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Neuer Defibrillator in Monschau-Höfen. Städteregionales AED-Netz wächst.

StädteRegion Aachen. Im Notfall zählt jede Sekunde. Damit bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden kann, sind neben der schnellen Einleitung der Wiederbelebungsmaßnahmen auch Defibrillatoren wichtig. In Monschau-Höfen (Hauptstraße 70, 52156 Monschau) wurde jetzt ein neuer automatisierter externer Defibrillator (AED) offiziell eingeweiht. Betriebsbereit ist er schon länger. Der AED sollte zunächst an der Rettungswache Monschau-Höfen angebracht werden. Da die Rettungswache jedoch schlecht einsehbar ist, hat man sich für die Vereinshalle entschieden. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Wache, liegt zentral und ist gut sichtbar und erreichbar. Beschafft wurde der Defibrillator vom Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz. 31 Defibrillatoren mit privatem und städteregionalem Betreiber sind derzeit in den Kommunen der StädteRegion angebracht, 11 davon sind zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar.

Mit dem gemeinsamen Ziel, die Erstrettung in medizinischen Notfällen zu verbessern, ist die StädteRegion eine Partnerin der Initiative „Region Aachen rettet“. Mit der App „Corhelper“ können im Notfall qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer alarmiert werden. In dem System sind außerdem die öffentlich zugänglichen Defibrillatoren aus den fünf Gebietskörperschaften eingepflegt, die in der Trägerschaft von Privatpersonen, Betrieben oder Kommunen sind.

Dass das AED-Netzwerk in der StädteRegion ausgebaut wird, ist wichtig, sagt Iris Bornewasser vom Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der StädteRegion: „Jedes Jahr sterben allein in Deutschland über 70.000 Menschen an einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Deswegen ist es (lebens)wichtig, dass Defibrillatoren möglichst flächendeckend zur Verfügung stehen. Öffentlich zugängliche AEDs in Parks, an Schulen, an Firmengebäuden und anderen stark frequentierten Orten können Leben retten.“ 
Wer einen AED öffentlich zugänglich machen möchte und diesen bestenfalls außerhalb des Gebäudes anbringt, damit er zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar ist, kann sich unter der E-Mail-Adresse aed-meldung@staedteregion-aachen.de melden. Der Standort wird dann mit den Zeiten, zu denen die Geräte verfügbar sind, in der App „Corhelper“ hinterlegt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der StädteRegion Aachen beantworten auch gerne Fragen zur Beschaffung, Anbringung und Einsatz eines Gerätes.

Hintergrund

Bei einem Notfall geht ein 112-Anruf in der Rettungsleitstelle ein. Diese alarmiert wie gewohnt den Rettungsdienst, aber gleichzeitig erhalten auch registrierte Ersthelferinnen und Ersthelfer in der Nähe des Notfalls eine Info per App auf ihr Smartphone. Bei jedem Einsatz werden nach Möglichkeit mehrere Retterinnen und Retter alarmiert. Haben zwei Ersthelferinnen oder Ersthelfer den Notfall „angenommen“ und ist ein AED in der Nähe, holt ein weiterer Helfer diesen herbei. So können noch vor dem Eintreffen des Notarztes lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden, die gerade in den ersten Minuten – vor allem bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand – entscheidend sind!

„Region Aachen rettet“ ist eine Initiative zur Verbesserung der Erstrettung von Notfällen in der Region Aachen. Partner sind die Rettungsdienste der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen sowie der Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg und der Region Aachen Zweckverband. Alle Informationen sind unter www.regionaachenrettet.de zu finden.

Veröffentlicht am 24.01.2024

Kontakt

Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Kranzbruchstraße 15
52152 Simmerath
Tel: +49 241 5198-3888

Ansprechpartner/-innen

Herr Schröder
Tel: +49 241 5198-3810