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Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp tauschen sich mit Vertretern der Landwirtschaft aus.

StädteRegion Aachen. Wie verändert sich die Landwirtschaft in der StädteRegion Aachen in den nächsten Jahren? „Der Dürresommer 2018 hat gezeigt: Der Klimawandel stellt die Region und ihre Landwirte vor eine Herausforderung“, sagte Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier zum Auftakt des Jahresgesprächs mit Vertretern der Landwirtschaft. Auch die Energiewende, die Digitalisierung und der Tierschutz bleiben wichtige Themen. Deshalb suchen Stadt und StädteRegion Aachen den direkten Austausch, wie der Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp erklärte: „Der persönliche Kontakt zur Agrarwirtschaft in der Region ist uns wichtig.“ Bei dem Treffen stellten Vertreter von Stadt und StädteRegion Aachen aktuelle für die Landwirtschaft bedeutsame Themen vor und beantworteten Fragen.

Dr. Peter Heyde, Leiter des Amtes für Verbraucherschutz, Tierschutz und Veterinärwesen der StädteRegion Aachen, informierte über die aktuelle Tierseuchensituation. Die Afrikanische Schweinepest wurde im Herbst 2018 in Belgien festgestellt. Das Risiko der Einschleppung nach Nordrhein-Westfalen ist hoch. Bei einem Ausbruch wird in ganz Deutschland für Landwirte und Fleischindustrie ein wirtschaftlicher Schaden von zwei bis drei Milliarden Euro pro Jahr erwartet. Deshalb wurden schon vorbeugende Maßnahmen ergriffen, so Heyde. Bereits bei uns angekommen ist die Blauzungenkrankheit, die vor allem Rinder, Schafe und Ziegen betrifft. Sie kann jedoch mit einer Impfung bekämpft werden.

Elmar Wiezorek, Leiter des Fachbereichs Umwelt der Stadt Aachen, präsentierte den neuen Landschaftsplan der Stadt Aachen. Der Plan legt unter anderem Ausgleichsflächen für den Naturschutz fest, die damit für die Landwirtschaft wegfallen. Er soll 2020 beschlossen werden. Wiezorek zeigte außerdem, welche Maßnahmen der Fachbereich zur Förderung der biologischen Artenvielfalt in der Aachener Agrarlandschaft ergreifen möchte.

Weitere Themen waren unter anderem Bodenuntersuchungen in Stolberg und Eschweiler sowie die neue Landesdüngeverordnung NRW. Die Vertreter der kommunalen und städteregionalen Behörden und der Landwirtschaft wollen sich auch in Zukunft austauschen.

Veröffentlicht am 13.03.2019

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