiet etwa 300 Intensivbetten zur Verfügung. Aktuell ist diese Zahl schon deutlich hochgefahren worden. Vorausschauend auf die Corona-Pandemie kann die Zahl der Intensivbetten in diesem Gebiet auf planerisch 529 insgesamt erhöht werden – davon 476 als Beatmungsbetten. „Gleichzeitig haben wir durch die Krisenstäbe von Stadt und Städteregion Aachen eine Transportorganisation für den Rettungsdienst etabliert“, so Grüttemeier.

Mit dieser zusätzlichen hochflexiblen Organisation soll gewährleistet werden, dass zu jeder Zeit intensivpflichtige Patienten eine geeignete Behandlung erfahren können ohne unnötige Zwischenstopps in Krankenhäusern vorzunehmen, in denen die erforderliche Kapazität nicht zur Verfügung steht.

Behelfskrankenhäuser und  Pflegeaufnahme-Einrichtung: Vom Ministerium als Behelfskrankenhäuser anerkannt wurden das Aachener Schwertbad mit aktuell 40 Betten und das ehemalige Krankenhaus Bardenberg, geplant mit 78 Betten (mit Aussicht auf mehr). Der Städteregionsrat präzisierte: „In diesen Behelfskrankenhäusern, die keine Corona-Patienten aufnehmen, sollen sich Menschen von Erkrankungen aller Art erholen, die nicht mehr die medizinische Aufmerksamkeit eines regulären Krankenhauses brauchen.“

Eine spezielle Pflegeaufnahme-Einrichtung wird die Burtscheider „Rosenquelle“ sein. 40 von 112 Betten stehen theoretisch ab sofort zur Kurzzeitpflege bereit.

Zusätzliche Einrichtungen brauchen zusätzliches Personal: Die beiden Krisenstäbe haben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal (ZAP) geschaffen. In der zentralen Anlaufstelle können sich Personen melden, die sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen in der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen engagieren möchten. Interessierte können sich per E-Mail unter zap@drk-aachen.de melden. Weitere Informationen gibt es hier: www.staedteregion-aachen.de/zap

Die ZAP wird durch das Deutsche Rote Kreuz betreut und vermittelt die Interessenten an Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder die „Kommunalen Abstrichzentren“. Zudem werden spezielle Weiterbildungsangebote an Interessenten vermittelt, die sich zusätzlich weiter qualifizieren möchten.

Die Grenzlage: Die Frage, ob weitere Grenzen geschlossen werden soll, wurde gestern in Berlin verneint. Im Ergebnis bleiben von deutscher Seite die Grenzen offen – zumindest die zu den Niederlanden, die belgischen Grenzkontrollen gehen weiter. Oberbürgermeister Philipp präzisierte: „Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, die Grenzen aufzuhalten, aber die Regeln und Maßnahmen hüben wie drüben genau zu beachten.“ Dazu gehöre auch, die Appelle einzuhalten, die unter anderem über den euregionalen Verbund der Feuerwehren, Rettungsdienste und technischen Hilfeleister (EMRIC) kommen: Gerade die Niederlande haben klare Anforderungen formuliert, die Reisen in ihr Land, die nicht unbedingt notwendig sind, zu unterlassen. Philipp: „Wir gehen davon aus, dass Süd-Limburg weitere Maßnahmen vorsieht, um Osterbesucher von einem Trip in Richtung Holland abzuhalten.“ Er wies darauf hin, dass auch in den Niederlanden Cafés und Restaurants geschlossen sind,  im beliebten Zeeland etwa seien Übernachtungstouristen dezidiert nicht erwünscht.

Veranstaltungen: Wie geht es weiter mit Veranstaltungen? Diese Frage wird den Krisenstäben mit Blick auf den Frühling und Sommer und auf die viel diskutierten Lockerungen oft gestellt. Grüttemeier betonte, dass „wir insgesamt abhängig von der Gesamtentwicklung der Epidemie sind und dann auch auf die Maßgaben aus Bund und Land bei den großen Themen Gesundheit, Schule, Arbeit und Wirtschaft schauen müssen“. Beim besonderen Thema Veranstaltungen haben die Krisenstäbe allerdings vor dem Hintergrund der Corona-Schutzverordnung einen eigenen Beschluss gefasst. So sehen Stadt und StädteRegion in ihrer Verantwortung keine Veranstaltungen bis zum 31. Mai. Grüttemeier sagte: „Diese Haltung haben wir auch den städteregionalen Kommunen empfohlen. Und diese Auffassung vertreten wir auch, wenn wir von anderer Seite gefragt werden.“

Kitas und Schulen: In der Stadt und in den übrigen Kommunen der StädteRegion ist die Notbetreuung in den Kitas und Schulen für Kinder solcher Eltern gewährleistet, die durch ihre Arbeit die sogenannten kritischen Infrastrukturen aufrechterhalten. In den Kitas sind während der Osterferien 1295 Kinder in dieser Betreuung (davon in der Stadt Aachen 552 Kinder).

Die Betreuung an den Feiertagen selbst und am Wochenende beschränkt sich bisher nur auf wenige Einzelfälle. Auch in den Schulen wird eine Notbetreuung für – Stichprobe heute, 7. April –166 Schülerinnen und Schüler gewährt (Stadt Aachen davon 80).

Pressekonferenz am 07.04.2020 um 14:00 Uhr zur Corona-Krise in der StädteRegion Aachen

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 7. April, 10:30 Uhr

Aktuell 1295 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 674 in der Stadt Aachen). 662 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 35 Todesfälle. 

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1295 positive Fälle gibt, davon 674 in der Stadt Aachen. 662 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt bei 35.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (An Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Acht weitere Todesfälle zu beklagen. (06.04.2020, 18:00 Uhr)

StädteRegion Aachen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen melden am Montagnachmittag (06.04.2020) acht weitere Todesfälle.
 
Es gibt im Nachgang zur Meldung am Morgen acht weitere Menschen, die im Laufe der letzten Tage gestorben sind, zu vermelden: Es handelt sich um eine 56-jährige Stolbergerin mit multiplen Vorerkrankungen, einen 70-jährigen Simmerather, drei 84-, 86- und 90-jährige Männer aus Würselen, sowie zwei Männer (72 und 82 Jahre) und eine Frau (96 Jahre) aus Aachen.

Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf 35. Alle bislang verstorbenen und auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen, gehörten nach den vorliegenden Informationen zu Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen.
 
Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 6. April, 11 Uhr

  • Aktuell 1272 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 658 in der Stadt Aachen). 595 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Weiterhin 27 Todesfälle.
  • Der Appell der Ordnungsbehörden und Polizei geht an alle Bürgerinnen und Bürger, auch in den Osterferien das Kontaktverbot und die geltenden Maßnahmen zu beachten. Dies gilt unter anderem auch für das Verhalten bei schönem Wetter in Parks, Wäldern und auf Plätzen. 

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1272 positive Fälle gibt, davon 658 in der Stadt Aachen. 595 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.


Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt weiterhin bei 27.

Dringender Appell für die Osterferien: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen - auch von Verwandten – Abstand nehmen.
Mit Blick auf das schöne Wetter zum Beginn der Osterferien bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten.

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen diszipliniert eingehalten werden müssen, was bereits am zurückliegenden Wochenende gut gelungen ist. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon:
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (An Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 05. April, 10.30 Uhr

  • Aktuell 1259  bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 651 in der Stadt Aachen). 578 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Aktuell insgesamt 27 Todesfälle. 
  • Der Appell der Ordnungsbehörden und Polizei geht an alle Bürgerinnen und Bürger, in den Osterferien das Kontaktverbot und die geltenden Maßnahmen zu beachten. Klare Botschaft: Bleibt zuhause und vermeidet unnötige Fahrten in die Naherholungsgebiete - zum Beispiel in die Eifel!

 
Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1259 positive Fälle gibt, davon 651 in der Stadt Aachen. 578 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.
 
Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 27.
 
Dringender Appell zum Wochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen.
Mit Blick auf das schöne Wetter am Wochenende bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete – zum Beispiel in die Eifel – zu verzichten.
 
Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.
 
Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (An Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001  geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Die Niederlande bitten: „Reise nicht notwendig? Bleiben Sie zuhause!“

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von StädteRegion und Stadt Aachen unterhalten gute Beziehungen zu „Emric“, dem auf Euregio-Ebene angesiedelten Kooperationsbündnis von Behörden, die für die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr und Brandschutz, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst in ihren Bereichen zuständig sind.

Aus den Niederlanden kommt über diesen Verbund zum Beginn der Osterferien ein eindringlicher Appell in Corona-Zeiten an die Bürgerinnen und Bürger der StädteRegion Aachen!

Schon an der Landesgrenze werden die Niederlande deutsche Autofahrer mit dem Schild „Reise nicht notwendig? Bleiben Sie bitte zuhause!“ empfangen. Die niederländischen Behörden stellen heraus, dass diese Botschaft keineswegs unfreundlich gemeint, sondern der derzeitigen Lage geschuldet sei. Im Appell heißt es: „Die Erholung über die Grenze hinweg ist für uns die normalste Sache der Welt. Wir gehen gerne über die Grenze zum Wandern, Radfahren oder Einkaufen. Aufgrund der Maßnahmen rund um das Corona-Virus sind solche „normalen“ Reisen heute aber oft unmöglich.“

Die Niederlande betonen, dass die Maßnahmen jedoch aus einem bestimmten Grund getroffen wurden. „Nur gemeinsam können wir das Corona-Virus unter Kontrolle bringen.“ Und das sei am besten zu erreichen, wenn alle Menschen zuhause bleiben.

In den Niederlanden gilt bis zum 28. April:

  • alle Restaurants, Bars, Terrassen sind geschlossen
  • alle Sportvereine, Fitnesscenter, Saunen, Kasinos, Vergnügungshallen und Sexeinrichtungen sind geschlossen
  • öffentliche Orte wie Museen, Konzerthallen, Theater und Sportclubs sind geschlossen
  • alle Veranstaltungen, für die eine Genehmigungspflicht aufgehoben wurde (diese Maßnahme gilt sogar bis zum 1. Juni) sind annulliert worden.

Darüber hinaus sind in den Niederlanden Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen. Sie müssen dafür sorgen, dass die Menschen eineinhalb Meter voneinander entfernt sind. Viele Geschäfte haben daher beschlossen, zu schließen, und viele Märkte wurden gestrichen. Für den öffentlichen Verkehr gelten angepasste Fahrpläne.

Auch in den Niederlanden gelten der Mindestabstand von 1,5 Metern und weitere Regelungen. Bei Nichtbeachtung kann es zu polizeilichen oder kommunalen Maßnahmen kommen: Die Geldstrafe für Erwachsene beträgt 390 Euro, die für Minderjährige 95 Euro.

Schon seit Anfang der Woche gilt in der gesamten Provinz Zeeland ein Übernachtungsverbot für Touristen. Auch in einigen anderen Gegenden des Landes sind Urlauber tabu, andere Küstenregionen wiederum verzichten auf Verbote. Sie setzen auf Freiwilligkeit und auf die Vernunft der Bürger. Die Botschaft, die der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte an Touristen aus Belgien und Deutschland richtet, ist somit klar: „Bleibt zu Hause. Restez à la maison. Blijf thuis!“

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Samstag, 4. April, 10.45 Uhr

  • Aktuell 1213 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 633 in der Stadt Aachen). 560 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Aktuell insgesamt 27 Todesfälle. 
  • Der Appell der Ordnungsbehörden und Polizei geht an alle Bürgerinnen und Bürger, in den Osterferien das Kontaktverbot und die geltenden Maßnahmen zu beachten. Klare Botschaft: Bleibt zuhause und vermeidet unnötige Fahrten in die Naherholungsgebiete - zum Beispiel in die Eifel!
  • Neue Regelungen für Lebensmittel-Einrichtungen. StädteRegion Aachen empfiehlt den Ordnungsbehörden die Aufhebung der Allgemeinverfügungen.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1213 positive Fälle gibt, davon 633 in der Stadt Aachen. 560 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen. Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 27.

Neue Regelungen für Lebensmittel-Einrichtungen. StädteRegion Aachen empfiehlt den Ordnungsbehörden die Aufhebung der Allgemeinverfügungen. Mit Datum vom 1. April 2020 ist durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Klarstellung ein Aufhebungserlass zu den bisherigen Weisungen ergangen. Ziel ist eine landeseinheitliche Handhabung allein auf Basis der NRW-Rechtsverordnung vom Montag, 30. März 2020. Auf dieser Basis wird die Stadt Aachen zeitnah ihre bisher veröffentlichten Allgemeinverfügungen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Infektionen aufheben.

In der Handhabung bedeutet dies, dass alle Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel unter Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen nach der Corona-Schutzverordnung ihre Verkaufsstellen öffnen dürfen. Davon betroffen sind Spezialgeschäfte für Delikatessen oder Süßwaren, der Weinfachhandel, Teeläden und ähnliche Lebensmittelverkaufsstellen. Auch Eiscafés und Konditoreien dürfen unter strengster Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen einen Außer-Haus-Verkauf betreiben. Zu diesen Vorkehrungen der Hygiene gehören Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen, zur Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sowie in Verkaufsstellen die Begrenzung der gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden auf eine Person pro zehn Quadratmeter.

Die StädteRegion Aachen empfiehlt allen örtlich zuständigen Ordnungsbehörden – in Anlehnung an die Vorgehensweise der Stadt Aachen – Ihre bisher veröffentlichten Allgemeinverfügungen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Infektionen in eigener Zuständigkeit und Verantwortung nunmehr zeitnah aufzuheben.

Dringender Appell zum Wochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen.

Mit Blick auf das schöne Wetter am nun anstehenden Wochenende bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete – zum Beispiel in die Eifel – zu verzichten.

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 03.04., 15.45 Uhr; jetzt 27 Tote.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen melden am Freitagnachmittag sechs weitere Todesfälle.
 
Es gibt im Nachgang zur Meldung am Morgen sechs weitere Menschen, die im Laufe der letzten Tage in städteregionalen Krankenhäusern gestorben sind, zu vermelden: Es handelt sich um einen 82-jährigen Aachener, eine 57-jährige Stolbergerin, eine 81-jährige Simmeratherin, einen 60-jährigen und einen 89-jährigen Würselener sowie einen 82-jährigen Alsdorfer.
 
Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf 27. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen.
 
Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 3. April, 11:00 Uhr

  • Aktuell 1155 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 602 in der Stadt Aachen). 494 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Weiterhin 21 Todesfälle.
  • Der Appell der Ordnungsbehörden und Polizei geht an alle Bürgerinnen und Bürger, auch am Wochenende das Kontaktverbot und die geltenden Maßnahmen zu beachten. Dies gilt auch für das Verhalten bei schönem Wetter in Parks, Wäldern und auf Plätzen.  

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1155 positive Fälle gibt, davon 602 in der Stadt Aachen. 494 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt weiterhin bei 21.

Dringender Appell zum Wochenende: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen - auch von Verwandten – Abstand nehmen.

Mit Blick auf das schöne Wetter am nun anstehenden Wochenende bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten. Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (An Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001  geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Donnerstag, 2. April, 10.45 Uhr

  • Aktuell 1081 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 555 in der Stadt Aachen). Fünf neue Todesfälle.
  • 435 Personen sind wieder gesund.
  • Die beiden Krisenstäbe haben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal (ZAP) geschaffen, die vom Deutschen Roten Kreuz betreut wird. Die „Corona-Nachbarschaftshilfe“ wird über die Freie Wohlfahrtspflege organisiert

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1081 positive Fälle gibt, davon 555 in der Stadt Aachen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt jetzt bei 21. Aktuell hinzugekommen sind ein 82-jähriger Alsdorfer sowie vier Aachenerinnen, 62, 70, 85 und 86 Jahre alt. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes, sagt: „Die aktuellen Zahlen zeigen uns, dass das Corona-Virus in unseren Kommunen angekommen ist. Die Zahlen steigen moderat an, wir liegen in einem täglichen Zuwachs der Infektionszahlen unterhalb von zehn Prozent. Aber die Krankheit wird weiter wachsen. Und für immer mehr Bürgerinnen und Bürger  werden aus den anonymen Zahlen bekannte und vertraute Gesichter.“ Monika Gube betont: „Es zeigt sich ganz deutlich, dass wir alle getroffenen Schutzmaßnahmen unbedingt brauchen, um die Entwicklung zu verlangsamen.“

Genesung: Durch entsprechende Recherche per Telefon haben Ärztinnen und Ärzte des Gesundheitsamtes ermittelt, dass 435 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen inzwischen wieder gesund sind. Ein weiterer Abstrich ist nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nur noch in wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise schweren Krankheitsverläufen im Krankenhaus, vorgesehen. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal: Die beiden Krisenstäbe haben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal (ZAP) geschaffen. In der zentralen Anlaufstelle können sich Personen melden, die sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen in der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen engagieren möchten.

Interessierte können sich bei der „Zentralen Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal“ melden unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 02405/6039-338 (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr) oder E-Mail: fachpersonal@drk-aachen.de oder per WhatsApp Messenger unter: 0157 81 77 50 55

Die ZAP wird durch das Deutsche Rote Kreuz betreut und vermittelt die Interessenten an Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder die „Kommunalen Abstrichzentren“. Zudem werden spezielle Weiterbildungsangebote an Interessenten vermittelt, die sich zusätzlich weiter qualifizieren möchten. Das Angebot der ZAP steht allen Personen offen, die einen medizinischen oder pflegerischen Hintergrund besitzen. Dies sind zum Beispiel Ärzte, Krankenpfleger, Altenpfleger, Rettungssanitäter aber natürlich auch Medizinstudenten oder ähnliche Personengruppen.

Die „Corona-Nachbarschaftshilfe“ wird über die Freie Wohlfahrtspflege organisiert.

Die Auswirkungen der Corona-Krise und die Maßnahmen zur Vermeidung von sozialen Kontakten stellt manche Menschen vor große Herausforderungen – besonders Ältere, die zur Risikogruppe bei einer Corona-Infektion gehören. Sie benötigen besonderen Schutz. Viele fragen sich zum Beispiel: Wie komme ich an Lebensmittel? Wer erledigt für mich Botengänge? Wer führt den Hund aus? Wer hat für mich ein offenes Ohr?

Die Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege organisiert eine niedrigschwellige Nachbarschaftshilfe zur Vermittlung von Ehrenamtlichen und den der Krise besonders betroffenen Personen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Sicherheit beim Zusammenbringen von Ehrenamtlichen und Hilfsbedürftigen gewährleistet ist. Dies betrifft insbesondere die Aspekte Hygiene, Vertrauenswürdigkeit und Datenschutz. Menschen, die Hilfe brauchen und Menschen, die helfen möchten, können sich melden unter:

Telefon: 0241/94 927 180 (montags bis donnerstags von 10 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr, freitags von 10 – 12 Uhr) oder per E-Mail: nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de

In der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege sind die Verbände Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Jüdische Gemeinde und Parität mit ihren jeweiligen Mitgliedsorganisationen zusammengeschlossen.  Weitere Informationen findet man auf der Webseite www.nachbarschaftshilfe-aachen.de

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Weitere Informationen gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/kaz

 

Aachener Aktion „Zusammen“: Feuerwehr und Polizei sind überwältigt von den Reaktionen

 

 

  • Seit gestern ist der von Polizei und Feuerwehr Aachen interpretierte Udo-Jürgens-Song  „Immer wieder geht die Sonne auf“ online. Das Musikprojekt „Zusammen“ löst deutschlandweites Medienecho aus. Stadt zählt über 110.000 Klicks des Videos auf Youtube: https://youtu.be/GruM4cQ2VYw
  • Rührende Momente ereignen sich in Aachens Stadtvierteln: Menschen beklatschen – teils mit Tränen in den Augen – die Fahrten der Feuerwehr und bedanken sich herzlich und in vielfältiger Form für die Mut machende Aktion.
  • Der Song, interpretiert vom „singenden Kommissar“ Oliver Schmitt, kann ab sofort über alle bekannten Musik-Plattformen erworben werden. Der Erlös geht komplett an „Menschen helfen Menschen“, dem Hilfswerk von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten.

Das Projekt mit Herz und fürs Herz – ins Leben gerufen von Feuerwehr und Polizei Aachen – sprengt alle Erwartungen. Innerhalb eines Tages zählt die Stadt Aachen nie dagewesene Abrufzahlen, die die Interpretation des Udo-Jürgens-Titels „Immer wieder geht die Sonne auf“ einfährt. Über 110.000 Klicks waren es bislang (Stand 1. April, 15 Uhr) alleine auf der Videoplattform YouTube. Auch bei Polizei und StädteRegion Aachen häufen sich die positiven Rückmeldungen der Menschen auf die herzerwärmende Aktion. Medien aus ganz Deutschland berichten über das ungewöhnliche Joint-Venture made in Aachen.
 
Ein aktuelles Video mit Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger auf die Aktion gibt es bei youtube, es ist über diesem Beitrag einbgebunden.
 
OB Philipp: „Positives Feedback spornt uns weiter an!“
„Wir sind überwältigt!“, sagt Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Ganz offensichtlich trifft die wunderbare Aktion unserer Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei einen Nerv in dieser doch so besonderen und für viele Menschen schwierigen Zeit.“ Den OB berühren die auf unterschiedlichsten Kanälen der Stadt eingegangenen Reaktionen unzähliger Aachenerinnen und Aachener ganz persönlich. „Das positive Feedback all dieser Menschen dient uns als Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir arbeiten mit vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Stadt Aachen weiter mit viel Engagement daran, damit unsere Heimat diese Krise meistert. Zusammen!“, verbindet der Oberbürgermeister diesen Appell mit einem Dank an all die vielen Menschen draußen – ob in den Behörden, Krankenhäusern, auf den Rettungs- und Polizeiwachen, in den Lebensmittelgeschäften und den vielen anderen Bereichen der Versorgung -, die in diesen Tagen Außergewöhnliches leisten.
 
Auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach ist voll des Lobes: „Ich freue mich sehr, dass dieses gemeinsame Musik-Projekt solch eine durchweg positive und große Wirkung hat und von den Menschen, ob jung oder alt, so gut angenommen wird.
Hier zeigt sich eindrucksvoll, dass die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Städteregion Aachen und der Polizei längst Tradition ist. Wir arbeiten Hand in Hand und gehen auch gerne gemeinsam kreative Wege. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger gerade jetzt in dieser Krisenzeit, weil sie wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.“
 
WO GIBT ES DEN SONG ALS DOWNLOAD?
Unterdessen erreichen immer mehr Anfragen Stadt, StädteRegion und Polizei Aachen, ob und wo der Song auch zum Download zu finden ist. All jenen können die Initiatoren mitteilen: Ab sofort kann der Titel auf allen gängigen großen Musikportalen (Amazon Music, Spotify, Apple Music, Google Play, Deezer) heruntergeladen oder gestreamt werden. Der Download kostet in der Regel knapp ein Euro. Der komplette Erlös kommt „Menschen helfen Menschen“, dem Hilfswerk von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, zugute.  
 
Unter diesem Link sind die jeweiligen Dienste zu erreichen: https://lnk.site/immer-wieder-geht-die-sonne-auf
 
Wer den Song eigenständig auf den Plattformen suchen möchte, wird mit den Stichworten „Oliver Schmitt“ und „Immer wieder geht die Sonne auf“ fündig. Für Menschen, die keinen Zugang zu den Online-Musikplattformen haben, bitten wir um individuelle Lösungen. Aufgrund der aktuellen Situation ist ein Verkauf von CDs in Geschäften leider nicht möglich. Der Enkel kann aber zum Beispiel seiner Oma, die den Song gerne hätte, für kleines Geld herunterladen, auf eine CD brennen und diese der Großmutter in den Briefkasten werfen…
 
Freiwillige Feuerwehr erlebt rührende Szenen auf den Straßen
Den Kolleginnen und Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr ist direkt am ersten Abend – von Richterich bis nach Brand, von Eilendorf bis nach Laurensberg – bei den Fahrten durch die Stadtteile und -viertel eine Welle der Dankbarkeit entgegengeschwappt. Unzählige Anwohnerinnen und Anwohner traten an die Türen und Fenster, blickten von Balkonen und Terrassen auf die vorbeirollenden Fahrzeuge, über deren Lautsprecher der Song samt Appell „Achtet aufeinander in eurer Nachbarschaft“ abgespielt wurde. Es wurde geklatscht, im Takt mitgewippt, gewunken – nicht selten mit Tränen der Rührung in den Augen.
 
Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier sagt: „Musik verbindet Menschen. In Zeiten, in denen wir gehalten sind, auf Distanz zueinander zu gehen, ist es toll zu erleben, wie uns Musik ein neues Gemeinschaftsgefühl schenkt – in diesen Tagen ist das besonders wertvoll.“
 
Aachens Feuerwehr-Chef Jürgen Wolff, der die Idee zu dieser außergewöhnlichen Aktion hatte, berichtet: „Mein Telefon stand gestern Abend nicht mehr still.“ Bilder, Videos und Nachrichten von den Kolleginnen und Kollegen „auf der Piste“ trudelten zuhauf auf Wolffs Handy ein. Immer wieder: Dankbarkeit, Lob für die Aktion und aufmunternde Worte. Wolffs Versprechen: „Wir machen weiter! Wir sind für Aachens Bürgerinnen und Bürger da – zu jeder Zeit, in jedweder Notsituation und darüber hinaus!“
 
Selbst direkt in der Leitstelle meldeten sich zahlreiche Menschen, um sich für die Aktion zu bedanken. So sehr auch diese Anrufe die Feuerwehr freuen, so bittet sie doch, die Nummer „112“ wirklich nur im Notfall zu wählen. Auf allen anderen Kanälen freuen sich alle Partner des Projekts „Zusammen“ natürlich, auch weiterhin mit den Menschen unserer Region in Kontakt bleiben.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Mittwoch, 01.04.2020, 10:30 Uhr

  • Aktuell 980 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 495 in der Stadt Aachen). Ein neuer Todesfall.
  • 364 Personen sind wieder gesund.
  • Krisenstäbe starten mit zwei Abstrichzentren (in Eschweiler und im Tivoli in Aachen) in die neue Woche. Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 980 positive Fälle gibt, davon 495 in der Stadt Aachen.

Durch entsprechende Recherche per Telefon haben Ärzte des Gesundheitsamtes ermittelt, dass 364 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen inzwischen wieder gesund sind. Ein weiterer Abstrich ist nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nur noch in wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise schweren Krankheitsverläufen im Krankenhaus, vorgesehen. Die Informationen zu den Wiedergenesenen werden die Krisenstäbe von nun an regelmäßig kommunizieren. Wichtige Info: Diese Zahl wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt jetzt bei 16.  Aktuell hinzugekommen ist eine 83-jährige Frau aus Simmerath, die in einem städteregionalen Krankenhaus gestorben ist. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

 

 

Aktion „Zusammen“: Feuerwehr fährt durch die Straßen und spielt über Lautsprecher „Immer wieder geht die Sonne auf“

  • Erste Fahrzeuge der Feuerwehr Aachen sind seit heute mit dem neu aufgenommenen Udo-Jürgens-Song  „Immer wieder geht die Sonne auf“ auf den Straßen unterwegs.
  • Die Musik-Aktion „Zusammen“ der Feuerwehren in Stadt und StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Polizei Aachen trifft vom Start weg auf ein ungemein großes Echo.
  • Tausende Menschen schauen sich das extra produzierte Video auf der Plattform YouTube an:
  • Darin appellieren die Initiatoren an alle Bürgerinnen und Bürger, sich als Nachbarschaft darum zu kümmern, dass niemand vergessen wird.

 
Das Projekt mit Herz und fürs Herz – ins Leben gerufen von Feuerwehr und Polizei Aachen – geht nun auf die Straße. Michael Eitdorf vom Löschzug Eilendorf  ist an diesem Dienstag (31. März) der erste bei der Freiwilligen Feuerwehr Aachen, der einen USB-Stick mit dem begehrten Song in der Hand hält. Der Lautsprecherwagen rollt an, neben Eitdorf sitzt sein Kamerad Dieter Kamphausen und steuert das rote Mannschaftsfahrzeug der Feuerwehr vom Gelände des Gerätehauses herunter und steuert die erste Wohnstraße an. Ein kurzer Drücker auf den Abspiel-Knopf reicht, und schon schallt das Lied „Immer wieder geht die Sonne auf“ über die Lautsprecher.
 
Anwohner beklatschen die Feuerwehr
Menschen auf der Straße blicken auf, hören den Song, lauschen der Botschaft, klatschen. „Als wir gestern das erste Mal von der Idee eines Songs hörten, den wir über unseren Lautsprecherwagen im Stadtteil verbreiten sollen, konnten wir uns noch gar nicht vorstellen, wie das genau ablaufen soll“, wurden Eilendorfs Löschzugführer Thomas Sion und seine Truppe zwar auch etwas vom neuen „Song-Einsatz“ überrascht. „Wenn ich das nun sehe, kann ich nur sagen: Das ist toll! Die erste Reaktion der Menschen, die uns von den Balkonen zuwinken, die beim Vorbeifahren klatschen, beflügelt uns regelrecht!“, so Sion weiter. Im Hintergrund rollt der Wagen weiter durch die Straße und lockt immer wieder Anwohnerinnen und Anwohner an Fenster und Türen und zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht.     
 
Song wird tausendfach angeklickt
„Genau darum geht es“, sagt Aachens Feuerwehrchef Jürgen Wolff. Ihm war vor nicht einmal einer Woche die Idee zu der außergewöhnlichen Aktion gekommen. Im Auto, über die Straße rollend, auf dem Weg zur Arbeit im Krisenstab. Wenige Tage später finden sich Wolff und die vielen engagierten Mitstreiter, die das Musikprojekt „Zusammen“ ermöglicht haben, in einer ungewöhnlichen Geschichte wieder. Schon am ersten Tag mit Bekanntwerden des Songs, der in kürzester Zeit tausendfach angeschaut, geteilt und geliked worden ist, wird deutlich: Das Lied, die Botschaft, das Zusammenspiel von Feuerwehr und Polizei in diesen für alle Menschen so schwierigen Zeiten kommt bei vielen, vielen Menschen sehr gut an. Und es gibt vielen Mut.
 
„Wir sind mit den Wagen unserer Freiwilligen Feuerwehr von nun an jeden Tag, stets in den frühen Abendstunden, unterwegs und spielen den Song“, sagt Wolff. „Und wir machen dies, solange es notwendig ist, solange die Krisensituation anhält, solange die Menschen uns brauchen und wir es für wichtig erachten, die Botschaft ‚Seid füreinander da und achtet aufeinander‘ unters Volk zu bringen“, betont Aachens Feuerwehrchef.
 
Im schlimmsten Fall sterben Menschen einsam und unbemerkt
Der bekannte Udo-Jürgens-Song mit der optimistischen Botschaft „Immer wieder geht die Sonne auf!“ erklingt nun nicht nur regelmäßig in den Straßen der Stadt Aachen, sondern auch in den übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen. Erfahrene Retter bei Feuerwehr und Polizei wissen, dass gerade in Krisenlagen, in denen soziale Kontakte reduziert werden, alleinlebende ältere  Menschen besonders gefährdet sind, vergessen zu werden und im schlimmsten Fall einsam zu sterben. „Wir starten diese Aktion, um dieser Gefahr vorzubeugen“, erklärt Jürgen Wolff. „Wir appellieren an das Wir-Gefühl. Zusammen bekommen wir das hin!“
 
Unterstützt von Oberbürgermeister Marcel Philipp, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und dem Polizeipräsidenten Dirk Weinspach ist diese musikalische Aktion in wenigen Tagen in Aachen in die Tat umgesetzt worden.
 
Kriminalhauptkommissar Oliver Schmitt, ein profilierter Sänger, der schon bei vielen Gelegenheiten sein Können unter Beweis gestellt hat, hat den Song im Tonstudio der Aachener Veranstaltungstechnikfirma eventac neu eingesungen. Kolleginnen und Kollegen von Polizei Feuerwehr und Hilfsdiensten sind stimmstark mit von der Partie. In einem begleitenden Video zum Song-Projekt, sind sie bei den Aufnahmen und in der beruflichen Aktion zu sehen:


Polizeipräsident Dirk Weinspach appelliert: „Achten Sie auf ältere Menschen in Ihrer Nachbarschaft! Kümmern Sie sich, wenn Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt!“
 
Städteregionsrat Tim Grüttemeier spricht aufmerksame Nachbarn, aber auch alleinlebende Bürger an, die Hilfe brauchen: „Rufen Sie die Feuerwehr über 112 oder die Polizei über 110 an, wenn Sie sich Sorgen machen oder wenn Sie Hilfe benötigen - Sie sind nicht allein!“ 

Oberbürgermeister Marcel Philipp rundet den Appell ab: „Vorerkrankte und ältere Menschen sind auf unsere Hilfe angewiesen - lassen Sie uns Verantwortung übernehmen - zusammen!“
 
Immer wenn in den kommenden Tagen und Wochen der Lautsprecherwagen mit dem optimistisch stimmenden Song von der Sonne, die immer wieder aufgeht, zu hören ist, schwingt die Botschaft mit: Tretet ans Fenster, schaut nach rechts, nach links, nach oben und unten und auch mal nach gegenüber! Nehmt über einen freundlichen Gruß Kontakt auf! Achtet aufeinander! Wir schaffen das. Zusammen!“
 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 31.03.2020, 10:30 Uhr

  • Aktuell 920 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 463 in der Stadt Aachen). Ein neuer Todesfall.
  • 322 Personen sind wieder gesund.
  • Krisenstäbe starten mit zwei Abstrichzentren (in Eschweiler und im Tivoli in Aachen) in die neue Woche. Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 920 positive Fälle gibt, davon 463 in der Stadt Aachen.

Durch entsprechende Recherche per Telefon haben Ärzte des Gesundheitsamtes ermittelt, dass 322 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen inzwischen wieder gesund sind. Ein weiterer Abstrich ist nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nur noch in wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise schweren Krankheitsverläufen im Krankenhaus, vorgesehen. Die Informationen zu den Wiedergenesenen werden die Krisenstäbe von nun an regelmäßig kommunizieren. Wichtige Info: Diese Zahl wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt jetzt bei 15.  Aktuell hinzugekommen ist ein 88-jähriger Mann aus Eschweiler, der in einem städteregionalen Krankenhaus gestorben ist. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

 

  • Als Grundbedingung, die immer erfüllt sein muss, müssen die Anrufenden entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Zudem muss noch eine dieser weiteren Bedingungen erfüllt sein:

 

  • entweder die Anrufenden hatten innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten),
  • oder die Anrufenden üben eine Tätigkeit in Pflege, Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Ambulanten Diensten, Arztpraxen, Rettungsdiensten oder Krankenhäusern aus,
  • oder die Anrufenden gehören einer Risikogruppe an. (Die genaue Definition findet sich beim RKI unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)


Sollten die oben genannten Bedingungen für einen Test erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon
: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Achtet auf Eure Nachbarn!“ Ein Musik-Projekt mit Herz, das durch die Straßen hallt und im besten Fall Leben rettet (31.03.2020, 09:30)

  • Die Feuerwehren in Stadt und StädteRegion Aachen starten mit der Polizei Aachen eine große Aktion. Unter dem Motto „Zusammen“ wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, auf alleinlebende ältere Nachbarn zu achten.
  • Der bekannte Udo-Jürgens-Evergreen „Immer wieder geht die Sonne auf“ wird mit dem singenden Kommissar Oliver Schmitt und einem Chor aus Polizei- und Feuerwehrbeamten neu eingespielt. 
  • Der Song wird ab heute von Lautsprecherfahrzeugen der Feuerwehr in den Straßen der StädteRegion abgespielt. In einem Begleit-Video appellieren die Initiatoren an alle Bürgerinnen und Bürger, sich als Nachbarschaft darum zu kümmern, dass niemand vergessen wird.


Es ist ein Projekt mit Herz – und fürs Herz! Aber der Hintergrund ist sehr ernst.

Der bekannte Udo-Jürgens-Song mit der optimistischen Botschaft „Immer wieder geht die Sonne auf!“ erklingt in den frühen Abendstunden in den Straßen der Stadt Aachen und der übrigen Kommunen der StädteRegion Aachen, abgespielt von Lautsprecherwagen der Freiwilligen Feuerwehr. Das Lied, neu aufgenommen mit ausgesprochen musikalischen Akteuren der Aachener Polizei, der Feuerwehr und Hilfsdiensten, hat in diesen Tagen eine besondere Botschaft.

Im schlimmsten Fall sterben Menschen einsam und unbemerkt
Denn erfahrene Retter bei Feuerwehr und Polizei wissen, dass gerade in Krisenlagen, in denen soziale Kontakte reduziert werden, alleinlebende ältere  Menschen besonders gefährdet sind, vergessen zu werden und im schlimmsten Fall einsam zu sterben.

„Wir starten diese Aktion, um dieser Gefahr vorzubeugen“, sagt Jürgen Wolff, Leiter der Aachener Feuerwehr, der die Idee zu dieser Aktion beigesteuert und damit das Projekt ins Rollen gebracht hat. „Wir appellieren an das Wir-Gefühl. Zusammen bekommen wir das hin!“

Unterstützt von Oberbürgermeister Marcel Philipp, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und dem Polizeipräsidenten Dirk Weinspach ist in wenigen Tagen diese musikalische Aktion  in Aachen in die Tat umgesetzt worden.

Kriminalhauptkommissar Oliver Schmitt, ein profilierter Sänger, der schon bei vielen Gelegenheiten sein Können unter Beweis gestellt hat, hat den Song im Tonstudio der Aachener Veranstaltungstechnikfirma eventac neu eingesungen. Kolleginnen und Kollegen von Polizei Feuerwehr und Hilfsdiensten sind stimmstark mit von der Partie. In einem begleitenden Video zum Song-Projekt, das ab sofort online ist, sind sie bei den Aufnahmen und in der beruflichen Aktion zu sehen.

Polizeipräsident Dirk Weinspach appelliert: „Achten Sie auf ältere Menschen in Ihrer Nachbarschaft! Kümmern Sie sich, wenn Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt!“

Städteregionsrat Tim Grüttemeier spricht aufmerksame Nachbarn, aber auch alleinlebende Bürger an, die Hilfe brauchen: „Rufen Sie die Feuerwehr über 112 oder die Polizei über 110 an, wenn Sie sich Sorgen machen oder wenn Sie Hilfe benötigen - Sie sind nicht allein!“  Oberbürgermeister Marcel Philipp rundet den Appell ab: „Vorerkrankte und ältere Menschen sind auf unsere Hilfe angewiesen - lassen Sie uns Verantwortung übernehmen - zusammen!“

Immer wenn in den kommenden Tagen und Wochen der Lautsprecherwagen mit dem optimistisch stimmenden Song von der Sonne, die immer wieder aufgeht, zu hören ist, schwingt die Botschaft mit: Tretet ans Fenster, schaut nach rechts, nach links, nach oben und unten und auch mal nach gegenüber! Nehmt über einen freundlichen Gruß Kontakt auf! Achtet aufeinander! Wir schaffen das. Zusammen!“

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 30.03.2020, 10 Uhr

  • Aktuell 863 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 429 in der Stadt Aachen). Nach wie vor 14 Todesfälle.
  • Krisenstäbe starten mit zwei Abstrichzentren (in Eschweiler und im Tivoli in Aachen) in die neue Woche. Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 863 positive Fälle gibt, davon 429 in der Stadt Aachen.

Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt weiterhin bei 14. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Abstrichzentren: Zwischenzeitlich ist es an den Kommunalen Abstrichzentren gelungen, die Wartezeit für Getestete von der Probenentnahme bis zur Mitteilung des Ergebnisses deutlich zu verkürzen. Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

Als Grundbedingung, die immer erfüllt sein muss, müssen die Anrufenden entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Zudem muss noch eine dieser weiteren Bedingungen erfüllt sein:

  • entweder die Anrufenden hatten innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten)
  • oder die Anrufenden üben eine Tätigkeit in Pflege, Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Ambulanten Diensten, Arztpraxen, Rettungsdiensten oder Krankenhäusern aus,
  • oder die Anrufenden gehören einer Risikogruppe an. (Die genaue Definition findet sich beim RKI unter: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)

Sollten die oben genannten Bedingungen für einen Test erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 29.03.2020, 10.00 Uhr

  • Aktuell 824 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 407 in der Stadt Aachen). Nach wie vor 14 Todesfälle.
  • Ordnungsämter und Polizei: Frühlingswetter lockt am Samstag viele Menschen auf die Straße, der ganz überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger hält sich aber an das Kontaktverbot.
  • Krisenstäbe haben das zweite Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen eingerichtet. Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.


Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 824 positive Fälle gibt, davon 407 in der Stadt Aachen. Die aktuell recht gering steigenden Fallzahlen lassen sich möglicherweise auf das Wochenende zurückführen, daraus kann kein allgemeiner Trend abgelesen werden.
Die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen liegt weiterhin bei 14. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.
 
Bilanz von Ordnungsämtern und Polizei: Das Frühlingswetter hat am Samstag viele Menschen in der Region auf die Straße gelockt. Der ganz überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger hält sich aber weiterhin an das Kontaktverbot. Es gab nur wenige Verstöße, unter anderem auf Wochenmärkten, wo an vereinzelten Ständen nicht nur Lebensmittel verkauft wurden. Zudem mussten im Einzelfall kleine private Feiern aufgelöst werden. Die Polizei verzeichnete in der gesamten StädteRegion am gestrigen Samstag 13 Ordnungswidrigkeiten, die zur Anzeige gebracht wurden.
 
Abstrichzentren: Zwischenzeitlich ist es an den Kommunalen Abstrichzentren gelungen, die Wartezeit für Getestete von der Probenentnahme bis zur Mitteilung des Ergebnisses deutlich zu verkürzen.
Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.
 
Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Als Grundbedingung, die immer erfüllt sein muss, müssen die Anrufenden entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Zudem muss noch eine dieser weiteren Bedingungen erfüllt sein:

  • entweder die Anrufenden hatten innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten),
  • oder die Anrufenden üben eine Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Rettungsdienst oder Krankenhaus aus,
  • oder die Anrufenden gehören einer Risikogruppe an. (Die genaue Definition findet sich beim RKI unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)

 
Sollten die oben genannten Bedingungen für einen Test erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.
 
Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.
 
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.
 
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.
 
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
 
Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Samstag, 28.03.2020, 10.00 Uhr

  • Aktuell 787 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 399 in der Stadt Aachen). Nach wie vor 14 Todesfälle.
  • Ordnungsämter aus der gesamten StädteRegion stimmen gemeinsames Vorgehen ab. Recyclinghöfe wieder öffnen.
  • Krisenstäbe haben das zweite Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen eingerichtet. Telefonhotline  0241/5198-7500.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 787 positive Fälle gibt, davon 399 in der Stadt Aachen. Insgesamt 14 Todesfälle sind bislang zu beklagen. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Gemeinsames Vorgehen der Ordnungsämter: Die örtlichen Ordnungsämter in der gesamten StädteRegion, die Bezirksämter und die Entsorgungsunternehmen haben in der Corona-Krise ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt:

  • Die Recyclinghöfe in allen Kommunen sollen möglichst bald wieder geöffnet werden. Dabei wären die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt einzuhalten. Auch AWA und ZEW prüfen, ob sie möglichst bald wieder ihre Sammelstellen eröffnen können. Auch hier gilt es, die wegen der Corona-Krise notwendigen Bedingungen einzuhalten. So soll beispielsweise bei Privatanlieferungen keine Gebühr mehr kassiert werden. Die Menschen in der Region werden allerdings auch aufgefordert, die Entsorgung nur in dringenden und unaufschiebbaren Fällen zu nutzen.
  • Eiscafes in der Region werden nur für eine Lieferung außer Haus zugelassen. Eine Bestellung und Abholung ist praktisch nicht durchführbar, da sie für größere Menschenschlangen vor den Geschäften sorgen würde, die es absolut zu vermeiden gilt.
  • Nach der neuesten Klarstellung der NRW-Landesregierung dürfen Blumengeschäfte und Kioske wieder öffnen. Auch hier sind die für alle Geschäfte geltenden Hygieneregeln zwingend einzuhalten.
  • Umzüge können weiterhin in allen Kommunen der StädteRegion erfolgen. Zu den Bedingungen wird auf die gesonderte Pressemitteilung vom 26.03.2020 verwiesen.

Die Einhaltung der verschiedensten Vorschriften wird auch weiterhin von den Kräften der Ordnungsämter und der Polizei vor Ort überwacht.

Abstrichzentren: Die Kommunalen Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline  0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Als Grundbedingung, die immer erfüllt sein muss, müssen die Anrufenden entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Zudem muss noch eine dieser weiteren Bedingungen erfüllt sein:

  • entweder die Anrufenden hatten innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten)
  • oder die Anrufenden üben eine Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Rettungsdienst oder Krankenhaus aus,
  • oder die Anrufenden gehören einer Risikogruppe an. (Die genaue Definition findet sich beim RKI unter: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)

Sollten die oben genannten Bedingungen für einen Test erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail. Die Abstrichzentren haben aktuell die Möglichkeit über 1.000 Testungen je Tag durchzuführen. Diese Kapazitäten können bei Bedarf weiter erhöht werden.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 27.03., 15 Uhr; Zahl der Toten erhöht sich insgesamt auf 14.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen melden am Freitagnachmittag drei weitere Todesfälle.

Es gibt im Nachgang zur Meldung am Morgen (Fr. 27.03., 10:15 Uhr) drei weitere Todesfälle in städteregionalen Krankenhäusern zu beklagen. Es handelt sich um zwei Männer aus Aachen, Geburtsjahrgänge 1938 und 1944, und einen 1944 geborenen Mann aus Herzogenrath.

Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf 14. Alle bislang verstorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen.

Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Solidarität in Zeiten von Corona. Appell von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier (Freitag, 27.03., 13.30 Uhr)

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Freitag, 27.03., 10.15 Uhr

  • Aktuell 746 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 376 in der Stadt Aachen). Elf Todesfälle.
  • Krisenstäbe haben das zweite Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen eingerichtet. Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.


Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Freitagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 746 positive Fälle gibt, davon 376 in der Stadt Aachen.

Es gibt zwei weitere Todesfälle in städteregionalen Krankenhäusern zu vermelden: Ein 1934 geborener Mann aus Würselen und eine 1943 geborene Frau aus Aachen sind gestorben.
Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf elf. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach den vorliegenden Informationen zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Umzüge sind unter Auflagen weiterhin gestattet

Aufgrund häufiger Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Aachen darauf aufmerksam gemacht, dass private Umzüge nach wie vor gestattet sind, solange die gebotenen Hygienestandards und Einschränkungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus beachtet werden.


Wird der Umzug von Dienstleistern ausgeführt, ist diesen die weitere Tätigkeit unter den bekannten Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen (häufiges und gründliches Hände waschen, Nieshygiene, Abstand wahren) gestattet. Wird der Umzug mit privaten Helfern ausgeführt, sollten zunächst Verwandte in gerader Linie, Ehegatten/Lebenspartner sowie Personen aus der eigenen Haushaltsgemeinschaft als Umzugshelfer herangezogen werden. Die Anzahl der private Umzugshelfer sollte allerdings auf das notwendige Minimum reduziert werden und die oben genannten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln entsprechend eingehalten werden.
Rein vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass auch im privaten Bereich Veranstaltungen - wie eine sich dem Umzug anschließende Umzugsparty - nicht zulässig sind.

Die genannten Regelungen sollen auch in Abstimmung mit den weiteren örtlichen Ordnungsbehörden in der gesamten StädteRegion Aachen als Richtschnur für das weitere Handeln angesetzt werden.

Für Rückfragen aus dem Aachener Stadtgebiet steht das Sonderteam des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung unter der Telefonnummer 0241-432 2800 und / oder per Mail unter ordnungsamt.akut.info@mail.aachen.de zur Verfügung.

26. März: Zweites kommunales Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegion nimmt seine Arbeit im Aachener Tivoli auf.

  • Gut erreichbar und gut aufgestellt: Nach Eschweiler ist seit dem heutigen Donnerstag, 26. März, in Aachen das zweite Abstrichzentrum in Betrieb.
  • Bürgerinnen und Bürger können an der bekannten Hotline 0241/5198-7500 abklären, ob die Grundvoraussetzungen für einen Test gegeben sind. Im Telefonat wird mitgeteilt, an welchem KAZ-Standort man einen Termin erhält.
  • Wer zum neuen KAZ kommt, wird direkt an den Kassenhäuschen in der Nordostecke des Stadions – auf Seite der Krefelder Straße in Höhe der CHIO-Brücke – in Empfang genommen und durchläuft in wenigen Minuten den unkomplizierten Abstrich.

Es ist der Ort in Aachen, den viele Menschen in der Region vor allem mit Fußball, umjubelten Siegen wie auch tragischen sportlichen Niederlagen, vor allem aber mit vielen Emotionen verbinden. „Für uns ist der Aachener Tivoli in dieser außergewöhnlichen Situation, in der wir uns aktuell befinden, zugleich ein eminent wichtiges Gebäude für unser Krisenmanagement geworden“, sagt Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. Ab dem heutigen Donnerstag, 26. März, öffnet in einem speziell hergerichteten Bereich an der nordöstlichen Ecke des Stadions das zweite kommunale Abstrichzentrum (KAZ) in der StädteRegion. 

„Der Tivoli ist bestens dafür geeignet“, erläuterte Philipp im Rahmen eines Pressetermins vor Ort. „Wir haben hier ausreichend Platz um den notwendigen Abstand zun garantieren, das Stadion an der Krefelder Straße hat zudem direkt neben dem Bereich der Testung eine große, jetzt kostenfreie Parkfläche und ist so für viele Bürgerinnen und Bürger sehr gut erreichbar.“ Direkt neben dem KAZ können Menschen, für die Dauer des Tests nämlich auf dem Schotterparkplatz des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) kostenfrei parken.

OB Marcel Philipp stellte gemeinsam mit dem allgemeinen Vertreter des Städteregionsrates, Gregor Jansen, KAZ-Leiter Andreas Nowack und Dr. Verena Bochat vom Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen das zweite Abstrichzentrum vor, dass mit dem heutigen Donnerstag seinen Betrieb aufnimmt und in dem – wie auch im ersten KAZ in Eschweiler – bis zu 600 Bürgerinnen und Bürger pro Tag getestet werden können. „Mit diesen beiden Zentren sind wir in der StädteRegion nun sehr gut aufgestellt. Es ist nicht nur für Aachenerinnen und Aachener gut erreichbar, ebenso zum Beispiel für Menschen, die aus dem Nordkreis kommen“, sagte Gregor Jansen. „Ein besonderer Dank geht von unserer Seite an die vielen Helfer, die es erst ermöglichen, dass wir in so kurzer Zeit zwei Abstrichzentren inklusive der dahinter liegenden und notwendigen Logistik aufbauen konnten“, so Jansen weiter. Die beiden kommunalen Abstrichzentren werden personell vorrangig von Ehrenamtlern – namentlich von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter – betrieben.

Ganz wichtig: Zuerst die Hotline anrufen
Alle Fäden laufen in diesen Tagen bei KAZ-Leiter Andreas Nowack zusammen. Die Einrichtung in Eschweiler läuft bereits seit dem 4. März. Hunderte Menschen werden seitdem dort täglich getestet. Ganz wichtig: „Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen. Und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen“, erklärt Nowak. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

Dr. Verena Bochat ergänzt: „Die beiden Zentren sollen Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren, können allerdings auch selbst weiter testen.“
 
So läuft der Test ab
Und so läuft der Test am Aachener Tivoli ganz konkret ab: Nach entsprechender Überprüfung über die Hotline erhält die Person einen Termin. Zu genannter Zeit findet man sich dann am Tivoli ein und steuert mit seinem Anmeldeschein die geöffneten Kassenhäuschen an der Stadionecke mit dem großen Schild „Eingang Nordost B“ an. Diese befinden sich nahe der Krefelder Straße auf Höhe der CHIO-Brücke nur wenige Meter von der Bushaltestelle und des nahen PKW-Schotterparkplatzes entfernt. 

Wichtig: Alle, die einen Termin haben, werden gebeten, möglichst zeitgenau zu kommen, da sich die Wartezone im Freien befindet. „Wir bitten zudem darum, in diesem öffentlichen Bereich den gebotenen Mindestabstand zu anderen Menschen zu wahren“, sagt Nowack. Neben den KAZ-Mitarbeitern ist auch ein Sicherheitsdienst vor Ort, um den problemlosen Ablauf zu gewährleisten und Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu weisen. Hinweisschilder helfen zusätzlich bei der Orientierung.

An den Kassenhäuschen melden sich die Menschen an, erhalten dort dann einen sogenannten Laborzettel und ein Abstrichröhrchen. Diese in der Hand, betreten sie wenige Meter entfernt den Eingang zum Stadion-Umlauf, wo sie von weiteren Mitarbeitern in Empfang genommen werden. Von diesen erhalten alle KAZ-Besucher einen Mundschutz, den sie fortan tragen. Die KAZ-Mitarbeiter weisen anschließend jede Person einem freien Abstrich-Raum zu. „Wir verfügen in den Räumen über bis zu fünf voneinander getrennte Plätze, an denen wir testen können“, erklärt Bochat. Anschließend verlassen die Getesteten zunächst den jeweiligen Abstrichraum und dann über einen separaten Ausgang das KAZ-Areal im Tivoli – auch den Mundschutz können sie in diesem Bereich wieder abnehmen und in ein bereitgestelltes Behältnis geben. „In der Regel dauert das gesamte Prozedere – von der Anmeldung über den eigentlichen Abstrich bis zum Verlassen des KAZ – nur wenige Minuten“, sagt Andreas Nowack.

Mitteilung der Testergebnisse wird verbessert
Die Tests der beiden Abstrichzentren in Aachen und Eschweiler werden mehrfach am Tag per Expresskurier zu Laboren nach Köln gebracht. In den vergangenen Tagen ist es vor allem in den Laboren zu Engpässen gekommen. Dies führte dazu, dass Testergebnisse erst später als erhofft den Menschen mitgeteilt werden konnten. „Mit dieser Situation sind wir natürlich auch nicht glücklich gewesen“, sagt Gregor Jansen. Von Seiten der StädteRegion sei man seit Tagen mit den Laboren im intensiven Austausch, um den Meldefluss zu beschleunigen. Auch zusätzliche technische Lösungen würden derzeit geprüft, damit betroffene Bürgerinnen und Bürger noch schneller Gewissheit darüber erhalten, ob sie positiv oder negativ auf das Covid-19-Virus getestet worden sind. „Die längere Ungewissheit, die hier bei einigen getesteten Menschen in letzter Zeit leider vorherrschte, wollen wir deutlich minimieren“, betont auch OB Marcel Philipp. „Die Unannehmlichkeiten, die das mit sich gebracht hat, bitten wir zu entschuldigen.“ Alle Stellen arbeiten mit Hochdruck daran, das gesamte System, das in nur wenigen Wochen aus dem Boden gestampft worden ist, immer wieder zu optimieren.

Zu einer spürbaren Verbesserung, was die Erreichbarkeit der KAZ-Hotline angeht, trägt auch der Umzug des Callcenters von Eschweiler nach Aachen bei. Den mit dem Umzug geht auch eine deutliche Vergrößerung der Kapazitäten einher. Im Tivoli werden in diesen Tagen 24 Callcenter-Plätze eingerichtet – 14 mehr als bisher. „Wir sind zuversichtlich, dass damit längere Wartezeiten bei Wahl der Hotline 0241-5198-7500 der Vergangenheit angehören“, so Gregor Jansen. Ab kommenden Montag, 30. März, nimmt das KAZ-Callcenter im Aachener Tivoli seinen Betrieb auf.
 
Zusätzliche Infos:
 
Weiterhin gilt: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500. Man kann nicht einfach zu einem der Abstrichzentren kommen. Und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen. Alle Infos und die Kriterien, wann man getestet werden kann finden Sie unter: www.staedteregion-aachen.de/kaz
 
Ausdrücklich ist seit dem 25. März vom Robert-Koch-Institut (RKI) die Bedingung, aus einem Risikogebiet eingereist zu sein oder sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet aufzuhalten, entfallen. Durch die neue Definition ist der Kreis der Menschen, die sich testen lassen können, deutlich erweitert worden.

Beide Kommunale Abstrichzentren sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, unter der zentralen Hotline erreichbar. Sofern erforderlich können am Wochenende Abstriche in den Krankenhäusern und beim ärztlichen Notdienst gemacht werden. 

Aktuelle Lage - Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Donnerstag, 26.03.2020, 10.30 Uhr

  • Aktuell 694 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 354 in der Stadt Aachen). Ein neunter Todesfall.
  • Krisenstäbe richten heute zweites Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen ein. Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.
  • Es gibt seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten eine Telefon-Hotline über 0241/510051 für Bürgerinnen und Bürger der StädteRegion und Stadt Aachen; für  allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema Corona.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Donnerstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 694 positive Fälle gibt, davon 354 in der Stadt Aachen.

Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus zu vermelden: Ein 1946 geborener Mann aus Aachen ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf neun. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum in Eschweiler ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Aktuell brauchen Menschen, die bereits getestet wurden, besonders viel Geduld, bis ihnen das Ergebnis mitgeteilt werden kann. In den Laboren ist es in den vergangenen Tagen zu erheblichen Engpässen gekommen. Da inzwischen verschiedene Optimierungsmaßnahmen greifen, gehen Stadt und StädteRegion davon aus, dass sich der Ablauf in den nächsten Tagen noch besser einspielt.

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

Am heutigen Tag wird das zweite kommunale Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen eröffnet. Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt im Laufe des Tages.

Aktuelle Lage - Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Mittwoch, 25.03.2020, 10.45 Uhr

  • Aktuell 618 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 315 in der Stadt Aachen). Ein achter Todesfall.
  • Krisenstäbe richten zweites Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen ein, das morgen an den Start geht. Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.
  • Karlspreis-Verleihung inklusive des Rahmenprogramms und des Jugendkarlspreises wird verschoben.

 
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Mittwochmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 618 positive Fälle gibt, davon 315 in der Stadt Aachen
 
Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus zu vermelden: Ein 1954 geborener Mann aus Aachen ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf acht. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.
 
Karlspreis wird verschoben: Mit Blick auf die Entwicklung in Sachen Corona-Virus wird die ursprünglich am 21. Mai 2020 vorgesehene Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis verschoben. Gleiches gilt für die mit der Preisverleihung verbundenen Veranstaltungen des Rahmenprogramms, den Jugendkarlspreis sowie das Karlspreis-Europa-Forum. Darauf hat sich das Karlspreisdirektorium in einer Telefonkonferenz am 24. März verständigt.
 
Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum in Eschweiler ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Aktuell brauchen Menschen, die bereits getestet wurden, besonders viel Geduld, bis ihnen das Ergebnis mitgeteilt werden kann. In den Laboren ist es in den vergangenen Tagen zu erheblichen Engpässen gekommen. Da inzwischen verschiedene Optimierungsmaßnahmen greifen, gehen Stadt und StädteRegion davon aus, dass sich der Ablauf in den nächsten Tagen noch besser einspielt.
 
Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

Derzeit laufen die finalen Vorbereitungen zur Inbetriebnahme eines zweiten kommunalen Abstrichzentrums im Tivoli in Aachen auf Hochtouren. Dieses zweite Abstrichzentrum geht Donnerstag, 26. März, an den Start.
 
Kontaktverbot: Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das zum Wochenbeginn in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.
 
Wir verweisen auf die ausführliche Pressemitteilung der NRW-Landesregierung: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-weitreichendes-kontaktverbot-und-weitere-massnahmen-zur

 
Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW-Landesregierung hat geregelt, dass seit Montag (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen in der kritischen Infrastruktur sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.
Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Vertrag mit einem Kindertages-Betreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.
 
Appell: Gleichzeitig appelliert das Land an die Eltern, dass die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben sollte. Kinder sollen nur dann in die Einrichtung gebracht werden, wenn die Eltern die Betreuung wirklich nicht selbst wahrnehmen oder anderweitig verantwortungsvoll -nach den Empfehlungen des RKI - organisieren können. An die Arbeitgeber appelliert Minister Joachim Stamp, sehr genau und kritisch zu prüfen, ob Eltern derzeit für die Arbeit vor Ort wirklich unabkömmlich sind oder ob andere Lösungen ermöglicht werden können. Ziel ist, dass die Betreuungsgruppen nicht größer werden, als unbedingt erforderlich.
 

Zweites Kommunales Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegion nimmt ab Donnerstag, 26. März seinen Betrieb im Aachener Tivoli auf.

  • Zum Abstrichzentrum in Eschweiler, das bereits seit dem 4. März in Betrieb ist, kommt nun ein zweiter Standort in Aachen hinzu.
  • Bürgerinnen und Bürger können an der bekannten Hotline 0241-5198/7500 abklären, ob die Grundvoraussetzungen für einen Test gegeben sind. Im Telefonat wird mitgeteilt, an welchem KAZ-Standort man einen Termin erhält.
  • Die Zahl der täglich möglichen Tests wird mit dem zweiten Abstrichzentrum unmittelbar auf fast 1000 verdoppelt. Bei Bedarf können diese Kapazitäten noch erhöht werden.

StädteRegion Aachen. Stadt und StädteRegion Aachen nehmen ab Donnerstag, 26. März, ein zweites Kommunales Abstrichzentrum (KAZ) in Betrieb. Das zweite KAZ wird in einem speziell hergerichteten Bereich des Aachener Tivoli eröffnet. Bereits seit 4. März ist ein Abstrichzentrum in Eschweiler aktiv. Die beiden Zentren sollen Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen entlasten und Informationen beim zuständigen Gesundheitsamt bündeln. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich dadurch stärker auf die Behandlung der Patienten konzentrieren, können allerdings auch selbst weiter testen.

Im KAZ am Standort Eschweiler können derzeit maximal bis zu 600 Bürgerinnen und Bürger pro Tag getestet werden. „Da wir in den vergangenen Tagen diese Zahlen beinahe erreicht haben, wollen wir mit einem weiteren Abstrichzentrum rechtzeitig vorsorgen“, sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier.

In gleichem Umfang sind ab Donnerstag auch im Abstrichzentrum in Aachen Testungen möglich. „Dort sind wir zudem in der Lage, bei entsprechendem Bedarf die Kapazitäten kurzfristig deutlich zu erhöhen“, sagt Grüttemeier. Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp ergänzt: „Mit dem zweiten kommunalen Abstrichzentrum können wir Bürgerinnen und Bürgern aus Aachen und direkter Umgebung eine Anlaufstelle innerhalb unserer Stadt anbieten. Dies erspart in der derzeitigen Situation unnötige Wege.“

Die Kapazitäten des Callcenters für die Abstrichzentren werden ebenfalls deutlich aufgestockt. Weiterhin gilt: Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Man kann nicht einfach zum Abstrichzentrum kommen. Und auch mit der Überweisung eines Arztes muss man vorher die Hotline anrufen.

Beide Kommunale Abstrichzentren sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Sofern erforderlich können am Wochenende Abstriche in den Krankenhäusern und beim ärztlichen Notdienst gemacht werden. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. An der Hotline wird dann geklärt, an welchem KAZ-Standort – Eschweiler oder Aachen – eine Person jeweils einen Termin erhält. Entscheidendes Kriterium wird hier die Nähe des jeweiligen KAZ zum persönlichen Wohnort sein.

Alle Infos und die Kriterien, wann man getestet werden kann finden Sie unter: www.staedteregion-aachen.de/kaz

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Dienstag, 24.03., 10.45 Uhr

  • Aktuell 540 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 261 in der Stadt Aachen). Ein weiterer Todesfall ist zu beklagen.
  • Krisenstäbe halten fest, dass die Maßnahmen wirken und sich die absolute Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger inzwischen an die Regeln halten.
  • Gehörlose können sich beim Kommunalen Abstrichzentrum nun per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Für alle anderen gilt weiterhin die Telefonhotline 0241/5198-7500.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Dienstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 540 positive Fälle gibt, davon 261 in der Stadt Aachen. Die aktuell nur gering steigenden Fallzahlen lassen sich möglicherweise durch das dazwischenliegende Wochenende erklären, an dem nicht im Kommunalen Abstrichzentrum in Eschweiler getestet worden ist.

Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus: Ein 1940 geborener, positiv auf das Coronavirus getesteter Mann aus Herzogenrath ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf sieben. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Die Maßnahmen wirken: Im Rahmen der Krisenstabssitzung wurde am Morgen festgestellt, dass sich die absolute Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger strikt an die Regeln und das Kontaktverbot halten. Polizei und Ordnungsbehörden verzeichnen nur sehr wenige Einsätze, die mit der Nichteinhaltung der Regeln zusammenhängen.

Die Landesregierung hatte am Wochenende in der Rechtsverordnung formuliert, dass „die Behörden zur Umsetzung der Rechtsverordnung gehalten sind, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen“. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen. Das Land NRW hat unterdessen einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln erstellt. In Stadt und StädteRegion Aachen behalten die Kräfte von Polizei und den Ordnungsbehörden ihre Kontrollen weiterhin bei und greifen bei Verstößen konsequent durch. Notwendige Bußgeldverfahren werden dann entsprechend des genannten Bußgeldkataloges des Landes eingeleitet. 

Kontaktverbot: Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das zum Wochenbeginn in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Wir verweisen auf die ausführliche Pressemitteilung der NRW-Landesregierung zum Kontaktverbot, die unter www.land.nrw zu finden ist.
 
Beerdigungen: Der Stadtbetrieb der Stadt Aachen weist darauf hin, dass Beerdigungen derzeit nur im engsten Familienkreis stattfinden dürfen. Auch hier gilt es, die Hygienemaßnahmen entsprechend der geltenden Vorgaben einzuhalten.

Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass seit Montag (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen in der kritischen Infrastruktur sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

Stadt und StädteRegion Aachen üben den Schulterschluss mit den Kreisen Heinsberg und Düren

 

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, der Heinsberger Landrat Stephan Pusch und der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn beraten mit Klinik- und Krankenhausleitungen, wie man die Herausforderungen in der Region am besten gemeinsam anpacken kann.

  • Klinik- und Krankenhausleitungen der Region stehen mit ihren Experten im ständigen Austausch mit den Krisenstäben. Ab sofort wird das Verlegemanagement der Kliniken und Krankenhäuser über eine  gemeinsame Plattform koordiniert.
  • Ein wichtiges Ziel: Zahl der Intensivbetten soll in den kommenden Wochen verdoppelt werden. Personal wird rekrutiert und geschult.

Die Krisenstäbe von Stadt Aachen und StädteRegion Aachen haben am Montagmittag (23. März) im Rahmen einer Pressekonferenz zum „Sachstand Corona COVID-19“ informiert. Diesmal ging es im Konkreten um eine Begegnung von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp mit den Landräten Stephan Pusch (Kreis Heinsberg) und Wolfgang Spelthahn (Kreis Düren) sowie Klinik- und Krankenhausleitungen aus den beiden Kreisen sowie aus Stadt und StädteRegion Aachen. Die vier Gebietskörperschaften bilden gemeinsam die sogenannte Zone 7 der NRW-Krankenhausversorgung.

Angesichts der in den kommenden Wochen zu erwartenden Belastungsspitzen in der stationären Gesundheitsversorgung – und dort vor allem im Intensivbereich - sind Maßnahmen erforderlich, um Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung abzuwenden. 

Daher sei es enorm wichtig, dass man in der Region gemeinsam und gut koordiniert arbeite, vereinbarten die Hauptverwaltungsbeamten der vier Gebietskörperschaften Marcel Philipp, Dr. Tim Grüttemeier, Stephan Pusch und Wolfgang Spelthahn. Grundsätzlich sei man in der Region mit dem Universitätsklinikum und den weiteren Krankenhäusern und Kliniken gut aufgestellt. Darauf aufbauend wurde vereinbart, die Zahl der Intensivbetten – insbesondere jene mit Beatmungsmöglichkeiten – in den kommenden Wochen in den Einrichtungen der Region zu verdoppeln. 

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp sagte: „Die Frage der Kapazitäten in unseren Krankenhäusern ist entscheidend dafür, wie wir die derzeitige Krise und die noch vor uns liegende Entwicklung meistern können.“ Es gehe hier um Materialfragen – also zum Beispiel eine entsprechende Ausstattung mit Beatmungsbetten, mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln. Zugleich gehe es aber vor allem um die große Herausforderung, ausreichend Personal zur Verfügung zu haben, um die Kapazitäten insbesondere im Intensivbereich der Häuser komplett ausschöpfen zu können. „Wir sind hier auf einem guten Weg. Der gesamtregionale Blick ist entscheidend. Deswegen arbeiten wir intensiv daran, dass wir in der Region Aachen, Heinsberg, Düren transparent untereinander Belegungskapazitäten kommunizieren, um effizient und im Sinne der bestmöglichen medizinischen Versorgungssicherheit handeln zu können“, erklärte Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Hierfür wird aktuell über die Krisenstäbe in Aachen eine Austauschplattform erstellt, die dies dann gewährleisten soll. 

Prof. Dr. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender der Uniklinik RWTH Aachen, erläuterte: „Die Situation ist eine außergewöhnliche Herausforderung für die Krankenhäuser der Region. Momentan lässt sich nur grob schätzen, was genau in den kommenden Tagen und Wochen auf uns zukommen wird. Was wir sicher wissen ist, dass die Patienten, die mit Covid-19 stationär zu uns kommen werden, unsere klinische Expertise, professionelle Hilfe und menschliche Zuwendung brauchen werden. Deshalb nutzen wir als Uniklinik und die Häuser der Region diese Zeit, um uns bestmöglich auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten: Wir werden die Zahl der Intensivbetten in unserem Haus verdoppeln, Personal aktivieren und die Dialysekapazitäten deutlich aufstocken, um schrittweise auf unterschiedliche Anforderungen reagieren zu können. Als Uniklinik können wir zur Versorgung der schwer erkrankten Patienten einen großen Beitrag leisten. Wenn wir jetzt im Schulterschluss aller Krankenhäuser gemeinsam und koordiniert handeln, sind wir gut vorbereitet.“

„Hier ziehen alle an einem Strang. Unsere Region übt den Schulterschluss. Das ist ein sehr gutes Zeichen“, lobten OB Philipp und Städteregionsrat Grüttemeier unisono. „Wir sind optimistisch, dass wir eine Verdopplung der Kapazitäten bei den Intensivbetten in den Kliniken und Krankenhäusern der Region kurzfristig erreichen können.“ 

Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch sagte: „Wir wissen inzwischen, dass sich das Verlegmanagement von Patienten nur regional intelligent steuern lässt. Deshalb ist es sehr gut, dass wir heute hier diesen Schulterschluss praktizieren.“

Auch der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn betonte: „Mir ist es wichtig, dass wir hier in der Region auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen. Derzeit werden bereits rund 20 Menschen aus der Heinsberger Region in Dürener Krankenhäusern behandelt. Das ist für mich ein Zeichen, sowohl solidarisch zur Region zu stehen, aber auch die Bedürfnisse der Menschen aus Düren immer fest im Blick zu behalten.“

Den Krankenhäusern bescheinigten die vier Hauptverwaltungsbeamten eine herausragende Arbeit in dieser Krisenzeit. Sie forderten Bund und Land dazu auf, zügig durch gesetzliche Maßnahmen sicherzustellen, dass die durch die Krise entstehenden wirtschaftlichen Folgen für die Krankenhäuser ausgeglichen werden und dafür Sorge zu tragen, dass kein Krankenhaus durch die Corona-Krise in finanzielle Probleme gerät.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Montag, 23.03., 10.30 Uhr

  • Aktuell 530 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 249 in der Stadt Aachen). Ein weiterer Todesfall ist zu beklagen.
  • Die Rechtsverordnung des Landes NRW ist nun in Kraft gesetzt. Das Kontaktverbot und weitere Maßnahmen gelten. Die Ordnungsbehörden vor Ort und die Polizei haben immer noch viel Arbeit in Parks und auf Plätzen und mit Partys. Mehrere Anzeigen wurden geschrieben.
  • Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass ab heute (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson in der kritischen Infrastruktur ist.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Montagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 530 positive Fälle gibt, davon 249 in der Stadt Aachen.

Es gibt einen weiteren Todesfall in einem städteregionalen Krankenhaus: Ein 1939 geborener, positiv auf Corona getesteter Mann aus Würselen ist gestorben. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf sechs. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet  sind.

Kontaktverbot und weitere Maßnahmen: In der Sitzung der Krisenstäbe wurde die vom Land erlassene Rechtsverordnung beraten. Die Feinheiten in der örtlichen Umsetzung werden im Laufe des Tages festgelegt.

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das jetzt in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Wir verweisen auf die ausführliche Pressemitteilung der NRW-Landesregierung: https://www.land.nrw

Weiterhin Partys und Verstöße: Die Landesregierung hat in der Rechtsverordnung formuliert, dass „die Behörden zur Umsetzung der Rechtsverordnung gehalten sind, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen“. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.

In Stadt und StädteRegion haben die Kräfte von Polizei und der Ordnungsbehörden auch am Wochenende immer noch Personenansammlungen in Parks und auf Bolz- sowie Spielplätzen aufgelöst. Auch mussten einige Partys aufgelöst werden, die Einsatzkräfte stießen zum Teil auf Unverständnis. Hier wurden Anzeigen gefertigt. Sogar einige Gaststätten-Betreiber in der Stadt Aachen haben das Verbot ignoriert. Ihre Geschäfte wurden geschlossen, in zwei Fällen auch gegen den Widerstand der Wirte. Auch hier folgten Anzeigen.

Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass ab heute (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen in der kritischen Infrastruktur sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 22.03., 10.45 Uhr

  • Aktuell 516 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 246 in der Stadt Aachen).
  • Nach wie vor haben Ordnungskräfte der Kommunen und die Polizei viele Einsätze in Parks und auf Spiel- und Bolzplätzen, da sich viele Bürgerinnen und Bürger nicht an die Regeln halten.
  • Betreuungsanspruch für Kinder in Schulen und Kitas, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegionAachen haben sich am Sonntagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 516 positive Fälle gibt, davon 246 in der Stadt Aachen. Weitere – über die fünf bereits in der Vorwoche gemeldeten - Todesfälle hinaus sind nicht zu berichten.

Dringender Appell: Auch in der Sonntagssitzung der Krisenstäbe ein Thema, deshalb erneut der Hinweis: Die Krisenstäbe weisen aus IMMER NOCH gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Dies gilt vor allem für größere Menschenansammlungen auf Plätzen und in Parks sowie die nicht mehr gestattete Nutzung von Spiel- und Bolzplätzen. Das Ziel, direkte Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen.

Betrüger unterwegs: In den vergangenen Tagen ist es in Einzelfällen in der StädteRegion schon dazu gekommen, dass sich angebliche Beschäftigte des Gesundheitsamtes unter dem Vorwand Corona-Proben zu nehmen, Zutritt in Wohnungen verschafft haben. Dabei ist eine ältere Frau Opfer eines Diebstahls geworden. Dazu der Hinweis: Das Gesundheitsamt führt im Zuge der Corona-Krise keine Hausbesuche durch. Bei dem Verdacht auf eine solche Betrugsmasche sollte man die Polizei verständigen.

Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass ab Montag (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

Dank von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier an die Helferinnen und Helfer

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Samstag, 21. März, 11.30 Uhr

  • Aktuell 443 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 209 in der Stadt Aachen).
  • Gemeinsames Vorgehen aller kommunalen Ordnungsbehörden sowie der Bezirksämter und der Polizei zur Umsetzung und Kontrolle vor Ort.
  • Neu: Betreuungsanspruch für Kinder, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist.


StädteRegion Aachen.
Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 443 positive Fälle gibt, davon 209 in der Stadt Aachen. Aktuell sind nach wie vor fünf Todesfälle zu beklagen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus IMMER NOCH gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen.

Geschäfte und Veranstaltungen: Die Vertreter aller kommunalen Ordnungsbehörden sowie der Bezirksämter und der Polizei haben sich getroffen und ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Demnach soll die Umsetzung der umfangreichen NRW-Erlasslage beispielswiese zu Einrichtungen, Geschäften, aber auch öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis hin zu Spiel- und Bolzplätzen einheitlich erfolgen. Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren aktuell schon verstärkt und in enger Kooperation vor Ort.

Betrüger unterwegs: In den vergangenen Tagen ist es in Einzelfällen in der StädteRegion schon dazu gekommen, dass sich angebliche Mitarbeitende des Gesundheitsamtes unter dem Vorwand Corona-Proben zu nehmen, Zutritt in Wohnungen verschafft haben. Dabei ist eine ältere Frau Opfer eines Diebstahls geworden. Dazu der Hinweis: Das Gesundheitsamt führt im Zuge der Corona-Krise keine Hausbesuche durch. Bei dem Verdacht auf eine solche Betrugsmasche sollte man die Polizei verständigen.

Neue Situation bei Schulen und Kitas: Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass ab Montag (23.03.2020) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.
Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Aktuell kommt es zu einem hohen Aufkommen von Anrufen. Wir bitten um Verständnis, wenn es in besonders stark frequentierten Zeiten bei der Hotline dennoch zu Wartezeiten kommt. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Alle Infos und die Kriterien, wann man getestet werden kann finden Sie unter: www.staedteregion-aachen.de/kaz

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.
 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Treffen mit den Krankenhäusern und Kliniken der StädteRegion. Freitag, 20.03., 14.30 Uhr

  • Treffen der Klinik- und Krankenhausleitungen mit den Experten der Krisenstäbe unterstreicht den Ernst der Lage in der StädteRegion. Im Schulterschluss planen die Häuser ein mehrstufiges konkretes Vorgehen.
  • Planbare (so genannte elektive) Operationen sind schon jetzt deutlich reduziert worden. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten bleibt generell gesichert.
  • Planung für Intensivbetten, Beatmungskapazitäten und Personalaufstockungen werden in der kommenden Woche auch mit den Krankenhäusern in den Kreisen Heinsberg und Düren vorangetrieben.


StädteRegion Aachen.
Die Leitung der in der StädteRegion und Stadt Aachen ansässigen Kliniken und Krankenhäuser haben am Morgen mit den zuständigen Experten der Krisenstäbe in einer turnusmäßigen Sitzung die aktuelle Corona-Lage besprochen. Dabei wurde deutlich, dass die Kooperation der Häuser zu einem koordinierten Handeln in der gesamten StädteRegion führt. Anfang der kommenden Woche werden auch noch die Krankenhäuser der Kreise Heinsberg und Düren in die Besprechungen einbezogen.

Angesichts der in den kommenden Wochen zu erwartenden Belastungsspitzen in der stationären Gesundheitsversorgung – und dort vor allem im Intensivbereich - sind Maßnahmen erforderlich, um Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung abzuwenden.  
 
Planbare (so genannte elektive) Operationen und Eingriffe sind schon jetzt deutlich reduziert worden, um weitere Kapazitäten zur Behandlung schwerer Corona-Erkrankungen zu ermöglichen. Dennoch ist garantiert, dass alle auch anderweitig erkrankten Patientinnen und Patienten weiterhin gut versorgt werden.

Die Häuser sind in Absprache mit den Krisenstäben in einen mehrstufigen Planungsprozess eingestiegen, der unter anderem die koordinierte Aufstockung der Intensivbetten und hier besonders der Beatmungskapazitäten im Blick hat. Mit aktuell vorhandenen knapp 200 Intensivbetten ist die derzeitige Lage sehr gut zu bewältigen. Mit Blick auf die steigende Fallzahl-Entwicklung ist eine Erweiterung der Intensivbetten-Kapazitäten auf rund 350 mit Beatmungsmöglichkeit geplant. Dieser Prozess ist für die Kliniken ein großer Kraftakt.

Zusätzlich laufen derzeit auch schon interne Schulungen in den Krankenhäuser an, um Personal, das bislang außerhalb der Intensivmedizin tätig war, in die nun geforderte Arbeit einzuweisen. Weiteres externes Personal wird akquiriert und dann eingearbeitet.

Dass nur in einem Schulterschluss aller Häuser in der gesamten Region die Krise zu bewältigen ist, stellten die Klinikleitungen deutlich heraus und stimmten das weitere gemeinsame Vorgehen ab.
 
Um die ohnedies herausfordernde Lage in den Krankenhäusern zu meistern, appellieren auch die Klinikleitungen an die Bevölkerung, sich strikt an die Regeln zu halten, um die erhoffte Verlangsamung der Virusausbreitung zu erreichen.

Video des Städteregionsrates Dr. Tim Grüttemeier zum Thema "Coronavirus und Kitas"

Kontakt

Gesundheitsamt
Trierer Straße 1
52078 Aachen
Tel: +49 241 5198-5300