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Mobilfunkversorgungsanalyse für die StädteRegion Aachen

StädteRegion Aachen stellt Mobilfunk-Versorgungsanalyse vor.

„Lösungen für die Funklöcher in unserer Region finden.“ Bei der Netzabdeckung und Versorgungsqualität „Luft nach oben.“

„Der Südkreis hat noch größere Schwächen sowohl in der Mobilfunk-Netzabdeckung als auch in der Versorgungsqualität, aber auch im Nordkreis gibt es noch Luft nach oben.“ Auf diesen Nenner bringt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier das Ergebnis der jetzt im Strukturausschuss öffentlich vorgestellten „Mobilfunk-Versorgungsanalyse“. Die Messung, die im September 2023 durchgeführt wurde, hat viele vage Vermutungen zur Netzabdeckung und -qualität in den neun Kommunen des Altkreises bestätigt. Sie hat allerdings auch neue Probleme und Herausforderungen gezeigt. Die Messergebnisse wurden vom ausführenden Unternehmen „BBM Testlab GmbH“ aus Planegg bei München ausgewertet und mit Zielen für die Zukunft des Mobilfunks in der StädteRegion Aachen verknüpft.

Dabei ergab sich, dass insbesondere die ländlicheren Gebiete der StädteRegion Schwächen aufweisen. Zudem bestehen auch im städtischen Bereich in den grenzanliegenden Kommunen Probleme bei der Mobilfunkversorgung. Als die drei qualitativ am besten versorgten Kommunen stellten sich Baesweiler, Alsdorf und Eschweiler heraus, die schlechteste Mobilfunkqualität ist in Monschau und Roetgen zu finden. Die Unterschiede zwischen den drei größten Netzbetreibern sind dabei allerdings im gesamten untersuchten Gebiet nur marginal.

Allgemein lässt sich sagen, dass der Südkreis größere Schwächen sowohl in der Netzabdeckung als auch in der Versorgungsqualität zeigt. Die Analyse bestätigt aber, dass auch in Teilen des Nordkreises noch Optimierungspotential besteht. 
Ziel ist es, die bestehenden - und durch die Analyse nun auch ganz konkret benannten - Funklöcher schnellstmöglich zu schließen und alternative Lösungen wie Public WiFi nicht außer Acht zu lassen. Auch Lösungen für die Probleme entlang der niederländischen und belgischen Grenzen zu finden wird Fokus der weiteren Arbeit der städteregionalen Mobilfunkkoordination sein.

„Wir wissen jetzt ganz konkret, wo wir Handlungsbedarf haben. Eine möglichst optimale Mobilfunkversorgung ist ein klarer Standortvorteil, insbesondere wenn ich an die immer datenintensiver werdenden neuen Anwendungen denke. Hier haben wir jetzt eine neutrale Analyse des Ist-Standes und können davon ausgehend die Probleme anpacken“, ordnet Dr. Tim Grüttemeier die Bedeutung der Mobilfunkanalyse ein. Die Analyse leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Standortfaktoren für Leben und Arbeiten in der StädteRegion Aachen.