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Mit Medienbildung fit für Herausforderungen der Zukunft. Neue Vereinbarung zum Euregionalen Medienzentrum wird auf den Weg gebracht.

StädteRegion Aachen. Der Betrieb des Euregionalen Medienzentrums soll fortgesetzt und gestärkt werden. Dazu ist die aktuelle öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit der Stadt Aachen und der Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens überarbeitet und an neue Herausforderungen angepasst worden. Sie soll zum 01. Januar 2022 in Kraft treten. Dafür haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Schulen, Bildung, Wissenschaft und Kultur der StädteRegion Aachen während der gestrigen Sitzung (11.11.2021) mit großer Mehrheit ausgesprochen. „Kinder und Jugendliche müssen lernen, kompetent und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen. Das passiert nicht von allein, sondern indem sie sich aktiv und pädagogisch professionell begleitet mit Medien auseinandersetzen!“, betont auch Markus Terodde, der Bildungsdezernent der StädteRegion Aachen. „Ein leistungsfähiges Medienzentrum ist deswegen für uns immens wichtig.“

Mehr als 750 Bildungseinrichtungen in der StädteRegion Aachen und Ostbelgien können die Angebote des Euregionalen Medienzentrums abrufen: Es sorgt für ein umfassendes und zeitgemäßes Angebot, bietet Beratung und Fortbildung oder stellt Technik zur Verfügung. Es ist für Kitas und Schulen ebenso da wie für außerschulische Freizeit- und Bildungseinrichtungen. Auch für die elf kommunalen Schulträger im Einzugsgebiet ist das Zentrum kompetenter Ansprechpartner. Es übernimmt die Versorgung der Schulen mit Medien und berät zu modernen Medien gemäß NRW-Schulgesetz. „Gerade im Bereich der Medientechnik und -kompetenz haben wir in den vergangenen Monaten eine stark steigende Nachfrage erlebt“, wusste denn auch die Leiterin des Euregionalen Medienzentrums, Lara Langfort-Riepe, zu berichten. Im Bereich der Medientechnik, soll möglichst bald, so der ausdrückliche Wunsch des Ausschusses, dann auch eine schon finanzierte weitere Stelle besetzt werden.
Viele Rednerinnen und Redner lobten während der Sitzung die bisherige gute Arbeit und hohe Qualität des Zentrums. So können die Schulen beispielsweise auch auf Unterstützungsangebote in den Bereichen kommunale Medienentwicklungsplanung, Förderprogramme sowie schulische Medienausstattung zugreifen.

„Bei der neuen Vereinbarung geht es uns auch darum, die Eigenständigkeit und Sichtbarkeit des Euregionalen Medienzentrums zu erhöhen“, sagt Bildungsdezernent Terodde. Hierzu gehört mehr Spielraum bei Finanzen und Personal. „Wir haben aber auch den Kreis derer vergrößert, die mitbestimmen können.“ So wird der Arbeitskreis des Medienzentrums zu einem Aufsichtsgremium, dem neben den stimmberechtigten Vertretungen der Vertragspartner beratend auch die Schulaufsicht und zwei zusätzliche Vertretungen der kleinen und mittleren städteregionalen Kommunen angehören.

Die endgültige Entscheidung über die Vereinbarung fällt am 09. Dezember in der Sitzung des Städteregionstages sowie in den politischen Gremien der Stadt Aachen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Anschließend muss die öffentlich-rechtliche Vereinbarung von der Bezirksregierung Köln genehmigt werden. Im Medienzentrum arbeiten Land und Kommunen Hand in Hand und stellen sich ihrer gemeinsamen Bildungsverantwortung.
Die Mitglieder des Schulausschusses wollen sich übrigens – sobald die Pandemie das besser zulässt – auch einmal bei einem Vor-Ort-Termin vom Medienzentrum und seinen Leistungen ein eigenes Bild machen.

Informationen zum Euregionalen Medienzentrum und den Angeboten für Bildungseinrichtungen sind unter www.medienzentrum-aachen.de zu finden.

Kontakt

Bildungsbüro
Zollernstraße 16
52070 Aachen
Tel: +49 241 5198-4300
Fax: +49 241 5198-84300