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Informationsveranstaltung "Sensibilisierung für sexualisierte Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit"

Kinder und Jugendliche sollen sich in Vereinen und Organisationen sicher fühlen. Gerade Vereine, die Integrationsarbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit leisten, sind für viele Familien und ihre Kinder wichtige Anlaufstellen und Orte des Vertrauens. Engagierte erleben dabei immer wieder Situationen, in denen sie sich fragen: Wie erkenne ich, wenn ein Kind Hilfe braucht? Wie spreche ich schwierige Themen an? Und was kann oder muss ich im Verdachtsfall tun?

Um Sie in Ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen, lädt das Kommunale Integrationszentrum Sie herzlich zur Informationsveranstaltung „Sensibilisierung für sexualisierte Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit“ ein.

  • Termin: 22. September 2026
  • Uhrzeit: 17:30 bis 20:00 Uhr
  • Ort: Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Caritas, Willy-Brandt-Ring 81, 52477 Alsdorf

Referentin ist Verena Steinbusch von der Fachstelle “Spezialisierte Beratung bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen”.

Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtlich Engagierte sowie an Verantwortliche in Vereinen, die Integrationsarbeit leisten und Angebote für Kinder und Jugendliche durchführen oder hierfür Verantwortung tragen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, Wissen zu erwerben, Fragen zu stellen und mehr Sicherheit für den Umgang mit diesem sensiblen Thema zu gewinnen. Sie erhalten hilfreiche Informationen und praktische Anregungen für Ihren Vereinsalltag – unabhängig davon, ob Sie sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben oder sich erstmals informieren möchten.

Gemeinsam gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Was versteht man unter sexualisierter Gewalt?
  • Woran erkenne ich mögliche Warnsignale?
  • Wie kann ich bei einem Verdacht richtig und sicher handeln?
  • Welche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
  • Wie können Schutzkonzepte Vereine und Organisationen dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche besser zu schützen?
     

Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 07.09.2026 per E-Mail (oezlem.yilmaz@staedteregion-aachen.de) an. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung Ihren vollständigen Namen an.

Sollten Sie für die Teilnahme eine Sprachmittlung benötigen, teilen Sie uns dies bitte bei Ihrer Anmeldung mit und geben Sie die gewünschte Sprache an. Falls Sie eine Teilnahmebescheinigung wünschen, geben Sie dies bitte ebenfalls bei Ihrer Anmeldung an.

Informationsabend "Bloß-Gestellt"

Das Netzwerk “Frühe Hilfen/Kinderschutz” aller Jugendämter und des Gesundheitsamtes in der StädteRegion Aachen ("ImBlick") lädt herzlich zu einem Informationsabend ein.

Dieser Abend richtet sich insbesondere an Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit, die vor allem in Vereinen und Verbänden tätig sind.

Unter dem Titel “Bloß-Gestellt” geht es um die Sensibilisierung im Umgang mit Bildern, Videos, sozialen Medien und KI im Umfeld von Vereins- und Verbandsarbeit.

  • Datum: Montag, 12. Oktober 2026
  • Uhrzeit: 18:00 - 20:00 Uhr
  • Ort: Haus der StädteRegion Aachen - Mediensaal

 

Ausschreibung Förderpreis Miteinander

Die StädteRegion Aachen vergibt in diesem Jahr erneut den Förderpreis im Programm „Miteinander“. Das Programm „Miteinander in der StädteRegion Aachen“ zielt darauf ab, die Vielfalt in der Gesellschaft der StädteRegion zu fördern und sichtbar zu machen, sowie sich für ein gemeinsames friedliches Leben einzusetzen. Dabei werden Aktivitäten und Projekte gefördert, die sich für eine plurale Gesellschaft aussprechen und gegen Formen von Diskriminierung, Rassismus und gesellschaftlicher Spaltung richten.
Noch bis einschließlich 15.08. können sich Glaubensgemeinden, Einrichtungen, Vereine, Schulen, KiTas oder Initiativen aus den Kommunen der StädteRegion Aachen bewerben, die sich nachhaltig engagieren und innovative Ideen einbringen.

Als Kriterien für die Preiswürdigkeit gelten:

  • auf Nachhaltigkeit angelegte Arbeit mit dem Ziel, die gegenseitige Achtung und Wertschätzung zu stärken,
  • hohe multiplikatorische Wirkung der Arbeit und die
  • Übertragbarkeit der Projekte.

Die Auszeichnung ist mit 500 Euro dotiert.

Für die Bewerbung sollte die Organisation oder Initiative eine Vorstellung einreichen und das Engagement formlos auf 1-2 Seiten darstellen. Darüber hinaus sollten entsprechende Materialien (Berichte, Bildmaterial, Presseveröffentlichungen) und Kontaktdaten für Rückfragen beigefügt werden. Bitte richten Sie die Bewerbung bis 15.08. an:

StädteRegion Aachen
A 46 – Kommunales Integrationszentrum  
52090 Aachen

Weitere Auskünfte zum Förderpreis im Programm „Miteinander“ gibt es telefonisch unter 0241/5198-4618 oder per E-Mail unter integrationszentrum@staedteregion-aachen.de.

Hintergrund:
Der Förderpreis wird seit 2006 im Rahmen von „Miteinander“ regelmäßig zur Anerkennung herausragender Aktivitäten an Einrichtungen und Initiativen vergeben, die sich nachhaltig für das „Miteinander“ einsetzen.
 

Internationale pädagogische Fachkräfte für Eschweiler

Das Kommunale Integrationszentrum der StädteRegion Aachen startet gemeinsam mit der Stadt Eschweiler, der Volkshochschule Eschweiler (VHS) sowie den Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler (BKJ) ein Modellprojekt zur Gewinnung neu zugewanderter pädagogischer Fachkräfte mit internationalen Studienabschlüssen. Das Projekt wird in Eschweiler durchgeführt.

Interessierte Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung (z. B. Logo-, Ergo-, Physiotherapeut_innen) oder pädagogischem Studienabschluss und praktischer Erfahrung werden eingeladen, an einer Informationsveranstaltung und einem Auswahlverfahren teilzunehmen. Im Projekt werden vorhandene Abschlüsse geprüft, ein Sprachkurs mit dem Schwerpunkt Frühpädagogik angeboten und eine 160-stündige Qualifizierung durchgeführt.

Ergänzend gewinnen die Teilnehmenden praktische Erfahrungen durch Praktika in Kitas der BKJ in Eschweiler. Während des gesamten Projekts werden sie fachlich von der BKJ und dem Kommunalen Integrationszentrum der StädteRegion Aachen begleitet und beraten.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und können als pädagogische Fachkräfte in regionalen Bildungseinrichtungen arbeiten.

Anforderungsprofil für zugewanderte pädagogische Fachkräfte:

 

Zielgruppe:

  • Absolvent_innen von ausländischen Studiengängen in pädagogischen Bereichen (z. B. Lehramt, Pädagogik, Musikpädagogik und andere Bildungswissenschaften) oder mit abgeschlossener Berufsausbildung in den aufgeführten sowie in therapeutischen Bereichen.
  • Personen aus der Personengruppe, die unter die Ausnahmegenehmigung nach § 9 Abs. 1 PersVo der Personalverordnung fallen und die an einer Tätigkeit als Fachkraft in einer Kita in Eschweiler interessiert sind.

Voraussetzungen:

  • Deutschkenntnisse: mindestens B2 mündlich und schriftlich (oder nach individueller Vereinbarung)
  • Berufserfahrung in relevanten Bereichen (z. B. Frühkindliche Bildung, Pädagogik oder therapeutische Fachberufe) ist von Vorteil.

Wir bieten: 

  • Sprachkurs zur Fachsprache in frühkindlicher Bildung während des Projektzeitraums (September 2026 – Februar 2027)
  • 160-Stunden-Qualifizierung gemäß der Personalverordnung (September 2026 – Februar 2027)
  • Möglichkeit zur praktischen Anwendung (Praktikum) in einer BKJ-Kindertageseinrichtung in Eschweiler während der Weiterbildung.
  • Individuelle Beratung und Begleitung (unter anderem zu der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen) durch das Case Management des Kommunalen Integrationszentrums StädteRegion Aachen.
  • Regelmäßige Fachberatung und Reflexionstreffen durch das Bildungsteam des Kommunalen Integrationszentrums StädteRegion Aachen.

Voraussichtliche Arbeitszeit:

  • Vollzeit: 5-Tage-Woche (an 4 Tagen Praktikum + 1 Tag Sprachkurs)
  • Zusätzlich findet die 160-Stunden-Qualifizierung an 3 Tagen im Monat statt.
  • Im Einzelfall bieten wir Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.

Schreiben Sie uns bei Interesse gerne an:
KI-Bildung@staedteregion-aachen.de 

 

Workshops

Seminar-Angebote zum Anti-Bias-Ansatz

Was ist Anti-Bias?

Der Anti-Bias Ansatz ist eine Form der antidiskriminierenden Bildungsarbeit.
Das englische Wort „bias“ bedeutet übersetzt Voreingenommenheit, Einseitigkeit oder Schieflage. Er bezieht sich hier auf Vorurteile und gesellschaftlich anerkannte Gruppenzuschreibungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Diese Vorurteile können sich auf Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Alter, soziale Schicht oder andere Merkmale beziehen. Der Anti-Bias-Ansatz geht davon aus, dass hiervon alle Menschen, jedoch auf unterschiedliche Weise, betroffen sind.
Anti-Bias zielt darauf ab, individuell verinnerlichte, aber auch gesellschaftlich und kulturell vermittelte Vorurteile zu erkennen, zu hinterfragen und aktiv zu überwinden. Ausgehend von eigenen Erfahrungen und den damit verbundenen Gefühlen und Reaktionen erfolgt eine Sensibilisierung für eigene Privilegien, Benachteiligungen, Vorurteile und für Machtverhältnisse in bestehenden Strukturen.

Was bieten wir?

Unsere Anti-Bias-Seminare bieten Ihnen die Möglichkeit, sich mit Ihren eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und einen aktiven Beitrag zu einer faireren und gerechteren Gesellschaft zu leisten.
Sie werden nicht nur Ihre Wahrnehmung schärfen, sondern auch praktische Fähigkeiten erwerben, um im Alltag sowie im beruflichen Kontext diskriminierende Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern.
Wir bieten Qualifizierungen für verschiedene pädagogische Professionen an, kommen aber auch gerne zu Ihnen in die Einrichtung. Im Vorfeld besprechen wir individuell mit Ihnen das passende Seminarformat für ihren beruflichen Kontext.

Nehmen Sie gerne Kontakt auf: ki-bildung@staedteregion-aachen.de