Breadcrumb

Mobilität für alle...

Es gibt viele Möglichkeiten, auch ohne eigenes Auto mobil zu sein. Während im städtischen Raum vor allem klassische Car-Sharing-Angebote wie Cambio zu finden sind, werden im ländlichen Raum eigene, bedarfsorientierte Lösungen erprobt, um das Mobilitätsangebot vor Ort zu verbessern.

So kann z. B. ein gemeinschaftliches „Dorfauto“ für Besorgungen, Arztbesuche oder Freizeitfahrten genutzt werden.

Profitieren Sie vom Erfahrungsschatz aus heute schon vorhandenen Mobilitätsangeboten und nutzen Sie Synergien in Fragen der rechtlichen Rahmenbedingungen, Versicherungsfragen, Fahrzeugbeschaffung und –finanzierung oder Fahrerlaubnisrecht.

Aachen-Orsbach: OrsCar – das Dorfauto für Orsbach

Der regionale Energieversorger STAWAG sponserte für einige Monate ein Elektroauto zur kostenlosen Benutzung durch die Orsbacher. Das Projekt  sollte den Bewohnern die Möglichkeit geben, erste Erfahrungen mit der Elektromobilität und dem Car-Sharing zu sammeln. Wie es funktioniert, finden Sie unter dem Link auf der rechten Seite. 

Simmerath-Eicherscheid: Dorfauto

Das Dorfauto Eicherscheid wurde im Rahmen des LEADER-Projektes E-ifel mobil und in Zusammenarbeit mit der StädteRegion Aachen initiiert. Die 8-monatige Testphase (hier mit einem elektrisch betriebenen Fahrzeug) hat viele wertvolle Erfahrungen gebracht. Die online Buchungsplattform kann bei der StädteRegion Aachen eingesehen werden und ist übertragbar. Erfahrungen zu gemeinschaftlichen Dorfautos sind auf der Website der LEADER Region Eifel einsehbar.

Mitfahrerbänke in der StädteRegion Aachen

Was tun, wenn man auf das Auto angewiesen ist, aber keines hat und die Busse nur stündlich fahren?

Als Ergänzungsangebot zum ÖPNV haben verschiende Kommunen der StädteRegion Aachen das Pilot-Projekt "Mitfahrerbank" gestartet. Die "Mitfahrerbank" ist eine einfache Sitzbank, die mit verschiedenen Klapptafeln ausgestattet ist. So kann der Wartende zeigen, wohin er möchte und vorbeifahrende Autofahrer sehen direkt, wer in einen der nächsten Orte mitgenommen werden möchte. Die Bänke stehen möglichst entlang von häufig frequentierten Ausgangsstraßen oder an zentralen Stellen im Ort, die fußläufig gut zu erreichen sind. Das Konzept beruht auf der Idee der Nachbarschaftshilfe und der Freiwilligkeit. Gerade in den kleineren und etwas abseits gelegenen Ortsteilen kennt man sich meist untereinander und hilft sich gern. Die Mitfahrerbank unterstützt damit das nachbarschaftliche Engagement.

Testphasen laufen derzeit in Baesweiler (alle Ortsteile), Simmerath (Ortsteile Rollesbroich und Erkensruhr) und in Stolberg (Ortsteile Werth und Gressenich).

Zudem soll das Projekt im Rahmen der LEADER-Region Eifel flächenwirksam in interessierten Projektkommunen umgesetzt werden.