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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Donnerstag, 23. Juni 2022

Nordrhein-Westfalen verlängert Coronaregelungen zunächst bis zum 30. Juni. Neue Ausnahmen für Ambulanzen gelten ab sofort.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Coronaschutzverordnung sowie die Test- und Quarantäneverordnung zunächst ohne wesentliche Änderungen um eine Woche bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Grund dafür ist, dass verschiedene Regelungen in den Landesverordnungen auf den derzeit möglichen Bürgertestungen und den Einrichtungstestungen beruhen. Die Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums für diese Testungen läuft am 30. Juni 2022 aus. Darüberhinausgehende Regelungen sind bislang nicht bekannt.
 
Bis zum 30. Juni 2022 gilt in Nordrhein-Westfalen deshalb:

  • Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt analog zu den bundesrechtlich geregelten Maskenpflichten im Flugverkehr und öffentlichen Personenfernverkehr erhalten.
  • Bestehen bleiben außerdem die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen.
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucher*innen nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt.

Neu ist hingegen eine Ausnahme, die für Krankenhausambulanzen gilt, die wie Arztpraxen geführt werden und vom sonstigen Klinikbetrieb organisatorisch und räumlich hinreichend getrennt sind. Die Leitungen der Krankenhäuser können bei Nutzer_innen dieser Teilbereiche auf die Testpflicht verzichten. Das gilt auch für die erforderliche Begleitperson.

Unverändert bleibt die Regelungen zur Isolierung bei einem positiven Coronatest. Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich 10 Tage in Isolation, kann sich aber nach 5 Tagen freitesten. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein Coronaselbsttest ist nicht ausreichend.

Zahlen zum Infektionsgeschehen

Beim Robert Koch-Institut (RKI) wurden seit Ende Februar 2020 insgesamt 176.246 nachgewiesen Infizierte in den Kommunen der StädteRegion Aachen erfasst. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 866. Das RKI weist für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 630 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 617.

Weitere Informationen und Zahlen findet man auf dem Dashboard des RKI sowie auf den Seiten des Landeszentrums für Gesundheit.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Donnerstag, 02. Juni 2022

Land lockert Infektionsschutzmaßnahmen in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Ab 4. Juni entfallen die Maskenpflicht für nicht geimpfte und nicht genesene Bewohner*innen sowie die Abstandsempfehlungen. Für Besucher*innen reicht künftig eine medizinische Maske aus, die nur noch in Eingangsbereichen und Fluren zu tragen ist. Ebenso entfällt für Besucher*innen das sogenannte Kurzscreening, also die Abfrage von Symptomen wie Husten und Schnupfen und die Temperaturmessung. Die Testpflicht bleibt für sie zunächst erhalten. Sie sind weiterhin ein wichtiger Baustein, um die aktuellen Öffnungsschritte ein Stück weit abzusichern und die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen zu schützen. Im Zusammenhang mit den Öffnungen in den Pflegeheimen stellt das Gesundheitsministerium darüber hinaus ausdrücklich klar, dass Sommerfeste und gemeinschaftliche Veranstaltungen in den Pflegeeinrichtungen zulässig sind.

In Krankenhäusern besteht laut aktueller Coronaschutzverordnung weiterhin Test- und Maskenpflicht!

Krankenhäuser dürfen nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Hier gilt also eine Testpflicht für Besucher*innen und Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.
Bestehen bleibt auch die Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen. Test- und Maskenpflicht sind in der aktuellen Coronaschutzverordnung geregelt. Diese gilt seit dem 1. April und derzeit bis zum 23. Juni 2022. Mit diesen Regelungen schöpft das Land den verbliebenen Spielraum des Bundesgesetzes zum Schutz der vulnerablen Gruppen voll aus.

Die aktuellen Verordnungen sind auf der Seite des Ministeriums abrufbar: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Mittwoch, 25. Mai 2022

Land NRW verlängert Corona-Schutzverordnung bis 23. Juni ohne Änderungen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die Corona-Schutzverordnung ohne Anpassungen zunächst bis zum 23. Juni 2022 verlängert. Damit bleibt in Nordrhein-Westfalen die Maskenpflicht im ÖPNV erhalten - analog zu den bundesrechtlich geregelten Maskenpflichten im Flugverkehr und im öffentlichen Personenfernverkehr. Bestehen bleiben außerdem die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen. Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucher*innen nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt. In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.

Die aktuellen Verordnungen sind auf der Seite des Ministeriums abrufbar: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw


STIKO empfiehlt COVID-19-Impfung für Kinder von 5-11 Jahren und für Personen mit durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion und bisher unvollständiger Immunisierung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am 24. Mai ihre COVID-19-Impfempfehlung überarbeitet und empfiehlt nun auch gesunden Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren zunächst eine mRNA-Impfstoffdosis gegen COVID-19. Zudem hat die STIKO ihre Impfempfehlung für Personen mit durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion und bisher unvollständiger Immunisierung aktualisiert. Darüber hinaus wurde das Kerndokument, das alle STIKO-Empfehlungen zur COVID-19 Impfung beinhaltet, grundlegend überarbeitet und anwendungsfreundlicher sowie übersichtlicher gestaltet.

Details sind nachzulesen unter: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2022-05-24.html

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Mittwoch, 04. Mai 2022.

Ab morgen (5. Mai) ist Freitesten bereits nach fünf Tagen möglich. Für Kontaktpersonen gelten nur noch Empfehlungen.
Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine neue Corona-Test-und-Quarantäneverordnung veröffentlicht. Darin werden die Isolierungszeiten für infizierte Personen verkürzt: War bisher die Freitestung erst am siebten Tag möglich, kann die Isolierung nun bereits durch einen frühestens am fünften Tag der Isolierung erfolgten negativen Test beendet werden. In Nordrhein-Westfalen ist für das Freitesten ein offizieller Test erforderlich (Negativer Coronaschnelltest einer offiziellen Teststelle, Negativer PCR-Test oder der PCR Test mit Ct-Wert über 30). Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.

Ohne Freitestung endet die Isolierung wie bisher automatisch nach zehn Tagen. Die Isolierungszeit zählt ab dem Tag des ersten Auftretens der Symptome oder des Testergebnisses. Eine Anordnung der Behörde ist weder für den Beginn noch für die Beendigung der Isolierung und auch nicht für die Geltendmachung von Entschädigungen für ausfallende Löhne erforderlich. Positiv getestete Personen müssen – wie bisher - ihre engen Kontaktpersonen der letzten zwei Tage schnellstmöglich eigenständig über die Infektion informieren.

Für Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige besteht keine Absonderungspflicht mehr. Vielmehr wird die RKI-Empfehlung umgesetzt, Kontakte zu reduzieren. Dies bedeutet: Für fünf Tage sollten enge Kontakte zu anderen Personen, insbesondere in Innenräumen und größeren Gruppen, vermieden werden. Sofern es möglich ist, sollte im Homeoffice gearbeitet werden. Darüber hinaus wird eine Kontaktreduzierung, ein Selbstmonitoring (Selbsttests, besonderes Achten auf Symptome sowie Messen der Körpertemperatur) und das Tragen mindestens einer medizinischen Maske bei Kontakt zu anderen Personen bis zum fünften Tag nach dem Kontakt mit der infizierten Person empfohlen. Treten Symptome auf, muss ein Test durchgeführt werden.

Infizierte Beschäftige in vulnerablen Einrichtungen, wie z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

Die allgemeinen Regelungen finden auch hier Anwendung. Es gilt zudem ein Tätigkeitsverbot. Für die Wiederaufnahme der Tätigkeit muss der oder die Beschäftigte mindestens 48 Stunden symptomfrei sein. Dem Arbeitgeber ist der Nachweis einer negativen Testung (Coronaschnelltest, PCR-Test oder der PCR Test mit Ct-Wert über 30) vorzulegen. Eine Anordnung der Behörde ist weder für den Beginn noch für die Beendigung des Tätigkeitsverbots erforderlich. Für immunisierte Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen gilt, wenn sie enge Kontaktpersonen von infizierten Personen sind, darüber hinaus eine tägliche Testpflicht (Nachweis über offizielle Teststelle, Arbeitgebertestung oder Selbsttest) vor Dienstantritt für die Dauer von fünf Tagen. Diese Pflicht wurde in der Coronaschutzverordnung ergänzt.

Die Neuregelungen gelten ab dem 5. Mai 2022 auch für Personen, die zu diesem Zeitpunkt schon aufgrund der bisherigen Verordnung in Quarantäne oder Isolation waren. Diese können sich ebenfalls nun frühzeitiger freitesten bzw. die Quarantäne als Kontaktperson beenden. Die Test- und Quarantäneverordnung ist auf der Seite des Ministeriums abrufbar.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Freitag, 29. April 2022

NRW verlängert Coronaschutzverordnung bis zum 27. Mai 2022
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Coronaschutzverordnung weitestgehend unverändert bis zum 27. Mai verlängert. Bestehen bleiben damit weiterhin die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen (Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeheime etc.), um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen. Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (z.B. Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen, ebenso wie im öffentlichen Personenverkehr. Über diese verpflichtenden Maßnahmen hinaus empfiehlt das Ministerium weiterhin das Tragen einer medizinischen Schutzmaske in Innenräumen.
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt. Die Testregelungen für die Krankenhäuser werden mit der jetzt geänderten Fassung der Coronaschutzverordnung vereinheitlicht.

Testpflicht für alle Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Patient*innen in Krankenhäusern
Auf Basis der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW haben die Krankenhäuser in der StädteRegion Aachen die geltenden Besuchsregelungen ebenfalls bis zum 27. Mai verlängert.

Ein negativer Corona-Test für Besucher*innen, Patient*innen und Mitarbeiter*innen bleibt Pflicht – auch in den Ambulanzen!
Der Testnachweis muss von einer zugelassenen Teststelle ausgestellt worden sein. Ein Bürgertest (PoC)-Test darf maximal 24 Stunden, ein PCR-Test maximal 48 Stunden alt sein. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen. Es gibt von dieser allgemeinen Testpflicht keine Ausnahmen für genesene, geimpfte oder auch geboosterte Personen. Nur Notaufnahmen sind von der vorherigen Testpflicht nicht betroffen. Außerdem gilt in den Häusern weiterhin Maskenpflicht. Je Patient*in sind weiterhin maximal zwei Besucher*innen gleichzeitig erlaubt. Der Besuch von Covid-19-Patienten ist aufgrund der Quarantäne grundsätzlich nicht gestattet. Die Begleitung Sterbender bleibt weiterhin jederzeit möglich.

Impfzentrum der StädteRegion schließt zum 1. Mai
Heute und morgen (29./30. April) ist das Impfzentrum der StädteRegion
in den Aachen-Arkaden (Trierer Str.1) von 13:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Das gilt auch für die Kinderimpfstelle. Zum 1. Mai stellen beide Impfstellen den Betrieb vorläufig ein. Es ist weiterhin möglich, sich in Arztpraxen und anderen Impfstellen impfen zu lassen. Eine Übersicht mit den Adressen, Öffnungszeiten und weiteren Informationen ist unter www.staedteregion-aachen.de/impfstellen zu finden.

Kommunales Abstrichzentrum schließt zum 1. Mai
Das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) hat heute von 8:00 bis 17:45 Uhr und morgen (30. April) von 10:00 bis 17:45 Uhr geöffnet. Das KAZ befindet sich in den Aachen Arkaden (Trierer Str. 1, Ladenlokal im Untergeschoss). Dort werden nur noch PCR-Tests (Auswertung im Labor) für Berechtigte angeboten. Das Kommunale Abstrichzentrum stellt zum 01. Mai seinen Betrieb ein.

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Dienstag, 12. April 2022

Krisenstäbe ruhend gestellt

Die Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen und auch die Aufnahmen von infizierten Patient_innen in den Krankenhäusern sind rückläufig. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat zudem die Coronaschutzverordnung an die Vorgaben des Bundesinfektionsschutzgesetzes angepasst und die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen erheblich reduziert. Auf dieser Basis haben die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen beschlossen, ab sofort nur noch anlassbezogen zusammenzukommen. Dabei handelt es sich um einen „Stand-By-Modus“, der jederzeit kurzfristig "aktiviert“ werden kann. Die Arbeit des Gesundheitsamtes wird unverändert fortgesetzt. Wegen der weiterhin hohen Zahl von Personalausfällen und weil immer noch Menschen schwer an Corona erkranken und versterben, findet der Austausch mit den Krankenhäusern weiterhin regelmäßig statt.