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Warm ums Herz – eine Spendenaktion der Wohlfahrtsverbände in der StädteRegion Aachen

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Sozialdezernent Dr. Michael Ziemons haben zusammen mit den Wohlfahrtsverbänden in der StädteRegion Aachen die Energiespende-Aktion "Warm ums Herz" auf den Weg gebracht.

Um was geht es?

Mit der Gehaltsabrechnung im September 2022 haben alle, die in Deutschland leben und arbeiten, eine Energiekostenpauschale erhalten. Rentnerinnen und Rentner erhalten diese voraussichtlich im Dezember 2022, Studierende im Januar 2023. Viele Menschen sind dringend auf diesen Betrag angewiesen. Andere brauchen das Geld vielleicht weniger und können es für Menschen spenden, die aufgrund von hohen Nachzahlungen oder Nebenkostenabrechnungen unverschuldet in finanzielle Not geraten.

Für Menschen, die Sozialhilfeleistungen oder Wohngeld empfangen, gibt es bereits einiges an staatlichen Hilfen. „Auch wenn es sicherlich noch ungedeckte Bedarfe gibt, so ist für diese Gruppe doch zumindest Hilfe auf dem Weg“, sagt Grüttemeier. Bei „Warm uns Herz“ geht es um die Menschen in den Blick, die von diesen Hilfen nicht erreicht werden. Sozialdezernent Ziemons nennt Beispiele: „Wir blicken vor allem auf Menschen mit geringem Einkommen, also zum Beispiel auf einen Teil der Rentnerinnen und Rentner, auf Studierende oder Alleinerziehende.“

Die Mehrheit der Wohlfahrtsverbände in der Städteregion haben sich als Partner in der Aktion „Warm ums Herz“ zusammengeschlossen und öffnen ihre Spendenkonten für die „Energie-Spende“. Wer aufgrund der Energiekrise in finanzielle Not gerät, kann sich an einen der beteiligten Partner wenden. Das sind zum Beispiel die Verbraucherzentrale, Schuldnerberatung, die Arbeiterwohlfahrt oder Gewerkschaften. Sie sollen einfach und schnell prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Auszahlung der Energiespende gegeben sind.

Auf der Webseite zur Aktion sind alle Informationen und die beteiligten Partner mit allen Kontakten zu finden.