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Besuchersteg und Aussichtsplattform am Palsen im Venn bei Mützenich wird derzeit erneuert.

StädteRegion Aachen.  Als Ende April von Seiten der Bezirksregierung Köln der Bewilligungsbescheid im Haus der StädteRegion Aachen eintraf, war klar: Jetzt werden schnellstmöglich die Baumaßnahmen begonnen. Gemeint ist die Erneuerung des sehr beliebten, aber mittlerweile maroden und gesperrten Besucherstegs „Am Palsen“ im Venn bei Monschau-Mützenich. Derzeit arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe Aachen schon im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde der StädteRegion Aachen am Abbau und Neuaufbau des barrierefrei zugänglichen Steges. Die Maßnahme wird schnellstmöglich umgesetzt und soll noch deutlich vor den Sommerferien fertiggestellt sein.

Die Gesamtkosten der zu 80 Prozent von der EU geförderten Maßnahme betragen rund 19.000 Euro (ca. 15.000 € von der EU und 4.000 € aus Eigenmitteln der StädteRegion Aachen). Vor 11 Jahren errichtet ermöglichte die Steganlage mit der Aussichtsplattform den barrierefreien Zugang zum einzigen für Besucher erschlossenen Palsen im Naturschutzgebiet „Hohes Venn“. Der Palsen ist eine der wenigen Moorbildungen in der StädteRegion Aachen, an der sich die typischen Tiere und Pflanzen eines Moores in seinen Übergangsphasen beobachten lassen. Da das Holz der Unterkonstruktion im Venn ständig der Feuchtigkeit ausgesetzt ist und beim Einsatz im dortigen Naturschutzgebiet nicht mit Fungiziden behandelt werden kann, war der Verrottungsprozess der alten Konstruktion schon sehr weit fortgeschritten. Aus diesem Grund war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben und die Anlage musste geschlossen werden. Aufgrund der hohen Beliebtheit bei Besuchern aus Nah und Fern soll sie jetzt erneuert werden. Eine zuerst angedachte dauerhaft wasserresistente Konstruktion aus Recycling-Kunststoff wurde allerdings wieder verworfen. Stattdessen soll die Steganlage jetzt auf jeweils 15 mal 15 Zentimeter dicken Vierkantpfosten aus Lärchen-Kernholz gesetzt werden. Lärchenholz kann sehr gut mit Feuchtigkeit umgehen und garantiert in dieser Stärke eine wesentlich längere Lebenszeit als das Vorgängermodell.
Da die rund 75 Meter lange Anlage sich auf einem städteregionalen Grundstück befindet und für die Erneuerung an derselben Stelle keine neue Genehmigung braucht, konnte direkt nach Bewilligung der Gelder schon mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Mit der Fertigstellung ist noch im Juni zu rechnen. Damit kann der Steg noch vor den Sommerferien offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

Kontakt

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