StädteRegion Aachen. Es sind Minuten, die über Leben und Tod entscheiden — und genau hier setzt das Engagement in Einruhr und Erkensruhr an. Unter dem Motto „Im Rhythmus bleiben" haben jetzt 27 Bürgerinnen und Bürger an einem Ersthelfer-Reanimationskurs teilgenommen. Ziel ist es, im Ernstfall nicht wegzusehen, sondern handeln zu können. Es ist der zweite Kurs dieser Art in kurzer Zeit. Vor dem ersten Kurs gab es in beiden Orten am Rursee keine alarmierbaren „Corhelper". So nennt man ausgebildete und registrierte Ersthelferinnen und Ersthelfer, die im Notfall alarmiert werden, um Leben zu retten. Menschen aus der Nachbarschaft, die den Mut haben zu helfen, und das noch bevor der Rettungsdienst eintrifft.

Der neue Kurs wurde von Klaus Krauthausen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) geleitet und vom Ersthelfer-Team gemeinsam mit dem Bürger-Treff sowie dem Bürgerverein Einruhr/Erkensruhr organisiert. „Die Veranstaltung verdeutlicht, wie wichtig lokale Initiativen und ehrenamtliches Engagement sind, um die Rettungskette vor Ort zu stärken und Leben zu retten,“ so Edgar Breuer, der die Veranstaltung initiiert hat. Und was zweimal so erfolgreich gelaufen ist, soll noch weitergehen: Schon jetzt ist der nächste Erste-Hilfe-Reanimationskurs für Freitag, den 12. Juni, ab 18:00 Uhr im Bürgerhaus Erkensruhr fest eingeplant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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