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Inklusion

 

Informationen zur Inklusion im schulischen Bereich

Mit Ratifizierung der UN-Konvention zur Inklusion begann ein intensiver Diskussionsprozess, der im Ergebnis zu Änderungen im Schulgesetz führte und Anpassungen im schulischen Bereich notwendig machte.

Nach Verabschiedung des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes zum Ende des Jahres 2013 wurden die Neuerungen zum Schuljahr 2014/2015 wirksam. In allgemeinen Schulen – zunächst in der Primarstufe und Sekundarstufe I – wurden Angebote eingerichtet, in denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen.

Das Thema schulische Inklusion wirft insbesondere für Eltern, deren Kinder im neuen Schuljahr die 1. Klasse besuchen, viele Fragen auf. Antworten auf die häufig an das Schulamt oder im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen an das Gesundheitsamt herangetragenen Fragen haben wir Ihnen nachfolgend zusammengefasst.

Zusätzlich finden Sie rechts unter Formulare/Infos eine Liste der Grundschulen im Gebiet der StädteRegion Aachen, die Gemeinsames Lernen anbieten.

 

Häufig gestellte Fragen zur Inklusion bei der Einschulung

Was hat sich geändert?
Zum neuen Schuljahr erhalten Grundschulen für Gemeinsames Lernen Förderschullehrerstunden, aus denen sie Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf betreuen können. So kann die Schule gezielt die Kinder inklusiv im Gemeinsamen Lernen fördern.

Welche Schulen führen Gemeinsames Lernen durch?
Alle Schulen, die bis jetzt schon Gemeinsamen Unterricht (GU) hatten, werden auch im Schuljahr 2019/2020 Gemeinsames Lernen (GL) durchführen.

Wer kann einen Antrag auf einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf (früher Antrag auf AO-SF) stellen?
Eltern können zu jedem Zeitpunkt  über die  Schule einen Antrag auf Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs  stellen.
Die Schule kann einen Antrag auf Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfes  nur für Kinder mit Körperbehinderung, geistiger Behinderung und sinnesbehinderten Kinder stellen. Die Schule kann für Kinder mit vermutetem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf  im Schwerpunkt Lernen erst  im dritten Schulbesuchsjahr der Schuleingangsphase einen Antrag stellen. Bei Eigen- und Fremdgefährdung kann  jederzeit durch die Schule ein Antrag gestellt werden.
 
Wann ist es notwendig einen Antrag auf sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf zu stellen?
Wenn Eltern eine Beschulung in einer Förderschule wünschen, ist es notwendig, dass der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf festgestellt wird. Erst dann kann eine Zuweisung in eine Förderschule erfolgen.
Wenn die nächstgelegene Schule keine GL-Schule ist und die Eltern eine inklusive Beschulung durch Gemeinsames Lernen wünschen, muss ein Antrag auf sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gestellt werden. Das Kind wird bei bestätigtem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in eine GL-Schule aufgenommen werden.

Sollte die Schule auf einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf hingewiesen werden?
Auf jeden Fall sollten die Eltern die Schule darauf hinweisen, dass ein erhöhter Förderbedarf oder sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf vermutet wird. Dann kann die Schule die Eltern entsprechend beraten und, falls notwendig, die Antragstellung unterstützen.

Was müssen die Eltern machen, um einen Antrag auf sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf zu stellen?
Die Eltern sollten mit diesem Wunsch zur Schule gehen. Dort werden sie dann von der  Schulleitung beraten. Um den Antrag zu stellen, muss nur ein Formular ausgefüllt und unterschrieben werden. Dann überlegt die Schule gemeinsam mit den Eltern, welche Unterlagen dem Antrag zugefügt werden sollen. Die Schule erledigt dann die weiteren Formalien zur Beantragung beim Schulamt.

 

 

 

 

Kontakt

Schulamt
Zollernstraße 16
52070 Aachen

schulamt@staedteregion-aachen.de

Ansprechpartner/-innen

Koordinatorin für Inklusion

Frau Eva Maria Arns
Tel: +49241 5198-4136
Fax: +49241 5198-80410
eva-maria.arns@staedteregion-aachen.de
Raum: E 270

Koordinator für Inklusion

Herr Oliver Rom
Tel: +49241 5198-4135
Fax: +49241 5198-80410
oliver.rom@staedteregion-aachen.de
Raum: E 270

Fachberater für Inklusion

Herr Stefan Alberts
Tel: +49241 5198-4128
Fax: +49241 5198-84128
stefan.alberts@staedteregion-aachen.de
Raum: E 288

Fachberater für Inklusion

Herr Henning Bartholomy
Tel: +49241 5198-4128
Fax: +49241 5198-84128
henning.bartholomy@staedteregion-aachen.de
Raum: E 288

Fachberaterin für Inklusion

Frau Andrea Köppchen
Tel: +49241 5198-4128
Fax: +49241 5198-84128
andrea.koeppchen@staedteregion-aachen.de
Raum: E 288

Fachberaterin für Inklusion

Frau Michaela Palm-Mierau
Tel: +49241 5198-4128
Fax: +49241 5198-84128
michaela.palm-mierau@staedteregion-aachen.de
Raum: E 288

Projektleitung in der Koordinierungs- u. Beratungsstelle für systemische Inklusionsassistenz (KOBSI)

Frau Gertrud Pilgrim
Tel: +49241 5198-4137
Fax: +49241 5198-84137
gertrud.pilgrim@staedteregion-aachen.de
Raum: E 291