Der Weg ist atemberaubend. Fast 19 Prozent Steigung hat der „SchwebeSteg“, ein Bauwerk aus gipfelwärts strebenden Brückenteilen, das durch dichten Baumbestand führt.  Es folgt die „HimmelsStiege“ mit 270 Treppenstufen. Viele Wanderer sind hier unterwegs, die das Naherholungsgebiet CarlAlexanderPark in Baesweiler nutzen. Dazu gehören auch ein rund drei Kilometer langer Haldenrundweg, Spielplätze sowie das „BergFoyer“ mit Gastronomie.

Baesweiler

Vom Bergplateau blickt man auf die StädteRegion Aachen. Diese Aussicht vom 80 Meter hohen Haldengipfel ist zugleich ein Symbol für den Weitblick, den die Stadt Baesweiler nach dem Ende der Steinkohlen-Ära bewiesen hat. 2.000 Menschen verloren damals ihre Arbeit; sie brauchten eine neue Perspektive. Die Stadt konzentrierte sich deshalb auf eine intensive Wirtschaftsförderung. Die Bilanz nach über 20 Jahren ist beeindruckend, denn im Gewerbegebiet Baesweiler wurden bis heute rund 180 neue Betriebe angesiedelt. Zudem Erfolg hat maßgeblich das Internationale Technologie- und Service Center (its) beigetragen. Etliche innovative Unternehmen aus den Bereichen Life-Science und Biotechnologie haben sich hier angesiedelt und schon manche Erfolgsgeschichte geschrieben.

Dies ist bezeichnend für die Beharrlichkeit, mit der die Stadt den Strukturwandel gestaltet hat. Der Prozess ist jedoch noch lange nicht beendet. So sollen im CarlAlexanderPark neben den Aspekten Freizeit, Erholung und Wohnen auch Forschung und Technologie eine bedeutende Rolle spielen und neue Arbeitsplätze schaffen. Stärke, Entschlossenheit und Zusammenhalt in einer starken Gemeinschaft– diese Eigenschaften werden der Stadt zugeschrieben. Nicht umsonst hat sie den Löwen als Wappentier gewählt, der auf einem Kreisverkehr zielstrebig auf eine Anhöhe zuschreitet und dem aufmerksamen Besucher an vielen anderen Stellen begegnet.

Baesweiler hat seit 1975 Stadtrechte. Die ländliche Prägung, kombiniert mit städtischem Flair, wird stolz gepflegt. Davon zeugen die mehr als 170 Vereine mit ihrem lebendigen Gemeinschaftsleben. Dass die Menschen in Baesweilerein starkes Gemeinschaftsgefühlauszeichnet, spürt man nicht nur bei den vielen Festen und Veranstaltungen. Auch wenn die Hilfe der Bürger gefragt ist, sind sie zur Stelle. Sei es etwa bei der Unterstützung der Baesweiler Bürgerstiftung, bei Benefizveranstaltungenoder großen städtischen Aktionenund Festen. Ehrenamtliche Helfer sorgen stets für eine liebenswerte Atmosphäreund die Stadt weiß diesen Bürgersinnsehr zu schätzen. Sie unterstütztund stärkt ihn mit vielen Angeboten für Jung und Alt. So wurde etwa die alte Burg zu einem Kulturzentrum umgestaltet, in dem sich neben der Stadtbücherei ein kommunales Kino und ein Bistrobe finden.

Im Rahmen des Programms „FamilienfreundlicheStadt“ wurden die Kindergartenplätze für Kinder unter drei Jahren weiter ausgebaut. Zahlreiche Schulformen werden angeboten und in der Freizeit finden Kinder und Jugendliche viele Möglichkeiten, Gleichaltrige zu treffen. Vorzüge der beliebten Einkaufsstadt sind nicht nur die kostenlosen Parkplätze, sondern ein ausgesuchter Branchenmix mit freundlicher und kompetenter Beratung. Fragt man die Bevölkerung, „Wie lebt es sich in Baesweiler?“, kommt die Antwort prompt: „Ich lebe sehr gerne hier“, lautet das einstimmige Urteil. Und dieses Lebensgefühl spürt auch der auswärtige Besucher. Baesweiler, so wird auch er dann urteilen, ist lebens- und liebenswert.

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