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Ausgleichsflächen jetzt öffentlich

Verschiedenste Baumaßnahmen führen in der Regel zu dauerhaften Beeinträchtigungen unserer Natur- und Kulturlandschaft. Auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes wurde im Landesnaturschutzgesetz (§ 30 ff LNatSchG NRW) mit der so genannten Eingriffsregelung ein abgestuftes Instrumentarium von Vermeidungs-, Verminderungs- und Kompensationspflichten festgelegt.

Das Ziel der Eingriffsregelung ist, die Funktionen der Natur, die durch ein Vorhaben (Eingriff) geschädigt werden oder verloren gehen, wiederherzustellen oder zu kompensieren.

Im vorliegenden Ausgleichsflächenkataster sind alle Flächen im Städteregionsgebiet dargestellt, auf denen Maßnahmen zur Kompensation von Eingriffen in den Naturhaushalt durchgeführt wurden.

Mögliche Maßnahmen sind beispielsweise:

  •     Pflanzung von Hecken, Feldgehölzen, Bäumen, Sträuchern
  •     Umwandlung von Acker in Dauergrünland
  •     Extensivierung von Ackerflächen
  •     Anlage von Ackerrand- und Blühstreifen
  •     Entwicklung von Streuobstwiesen
  •     Renaturierung von Fließgewässern
  •     Umwandlung eines Fichtenforstes in heimischen Laubwald
  •     Wiedervernässung von trockengelegtem ehemaligen Feuchtgrünland