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Elterngeld

 

Vorsprachen in der Elterngeldstelle sind nach vorheriger telefonischer Abstimmung und Terminvereinbarung möglich.

Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren, ist es weiterhin erforderlich, die Anzahl der Wartenden zu reduzieren sowie die Dauer des Aufenthaltes im Wartebereich zu verkürzen.

Daher bitten wir Sie, auf persönliche Vorsprachen zu verzichten, wenn diese nicht unbedingt erforderlich sind. Die meisten Anliegen lassen sich auch telefonisch regeln. Ist der Besuch unumgänglich, vereinbaren Sie bitte vorher telefonisch oder per Email einen Termin. Die Erreichbarkeiten der Elterngeldstelle finden Sie am Ende dieser Seite.

Bitte sprechen Sie nur dann persönlich vor, wenn Sie keine coronaspezifischen Krankheitssymptome haben. Zur Verkürzung von Wartezeiten bitten wir Sie, das Gebäude frühestens 15 Minuten vor dem vereinbarten Termin zu betreten. Die Wartebereiche wurden so ausgestattet, dass Abstandhalten möglich sein müsste. Wir bitten jedoch, auch selbst darauf zu achten, dass der notwendige Abstand zueinander, zu anderen Besucher_innen und zu den Beschäftigten  immer eingehalten wird.

Die Elterngeldstelle berät Sie per E-Mail an elterngeld@staedteregion-aachen.de oder unter der zentralen Telefonnummer 0241/5198-5708. Wenn dort besetzt ist, stehen weitere Durchwahlen zur Verfügung: -5709; -5712; -5715; -5716; -5717; -5718; -5719; -5724; -5761.

Die Elterngeldstelle erreichen Sie telefonisch zu folgenden Zeiten:

  • Montag bis Donnerstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr,
  • Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • sowie nach Vereinbarung.

Neue Regelungen zum Elterngeld stützen Familien in der Corona-Krise

Gesetz für Maßnahmen im Elterngeld aus Anlass der Covid-19-Pandemie im Bundesgesetzblatt verkündet

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das o.g. Gesetz am 28.05.2020 im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 24 (Seite 1061) verkündet wurde und somit rückwirkend zum 01.03.2020 in Kraft getreten ist. Inwieweit sich hierdurch Änderungen ergeben, können Sie den Erläuterungen entnehmen, die Sie in den hinterlegten Downloads zum "Elterngeld Antrag" finden. Darüber hinaus stehen Ihnen die Sachbearbeiter_innen der Elterngeldstelle für eine entsprechende Beratung gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

Wie beantrage ich Elterngeld?

Wie beantrage ich Elterngeld? (Deutsche Gebärdensprache)

Regelungen zum Elterngeld


Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz gilt seit dem 1. Januar 2007. Mit dem Gesetz zur Einführung des ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit haben Eltern von Kindern, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von ElterngeldPlus und dem Bezug vom bisherigen Elterngeld (Basiselterngeld) zu wählen oder beides zu kombinieren.

 

Was ist Basiselterngeld?

Das Basiselterngeld ist eine Familienleistung für alle Eltern, die ihr Kind in den ersten 14 Monaten nach der Geburt selbst betreuen wollen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sind. Müttern und Vätern stehen zwölf Monatsbeträge zur Verfügung, die sie untereinander aufteilen können. Wenn beide Eltern das Elterngeld nutzen und ihnen Erwerbseinkommen wegfällt, wird für zwei zusätzliche Monate (Partnermonate) Elterngeld gezahlt. Ein Elternteil kann das Elterngeld für mindestens zwei und maximal zwölf Monate beziehen. Eine Teilzeittätigkeit mit bis zu 30 Wochenstunden ist auch mit Basiselterngeld möglich.

 

Was ist ElterngeldPlus?

Das ElterngeldPlus stärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es richtet sich vor allem an Eltern, die früher in den Beruf zurückkehren möchten. Es berechnet sich wie das Basiselterngeld, beträgt aber maximal die Hälfte des Elterngeldbetrags, der Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zustünde. Dafür wird es für den doppelten Zeitraum gezahlt: ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate. Damit profitieren Eltern vom ElterngeldPlus auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus und genießen mehr Zeit für sich und ihr Kind.

 

Was ist der Partnerschaftsbonus?

Der Partnerschaftsbonus fördert die partnerschaftliche Aufteilung von familiären und beruflichen Aufgaben. Er will Eltern ermutigen, sich für ein partnerschaftliches Zeitarrangement zu entscheiden. Der Partnerschaftsbonus bietet die Möglichkeit, für vier weitere Monate ElterngeldPlus zu nutzen: Wenn Mutter und Vater in vier aufeinanderfolgenden Monaten gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten, kann jeder Elternteil in diesen Monaten vier zusätzliche Monatsbeträge ElterngeldPlus beziehen.


Ob für Eltern Basiselterngeld, ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus oder auch die Kombination aller drei Gestaltungsmöglichkeiten vorteilhaft ist, hängt von den jeweiligen individuellen Lebensumständen wie Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung, Höhe der monatlichen notwendigen finanziellen Absicherung etc. ab.