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Elterngeld

Aktuelles

Derzeit kann es zu Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung im Elterngeldbereich kommen

Zum 01.09.2021 hat sich das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) für Kinder, die ab dem 01.09.2021 geboren wurden, geändert. Diese Änderungen bedürfen einer umfangreichen technischen Anpassung im Fachverfahren, auf welches die StädteRegion Aachen keinen Einfluss nehmen kann. Dadurch kann es zu Verzögerungen in der Bescheidung der Elterngeldanträge kommen.

Darüber hinaus unterstützt auch die Elterngeldstelle die vom Hochwasser betroffenen Kommunen im Rahmen der Antragsannahme und -beratung im Rahmen der Hochwasser-Wiederaufbauhilfe, wodurch die personellen Kapazitäten der Elterngeldstelle derzeit nicht vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Die Mitarbeitenden der Elterngeldstelle arbeiten mit großem Engagement daran, Ihre Anträge zeitnah zu bearbeiten. Dennoch bitten wir Sie freundlich um Verständnis für diese besondere Situation und in diesem Zusammenhang eventuell auftretende Verzögerungen in der Antragsbearbeitung.

Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe

Das Versorgungsamt der StädteRegion Aachen ist bemüht, die besondere Situation der Betroffenen bei der Antragsbearbeitung zu berücksichtigen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die persönliche Situation im Einzelfall jedoch nicht immer bekannt ist. Bitte teilen Sie daher gerne mit, wenn Sie für die Erledigung Ihrer Angelegenheiten mehr Zeit benötigen.

Wiederaufnahme der Sprechzeiten ab 16.08.2021

Ab dem 16.08.2021 sind persönliche Vorsprachen bei der Elterngeldstelle wieder wie folgt möglich:

Montag bis Donnerstag:

ab 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr     freie Sprechzeiten,
ab 14.00 Uhr                               Terminsprechzeiten,

Freitag:           

ab 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr     Terminsprechzeiten.


Um einen reibungslosen Ablauf der Sprechzeiten ohne Wartezeiten zu ermöglichen, sind während der Terminsprechzeiten keine Vorsprachen ohne vorherige telefonische Vereinbarung möglich.

Die Informationen zur Onlineberatung und zu den entsprechenden Terminen erhalten Sie über untenstehenden Button „Terminbuchung für die Onlineberatung“.              
                                          

Bitte sprechen Sie nur dann persönlich vor, wenn Sie keine coronaspezifischen Krankheitssymptome haben. Zur Verkürzung von Wartezeiten bitten wir Sie, das Gebäude frühestens 15 Minuten vor dem vereinbarten Termin zu betreten. Die Wartebereiche wurden so ausgestattet, dass Abstandhalten möglich sein müsste. Wir bitten jedoch, auch selbst darauf zu achten, dass der notwendige Abstand zueinander, zu anderen Besucher_innen und zu den Beschäftigten immer eingehalten wird.


Die Elterngeldstelle erreichen Sie telefonisch zu folgenden Zeiten unter der Telefonnummer 024151985708:

Montag bis Donnerstag    ab 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
Freitag                                      ab 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung.

 

Testphase zur Onlineberatung zu den Themen Elterngeld und Elternzeit abgeschlossen.

In den vergangenen Wochen wurden testweise Onlineberatungen zu den Themen Elterngeld und Elternzeit angeboten. Die Testphase ist nunmehr beendet und die Verwaltung arbeitet derzeit an der technischen Etablierung, sodass wir beabsichtigen, Ihnen baldmöglich wieder Onlineberatungen anzubieten. Wir bitten Sie jedoch um Verständnis dafür, dass dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Sobald Buchungen für die Onlineberatung wieder möglich sind, werden wir Sie hier an dieser Stelle darüber informieren. Wir möchten Sie daher freundlich bitten, die aktuellen Entwicklungen im Blick zu halten.

 

Die Elterngeldstelle berät Sie per E-Mail an elterngeld@staedteregion-aachen.de oder unter der zentralen Telefonnummer 0241/5198-5708. Wenn dort besetzt ist, stehen weitere Durchwahlen zur Verfügung: -5709; -5712; -5715; -5716; -5717; -5718; -5719; -5724; -5761.

Neue Regelungen zum Elterngeld stützen Familien in der Corona-Krise

Gesetz für Maßnahmen im Elterngeld aus Anlass der Covid-19-Pandemie im Bundesgesetzblatt verkündet

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das o.g. Gesetz am 28.05.2020 im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 24 (Seite 1061) verkündet wurde und somit rückwirkend zum 01.03.2020 in Kraft getreten ist. Inwieweit sich hierdurch Änderungen ergeben, können Sie den Erläuterungen entnehmen, die Sie in den hinterlegten Downloads zum "Elterngeld Antrag" finden. Darüber hinaus stehen Ihnen die Sachbearbeiter_innen der Elterngeldstelle für eine entsprechende Beratung gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

Wie beantrage ich Elterngeld?

Wie beantrage ich Elterngeld? (Deutsche Gebärdensprache)

Regelungen zum Elterngeld


Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz gilt seit dem 1. Januar 2007. Mit dem Gesetz zur Einführung des ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit haben Eltern von Kindern, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von ElterngeldPlus und dem Bezug vom bisherigen Elterngeld (Basiselterngeld) zu wählen oder beides zu kombinieren.

 

Was ist Basiselterngeld?

Das Basiselterngeld ist eine Familienleistung für alle Eltern, die ihr Kind in den ersten 14 Monaten nach der Geburt selbst betreuen wollen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sind. Müttern und Vätern stehen zwölf Monatsbeträge zur Verfügung, die sie untereinander aufteilen können. Wenn beide Eltern das Elterngeld nutzen und ihnen Erwerbseinkommen wegfällt, wird für zwei zusätzliche Monate (Partnermonate) Elterngeld gezahlt. Ein Elternteil kann das Elterngeld für mindestens zwei und maximal zwölf Monate beziehen. Eine Teilzeittätigkeit mit bis zu 30 Wochenstunden ist auch mit Basiselterngeld möglich.

 

Was ist ElterngeldPlus?

Das ElterngeldPlus stärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es richtet sich vor allem an Eltern, die früher in den Beruf zurückkehren möchten. Es berechnet sich wie das Basiselterngeld, beträgt aber maximal die Hälfte des Elterngeldbetrags, der Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zustünde. Dafür wird es für den doppelten Zeitraum gezahlt: ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate. Damit profitieren Eltern vom ElterngeldPlus auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus und genießen mehr Zeit für sich und ihr Kind.

 

Was ist der Partnerschaftsbonus?

Der Partnerschaftsbonus fördert die partnerschaftliche Aufteilung von familiären und beruflichen Aufgaben. Er will Eltern ermutigen, sich für ein partnerschaftliches Zeitarrangement zu entscheiden. Der Partnerschaftsbonus bietet die Möglichkeit, für vier weitere Monate ElterngeldPlus zu nutzen: Wenn Mutter und Vater in vier aufeinanderfolgenden Monaten gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten, kann jeder Elternteil in diesen Monaten vier zusätzliche Monatsbeträge ElterngeldPlus beziehen.


Ob für Eltern Basiselterngeld, ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus oder auch die Kombination aller drei Gestaltungsmöglichkeiten vorteilhaft ist, hängt von den jeweiligen individuellen Lebensumständen wie Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung, Höhe der monatlichen notwendigen finanziellen Absicherung etc. ab.