Breadcrumb

Ukraine-Krieg

Hinweise für ukrainische Staatsangehörige zum Aufenthaltsrecht

 

Ukrainische und auch andere Staatsangehörige, die sich am 24.02.2022 in der Ukraine aufgehalten haben und bis zum 30.11.2022 in das Bundesgebiet eingereist sind, benötigen für die Einreise in das und den Aufenthalt im Bundesgebiet für die Dauer von 90 Tagen ab Einreise kein Visum und keine Aufenthaltserlaubnis. Das gleiche gilt für ukrainische Staatsangehörige, die am 24.02.2022 ihren Wohnsitz in der Ukraine hatten, sich aber zu diesem Zeitpunkt nicht in der Ukraine aufgehalten haben, und bis zum 30.11.2022 in das Bundesgebiet eingereist sind.

Aufgrund des EU-Ratsbeschlusses vom 04.03.2022 kann vor dem Krieg geflohenen ukrainischen Staatsangehörigen, die vor dem 24.02.2022 ihren Aufenthalt in der Ukraine hatten, eine Aufenthaltserlaubnis zum vorübergehenden Schutz erteilt werden. Mit der Aufenthaltserlaubnis darf eine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden. Das gleiche gilt für nicht-ukrainische Geflüchtete, die im Besitz einer unbefristeten ukrainischen Aufenthaltserlaubnis sind.

Vertriebene, die sich bereits beim Ausländeramt gemeldet haben und deren persönliche Daten dort erfasst wurden, werden automatisch durch das Ausländeramt, zwecks Beantragung und Erteilung der Aufenthaltserlaubnis, kontaktiert.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Homepage des BMI und des BAMF.

Desinformation im Kontext des russischen Angriffskrieges

  • Informationen der Bundesregierung über Desinformation im Kontext des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine finden Sie hier.
  • Antworten des Bundesministeriums des Innern und für Heimat auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Desinformation im Kontext des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine finden Sie hier.