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Was geht? Kultur! Digitale Exklusivführung durch die Ausstellung „Robert Lebeck – Porträts von Menschen und Ländern“ für interessierte Jugendliche.

StädteRegion Aachen. Am Schreibtisch, auf dem Sofa oder auf der Terrasse zu Hause: Für 12 Jugendliche aus Aachen und Herzogenrath war der Weg in die Robert Lebeck-Ausstellung „Porträts von Menschen und Ländern“, die derzeit im Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen in Monschau zu sehen ist, extrem kurz. Sie haben jetzt an einer digitalen Exklusivführung teilgenommen, die Emilia Terodde (18) und Leonard Schneiders (19) für sie organisiert haben. Beide machen derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr mit Kultur als Themenschwerpunkt bei der StädteRegion Aachen. Emilia Terodde kennt die Ausstellung durch ihre Arbeit in der Stabsstelle Kultur sehr gut. Sie nahm die Teilnehmer mit auf einen Rundgang und stellte ihre Lieblingsbilder des Fotografen Robert Lebeck vor. Die Porträts begeistern sie besonders: „Es scheint wirklich so, als könne Lebeck die Gesichter der Fotografierten lesen. Man erkennt das Vertrauen, das er zu ihnen aufgebaut hat.“ Die Jugendlichen konnten die Eindrücke teilen und am anderen Ende der digitalen Verbindung Fragen per Live-Chat stellen.

Leonard Schneiders vom Bildungsbüro hatte zu dieser Aktion kulturbegeisterte Jugendliche eingeladen, die beim Projekt „Was geht! Kultur!“ mitmachen und als Kultur-Botschafter an ihrer Schule aktiv sind – normalerweise. „Anfang März sollte es gerade so richtig losgehen, dann kam Corona“, sagt Leonard Schneiders, der im Bildungsbüro der StädteRegion arbeitet. „Wir haben natürlich trotzdem weitergemacht!“ Zum Beispiel hat er im Mai seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu einer Videokonferenz eingeladen, um sich zu ihren Erfahrungen rund um Schule und kulturelle Bildung während der Pandemie auszutauschen. Dabei hatten sie die Idee, das KuK digital zu besuchen und dafür auch bei Mitschülerinnen und Mitschülern zu werben.

„Was geht? Kultur!“ ist ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche. An drei Schulen in der StädteRegion Aachen wollen  Jugendliche beim Thema Kultur aktiv mitgestalten und ihre Energie einbringen. An ihren Schulen, der Gesamtschule Aachen-Brand, dem Gymnasium Herzogenrath und dem Kaiser-Karls-Gymnasium Aachen ist in Sachen kultureller Bildung viel los. Dabei wollen und sollen Schülerinnen sich künftig stärker einbringen: Indem sie eigene Kulturprojekte umsetzen oder für Kunst und Kultur werben. Vor allem aber geht es darum, dass sie in bestehenden Arbeitsgruppen ihre Perspektive in die „Kulturelle Schulentwicklung“ einbringen. Die jungen Kultur-Botschafter nehmen außerdem auch an Veranstaltungen im Netzwerk KuBiS (Kulturelle Bildung in der StädteRegion Aachen) des Bildungsbüros teil.

„Durch das Projekt können die Schülerinnen und Schüler neue Impulse geben und gemeinsam mit Lehrkräften und Künstlern Prozesse gestalten“, sagt Leonard Schneiders. „Es ist wichtig und sinnvoll, dass die Meinung der Jugendlichen schon dann einfließt, wenn Kulturprojekte entwickelt werden. Schließlich sind sie diejenigen, die später daran teilnehmen sollen.“ Weil ihm Jugendbeteiligung im Kulturbereich wichtig ist, hat er „Was geht? Kultur!“ als eigenes Projekt im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres auf die Beine gestellt.

Veröffentlicht am 22.06.2020

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