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Auf dem Weg zur Fairtrade-StädteRegion Aachen

Was zeichnet den fairen Handel aus?
Der faire Handel fördert gezielt Produzentinnen und Produzenten, vor allem kleinbäuerliche Familien. Neben fairen Löhnen, wird viel Wert auf eine nachhaltige Entwicklung und Bildung sowie die Förderung von Frauen gesetzt. Es gibt sowohl soziale als auch ökologische Mindeststandards auf den Plantagen, neben stabilen Mindestpreisen gibt es langfristige Handelbeziehungen und Gemeinschaftsprojekte.

Was ist ein Fairtrade-Landkreis?
Die weltweite Kampagne „Fairtrade Towns“ ist 2009 in Deutschland angekommen. Der Verein TransFair zeichnet Städte, Gemeinden und Kreise für ihr Engagement im fairen Handel aus. Ziel der Kampagne ist es das Angebot an fair gehandelten Produkten in der Kommune auszuweiten und darauf aufmerksam zu machen. Bürgerinnen und Bürger werden auf die Angebote aufmerksam gemacht und motiviert verstärkt fair gehandelte Produkte zu kaufen. Der Rhein-Kreis Neuss wurde als erster Fairtrade-Landkreis ausgezeichnet.

StädteRegion Aachen als Vorbild
Viele engagierte Personen, Organisationen und Städte setzen sich bereits in der StädteRegion Aachen für nachhaltigen und fairen Handel ein. Um dieses Engagement zu unterstützen und Partner zu vernetzten sowie Aktivitäten zu bündeln, hat der Städteregionstag beschlossen die Zertifizierung als Fairtrade-StädteRegion anzustreben und die dafür geforderten Kriterien erfüllen zu wollen.

Bewerbungskriterien
Um vom Verein TransFair als „Fairtrade-Landkreis“ ausgezeichnet zu werden, müssen folgende Kriterien erfüllt werden:

1. Kriterium: Städteregionstagsbeschluss

Es liegt ein Beschluss des Städteregionstags vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und im Büro des Städteregionsrates Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus fairem Handel verwendet wird. Es wurde die Entscheidung getroffen, als StädteRegion Aachen den Titel „Fairtrade-Landkreis“ anzustreben.

2. Kriterium: Steuerungsgruppe

Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-StädteRegion Aachen“ die relevanten Akteure vor Ort vernetzt und die Erreichung der Zertifizierung gestaltet. Hierzu zählen die Städte und Gemeinden, der Einzelhandel, die Weltläden, Kirchen, Schulen, Vereine und die politischen Vertreter.

3. Kriterium: Angebot von Fairtrade-Produkten in Einzelhandel und Gastronomie
In mindestens 65 lokalen Einzelhandelsgeschäften werden Produkte aus fairem Handel angeboten und in wenigstens 33 Cafés, Restaurants oder Kantinen werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.

4. Kriterium: Engagement von Schulen, Vereinen und Kirchen
In öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt. Zur Zertifizierung müssen je drei Schulen, Vereine und Kirchen Produkte aus fairem Handel verwenden und entsprechend darauf aufmerksam machen.

5. Kriterium: Öffentlichkeitsarbeit
Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-StädteRegion Aachen, gefordert sind mindestens vier Artikel in den lokalen Medien.


Weitere Mitstreiter/innen sind herzlich willkommen: Interessierte Bürger_innen, Schüler_innen, Student_innen, Schulen und Hochschulen, Vereine, Kirchen, Gastronomen, Einzelhändler, Firmen, Unterstützer oder Partner. Jeder kann mitmachen, wir freuen uns über jedes Engagement.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Kontakt

Umweltamt
Zollernstraße 20
52070 Aachen
Tel: +49 241 5198-2622
Fax: +49 241 5198-2268

umweltamt@staedteregion-aachen.de

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