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Fortschreibung des städteregionalen Inklusionsplans

Mit dem Inklusionsplan will die StädteRegion Aachen dazu beitragen, dass jeder Mensch gleichberechtigt am Gemeinschaftsleben teilhaben kann – ob mit oder ohne Behinderung. Die Fortschreibung des Inklusionsplans zeigt, was seit der ersten Version von 2014 erreicht werden konnte, aber auch, wie es weitergeht. Seit 2014 hat sich in der StädteRegion viel in Sachen Inklusion getan: So konnte der größte Teil der über 70 Maßnahmen aus dem ersten Inklusionsplan umgesetzt werden. Jetzt ist die Zeit, sich neue Ziele zu stecken!

Der Inklusionsplan 2023 nimmt sieben Lebensbereiche in den Blick:

  • Freizeit, Kultur und Sport
  • Wohnen
  • Mobilität
  • Arbeit
  • Lebenslanges Lernen
  • Gesundheit
  • Politische Teilhabe

Dabei bezieht der Plan Ergebnisse und Erfahrungen aus der bisherigen Inklusionsarbeit ein. Er zeigt sowohl bereits Erreichtes, weiterhin bestehenden Handlungsbedarf und nicht zuletzt auch neue Herausforderungen auf. Ergänzt werden die Lebenslagen um Beispiele für die Projekte und Aktivitäten aus der Region. Wichtige Querschnittsthemen, wie zum Beispiel der Kampf gegen Diskriminierung oder das wichtige Zukunftsthema der Digitalisierung tauchen in allen Lebenslagen auf und werden auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Die Redaktion hat Jessica Cadenbach vom Amt für Inklusion und Sozialplanung übernommen. Der Inkusionsplan ist sowohl in Standardsprache als auch in „Einfacher Sprache“ verfasst: Durch einfache Satzstrukturen, das Vermeiden von Fremdworten und einfach verständliche Formulierungen ist er für möglichst viele Menschen zugänglich.

Der städteregionale Inklusionsplan ist ein starkes Stück Gemeinschaftsarbeit: An den Fachrunden zu den Themen haben sich rund 150 Experten und Expertinnen der Behindertenhilfe, Mitglieder des Inklusionsbeirats, Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Selbstorganisationen sowie Partner aus überregionalen Netzwerken und Institutionen beteiligt. Sie alle haben mit ihren unterschiedlichen Perspektiven den Stand der Inklusion vor Ort, ihre Erfahrungen und Ideen eingebracht. Nur so war es möglich, den Inklusionsplan am konkreten Bedarf vor Ort und damit praxisorientiert auszurichten.

 

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