StädteRegion Aachen. Mit einem stimmungsvollen und sportlich hoch engagierten Finale ist die inklusive Tischkicker-Liga der StädteRegion Aachen zu Ende gegangen. Austragungsort des Saisonabschlusses war die Lebenshilfe Aachen Werkstätten & Service GmbH in Aachen, wo gespielt, mitgefiebert, angefeuert und gefeiert wurde. Die inklusive Tischkicker-Liga findet bereits seit 2022 jährlich statt. Ursprünglich wurde sie vom Amt für Inklusion und Sozialplanung der StädteRegion Aachen ins Leben gerufen. Seit dieser Saison liegt die Verantwortung der Durchführung bei der Abteilung Tischfußball des TSV Alemannia Aachen 1900 e.V.

Insgesamt traten 29 Teams an. Jedes Team bestand aus zwei Personen, wobei mindestens ein Team-Mitglied eines der festgelegten Kriterien erfüllte: zwischen 10 und 17 Jahre alt, über 60 Jahre alt oder mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung. Gespielt wurde im Sitzen, sodass auch Menschen im Rollstuhl teilnehmen konnten. „Genau diese Zusammensetzung macht den besonderen Charakter der Liga aus: Sie bringt Menschen zusammen, die sonst im Sportalltag oft nicht selbstverständlich gemeinsam in einer solchen Form antreten. Hier werden Inklusion, Teilhabe und sportlicher Wettbewerb nicht getrennt gedacht, sondern ganz selbstverständlich miteinander verbunden“, freut sich die Sozialdezernentin der StädteRegion Aachen, Annika Schmitz.

Gespielt wurde in den vergangenen Monaten an den Standorten Aachen, Alsdorf, Eschweiler, Herzogenrath-Merkstein, Simmerath und Stolberg. An sechs Spieltagen von Oktober bis März spielten die Teams an ihren jeweiligen Standorten zunächst ihre lokalen Ranglisten aus. Auf Grundlage dieser Platzierungen wurden sie für das Finale in fünf Gruppen eingeteilt. Die Finalteilnehmerinnen und Finalteilnehmer hatten sichtbar Freude am Spiel, feuerten sich gegenseitig an und sorgten gemeinsam für eine mitreißende Stimmung. Gleichzeitig war auf und neben den Tischen zu spüren, dass es um etwas ging. Es wurde fair, konzentriert und mit großem Einsatz um jedes Tor und um den Tagessieg gespielt. Den 1. Platz sicherten sich in diesem Jahr die „Childhood Friends“ aus Herzogenrath. Den 2. Platz belegten die „Kickerkraken“ aus Stolberg. Auf den 3. Platz kam das Team „Tisch-Tornado“ aus Aachen. Gewürdigt wurde aber nicht nur das Siegerpodest. Alle Aktiven erhielten Medaillen und auch die Siegerinnen und Sieger der letzten Gruppe wurden mit hörbarem Applaus gefeiert. „Genau in solchen Momenten zeigt sich, worum es bei inklusivem Sport wirklich geht — um Leistung, aber eben vor allem um Respekt, Sichtbarkeit und Anerkennung für alle“, sind sich André Beckers und Oliver Wagner aus dem Vorstand des TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. einig.

„So eine Veranstaltung muss auf jeden Fall weiterbestehen“, signalisierte Aachens Bürgermeisterin Ulla Griepentroog. 
Die inklusive Tischkicker Liga ist weit mehr als ein kostenfreies Sportangebot. Sie schafft echte Begegnungen, stärkt Selbstvertrauen, ermöglicht Teilhabe und verbindet Menschen aus der gesamten StädteRegion. Damit dieses wertvolle Miteinander auch künftig bestehen kann, ist das Projekt jedoch auf Fördermittel, Sponsoren und engagierte Unterstützende angewiesen, um das Angebot auch in der nächsten Liga-Runde ab Oktober 2026 umsetzen zu können. Interessierte können sich mit der Abteilung Tischfußball des TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. (info@alemannia-foosball.de) in Verbindung setzen, um Unterstützungsmöglichkeiten zu besprechen.

Kontakt

Amt für Inklusion und Sozialplanung
Zollernstraße 10
52070 Aachen

Tel: +49 241 5198-5800
amt58@staedteregion-aachen.de