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StädteRegion Aachen. Die Vertreter der Kreisbauernschaft rund um den Vorsitzenden Bernd Kockerols haben sich jetzt im Haus der StädteRegion Aachen zu ihrem jährlichen Austausch mit der Verwaltung getroffen. Themen waren dabei neben der Flächenkonkurrenz von Landwirtschaft und Industrie im Strukturwandel auch die Regelungen rund um die Tiergesundheit, der Bürokratieabbau und die Änderung der Landschaftspläne. Gerade steht bei der StädteRegion konkret die Änderung des Landschaftsplans 3 (Eschweiler/Stolberg) an. Hier sind auch die Landwirte entscheidend betroffen und schon früh im Planungsprozess eingebunden.
In der Landschaftsplanung entstehen verbindliche Entwicklungskarten, die ähnlich eines Flächennutzungsplans die Landschaftsziele beschreiben. Dabei geht es auch darum, die verschiedenen Nutzungsarten wie Bauen, Naherholung, Naturlandschaft und Landwirtschaft abzuwägen und in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. So betont Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier: „Hier gilt es, die berechtigten Interessen der Landwirtschaft im Auge zu behalten. Denn wir merken in Zeiten globaler Krisen immer deutlicher, wie wichtig es ist, dass wir unsere Nahrungsmittel selber produzieren können und nicht abhängig von Importen werden.“
Viele weitere Themen wurden bei dem Austausch in sehr guter Atmosphäre besprochen. Die Palette reichte vom Dauerthema „Wolf“ über aktuelle Tierseuchen bis hin zu Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik. Auch nach dem Gespräch werden Landwirtschaft und StädteRegion in einem laufenden engen Austausch bleiben.
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