Zeitzeugengespräch am 5. Mai 2026

Im März und Mai wird Henriette Kretz, eine der letzten lebenden Zeitzeuginnen des Holocausts, ihre bewegende Geschichte mit rund 450 Schüler_innen aus der StädteRegion teilen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Überlebende des Ghettos von Sambor wird an insgesamt acht Schulen in der Region zu Gast sein. Am 5. Mai ist eine Abendveranstaltung für (angehende) Lehrkräfte und andere Interessent_innen geplant. 

Henriette Kretz, 1934 in Polen geboren, überlebte den NS-Terror nur knapp. Nach dem Überfall auf Polen floh die Familie vor den Nationalsozialisten, bevor Henriette als einzige Überlebende im Versteck eines katholischen Waisenhauses den Krieg überstand. Heute lebt sie in Antwerpen und setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, ihre Geschichte zu erzählen, um die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten und junge Menschen zu Toleranz und Verantwortung zu ermutigen.

Wir freuen uns, Frau Kretz in Aachen begrüßen zu dürfen. Ihr Besuch bietet den Schüler_innen eine einmalige Gelegenheit, aus erster Hand mehr über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs zu erfahren und zu verstehen, wie wichtig es ist, den Hass der Vergangenheit zu überwinden. „Hass hat nie etwas gebaut“, sagt Henriette Kretz. Mit dieser Botschaft wird sie auch hier eine tiefe Spur hinterlassen.

Die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze ist begrenzt. Daher bitten wir um Anmeldung. Die Online-Anmeldung wird in Kürze hier zur Verfugung stehen. 

Kontakt

Bildungsbüro
Zollernstraße 16
52070 Aachen

Tel: +49 241 5198-4300

Ansprechpartner/-innen