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StädteRegion Aachen. „Sie haben sich für einen erfüllenden Beruf entschieden, der Ihnen nicht nur eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, sondern auch die Perspektive guter Karrierechancen. Sie übernehmen Verantwortung und sind ein Teil der Bildungsbiographie der Kinder, die ihnen anvertraut sind“, freute sich Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Er hat jetzt 57 Lehrkräfte und eine sozialpädagogische Fachkraft begrüßt, die im Laufe der letzten 12 Monate ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis an einer Grundschule in der StädteRegion Aachen angetreten haben. „Sie werden dringend gebraucht“, machte Grüttemeier bei der Begrüßung deutlich. Denn die Zahl der Grundschülerinnen und Grundschüler steigt stetig. Nach den Sommerferien wächst die Zahl der Kinder in den 88 Grundschulen der StädteRegion Aachen auf ca. 21.500 an. Gleichzeitig verabschieden sich immer mehr Lehrkräfte in den Ruhestand. Zur Unterrichtsabdeckung werden deshalb auch im laufenden Schuljahr mehr als 160 Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger in befristeten Verträgen beschäftigt. „Ich möchte Sie dazu ermutigen, Ihre Perspektiven, fachlichen Hintergründe und Zuversicht sowie Ihren Teamgeist und Ihre Kreativität in die kollegiale Arbeit einzubringen und dazu beizutragen, dass Schule ein bisschen besser wird“, so Grüttemeier.
Die vielfältigen Herausforderungen sind heute größer denn je. Dafür wurden die neuen Lehrkräfte wurden mit symbolischen „Hilfsmitteln“ ausgestattet. Darunter Kressesamen „für Ihr eigenes Wachsen, aber auch um den kleinen Menschen beim Heranwachsen zu helfen. Ich wünsche Ihnen die Zeit, den Raum und die Geduld, die sie selbst und die Kinder dafür brauchen“, so Denise Zaki vom Lehrerpersonalrat der StädteRegion Aachen. Der stellvertretende Leiter des Schulamtes der StädteRegion Aachen, Nicolai Benden, sorgte mit einem Brillenputztuch und einer Packung Taschentücher für „den nötigen Durchblick und das richtige Hilfsmittel für Kinder“. Damit die neuen Lehrkräfte noch tiefer in die touristisch und kulturell interessante StädteRegion eintauchen können, erhielten sie zudem das Buch „100 Orte in der StädteRegion Aachen & Umgebung“ als Begrüßungsgeschenk.
Für einen emotionalen Moment sorgte Schulamtsdirektor Jörg Funk, der die Lehrkräfte mit dem Song „Feuerzeug“ der Band Basta mit auf eine Gedankenreise nahm. „Ich wünsche mir nur, dass ein einziges Mal ein Feuerzeug für mich brennt“ heißt es darin. „Jedes Kind wünscht sich nicht nur, dass Sie für ihn oder sie brennen. Es hat sogar ein Recht darauf“, verdeutlichte Funk. „Ich wünsche Ihnen das Licht, die Energie und die Wärme, sich zum Wohl der Kinder einzusetzen und an ihrer Weiterentwicklung zu arbeiten und auch dazu beizutragen, dass sich die Schule weiterentwickelt, an der sie arbeiten“, so Funk weiter. Er erinnerte die Lehrkräfte gleichzeitig daran, auch auf den eigenen „Ladestand“ zu achten und frühzeitig Mittel und Wege zu finden, sich selbst wieder „aufzuladen“.
Hintergrund
Erstmals seit Jahren konnte jetzt der größte Teil der ausgeschriebenen Stellen für Grundschullehrkräfte besetzt werden (78 Prozent). Dennoch bleibt die Stellenbesetzungssituation in der StädteRegion Aachen weiter kritisch. So konnten beispielsweise von 20 ausgeschriebenen Stellen für Sonderpädagoginnen zuletzt nur drei besetzt werden. Auch für die nächste Ausschreibung zum 01.05.2026 steht zu befürchten, nur vereinzelte Stellen besetzt werden können. Große Hoffnung liegt auf der Einrichtung des Studienganges Grundschullehramt an der RWTH Aachen, für das Stadt und StädteRegion Aachen gekämpft haben. Die ersten 80 Studierenden haben im Oktober 2025 ihr Studium angetreten.
Foto (Marijke Stasch, StädteRegion Aachen):
Die neuen Lehrkräfte freuen sich auf ihren Einsatz an einer der 88 Grundschulen in der StädteRegion Aachen. Sie wurden jetzt von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, Schulamtsdirektor Jörg Funk, dem stellvertretenden Leiter des Schulamtes, Nicolai Benden, Denise Zaki vom Lehrerpersonalrat und der Schwerbehindertenbeauftragten Monika Leibold begrüßt.
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