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Bauhistorie

Die StädteRegion Aachen hat ihren Sitz in der Stadt Aachen. Gleiches gilt für ihren Vorgänger, den ehemaligen Kreis Aachen, der ebenfalls seinen Sitz in der damals kreisfreien Stadt Aachen hatte.

Allerdings liegt das ehemalige Kreishaus des Kreises Aachen und jetzige "Haus der StädteRegion" im ehemaligen Burtscheider Stadtgebiet.
Von 1816 an bis zum Jahre 1897 (Eingemeindung in die Stadt Aachen) gehörte die Stadt Burtscheid zum damaligen Landkreis Aachen.
Anfang des Jahres 1954 beschloss der Kreistag, ein neues Kreishaus zu errichten.
Die Bauarbeiten begannen am 15. Juli 1955. Am 28. Februar 1956 erfolgte die Grundsteinlegung, am 07. August 1956 das Richtfest.
Das Kreishaus (11 Etagen, 42 Meter hoch) wurde am 05.Dezember 1957  bezogen.

Einige eindrucksvolle Zahlen

  • Das gesamte Betonskelett wiegt 15.000 Tonnen.
  • Um die 6.000 Kubikmeter Betonmasse herzustellen, waren 45.000 Sack Zement, 800 Tonnen Eisen und 31.000 qm Schalflächen erforderlich.
  • Zu den 800 Holzfenstern kamen noch mehrere 100 Stahlfenster, 400 Innentüren, Stahlglaswände als Zwischenwände hinzu.
  • Wer das hohe Gebäude vom Erdgeschoss aus bis zur Kantine "erklimmen" will, muss 250 Stufen steigen.
  • Die Kosten des neuen Kreishauses beliefen sich damals auf 9,3 Millionen DM.


Größere Sanierungsarbeiten - neue Fenster und eine neue Außenfassade wurden im Jahre 1990 durchgeführt. Kosten: 3,5 Millionen DM.

Seit dem 01.07.1988 steht das Kreishaus Aachen als typisches Gebäude der 50er Jahre unter Denkmalschutz.

Umbau des Foyers 2001

Im Juni 2001 wurde die Sanierung und Neugestaltung des Foyers des heutigen Hauses der StädteRegion abgeschlossen.
Die alte Eingangshalle mit dem Charme der 70er Jahre wich einer modernen, hellen und geräumigen Empfangshalle.
Die Kosten betrugen rund 2 Millionen Mark. Davon entfielen 1,2 Millionen Mark auf den Umbau des Foyers, 345.500 Mark für die Umgestaltung der Außenanlagen und 465.500 Mark für die Umsetzung des neuen Brandschutzkonzeptes.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der großen Informationstheke und ein modernes Infoterminal mit allen wichtigen Informationen erwarten die Besucher des Hauses.
Auch der Vorplatz des Hauses der StädteRegion hat mit dieser Maßnahme einen neuen und einladenden Charakter erhalten. Das ehemalige Kreishaus hat sich damit zur Theaterstraße und somit zur Aachener Innenstadt geöffnet.

Erweiterungsbau 2003-2005

Anfang 2005 wurde mit dem Erweiterungsbau des heutigen Hauses der StädteRegion ein weiterer wichtiger Schritt zum Erfolg gebracht. Mit dem Ziel, den zusätzlichen Raumbedarf durch die Übertragung neuer Aufgaben, wie z. B. der Grundsicherung zu decken, Organisationseinheiten am Standort Aachen zu zentralisieren und den Zweckverband "StädteRegion Aachen" unterzubringen, hatte der Kreistag beschlossen, einen Erweiterungsbau neben dem damaligen Kreishaus entlang der Zollernstraße zu errichten.
Der Bau wurde nach einer europaweiten Ausschreibung im Rahmen eines so genannten PPP-Modells realisiert. Den Zuschlag erhielt eine Bietergemeinschaft, bestehend aus

 

  • der Deutschen Anlagen Leasing
  • der West GkA und
  • der Stragag AG.

Generalplaner war das Aachener Architektenbüro Heuer und Faust.
Die Verträge zum Erweiterungsbau wurden im Juli 2003 unterschrieben.
Die Baumaßnahmen wurden mit mehreren Teilbaugenehmigungen im September 2003 begonnen, am 18.03.2004 wurde die vollständige Baugenehmigung erteilt.
Im Juli 2004 konnte die Fertigstellung des Rohbaus mit dem Richtfest gefeiert werden, Anfang 2005 wurde das Gebäude fertig übergeben und in Betrieb genommen.

Einige Fakten sind sicherlich interessant:

 

  • Die Baukosten haben rund 11 Millionen € betragen
  • Die StädteRegion least das Gebäude über eine Laufzeit von 30 Jahren, ist aber von Beginn an schon Eigentümer des Gebäudes
  • Der Erweiterungsbau hat eine Nutzfläche von rund 9.100 m², erhalten. Das entspricht von der Größe her rund zwei Fußballfeldern. Die umbaute Fläche umfasst 31.600 Kubikmeter.
  • Im Zuge des Rohbaus wurden rund 14.000 Tonnen Beton und 850 Tonnen Stahl verbaut.

Erweiterungsbau der Sparkasse Aachen 2009-2011

Am 27.08.2009 erfolgte der erste Spatenstich zu einem weiteren Zukunftsprojekt. Die Sparkasse Aachen baut im Dreieck von Zollernstraße und Bachstraße ein weiteres Bürogebäude.
Beim Erweiterungsbau der Sparkasse an der Zollernstraße in Aachen konnte am 09.12.2010 dann schon das Richtfest gefeiert werden. Hauptmieter des 20-Millionen Euro Projektes wird die Verwaltung der StädteRegion Aachen. Rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen dann in das Gebäude ziehen. Zudem wird noch die Frankenberger Geschäftsstelle der Sparkasse Aachen in das Erdgeschoss des Neubaus umziehen.
Einige Fakten machen schon das Ausmaß des Baus deutlich:

  • Es wurden 20.000 Kubikmeter Beton und 500 Tonnen Stahl verbaut.
  • der fünfgeschossige Bau hat einen Rauminhalt von rund 35.000 m³  und eine Nutzfläche von 7.250 m²
  • Die drei denkmalgeschützten Jugendstil-Häuser entlang der Zollernstraße wurden direkt in den Neubau integriert.


Hauptmieter ist mit rund 6.800 m² die StädteRegion Aachen. Hier sind Nebenstellen an zentraler Stelle und mit direkter Anbindung an das Haupthaus zusammengeführt worden.

Der Erweiterungsbau der Sparkasse wurde von den rund 220 Mitarbeitern der StädteRegion Aachen im Herbst 2011 bezogen.

Ansprechpartner/-innen

Frau Sabine Kohl
Tel: +49 241 5198-6242
Fax: +49 241 5198-86242
sabine.kohl@staedteregion-aachen.de
Raum: F 126