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Umstellung von bis zum 01.01.1999 ausgehängtigten Papier-Führerscheinen auf einen EU-Kartenführerschein


Inhaber der alten Klasse 1a müssen umtauschen, damit sie die Berechtigung der Klasse A erhalten. Ist ein Führerschein nicht mehr lesbar und der Inhaber aufgrund eines alten Fotos nicht zu identifizieren, wird ohnehin dazu geraten, den vorhandenen Führerschein zu tauschen, da es im Ausland zu Schwierigkeiten kommen kann.
Inhaber der Fahrerlaubnis der Klasse 2, die bis zum 31.12.1949 geboren wurden, mussten ihren Führerschein bis zum 31.12.2000 umgetauscht haben, da ab dem 01.01.2001 die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen C/CE erloschen ist. Für alle Fahrerlaubnisinhaber der Klasse 2, die ab dem 01.01.1950 geboren wurden, erlischt die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen C/CE mit Vollendung des 50. Lebensjahres und kann auf Antrag (ärztliche Gutachten nach Anlage 5 und 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung) verlängert werden. Im Rahmen des Antragverfahrens auf Verlängerung der Fahrerlaubnis der Klassen C und CE wird bei bereits abgelaufener Fahrerlaubnis der Klassen C, CE im Einzelfall geprüft, ob auf die Ablegung einer theoretischen und praktischen Prüfung über eine Fahrschule verzichtet werden kann. Hierbei spielt der Zeitraum, seit dem der Antragsteller keine Fahrzeuge führen darf, eine entscheidende Rolle.

Erforderliche Antragsunterlagen werden benötigt:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (im Original),
  • Lichtbild, (35 x 45 mm) Frontalaufnahme ohne Kopfbedeckung, bzw. ohne Bedeckung der Augen (biometrisches Foto),
  • bisheriger Führerschein bzw. Karteikartenabschrift der letzten Ausstellungsbehörde.

Sofern die Klasse T beim Umtausch mit erteilt werden soll, ist durch den Antragsteller ein Nachweis über seine Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft beizubringen. Auch können Antragsteller, die in einem Betrieb von Werkstätten zur Reparatur, Wartung und Prüfung von diesen Fahrzeugen sowie Probefahrten der Hersteller von Fahrzeugen eingesetzt werden, ebenfalls die Klasse T beantragen.

Da Zugkombinationen über 12 t (unabhängig von der Zahl der Achsen) unter die Klasse CE fallen, erwirbt der Alt-Inhaber eine auf den Besitzstand der Klasse 3 beschränkte Klasse CE. Im Kartenführerschein wird diese Berechtigung bei der Klasse CE in der Spalte 12 mit der Schlüsselzahl 79 der Anlage 9 der Fahrerlaubnis-Verordnung durch die Codierung C1E>12000kg, L<3 vermerkt. Hierbei bedeutet C1E>12000 kg=Klasse C1E mit mehr als 12 t und L<= nicht mehr als 3 Achsen; L steht international für die Zahl der Achsen.
Zur Verlängerung ist für diese Fahrerlaubnisklasse ab dem 50. Lebensjahr alle 5 Jahre die Eignung nach Maßgabe der Anlage 5 und die Erfüllung der Anforderungen an das Sehvermögen nach Anlage 6 FeV nachzuweisen.

Die Antragstellung muss persönlich erfolgen.

Verwaltungsgebühr:  zurzeit 24 €

Kontakt

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