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Offizieller Startschuss für den Strukturwandel: Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unterzeichnet „Reviervertrag“ als Vertreter der Region.

StädteRegion Aachen. Bei der Konferenz „#Revier2030“ in Düsseldorf hat Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier direkt nach Ministerpräsident Armin Laschet den „Reviervertrag - Perspektiven für das Rheinische Revier“ in seiner Funktion als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier unterschrieben. „Wir begreifen den Strukturwandel als große Chance und wollen eine Region mit internationaler Strahlkraft werden! Welche Ziele wir dabei verfolgen und wie wir diesen Transformationsprozess verantwortungsvoll zum Erfolg führen können, zeigt dieser Vertrag“, so Grüttemeier. „Ich freue mich daher, heute stellvertretend für das gesamte Revier und die Menschen, die hier leben, unterzeichnen zu dürfen und damit ein wichtiges Zeichen für den Strukturwandel zu setzen. Indem wir die Wirtschaft stärken und nachhaltiger machen, können wir den Menschen eine belastbare Zukunftsperspektive in ihrer Heimat bieten.“ Ebenfalls vor Ort unterzeichnet haben den Vertrag Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW) sowie Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein und stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier). Jetzt geht der Vertrag reihum zur Unterzeichnung an alle weiteren Beteiligten, die heute coronabedingt nicht persönlich bei der Veranstaltung anwesend sein konnten. Sie haben in einer Videobotschaft erklärt, warum sie „Ja zu #Revier2030“ sagen und welche Chancen und Potenziale sie im Reviervertrag sehen.

„Reviervertrag - Perspektiven für das Rheinische Revier“
Im Reviervertrag geht es um die Zukunftsperspektiven im Rheinischen Revier nach der Beendigung der Kohleverstromung bis 2038. Der Vertrag enthält die Ziele, die Land und Region im Schulterschluss umsetzen wollen. Das Rheinische Revier zwischen Aachen, Mönchengladbach, Düsseldorf und Köln ist das größte aktive Braunkohlerevier in Deutschland und steht vor großen Veränderungen. Die Beteiligten begreifen diese als „Jahrhundertchance“ und setzen sich ehrgeizige Ziele: In den nächsten zehn Jahren soll sich die Region zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Industrieregion entwickeln – mit vielen innovativen Ideen und Arbeitsplätzen.

Der Reviervertrag wurde am 17. April 2021 einstimmig in der Gesellschafterversammlung und im Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier beschlossen, heute (27. April) ist der Beschluss dazu im Kabinett der NRW-Landesregierung gefasst worden. Er legt die Ziele für den Strukturwandel verbindlich fest und beschreibt, wie sie erreicht werden können. So soll er den erfolgreichen Strukturwandel im Rheinischen Zukunftsrevier wie auch eine verantwortungsvolle Verwendung der Mittel sicherstellen.

Seit heute sind den auf der Webseite der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (siehe Link)  diese Informationen veröffentlicht:

  • „Reviervertrag - Perspektiven für das Rheinische Revier“ zwischen Land und Regionen
  • das zugrunde liegende strategische Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) 1.1
  • der Projektaufruf „REVIER.GESTALTEN“, bei dessen erster Einreichfrist Projekte für 400 Millionen Euro ausgewählt werden sollen.

Der Projektaufruf „REVIER.GESTALTEN“ informiert zu Förderschwerpunkten, Budget, Verfahren und Auswahlkriterien für die Projekte. Auch wer als Antragsteller Beratung benötigt, findet Informationen und Kontaktdaten. Im Vorfeld hat über das „SofortprogrammPLUS“ und das „Starterpaket Kernrevier“ für rund 100 Projekte bereits eine erste Vorauswahl stattgefunden, so dass erste Bewilligungen jetzt zügig starten. Zugrunde gelegt wurden bei der Vorauswahl Projektkriterien, die der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur im Dezember 2019 beschlossen hatte. Im Mittelpunkt stehen die Schaffung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeit und die räumliche Ausgewogenheit. Die Kriterien wurden seitdem mehrfach geprüft und gelten heute in leicht angepasster Form auch für den Projektaufruf „REVIER.GESTALTEN“. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier ist jetzt zuversichtlich, dass die Partner gemeinsam ihre Ziele erreichen können und betont: „Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein für unsere Region und unsere Zukunftsperspektiven erreicht. Jetzt freue ich mich auf die konkreten Umsetzungsschritte.“

Veröffentlicht am 27.04.2021

Ansprechpartner/-innen

Frau Nathalie Becker
Tel: +49 241 5198-1027
nathalie.becker@staedteregion-aachen.de