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Neue Radservicestation am Bushof Monschau-Imgenbroich.

 

StädteRegion Aachen. „Die Station hier ist sehr robust und hilft Radfahrerinnen und Radfahrern wenn sie ein Problem haben.“ Was der Radverkehrsbeauftragte der StädteRegion Aachen, Ralf Oswald sagt, gilt nicht nur für einen „Platten“. So gibt es hier auch Werkzeug aller Art. Am Bushof Monschau Imgenbroich ist die Station übrigens nicht zufällig aufgebaut worden. Neben der "starken Achse" B 258 läuft in der Nähe auch der vielbefahrene Vennbahnweg. Am Bushof Imgenbroich entsteht zudem gerade eine Mobilstation. Das sind zentrale Orte, an denen die verschiedensten Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Auto und Rad verknüpft werden.

„Wie sehen auch hier in Monschau immer mehr Menschen, die beispielsweise mit dem E-Bike zum Bushof kommen, hier ihr Rad gut abstellen und dann mit dem Schnellbus weiter nach Aachen fahren“, weiß Monschaus Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer zu berichten.  
Das soll durch den Ausbau der Mobilstationen in der gesamten StädteRegion noch einfacher werden. Der Vorsitzende der Bürgermeisterkonferenz, Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss, weiß von großer Übereinstimmung in dem Gremium zu berichten: „Wir alle haben die gleiche Zielrichtung. Das beinhaltet als zentrales Element die Möglichkeit, sehr komfortabel und einfach das Verkehrsmittel zu wechseln. Quasi der Grundgedanke der Mobilstationen.“ Dafür haben alle Kommunen in der StädteRegion sich im „Netzwerk Mobilitätswende Region Aachen“ (kurz: NEMORA) zusammengeschlossen. „Hier gibt es eine große Gemeinsamkeit aller Verantwortlichen gemeinsam eine möglichst flexible Mobilität der Zukunft entwickeln. Hier sind die Radservicestationen ein kleines Puzzlestück, das wir gerne gefördert haben,“ sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Rund 24.000 Euro gibt es für die Einrichtung von zunächst acht neuen Stationen: fünf in Stolberg, zwei in Monschau und eine in Simmerath. „Damit werden gezielt dort die Lücken geschlossen, wo es noch zu wenige dieser Stationen gibt“, so Oswald. Insgesamt gibt es aktuell schon 40 dieser hilfreichen Stationen, sie sollen weiter ausgebaut werden. 
Gebaut werden die Radservicestationen übrigens direkt neben dem Bushof Imgenbroich durch die Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH von Menschen mit Behinderung. „Wir liefern die Stationen deutschlandweit, beispielsweise auch an den ADAC, der sie aufstellt.“ erläutert Dirk Leifeld von der Caritas. Die Caritas übernimmt zudem die Wartung der zwischenzeitlich gut gegen Vandalismus geschützten Stationen im ersten Jahr. Hier können ab sofort in Monschau Selbstreparaturen kleinerer Schäden an eBike, Fahrrad, Rollstuhl und auch Kinderwagen erledigt werden. 

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Raum, Mobilität, Klima
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