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Veranstaltungen

Hier informieren wir Sie über Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz in der StädteRegion Aachen.

Aktuell

Rückschau


Die Reduktion von Klimagas-Emissionen in allen Sektoren bedarf verbreitet einer mehrheitlich auf Wind und Sonne basierenden Energieversorgung, bei der Strom immer häufiger zeitweise auch überreichlich anfällt.

Wasserstoff hilft, diese Energie in großer Menge zu speichern, schonend zu transportieren, in andere chemische Form zu bringen oder emissionsfrei zu verwenden – besonders da, wo Ausdauer zählt oder die Abkehr von brennstoffbasierter Energie aufwendig ist. Er hilft, regenerative Erzeugungspotenziale auszunutzen, wo Stromnetzausbau schwierig ist, und ist damit eine notwendige Ergänzung zu Strom – und das teils schon heute.

All diese Aspekte behandelte Dr. Michael Weber in seinem Vortrag „Wasserstoff. Der flexible Stromkomplementär für Klimaschutz in allen Sektoren“ beim diesmaligen DISKUSSIONSFORUM
STROMNETZE.

Die Präsentation zum Vortrag steht im Download-Bereich zur Verfügung (s. rechte Spalte).

Bürgerinnen und Bürger diskutieren über die Stromnetze für die Energiewende – Diskussionsforum Stromnetze erläutert Ladeinfrastruktur mit urbanem Mehrwert

Am 07.11.2018 luden der Forschungscampus Flexible Elektrische Netze (FEN) und die StädteRegion Aachen zum vierten Diskussionsforum Stromnetze in das Haus der StädteRegion Aachen ein.

In seiner Begrüßung hob Stefan Jücker (Dezernent für Bauen, Umwelt und Verbraucherschutz und Leiter des Umweltamtes der StädteRegion Aachen) die Aktualität und Bedeutung der Stromnetze hervor. Im Zusammenhang mit der Energiewende und Elektromobilität rückt die Nachfrage nach passender Ladeinfrastruktur immer mehr in den Vordergrund.

Ebenfalls fand Ruth Roelen (Arbeitsgruppenleiterin Mobilität, Klimaschutz und Regionalentwicklung der StädteRegion Aachen) einleitende Worte zur Signifikanz des Ausbaus der Stromnetze und öffentlichen Ladeinfrastruktur. Wie integriert man Ladeinfrastruktur in das städtische Gesamtbild? Wo kann diese untergebracht werden? Diese sind nur einige Leitfragen, die in diesem Zusammenhang gefallen sind.

Dipl.-Ing. Benjamin Casper vom Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen forscht im Rahmen des Forschungscampus FEN im Bereich der Ladeinfrastruktur. In seinem Vortrag stellte er Möglichkeiten zur Integration von Ladesäulen in einer nicht nur technischen, sondern auch  gestalterischen Umsetzung in das urbane Umfeld vor. Im Anbetracht dessen stellt der Referent einige Beispielprojekte vor, wobei Ladeinfrastruktur in sogenannten E-hubs als urbaner Aufenthaltsort mit sozialem Mehrwert untergebracht werden könnten. In diesem Zusammenhang wird eine Vision an dem Bahnhof Aachen-Schanz vorgestellt, wo eine Verknüpfung von Ladesäulen, Parkraummöglichkeiten, einem Café und öffentlicher Verkehrsanbindung dargestellt wurde.

In der anschließenden Diskussion wurde sich rege über die Vortragsthemen, wie beispielsweise die obig genannten E-hubs, ausgetauscht. Diese brauche man nur punktuell in der Innenstadt und es sei problematisch hierfür Schnellladenetze zu schaffen, da dies eine enorme Netzwerkbelastung im Stadtstromnetz ausmacht. Ebenfalls wird der Referent darauf hingewiesen, die technologische Entwicklung im Blickfeld zu behalten, denn ein Austausch von konventioneller durch elektrische Mobilität behebe nicht die Problematik des Innenstadtverkehrs. Der Referent stimmte diesen Anmerkungen zu und betonte in dieser Hinsicht die spannenden Herausforderungen und Veränderungen, denen man sich in der Zukunft stellen muss.

Die Präsentation zum Vortrag steht im Download-Bereich zur Verfügung (s. rechte Spalte).

Welche Technologie treibt unsere zukünftige Mobilität an? Wie sehen die Mobilitätsperspektiven für die StädteRegion Aachen aus? Was hat Zukunft: E-Fuels oder E-Autos? Ist die innovative Antriebstechnologie mit Wasserstoff eine Alternative? Und ist Power-to-Gas beispielsweise im öffentlichen Personennahverkehr eine umweltfreundliche, effektive und bezahlbare Variante?

Die StädteRegion Aachen stellt sich als Mobile Region diesen Fragen und lädt Sie ein, mit ausgewiesenen Experten zu diskutieren (Programm als Download verfügbar, s. rechte Spalte).

am Montag, dem 03.09.2018, von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
in der Ofenhalle des Zinkhütter Hof,

Cockerillstraße 90 (Parkplatz und Eingang Schellerweg),

in 52222 Stolberg.

Die offizielle Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr, im Vorfeld haben Sie ab 17.00 Uhr  die Gelegenheit, die Ausstellung „Turbo-Traffic-Transfer“ zu besichtigen. Die Teilnahme ist jeweils kostenfrei. Bitte entnehmen Sie die Einzelheiten dem beigefügten Flyer und melden sich zur Veranstaltung bei Herrn Frederic Wentz an (Kontakt s. rechte Spalte).

Klimaschutz in der StädteRegion Aachen

Diskussionsforum Stromnetze (gemeinsam mit FEN)

"Gerade im Zusammenhang mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der E-Mobilität gewinnen Stromnetze an Bedeutung", eröffnete Thomas Pilgrim, kommissarischer Dezernent für Bauen, Umwelt und Verbraucherschutz und Leiter des Umweltamtes der StädteRegion Aachen das 3. Diskussionsforum Stromnetze. "Sie sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung."

Mit der Zunahme des Stroms aus erneuerbaren Energien ist es unumgänglich sich die Frage nach der passenden Netzinfrastruktur zu stellen. Doch wie wirkt sich der Netzausbau und -umbau auf das Ortsbild aus? Und welche Chancen und Veränderungen bringt er für den städtischen Raum mit sich?
Darauf gingen Dipl.-Ing. Sandra Sieber und Dipl.-Ing. Benjamin Casper in ihrem Vortrag "Stromnetze für die Energiewende – Chancen und Veränderungen im städtischen Raum" näher ein und betrachteten vor allem Gleichstromnetze und ihre Potenziale im Bereich der Nieder- und Mittelspannung: Im Gegensatz zum "alten" Stromnetz, in dem die Versorgung von einem Kraftwerk ausging, gibt es heute mehr Produzenten – zum Beispiel Photovoltaikanlagen – und mehr Abnehmer, beispielsweise in Form von Ladesäulen für E-Autos. Das Stromnetz wird dadurch deutlich komplexer – und das wirkt sich auf unterschiedliche räumliche Ebenen aus: im Quartier, in der Region und auf transnationaler Ebene. In der Stadt können Gleichstromnetze ein Baustein der Netztransformation sein.

Weitere Themen waren das Landschafts- und Stadtbild, da Freileitungen in Städten stören können, und die Vorteile unterirdisch verlegter Gleichstromkabel, die bspw. Ladesäulen entlang von Bundesstraßen versorgen können.

In der anschließenden Diskussion ging es um technische und finanzielle Umsetzungsmöglichkeiten der vorgestellten Maßnahmen.

 

Diskussionsforum Stromnetze (gemeinsam mit FEN)

Der Forschungscampus Flexible Elektrische Netze und die StädteRegion Aachen erhielten für ihr zweites Diskussionsforum zum Thema Elektromobilität und Netzinfrastruktur am 30.01.2018 mit annähernd 60 Teilnehmern eine sehr gute Resonanz.

Elektromobilität ist mit einem Mehrbedarf an Strom verbunden. Aufgrund der Dauer eines Ladevorgangs geht man daher von einer Belastung der Netzinfrastruktur aus. Die Sorge um einen Blackout ist groß. Sind unsere Stromnetze belastbar genug für Elektromobilität? Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer meint: "Ja, wenn man es intelligent plant, denn in Deutschland verfügen wir über ein gut ausgebautes Stromnetz." Entscheidend könnte die intelligente Flexibilisierung von Ladevorgängen sein, denn dadurch wird ein Netzausbau entbehrlich.

Dem Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an, beispielsweise darüber, ob ausreichend Rohstoffe vorhanden sind, es zukünftig andere Technologien gibt oder wie die Rohstoffe aus den Batterien wiederverwertet werden.

In der rechten Spalte steht der Vortrag von Prof. Sauer als Download zur Verfügung.

Über die nächste Runde des Diskussionsforums Stromnetze werden wir Sie wieder rechtzeitig informieren.

Veranstaltungen im Projekt Regionaler Dialog Energiewende (render)

Veranstaltungsreihe: Gemeinsam zur Energieregion Aachen 2030

Kraft-Wärme-Kopplung in der StädteRegion Aachen. Effizient in die Energiewende: Beispiele aus der Praxis

Dienstag, 17.10.2017, Sitzungssaal der Kreishandwerkerschaft Aachen: Wie eine Umrüstung auf ein Blockheizkraftwerk aussieht, wann sich der Umstieg lohnt und welche Beratungs- und Fördermöglichkeiten sich bieten, stellen kompetente Akteure aus der Region im Rahmen des Auftakts zur Veranstaltungsreihe „Gemeinsam zur Energieregion Aachen 2030“ einem breiten Publikum an Vertretern aus Politik, Handwerk, Kommune, Energieversorgern, Anlagenbauer und potentieller Anlagenbetreiber vor.