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Mehr als 100 Teilnehmer beim Ehemaligentreffen der StädteRegion.

StädteRegion Aachen. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das jährliche Ehemaligentreffen der StädteRegion Aachen zu einem vollen Erfolg gemacht. Im gut gefüllten Mediensaal stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt der mittlerweile schon traditionellen, geselligen Veranstaltung. Nach den ersten Gesprächsrunden und einem kleinen Imbiss richtete Städteregionsrat Helmut Etschenberg einige Worte an die Ehemaligen. Insbesondere die personellen und finanziellen Entwicklungen dieses Jahres standen dabei im Mittelpunkt seiner Ausführungen.

„Ich kenne ja noch viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Etliche von Ihnen haben noch in einer Kreisverwaltung gearbeitet, bei der es rund 350 Stellen gab. Aktuell haben wir rund 1.750 Stellen, und Aufgaben, von denen wir vor 20 Jahren noch nicht einmal wussten, dass sie einmal auf uns zukommen würden.“ Als Beispiel nannte Etschenberg die Digitalisierung der Verwaltung. „Wir müssen bis 2020 viele Verwaltungsdienstleistungen auch online verfügbar machen. Aus diesem Grunde installieren wir gerade eine neue Stabsstelle Digitalisierung, die diesen Prozess gezielt vorantreiben und moderieren soll.“ Es werde zudem in einigen Bereichen immer schwerer, gut qualifiziertes Personal zu finden. „Gerade im Gesundheits- oder Sozialwesen und auch bei den Ingenieuren können wir nicht mehr jede Stelle problemlos besetzen. Hier stehen wir im Wettbewerb um die besten Köpfe.“ Dieser Herausforderung stelle man sich, wie Etschenberg betonte, auch dadurch, dass jetzt viele Stellen, gerade im Bereich der Kindertagesstätten, dauerhaft und nicht mehr befristet würden. Zudem, so erklärte auch der Allgemeine Vertreter, Axel Hartmann, den ehemaligen Kollegen, sei die Zahl der Auszubildenden mit 70 auf Rekordniveau. „Wir bilden unsere Nachwuchskräfte selbst aus und bieten jedem mit ordentlichem Abschluss auch eine Übernahme an.“

Der Städteregionsrat ging neben vielen weiteren aktuellen Themen wie der Elektromobilität, der neuen Landesregierung, der Verwaltungsorganisation und den Bildungsinvestitionen auch auf die Finanzplanung ein. Der druckfrisch erstellte Haushaltsentwurf für 2018 kann mit einer historischen Senkung von 4,7 Punkten aufwarten. Konkret müssen die Kommunen rund 10 Millionen weniger per Umlage bezahlen, also noch 2017. „Das ist eine Leistung, die man auch einmal würdigen sollte. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir trotzdem noch entscheidende Investitionen in die Zukunft tätigen können“ so Etschenberg.

Der Personalratsvorsitzende, Frank Schalge, freute sich ebenfalls über den regen Zuspruch zu dem Treffen. „Das zeigt exemplarisch, wie wichtig nach wie vor diese Gemeinschaftsveranstaltungen sind“. Den vielen Ehemaligen wünschte Schalge dann vor allem noch gute Gespräche und Begegnungen. Genau dafür nahmen sich die Besucher dann auch reichlich Zeit. Nach mehr als drei Stunden neigte sich dann das vom Amt „Zentrale Dienste“ hervorragend organisierte Fest dem Ende zu. Alle Teilnehmer freuten sich auch in diesem Jahr wieder über einen ebenso schönen wie informativen Nachmittag im Kreise der alten Kollegen.

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