StädteRegion Aachen. Das Bildungsbüro der Städteregion Aachen lädt am Dienstag, 12. Mai, gemeinsam mit der Stiftung Internationaler Karlspreis zu einer besonderen Veranstaltung ein: Maria Kalesnikava, Karlspreisträgerin aus dem Jahr 2022, spricht mit Jugendlichen über Freiheit, Menschenrechte, Verantwortung und Demokratie. Und darüber, warum Kunst und Kultur wichtig sind, um demokratische Werte zu stärken. Alle Interessierten sind willkommen, vor allem auch Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse. 

Kalesnikava stand 2020 zusammen mit Veronica Tsepkalo und Swetlana Tichanowskaja an der Spitze des demokratischen Aufbruchs in Belarus. Nach der manipulierten Wahl wurde sie wegen ihres unbeugsamen Kampfes für Freiheit und Demokratie vom belarussischen Regime inhaftiert und in einem Schauprozess zu elf Jahren Haft verurteilt. Fünf Jahre verbrachte sie im Gefängnis, zum Teil in Isolation. Am 13. Dezember 2025 wurde Maria Kalesnikava – ebenso wie einige weitere politische Gefangene – aus der Haft entlassen. Mutig und beharrlich fordert sie nach wie vor ein Ende staatlicher Gewalt und Repression in Belarus und kämpft für andere politische Gefangene. 

Die Veranstaltung findet ab 14 Uhr in der Waldschule Eschweiler (Friedrichstraße 12-16, 52249 Eschweiler) statt. Der Eintritt ist frei. Die Zahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt. Um Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 7. Mai, wird gebeten. Alle Informationen und die Online-Anmeldung sind unter www.staedteregion-aachen.de/karlspreis  zu finden.  
Unterstützt wird die Veranstaltung durch das EU-Programm „Erasmus + Jugend“ und die Partnerschaften für Demokratie in der StädteRegion Aachen (Bundesprogramm „Demokratie leben!“).

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