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StädteRegion Aachen. Ab dem morgigen Donnerstag (30.04.2026) erhöht der Deutsche Wetterdienst den so genannten „Graslandfeuerindex“ für die StädteRegion Aachen auf die zweithöchste Stufe (4 von 5). Das bedeutet konkret eine „hohe Gefahr“ für Flächenbrände. Die Waldbrandgefahr wird aktuell auf Stufe 3 von 5 auf einer „mittleren Gefahr“ eingeschätzt. „Es ist schon sehr früh im Jahr, dass wir Ende April eine so hohe Einschätzung haben und das Gras schon so trocken ist. Gerade bei den gemeldeten sommerlichen Temperaturen rund um den ersten Mai kommen zudem viele Menschen sicher auf die Idee den Grill anzuschmeißen. Dabei ist auf jeden Fall Vorsicht angesagt“, warnt Kreisbrandmeister Tom Sprank eindringlich.
Eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein Grill oder gar Lagerfeuer im Park und auch heiße Katalysatoren von Autos, die auf extrem trockenen Untergrund abgestellt werden, können einen Brand entfachen. Tom Sprank bittet daher um besondere Vorsicht: „Brände werden viel häufiger durch fahrlässiges Verhalten als durch natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge ausgelöst“, erklärt er. Deshalb gibt er folgende Verhaltenstipps, die helfen das Waldbrandrisiko zu senken:
• Entzünden Sie kein offenes Feuer im Wald oder auf Wiesen bzw. Rasenflächen. Gleiches gilt für Grillen im und am Wald und in Parkanlagen etc.
• Werfen Sie keine Zigarettenreste auf Wiesen, den Rasen oder in den Wald. Gut zu wissen: In Nordrhein-Westfalen gilt vom 1. März bis zum 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot im Wald.
• Der Katalysator eines Kraftfahrzeuges erhitzt sich stark und kann einen Brand auslösen. Parken Sie deswegen Ihr Fahrzeug nicht über entzündlichem Untergrund wie trockenem Rasen.
• Halten Sie Waldwege und -zufahrten frei, damit Einsatzkräfte die Wege ungehindert passieren können.
• Zuhause gilt: Entfernen Sie derzeit kein Unkraut mit Gasbrennern. Die Brandgefahr ist zu groß.
Wer ein Feuer entdeckt, sollte immer unverzüglich über die 112 die Feuerwehr alarmieren. Wenn es gefahrlos möglich ist, sollte man die Einsatzkräfte erwarten und einweisen. „Im Zweifel sollte man sich aber auf jeden Fall in Sicherheit bringen“, mahnt Sprank.
Kontakt
Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Kranzbruchstraße
15
52152
Simmerath
Tel: +49 241 5198-3888