Breadcrumb

Regelung zur Durchführung von beaufsichtigten Selbsttests

Aufgrund der Regelung in § 2 Absatz 10 der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) können ersatzweise auch Schnelltests unter Aufsicht durchgeführt werden.

Soweit der Zugang zu Einrichtungen, die Nutzung von Angeboten oder die Teilnahme an Veranstaltungen und Zusammenkünften nach dieser Verordnung nur mit einem Testnachweis zulässig ist, kann
•    entweder ein offizielles Testergebnis vorgelegt werden
•    oder ersatzweise ein Schnelltest unter Aufsicht durchgeführt werden („Vor-Ort-Testung“).

Die „Vor-Ort-Testung“ muss unter Aufsicht einer fachkundigen, geschulten oder unterwiesenen Person erfolgen, die von der für die Einrichtung, das Angebot oder die Veranstaltung verantwortlichen Person hiermit beauftragt wurde.
Sofern unter Beachtung der unten angegebenen Regeln bei Durchführung des Tests ein negatives Testergebnis vorliegt, können der Zugang oder die Teilnahme gewährt werden.
Einrichtungen, Anbieter und Veranstalter können den Zugang zu ihren Angeboten weiterhin von der Vorlage offizieller Testergebnisse abhängig machen und sind nicht dazu verpflichtet, eine „Vor-Ort-Testung“ anzubieten. Diese muss des Weiteren nicht kostenfrei angeboten werden.

Regeln für beaufsichtigte Selbsttests

  1. Selbsttests unter Aufsicht müssen von einer fachkundigen, geschulten oder unterwiesenen Person überwacht und entsprechend den Herstellerangaben des Test-Kits (Ablauf, Temperatur etc.) vorgenommen werden. Es muss sich um zugelassene Selbsttests (siehe: https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Aufgaben/Spezialthemen/Antigentests/_node.html) handeln und eine Kontrolle und Aufnahme der persönlichen Daten muss anhand eines Ausweisdokumentes erfolgen. (Folgende Ausweisdokumente werden akzeptiert: Ein Personalausweis, ein Aufenthaltstitel oder ein anderes amtliches Ausweisdokument, welches neben einem Lichtbild den Namen, das Geburtsdatum und die aktuelle Anschrift beinhaltet.)
  2. Die noch nicht getestete Person muss sich bis zur Feststellung des Ergebnisses abgesondert von anderen Beschäftigten und Gästen/Teilnehmenden aufhalten. Dabei kann es sich um den Außenbereich oder um eine getrennte Räumlichkeit sowie eine Abtrennung mit Plexiglas oder vergleichbare bauliche Anlagen handeln.
  3. Der Zugang ist erst nach Auswertung eines Tests zu gewähren, soweit das Testergebnis negativ ist. Bei einem positiven Testergebnis ist der Zutritt zu untersagen.
  4. Mindestinhalte der Unterweisung sind: Die unterwiesene Person muss
    1. den jeweiligen Beipackzettel lesen, verstehen und anwenden können,
    2. die Auswertung des Testergebnisses beherrschen und die Folgen positiver/negativer Testergebnisse kennen,
    3. die Befolgung der AHA+L-Formel bei der Testung beherrschen sowie
    4. die Bedingungen zur Lagerung, Mindesthaltbarkeit und Anwendung kennen.
  5. Das Ergebnis ist für den Zeitraum der Nutzung des Angebots bzw. den Zeitraum der Teilnahme an der Veranstaltung zu dokumentieren und danach zu vernichten. Die Dokumentation der beaufsichtigten Selbsttests ist bei einer Kontrolle den berechtigten Personen vorzulegen. Ein von einem Anbieter ausgestellter Testnachweis kann nicht für den Zutritt zu anderen Einrichtungen oder Veranstaltungen genutzt werden. Ein bei dem Anbieter vorgenommener negativer Test ist nur zur Nutzung für genau dieses Angebot und höchstens für die Dauer von 24 Stunden gültig.
  6. Eine videoüberwachte Vornahme des beaufsichtigten Selbsttests ist unzulässig. Der beaufsichtigte Selbsttest muss vor Ort bei dem jeweiligen Anbieter des Angebotes bzw. der Dienstleistung unter Aufsicht einer von ihr oder ihm beauftragten Person zur Teilnahme an der Veranstaltung oder zur Nutzung des Angebots durchgeführt werden; d.h. ein gegenseitiges Testen und Beaufsichtigen von Gästen/Teilnehmenden ist unzulässig.

Stand 13.01.2022

Kontakt

Corona-Info-Telefon von Stadt und StädteRegion Aachen
Zollernstraße 10
52070 Aachen
Tel: +49 241 510051