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Prof. Dr. Michael Ziemons wird Dezernent für Soziales und Gesundheit bei der StädteRegion Aachen.

StädteRegion Aachen. „Der Sinn des Lebens hängt damit zusammen, dass ich für irgendetwas da bin, in meinem Fühlen, Denken, Tun.“ Mit diesem Zitat einer deutschen Psychologin hat Professor Dr. Michael Ziemons aus Aachen seine erfolgreiche Bewerbung um die Position des Dezernenten für Soziales und Gesundheit bei der StädteRegion Aachen eingeleitet. Ziemons tritt damit zum nächstmöglichen Zeitpunkt an die Stelle von Professor Dr. Edeltraud Vomberg, die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf wird. „Professor Ziemons hat das zweistufige Auswahlverfahren mit seiner außergewöhnlichen fachlichen und sozialen Kompetenz eindeutig für sich entschieden“, erklärt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier zum Ausgang des Verfahrens. Der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen und Leiter der Kölner Abteilung der Katholischen Hochschule NRW konnte sich deutlich gegenüber der Konkurrenz behaupten.

18 Männer und Frauen hatten sich beworben. Sechs wurden zur ersten Runde des Auswahlverfahrens eingeladen, vier dann noch in die zweite Runde. Im standardisierten Verfahren wurden von jedem Mitglied der Auswahlkommission, darunter auch Vertreter aller Fraktionen aus dem Städteregionstag, Punkte vergeben. Im Ergebnis erhielt Ziemons mit Abstand die meisten Punkte. Der verheiratete Vater von zwei Kindern ist an der KatHO NRW unter anderem im Bereich Soziale Innovationen an der Schnittstelle von Sozial- und Gesundheitswesen tätig. Die Gründung des InnovationLabs „Gesundheit und Soziale Arbeit im demographischen Wandel“ und die Konzeption des bundesweit ersten Skills Labs im Sozialwesen bezeichnet er selbst als „hochspannende Erfahrung“. Skills Labs sind Übungseinrichtungen für Studierende, in denen gezielt die praktischen Fähigkeiten trainiert werden.

„Das Dezernat für Soziales und Gesundheit ist genau an dieser Schnittstelle angesiedelt und bietet mir die Möglichkeit, Innovationen sehr handlungsnah zu entwickeln und umzusetzen – und das in meiner Heimat“, freut sich der gebürtige Aachener. „Die neue Aufgabe gehe ich mit großer Vorfreude an. Ich bin sehr dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen und bringe auch eine gewisse Portion Demut mit. Zu allen Beteiligten in der StädteRegion Aachen, in den Kommunen und bei den Verbänden und Partnern werde ich möglichst schnell Kontakt aufnehmen, um die dortigen Erwartungen und Bedarfe zu erfahren. Mir liegt auch viel daran, die begonnenen Projekte und Aufgaben gut weiterzuführen. Die Weiterentwicklung der herausragend guten Sozialplanung wird sicher ein besonderer Schwerpunkt werden.“

Veröffentlicht am 10.04.2019

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