StädteRegion Aachen. Im Jahr 2025 wurde beim geförderten Wohnungsbau in der StädteRegion Aachen wieder ein Rekord gebrochen. Für die Gesamtfördersumme von 117,6 Millionen Euro entstehen 502 bezahlbare Wohneinheiten, unter anderem auch 81 für Studierende. Die StädteRegion ist in ihrem gesamten Gebiet für die Wohnraumförderung zuständig und bewilligt hier Landesmittel. Im vergangenen Jahr betrug das ursprüngliche Fördermittelbudget rund 41 Millionen Euro. Trotz der exorbitanten NRW-weiten Nachfrage nach Wohnraumfördermitteln wurden dennoch weitere Fördermittel vom Land zugewiesen, jedoch nicht ausreichend. Erstmalig konnten deshalb nicht alle förderfähigen Vorhaben direkt gefördert werden. So müssen vier Projekte mit insgesamt 47 Wohneinheiten und einer Fördermittelsumme von knapp 10 Millionen Euro bis zur Zuteilung der frischen Fördermittel voraussichtlich im Februar 2026 warten.<o:p></o:p>

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unterstreicht die Bedeutung der Wohnraumförderung: „Auf diese Art und Weise wird für die Menschen bezahlbarer Wohnraum geschaffen und die Bauwirtschaft gestärkt. Gerade in der aktuellen Zinsphase und Inflation mit einem Rückgang auf dem nicht geförderten Wohnungsmarkt ist das wichtiger denn je. Die Top-Zahlen sind das Ergebnis der tollen Arbeit unserer Wohnraumförderung. Bei uns werden Häuslebauer und Investoren von Beginn eng begleitet und optimal unterstützt.“<o:p></o:p>

Die geförderten Projekte reichen von Wohnraummodernisierungen im Einfamilienhaus bis hin zu Großprojekten. 
Einige Beispiele sind:<o:p></o:p>

  • Schagenstraße (Aachen) mit 69 Wohneinheiten,<o:p></o:p>
  • Roermonder Str. (Aachen) mit 48 Plätzen für Studenten,<o:p></o:p>
  • Branderhofer Weg (Aachen) mit 42 Wohneinheiten,<o:p></o:p>
  • Josefine-Wirtz-Str. (Stolberg) mit 21 Wohneinheiten,<o:p></o:p>
  • Reichsweg (Aachen) mit 18 Wohneinheiten,<o:p></o:p>
  • Oppener Str. (Würselen) mit 17 Wohneinheiten und<o:p></o:p>
  • Patternhof (Eschweiler) mit insgesamt 12 Wohneinheiten.<o:p></o:p>

Trotz der hervorragenden Zahlen bleibt ein generelles Problem bestehen: Bis 2040 fallen fast 8.700 öffentlich geförderte Wohnungen (51,3 Prozent!) in der StädteRegion aus der Preisbindung. „Es müssten jedes Jahr rein rechnerisch 541 neue Wohneinheiten geschaffen werden, um das zu kompensieren – das bleibt auch in den kommenden Jahren eine Mammut-Aufgabe!“, erklärt Dr. Grüttemeier. Daher dankte er insbesondere dem Land NRW für die intensive Unterstützung, „die auch künftig erforderlich sein wird“. <o:p></o:p>

„Wohnraumförderung besteht jedoch nicht nur für den Mietwohnungsbau, sondern richtet sich auch an Haushalte, wie zum Beispiel alleinstehende Personen, Paare oder Familien mit Kindern. Also an alle, die Eigentum zur Selbstnutzung bauen oder erwerben möchten, oder die eine energetische oder barrierefreie Modernisierung planen“, erklärt die Arbeitsgruppenleiterin für Wohnraumförderung, Ursula Bauer und fügt hinzu: „Hierbei sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So darf das Gesamthaushaltseinkommen eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten und das Objekt muss in Größe und Preis angemessen sein. Zudem muss ein Eigenkapitaleinsatz von 7,5 Prozent erbracht werden und nach Abzug aller Belastungen noch die Sicherung des Lebensunterhaltes möglich sein.“  Die Wohnraumförderung steht allen Interessenten gerne zur kostenlosen Einzelfallberatung zur Verfügung. Anfragen können immer gerne unter wohnraumfoerderung@staedteregion-aachen.de gestellt werden.<o:p></o:p>

Die Nachfrage und Antragslage nach Wohnraumfördermitteln ist in der StädteRegion enorm: So sind für 2026 und 2027 schon viele Projekte in Planung und Beratung, die die Wohnraumförderung der StädteRegion von Beginn an eng begleitet. Einige Beispiele sind das „Quartier Panneschopp“ und „Kornelimünster-West“ in Aachen, das Vorhaben „von-Görschen-Str.“ in Würselen, der „Rhenaniabogen“ in Stolberg, Mieteinfamilienhäuser in Eschweiler, diverse Vorhaben im Südkreis als auch eine weitere Vielzahl von Vorhaben in Aachen und Stolberg, die den dortigen Wohnungsmarkt entspannen werden. Inwiefern der StädteRegion für alle Vorhaben ausreichend Fördermittel durch das Land NRW zur Verfügung gestellt werden, ist jedoch nicht sicher. <o:p></o:p>

Hoffen lässt hierzu die Bekanntgabe der Landesregierung, dass das mehrjährige Wohnraumförderprogramm abermals aufgestockt werden soll. 2024 erfolgte bereits eine Aufstockung um 1 Milliarde Euro auf 10,5 Milliarden Euro. Nunmehr erfolgt eine weitere Aufstockung um 1,5 Milliarden Euro auf nunmehr 12 Milliarden Euro bis 2027. Möglich wird dies durch eine Erhöhung der Bundesfinanzhilfen für die öffentliche Wohnraumförderung ab 2026. Die StädteRegion wird weiterhin alle Förderanträge engagiert unterstützen, um auch künftig so gute Ergebnisse erzielen zu können. Allerdings sind dazu auch die Bauherrenschaften gefordert, ihre Anträge rasch und insbesondere vollständig einzureichen und konsequent nachzuhalten. <o:p></o:p>

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Wohnraumförderung
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