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Elterngeld

Aktuelles

IT-Wartung im Versorgungsamt: Am 10. Dezember sind keine Auskünfte zu Schwerbehindertenrecht und Elterngeld möglich

Das Versorgungsamt der StädteRegion Aachen wird am Freitag, dem 10. Dezember, wegen Wartungsarbeiten keinen Zugriff auf Daten in den Bereichen Elterngeld und Schwerbehindertenrecht haben. Leider ist es dadurch an diesem Tag nicht möglich, Termine zu vergeben oder telefonische Auskünfte zu geben. Ab dem 13. Dezember sind die Ansprechpartner wieder wie gewohnt erreichbar.

Ab dem 29.11.2021 gilt in der Städteregionsverwaltung 3G auch für Gäste

In den Verwaltungsgebäuden der StädteRegion Aachen gilt ab Montag, 29.11.2021, sowohl für die Mitarbeitenden als auch für Besucher_innen die 3G-Regel. Alle, die das Haus der StädteRegion Aachen oder die weiteren Gebäude betreten wollen, müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Für Getestete gilt, dass zwischen der Durchführung des Antigen-Schnelltests und dem Besuch der Verwaltung höchstens 24 Stunden (bei PCR-Tests höchstens 48 Stunden) liegen dürfen. Selbsttests werden nicht anerkannt. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestet. Sie brauchen lediglich ihren Schülerausweis vorzulegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.

Bitte sprechen Sie nur dann persönlich vor, wenn Sie keine coronaspezifischen Krankheitssymptome haben. Personen mit Krankheitssymptomen wie Fieber, Erkältungssymptomen oder Geschmacksverlust erhalten keinen Zutritt.

Es müssen medizinische Masken, also OP- oder FFP2-Masken, getragen werden.

Bitte beachten Sie diese Regelungen auch für Ihren Besuch im Versorgungsamt.

Zur Verkürzung von Wartezeiten bitten wir Sie, das Gebäude frühestens 15 Minuten vor dem vereinbarten Termin zu betreten. Die Wartebereiche wurden so ausgestattet, dass Abstandhalten möglich sein müsste. Wir bitten jedoch, auch selbst darauf zu achten, dass der notwendige Abstand zueinander, zu anderen Besucher_innen und zu den Beschäftigten immer eingehalten wird.

Onlineberatungen zu den Themen Elterngeld und Elternzeit ab dem 06.12.2021 wieder möglich

Ab sofort steht Ihnen die Elterngeldstelle auch online wieder für Erstberatungen zur Verfügung. Diese finden immer montags, wechselweise im Vor- oder Nachmittag, statt. Wenn Sie von diesem Service Gebrauch machen möchten, können Sie sich hier einen entsprechenden Termin reservieren.

Bitte beachten Sie die in diesem Zusammenhang angepassten Sprechzeiten für persönliche Vorsprachen.

Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe

Das Versorgungsamt der StädteRegion Aachen ist bemüht, die besondere Situation der Betroffenen bei der Antragsbearbeitung zu berücksichtigen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die persönliche Situation im Einzelfall jedoch nicht immer bekannt ist. Bitte teilen Sie daher gerne mit, wenn Sie für die Erledigung Ihrer Angelegenheiten mehr Zeit benötigen.

Sprechzeiten der Elterngeldstelle

Persönliche Vorsprachen bei der Elterngeldstelle sind wie folgt möglich:

Montag:

Onlineberatung nach vorheriger Terminvereinbarung

Dienstag bis Donnerstag:

ab 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr     freie Sprechzeiten,
ab 14.00 Uhr                                Terminsprechzeiten,

Freitag:           

ab 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr     Terminsprechzeiten.


Um einen reibungslosen Ablauf der Sprechzeiten ohne Wartezeiten zu ermöglichen, sind während der Terminsprechzeiten keine Vorsprachen ohne vorherige telefonische Vereinbarung möglich.       

                          
Die Elterngeldstelle erreichen Sie telefonisch zu folgenden Zeiten unter der Telefonnummer 024151985708:

Montag bis Donnerstag    ab 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
Freitag                                      ab 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung.

 

Die Elterngeldstelle berät Sie per E-Mail an elterngeld@staedteregion-aachen.de oder unter der zentralen Telefonnummer 0241/5198-5708. Wenn dort besetzt ist, stehen weitere Durchwahlen zur Verfügung: -5709; -5712; -5715; -5716; -5717; -5718; -5719; -5724; -5761.

Neue Regelungen zum Elterngeld stützen Familien in der Corona-Krise

Gesetz für Maßnahmen im Elterngeld aus Anlass der Covid-19-Pandemie im Bundesgesetzblatt verkündet

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das o.g. Gesetz am 28.05.2020 im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 24 (Seite 1061) verkündet wurde und somit rückwirkend zum 01.03.2020 in Kraft getreten ist. Inwieweit sich hierdurch Änderungen ergeben, können Sie den Erläuterungen entnehmen, die Sie in den hinterlegten Downloads zum "Elterngeld Antrag" finden. Darüber hinaus stehen Ihnen die Sachbearbeiter_innen der Elterngeldstelle für eine entsprechende Beratung gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

Wie beantrage ich Elterngeld?

Wie beantrage ich Elterngeld? (Deutsche Gebärdensprache)

Regelungen zum Elterngeld


Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz gilt seit dem 1. Januar 2007. Mit dem Gesetz zur Einführung des ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit haben Eltern von Kindern, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von ElterngeldPlus und dem Bezug vom bisherigen Elterngeld (Basiselterngeld) zu wählen oder beides zu kombinieren.

 

Was ist Basiselterngeld?

Das Basiselterngeld ist eine Familienleistung für alle Eltern, die ihr Kind in den ersten 14 Monaten nach der Geburt selbst betreuen wollen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sind. Müttern und Vätern stehen zwölf Monatsbeträge zur Verfügung, die sie untereinander aufteilen können. Wenn beide Eltern das Elterngeld nutzen und ihnen Erwerbseinkommen wegfällt, wird für zwei zusätzliche Monate (Partnermonate) Elterngeld gezahlt. Ein Elternteil kann das Elterngeld für mindestens zwei und maximal zwölf Monate beziehen. Eine Teilzeittätigkeit mit bis zu 30 Wochenstunden ist auch mit Basiselterngeld möglich.

 

Was ist ElterngeldPlus?

Das ElterngeldPlus stärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es richtet sich vor allem an Eltern, die früher in den Beruf zurückkehren möchten. Es berechnet sich wie das Basiselterngeld, beträgt aber maximal die Hälfte des Elterngeldbetrags, der Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zustünde. Dafür wird es für den doppelten Zeitraum gezahlt: ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate. Damit profitieren Eltern vom ElterngeldPlus auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus und genießen mehr Zeit für sich und ihr Kind.

 

Was ist der Partnerschaftsbonus?

Der Partnerschaftsbonus fördert die partnerschaftliche Aufteilung von familiären und beruflichen Aufgaben. Er will Eltern ermutigen, sich für ein partnerschaftliches Zeitarrangement zu entscheiden. Der Partnerschaftsbonus bietet die Möglichkeit, für vier weitere Monate ElterngeldPlus zu nutzen: Wenn Mutter und Vater in vier aufeinanderfolgenden Monaten gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten, kann jeder Elternteil in diesen Monaten vier zusätzliche Monatsbeträge ElterngeldPlus beziehen.


Ob für Eltern Basiselterngeld, ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus oder auch die Kombination aller drei Gestaltungsmöglichkeiten vorteilhaft ist, hängt von den jeweiligen individuellen Lebensumständen wie Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung, Höhe der monatlichen notwendigen finanziellen Absicherung etc. ab.