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19.04.2026 | 19 Uhr
Pfarrheim Lammersdorf | Kirchstr. 32, 52152 Simmerath-Lammersdorf
Manche Schauspieler_innen sind so mit ihrer Rolle verschmolzen, dass man bei ihrem Anblick eher an den Rollennamen denkt. So geht es auch Leonard Lansink, der seit knapp 30 Jahren einen Münsteraner Privatdetektiv spielt und den Satz „Ach, das ist ja Wilsberg“ seitdem unzählige Male gehört hat. Nun gastiert er mit seiner Paraderolle im Pfarrheim Lammersdorf und liest aus den Wilsberg-Romanen von Jürgen Kehrer.
Aufgewachsen ist Leonard Lansink bei seinen Großeltern in Gelsenkirchen. Nach dem Abitur und einigen Semestern Medizinstudium schrieb er sich für Schauspiel an der Essener Folkwang-Hochschule ein. Anschließend hatte er Engagements an den Bühnen in Essen, Bochum und Oberhausen. Seit Beginn der 1990er Jahre machte sich Lansink im Fernsehen einen Namen – oft mit prägnanten Nebenrollen, etwa im TV-Mehrteiler „Leo und Charlotte“ (1991) oder in der Bestseller-Verfilmung „Der stille Herr Genardy“ (1997). Seit 1997 spielt er nun schon den kauzigen Ermittler Georg Wilsberg in den sehr erfolgreichen Münster-Krimis des ZDF.
1997 erhielt Leonard Lansink bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels einen Sonderpreis für seine darstellerische Leistung im ZDF-Film „Nur für eine Nacht“. Neben den Wilsberg-Filmen wirkte er in vielen anderen deutschen Krimiserien mit, so etwa in „Ein Fall für Zwei“, „SOKO 5113“, „Polizeiruf 110“, „Der letzte Zeuge“ sowie in mehreren „Tatort“-Folgen.
Nach der Lesung gibt es ausreichend Gelegenheit für Publikumsfragen. Kurz: Alles, was Sie jemals über Wilsberg, Münster und seine Kolleg_innen wissen wollten, werden Sie an diesem Abend erfahren.