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Projekt ESKAPE zur Klimaanpassung erfolgreich abgeschlossen. Wichtige Daten für Stadtplaner jetzt online abrufbar.

StädteRegion Aachen. Der Klimawandel ist in vollem Gange - und das auch in der StädteRegion Aachen. Das wird uns allen spätestens beim nächsten Starkregen oder Hitzesommer wieder bewusst. In einem vom Bundesumweltministerium geförderten Modellprojekt haben sich Fachleute jetzt unter dem Titel „ESKAPE – Entwicklung Städteregionaler KlimaAnpassungsProzessE“ mit diesen Fragestellungen  beschäftigt. Gerade für Stadtplaner ist es wichtig, viele Daten dazu verfügbar zu haben. Ab sofort sind diese unter dem angegebenen Link für alle Interessenten abrufbar.

„Es ist wichtig, schon bei der Planung eines Projektes das Klima und seine Entwicklung im Auge zu haben“, sagt der ESKAPE-Projektleiter, Dr. Andreas Witte, vom Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) der RWTH Aachen. „Denn an einer Stelle, wo tagsüber aufgrund der Sonneneinstrahlung und der Luftströmungen besondere Wärmebelastungen herrschen, sollte man tunlichst kein Seniorenheim planen.“ Aber auch Daten zu Starkregenereignissen, den mittleren Temperaturen, zu Frost- oder Sonnentagen bis hin zur erwarteten Zahl der heißen Tage ab 2070 sind in den Karten anzeigbar. „Wir haben es geschafft, alle Kommunen binnen Jahresfrist mit ihren Daten auf diese gemeinsame Geodaten-Plattform zu bringen. Diese Daten aus ESKAPE sind eine wahre Goldgrube für Stadtplaner und helfen mit, sich möglichst gut auf den Klimawandel einzustellen“, so Peter Quadflieg vom Kataster- und Vermessungsamt der StädteRegion Aachen.

Denn dass der Klimawandel auch in der StädteRegion Aachen im Gange ist, steht für die Experten außer Frage. So geht beispielsweise der Wasserverband Eifel-Rur davon aus, dass der vergangene Hitzesommer nicht der letzte seiner Art ist. Hier gehe der Trend eindeutig zu heißen, trockenen Sommern, aber auch zu Wintermonaten mit verstärktem Niederschlag.

Dr. Andreas Witte machte in seinen Schlussworten klar, dass im ESKAPE-Projekt schon entscheidende Fortschritte gelungen seien: „Zum einen haben wir jetzt eine ganz klare und konkrete Datenbasis, die allen Akteuren nutzt. Zum anderen ist die Vernetzung der Planer aus Hochschule und Kommunen ein großer Fortschritt. Wir müssen und werden auch weiterhin in einem engen Austausch bleiben.“

Veröffentlicht am 12.02.2019

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