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Ozonbelastung in der StädteRegion Aachen

 

Wie in den vergangenen Jahren bei Schönwetterperioden können auch in diesem Jahr wieder erhöhte Ozon-Konzentrationen in der StädteRegion auftreten. Die stündlich aktualisierten Ozonwerte aller  permanenten Messstationen in NRW (in der StädteRegion Aachen in Simmerath und Aachen-Burtscheid) können im Internet (siehe Link) abgefragt werden.

Zudem können bundesweite Messdaten und Ozonprognosen des Umweltbundesamtes für die kommenden Tage Auskunft über die zu erwartende Entwicklung geben (siehe Link). Hierzu wählen Sie den Reiter „Karten“. Ihnen wird nun eine Filtermaske angezeigt, in der Sie Ozon, Ein-Stunden-Tagesmaximum und das gewünschte Datum auswählen.

Details zu den Messorten und -werten aus NRW finden Sie ebenfalls im Internet (siehe Link).

Nennenswert erhöhte Ozonkonzentrationen in den Sommermonaten können eine belastende Wirkung auf den Menschen ausüben (unter ungünstigen Umständen Kopfschmerzen sowie Reizungen der Schleimhäute, insbesondere der oberen Atemwege mit Hustenreiz und Einschränkungen der Lungenfunktion bei gleichzeitig anstrengender, ausdauernder körperlicher Tätigkeit im Freien); eine direkt akute gesundheitliche Gefährdung besteht jedoch i.d.R. nicht. Bei den in Deutschland bei Hochwetterlagen gemessenen Ozonkonzentrationen treten Wirkungen meist bei empfindlichen Personen (Personen mit einem vorgeschädigten Atemwegsystem, Babys und Kleinkindern) auf. Es handelt sich in der Regel nicht um chronische Beeinträchtigungen, vielmehr verschwinden die Veränderungen bei einem Absinken der Ozonwerte wieder.

Zudem wird die Aussagekraft von aktuell gemessenen Werten für die Gesundheit des Einzelnen meist überschätzt,

  • da die Messwerte örtlich und zeitlich stark schwanken,
  • einzelne Personen je nach Empfindlichkeit schon bei Konzentrationen unterhalb der von der EU herausgegebenen Informationsschwelle (180 µg/m³ als ein Stundenmittelwert) Symptome aufweisen können, die meisten jedoch erst bei deutlich höheren Konzentrationen,
  • Messungen der Ozonkonzentration an stark belasteten Orten stattfinden und Messwerte hier meist höher liegen als an anderen Orten in einem bestimmten Gebiet.

Dem Personenkreis mit hoher Empfindlichkeit (ca. 10 % der Bevölkerung) wird geraten, bei mehr als 180 µg/m³ ungewohnte längere körperliche Anstrengungen im Freien (z.B.: Ausdauersport, andauernde Mannschaftsspiele, etc.) während der größten Hitze zu vermeiden.

Ab 240 µg/m³(Alarmschwelle) wird dies generell empfohlen.

Die StädteRegion Aachen bittet, helfen auch Sie, die Gefahr von Sommersmog zu verringern:

  • Greifen Sie bei der Wahl des Verkehrsmittels möglichst auf das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zurück; oder gehen Sie zu Fuß.
  • Nutzen Sie die aktuelle Angebotes des ÖPNV.
  • Bilden Sie, wenn möglich, Fahrgemeinschaften.
  • Passen Sie Ihre Fahrweise dem jeweiligen Verkehr an; d.h., verzichten Sie auf "Kavalierstarts" und "Bleifuß", da diese nicht nur der Umwelt schaden.
  • Kaufen Sie umweltbewusst ein, z.B. lösungsmittelfreie oder -arme Farben, Lacke und Klebstoffe.

Leisten auch Sie kurzfristig Ihren Beitrag zur Verminderung von Sommersmog, damit jeder die Sommermonate unbeschwert genießen kann! 

Kontakt

Umweltamt
Zollernstraße 20
52070 Aachen
Tel: +49 241 5198-2622
Fax: +49 241 5198-2268

umweltamt@staedteregion-aachen.de

Öffnungszeiten:

Mo. - Uhr  
Di. - Uhr  
Mi. - Uhr  
Do. - Uhr  
Fr. - Uhr  

sowie nach Vereinbarung


Ansprechpartner/-innen

Herr Hubert Schramm
Tel: +49 241 5198-2558
Fax: +49 241 5198-82558
hubert.schramm@staedteregion-aachen.de